Das längste Thema

  • Kann leider beim Test nicht helfen, aber solange der Mailserver weder eine lokale Domain angelegt hat, noch einen virtuellen „Grounding Alias“, müsste der MX greifen. Gefährlich könnte dann auch ein A-/AAAA-Record für die Domain („@“-Kontext) werden, wenn er auf das Webhosting zeigt.

    Ob man in Plesk Mails für die gehostete Domain abschalten kann, wäre jetzt die nächste Frage.

  • Ich habe mir mal von einem UPS Fahrer erzählen lassen (der auch schon für DHL gearbeitet hat), dass UPS „nur“ ca. 150 Pakete pro Tag/Fahrer ausliefern muss. Da hatte er bei der Einstellung gelacht, da dies u.a. bei DHL niemals so wenige waren. Will sagen, dass UPS und DHL eigentlich, von außen betrachtet, noch die besten Arbeitsbedingungen haben (auch wenn diese wahrscheinlich immer noch sehr bescheiden sind) und das merkt man hier in der Zuverlässigkeit. Danach kommt dann erstmal eine ganze Zeit lang nichts und wenn wir schon im negativen Bereichs sind, dann kommt darunter irgendwann mal Hermes. Die Firmenphilosophie hahe ich bis heute nicht verstanden und sich dann als Anbieter hinstellen und sagen die sind ja alle selbstständig und daher eigenverantwortlich halte ich schon für mehr als fragwürdig.

  • Einfach mal über diese Aussage nachdenken ob kleine Ladengeschäfte, meist Inhabergeführt, nicht weitere Kosten haben und davon leben müssen. Zudem kostet der Ladenplatz etwas und es müssen ggf. auch Mitarbeiter etc darüber finanziert werden. Da hinkt der Vergleich mit z.B. Amazon, die alles irgendwie querfinanzieren und damit kleine Unternehmen kaputt machen.

    Es kommt auch drauf an, was ich mir vom Händler erwarte. Wenn ich vor dem Kauf schon stunden-/tagelang recherchiere und nur mit einem gezielten Produktwunsch hinkomme, brauche ich keine Beratung o.ä. mehr und sehe es nicht ein, dass ich teilweise extrem überteuerte Preise zahlen soll.




    Es gibt auch noch genialere Beispiele: Ich wollte einen (Lauf) Schuh in Größe 49-50 haben, Marke nahezu egal. Unter 100-150 Euro bekommt man da leider sowieso nichts. Mein Fuß ist allerdings sehr wählerisch, welche Schuhe passen und nicht drücken. Online durchaus zu bekommen inklusive problemloser Rückgabe, wenn er nicht passt. In den Ladengeschäften nahezu nirgends lagernd.


    Reaktion vom Geschäft: "Können wir natürlich bestellen. Aber dann müssen Sie den Schuh fix nehmen!" =O


    Ein Schuh, den ich vorher nicht probieren konnte? Tja, da wird man zur Onlinebestellung gezwungen… :/

  • Bezüglich der Lieferanten wäre ich hier für deutlich höhere Paketpreise (mindestens 8 Euro) unter der Bedingung, dass das Geld auch in einen Mindestlohn von 13 Euro / Stunde fließen würde. Wobei dies doch noch sehr gering ist oder würde einer von euch für 13 Euro / Stunde arbeiten. Doch leider würden hiervon wahrscheinlich nur die Aktionäre profitieren.

  • Bezüglich der Lieferanten wäre ich hier für deutlich höhere Paketpreise (mindestens 8 Euro) unter der Bedingung,

    Ich halte den Versandhandel ohnehin für Raubbau an der Natur. Da werden Dinge in Bewegung gehalten, die im stationären Handel eine besser CO2-Bilanz aufweisen würden. Das Problem dabei ist, dass viele Dinge gar nie in den stationären Handel gelangen, und selbst der Handel heute auf Zentrallager angewiesen ist, weshalb man viele Sachen extra bestellen müsste. - Wie im Fall von KB19 s Schuhen.

