Preiserhöhungen für Plesk

  • Hallo,


    ich bekam die Tage von Netcup die Mail bezüglich der Preiserhöhungen seitens Plesk, die leider an die Kunden weitergegeben werden müssen. Was Plesk da veranstaltet ist schon sehr dreist und ich habe natürlich Verständnis dafür, dass Netcup die Preise entsprechend anziehen muss.


    Nach Recherche der Preisänderungen scheint das aber auch nicht die ganze Wahrheit zu sein. Im Plesk Forum hat jemand die offiziellen Preisänderungen gegenüber gestellt und während Netcup den Preis verdoppelt hat (Web Admin Edition), hat Plesk den Preis maximal um 78% erhöht, bei besseren Partnerverträgen um 72%, bzw. 60%. Bei dem bisherigen guten Preis gehe ich mal davon aus, dass Netcup in einer der beiden letzteren Katergorien fallen muss.


    Da frage ich mich schon, ob es jetzt wirklich nötig war, gerade bei der kleinen Lizenz nochmal extra was an Kosten draufzupacken. Gerade für mich als Privatperson mit einem nicht gegenfinanzierten, werbefreien Webangebot macht das in den jährlichen Gesamtkosten schon bemerkbar, wenn die Lizenz schon bald so viel kostet wie der kleine Root-Server.

  • Überlege dir ob du Plesk wirklich benötigst. Solche Lösungen haben zwar immer mit einem gewissen Komfort aber bläht das System immer teilweise unnötig auf, zumal man kaum überblicken kann was ein Plesk so alles im Hintergrund treibt und was daraus für Probleme resultieren können. Nebenbei finde ich es immer etwas kritisch Software aus nicht offiziellen Quellen zu installieren.


    Wenn du wirklich eine Software für die Serververwaltung möchtest, dann schau dir doch z.B mal PD-Admin an.

    https://www.pd-admin.de/ Kostet einmalig 39 Euro für 50 Domains, bei maximal 10 Domains auch komplett kostenfrei

    https://www.pd-admin.de/download.php . Ich nutze es selbst schon viele Jahre und bin sehr zufrieden. Support war immer Top, funktionen reichen mir vollkommen aus und die offizielle Software aus den Quellen der Distributionen wird genutzt. Natürlich gibt es auch einige freie Lösungen, wobei man da immer schauen muss was man will und wie komplex/einfach man es halten will.

  • Guten Morgen,



    vielen Dank für Ihr Feedback!


    Wir sind auch alles andere erfreut über diese kurzfristige und vor allem drastische Preiserhöhung. Unsere EKs haben sich zum Teil um 150% erhöht. Kleine Lizenzen werden für viele unserer Kunden dadurch uninteressant geworden sein. Dieses haben wir auch sehr deutlich in Richtung Plesk signalisiert. Schon jetzt gibt es viele Lizenz-Kündigungen. Wir hoffen das Plesk vielleicht doch noch diese unverständliche Preispolitik ändert.


    Quote

    Nach Recherche der Preisänderungen scheint das aber auch nicht die ganze Wahrheit zu sein. Im Plesk Forum hat jemand die offiziellen Preisänderungen gegenüber gestellt und während Netcup den Preis verdoppelt hat (Web Admin Edition), hat Plesk den Preis maximal um 78% erhöht, bei besseren Partnerverträgen um 72%, bzw. 60%. Bei dem bisherigen guten Preis gehe ich mal davon aus, dass Netcup in einer der beiden letzteren Katergorien fallen muss.


    Uns gegenüber hat Plesk angegeben, dass die Preise sich bei allen Partnern gleichermaßen erhöht haben. Es gab einige Spezial-Konditionen in der Vergangenheit, z.B. bei unseren Aktions-Produkten, die weggefallen sind. Dadurch kam es bei uns teilweise zu deutlich höhren Preisanstiegen als 78%. Wir kaufen Plesk-Lizenzen bislang nicht direkt, sondern über einen Reseller ein.