  • 1.500 Euro ist deutlich oberhalb der Armutsgrenze? Naja ist halt definitionssache und wenn man die aktuellen Miete davon abzieht und die weiteren Lebenshaltungskosten, dann bleibt da aber nicht mehr viel von übrig. Bezogen auf die Mitarbeiter in der Altenpflege, die teilweise froh wären das zu verdienen, haben also einen falschen Bezug zum Gehalt?

  • Hay,

    obei dies doch noch sehr gering ist oder würde einer von euch für 13 Euro / Stunde arbeiten. Doch leider würden hiervon wahrscheinlich nur die Aktionäre profitieren.

    ja, da steige ich auch mal ein :D


    Dass WIR nicht für 13 Euro/h arbeiten ist möglicherweise durch unseren Background erklärbar - wobei ich im letzten Job faktisch für lange Zeit sogar für weniger gearbeitet habe (und konnte davon leben; es waren knapp 1100 Euro netto).


    Wir reden von einem Job, der es erfordert, ein Fahrzeug führen zu können, Adressen lesen zu können und Pakete tragen zu können - alles Dinge, die man mit einem Hauptschulabschluß ohne abgeschlossene Berufsausbildung machen kann. Und weit über Mindestlohn - vor dem Mindestlohn waren 13 Euro/h sogar geradezu "fürstlich", in meiner Region gab es Jobs, für die man 4,50 Euro/h gezahlt hat UND man hat dafür Leute gefunden. Und natürlich sind 13 Euro/h in der Frankfurter Region (wo ich jetzt bin) weniger wert als z.B. im Saarland (wo ich herstamme).


    Mein Lieblingsspruch an der Stelle wurde Voltaire in den Mund gelegt: "Eine weitere Ursache unserer Armut sind unsere neuen Bedürfnisse".


    CU, Peter

    Peter Kleemann // https://www.pkleemann.de // +49 621 1806222-0 // Kann Programme, Internet, Netzwerke und Telefon.

  • Ich halte den Versandhandel ohnehin für Raubbau an der Natur. Da werden Dinge in Bewegung gehalten, die im stationären Handel eine besser CO2-Bilanz aufweisen würden. Das Problem dabei ist, dass viele Dinge gar nie in den stationären Handel gelangen, und selbst der Handel heute auf Zentrallager angewiesen ist, weshalb man viele Sachen extra bestellen müsste. - Wie im Fall von KB19 s Schuhen.

    Naja, das ist doch aber wieder vom Verbraucher so gewollt. Wenn alle online (die Masse, nicht alle) bestellen, dann muss sich der Händler zweimal üebrlegen, ob es sich jede Größe in zweifacher Ausführung hinlegt. Das funktioniert halt nicht und das Argument ist dann wirklich schwach.

    Und alle reden von Ökobilanz, bestellen sich dann aber das Klopapier (ist stelle es absichtlich übertrieben dar) im Internet. Die Entwicklung der, ich habe mich im Internet dazu informiert und brauche daher keine Beratung, sieht man in den Innenstädten. Es verlagert sich alles auf Amazon (und andere) die dann nichtmal die Arbeiter richtig entlohnen. Das Resultat des ganzen kommt dann erst in ein paar Jahren, da es noch weiteres mit sich zieht. Dann jammern wieder alle und haben diese Entwicklung nicht kommen sehen :rolleyes:

  • Bezüglich der Lieferanten wäre ich hier für deutlich höhere Paketpreise (mindestens 8 Euro) unter der Bedingung, dass das Geld auch in einen Mindestlohn von 13 Euro / Stunde fließen würde. Wobei dies doch noch sehr gering ist oder würde einer von euch für 13 Euro / Stunde arbeiten. Doch leider würden hiervon wahrscheinlich nur die Aktionäre profitieren.

    Das Problem mit den höheren Preisen ist aber, dass das wenigste davon beim Fahrer ankommt.

    Solange die Fahrzeuge noch selbst beim Kurierdienst beschafft werden und die Mitarbeiter auch angestellt sind, sollte die Qualität doch passen.

    Leider gehen aber immer mehr dazu über Subunternehmer zu beschäftigen, die wiederum die Fahrer als Subunternehmer beschäftigen.

    Denen wird dann eine Viermann-Butze für 350 Euro Miete "verpasst", auch den Sprinter müssen sie selbst finanzieren und warten.


    Dann ist es nicht verwunderlich, wenn die Kisten in einem erbärmlichen Zustand eine Gefahr für Fahrer und andere Verkehrsteilnehmer darstellen.

    Gleiches gilt übrigens auch für die ganzen Billiglöhner aus Osteuropa, die mit ihren maroden Trucks auf den Autobahnen rumgeistern, in den Kisten mehrere Monate wohnen und nur einen Zweck haben: Die Gewinne der Unternehmen zu maximieren.

    Ich denke, das ganze lässt sich nur eindämmen, indem man als Endverbraucher ein wenig darauf achtet, was und wo zu welchem Zeitpunkt man kauft.

    Learn to sit back and observe. Not everything needs a reaction

  • Ich wollte einen (Lauf) Schuh in Größe 49-50 haben

    f. Elefanten? :D meine Schuhgröße solide 42;)


    1.500 Euro ist deutlich oberhalb der Armutsgrenze?

    Ja, denn Sozialtransfers in Form von Kindergeld, ... kommen hier ja noch dazu ...


    und sich Statussymbole dabei nicht mehr leisten zu können bedeutet defintiv nicht Armut;


    Ich halte den Versandhandel ohnehin für Raubbau an der Natur. Da werden Dinge in Bewegung gehalten, die im stationären Handel eine besser CO2-Bilanz aufweisen würden.


    nicht wirklich, denn nur der Aufwand durch Beleuchtung - ich nenne es Kitsch - und sonstigen Unfug der in der stillsten Zeit des Jahres getrieben wird ist in der Lagerhalle wohl nicht notwendig ...



    Bezüglich der Lieferanten wäre ich hier für deutlich höhere Paketpreise (mindestens 8 Euro) unter der Bedingung, dass das Geld auch in einen Mindestlohn von 13 Euro / Stunde fließen würde.


    hier sollten wir etwas differenzieren; weil es schon sehr seltsam ist, daß von Simbach nach Braunau das Porto deutlich teurer ist als von Wien nach Bregenz;

    oder um auf Dt. Verhältnisse umzumünzen, von Leipzig nach Aachen ist es billiger als von Straßburg nach Kehl; oder anders gesagt, man zockt hier einfach ab, nur weil da eine Brücke mit Besonderheit (Staatsgrenze) dazwischen ist; aber sachlich ist die Begründung überhaupt nicht;


    wie KB19 schon sagte, daß "Apothekerpreise" nur dafür dass man sagt was man will, und es einpackt bezahlt und geht, einfach nicht gerechtfertigt sind;

    wobei manchmal werden da auch technische Hürden gestellt; wo ich dann nur sage selbst schuld; ich hatte vor gut 1 Monat eine Festplatte bestellt;

    beim Lieferanten ums Eck 100 EUR mehr, Njet; und im Internet, der Händler aus AT, hatte einen derart verkorkste Shop, daß das Bezahlen einfach nicht klappe, bis zum SMS und nicht weiter; dann hab ich es in Dtl. bei einem Händler bestellt und das war dann inkl. Versand noch 3 EUR^^ billiger ...

    ich hätt es ja versucht;:D


    wo es mir echt die Haare aufstellt - noch hab ich welche - wenn belgische Schleudermilch, wo auch der Transport alleine nur durch die dafür aufgewendete Energie sich mit einem nennenswerten Cent-Betrag je Liter niederschlägt, dann im Laden weniger kostet als die Milch vom Bauern ums 'Eck ...:/

    wobei in dieser Produktgruppe wird dem Volk ohnehin das Blaue vom Himmel heruntergelogen; :(

    Grüße / Greetings

    Walter H.


    RS, VPS, Webhosting - was man halt so braucht;)

  • Ja, denn Sozialtransfers in Form von Kindergeld, ... kommen hier ja noch dazu ...

    und sich Statussymbole dabei nicht mehr leisten zu können bedeutet defintiv nicht Armut;

    Okay, da habe ich im Studium nicht aufgepasst, wusste nicht, dass z.B. Kindergeld für den eigenen Lebensunterhalt gilt. Und die Antwort haste ja schon gegeben, wenn ich Sozialtransfers zum Leben benötige dann passt es doch nicht, aber ich lasse mich gerne verbessern. Und selbst mit, sage wir mal 2.000 netto, kann ich als Alleinverdiener keine Statussymbole kaufen, dazu bedarf es schon mehr. Aber jedem das seine, wenn euch 1.500 Euro netto reichen passt es doch, davon sind nur manche Paketboten weit weit von weg.

  • U-Boote, Kindersärge, … – sonst noch etwas, was ich noch nie gehört habe? :P


    Kannst froh sein, dass Du 42er hast. Erspart Dir eine Menge Ärger und Geld.

    mit Schuhgröße 40 ist es auch nicht einfach ^^ da gibts auch meist kaum was.

    O-Ton von einer Verkäuferin bei ABC-Schuhe: Kinderschuhe gehen bis 38 und Herrenschuhe Fangen bei 41 an.

  • U-Boote, Kindersärge, … – sonst noch etwas, was ich noch nie gehört habe?

    Karibus vielleicht, nicht zu verwechseln mit Kakadus, des is eine andere Spezies :D



    Schuhgröße 45-46 ist sehr angenehm

    inwiefern?



    Okay, da habe ich im Studium nicht aufgepasst, wusste nicht, dass z.B. Kindergeld für den eigenen Lebensunterhalt gilt. Und die Antwort haste ja schon gegeben, wenn ich Sozialtransfers zum Leben benötige dann passt es doch nicht, aber ich lasse mich gerne verbessern.

    in der Tat hast nicht aufgepasst, wer sonst kommt auf Idee f. sich Kindergeld zu beantragen :D

    Spaß bei Seite: auch ein ermäßigter Steuersatz ist eine Form von Sozialtransfer; merkt nur keiner und nimmt es als selbstverständlich hin;

    es heißt ja nicht, daß es nur f. eine Teilmenge gilt; es gibt auch Sozialtransfers nach dem Gießkannenprinzip f. jeden;

    und um bei Deinen 2000 EUR (netto) zu bleiben, die sind auch relativ; vlt. wohnst Du in einer Gegend in der eine Besenkammer teurer ist

    als hier in meiner Gegend eine ganze Wohnung, dann wären mir auch 2000 EUR zuwenig;

    Grüße / Greetings

    Walter H.


    RS, VPS, Webhosting - was man halt so braucht;)

  • Anbei mal so eine Frage: Was ist eigentlich aus der Zwangsmigration der alten Webhostingtarife vom alten auf das neue Plesk geworden?

    Denn umgeschaltet wurde bei mir bisher noch nichts, obwohl schon vor Ewigkeiten die Rede hiervon war...


    (Ist mir relativ egal, im Februar kann und werde ich das Hosting kündigen, nutze es sowieso nicht mehr.)

  • Aber jedem das seine, wenn euch 1.500 Euro netto reichen passt es doch, davon sind nur manche Paketboten weit weit von weg.

    Ich hatte mit meiner halben Stelle an der Uni knapp 1450 und bin damit sehr gut ausgekommen. Meine Frau verdient auch nur geringfügig mehr. Zudem hatten wir zu der Zeit 1 Kind, welches gut versorgt ist. Wir hatten immer noch etwas übrig für Urlaub und Sonderausgaben (Waschmaschine...). An Hausbau war zwar nicht zu denken, dafür aber jetzt mit meinem "richtigen" Job.


    Es ist immer Sache der Region, was ich auch vor allem bei der Grundsicherung und Rente bemängele. Meines Erachtens sollten z. B. die Renten an die jeweiligen Lebenshaltungskosten in der Region angepasst sein.