    Könnten Sie mir den Link zu dem offiziellen Statement von Plesk zukommen lassen, in dem Plesk angibt das die Preise um maximal 78% gestiegen sind? Wenn wir es irgendwie schaffen unsere VKs zu senken, tun wir das sehr gern.


    Wie schon angedeutet, gibt es Alternativen zu Plesk. Wenn Plesk keine günstigen Einstiegskonditionen auch in der Zukunft anbietet, werden wir auch eine kommerzielle Alternative zu Plesk anbieten. Froxlor und co. sind ja bereits kostenlos und arbeiten sehr stabil.



    Mit freundlichen Grüßen


    Felix Preuß

  • Hay,


    jeder schaut aus einer anderen Richtung auf die Preiserhöhung. Ich wußte schon vorab davon, also hat sie mich weder überrascht noch sonderlich beeindruckt.


    Ich mag Plesk trotzdem noch und werde wohl auch in Zukunft nicht darauf verzichten, auch wenn ich sonst (andere Hoster, eigener Serverraum) alle meine Server ausschließlich mit ssh administriere. Aber hier habe ich auf dem Server mittlerweile drei Kunden (plus mich selbst) mit bald 40 Domains und deswegen habe ich die unlimited Reseller-Lizenz. Damit können meine Kunden einfach ihre eigene Verwaltung erledigen und brauchen mich dazu nicht, es ist günstiger als wenn ich selbst manuell jedesmal eingreifen müsste... denn jene Kunden wären auch nicht bereit, für die Administration von meiner Hand jedesmal zu bezahlen - was mir sicherlich lieb wäre, aber manchmal ist das halt nicht drin 8)


    Insofern sehe ich die Preiserhöhung gelassen - lasse mir aber von einem anderen Hoster (der mir leider in dem Fall vorgeschrieben wird) einmal Froxlor installieren um zu sehen, ob das meinen Ansprüchen auch genügen würde. Diese Kiste ist allerdings auch nur für einen einzelnen Kunden und ein einfacher Web & Mailhost, aber zum üben sicherlich geeignet.


    Hinweis netcup : unter "Sonderangebote"-"Software" auf der Webseite ist im Teaser-Text noch der alte Preis


    Frage netcup : wenn ich über Euch eine Plesk-Lizenz kaufe, gilt die nur auf Netcup-Servern oder kann ich bei Euch für einen beliebigen Server (z.B. einen Webhost in meinem Extranet) eine Plesk-Lizenz erwerben? Gibt es da einen Unterschied bei den OEM und nicht-OEM-Versionen?


    CU, Peter

  • Frage netcup: wenn ich über Euch eine Plesk-Lizenz kaufe, gilt die nur auf Netcup-Servern oder kann ich bei Euch für einen beliebigen Server (z.B. einen Webhost in meinem Extranet) eine Plesk-Lizenz erwerben? Gibt es da einen Unterschied bei den OEM und nicht-OEM-Versionen?

    Soweit ich informiert bin und bereits getestet habe, gelten die Lizenzen auch auf anderen Maschinen.
    Der Einzige Unterschied zwischen "OEM" und nicht "OEM" ist im Prinzip "Virtual" und "Dedicated".


    Sprich: OEM Lizenzen von Netcup sind eigentlich VM-Lizenzen und die regulären Lizenzen sind bei Netcup die Dedicated Lizenzen.


    Angaben ohne Gewähr. :)


    lg.

  • Bisherigen Plesk-Nutzern, die nun eine Alternative suchen, würde ich LiveConfig empfehlen. Mit den ganzen OpenSource-Programmen wie Froxlor oder ISPConfig bin ich nie richtig warm geworden. Gerade die kleine Lizenz für den Eigengebrauch, aber auch die Standardversion für unbegrenzte Endkunden auf dem Server ist durchaus erschwinglich. Nicht ganz so mit Features überfrachtet wie Plesk, aber die normalen Webhosting-Features funktionieren prima und der schlanke, minimalinvasive Ansatz gefällt mir sehr gut, weil man genau weiß, welche Dienste wie auf dem Server installiert werden.

  • Hallo zusammen,


    ich finde das jetzt interessant, dass einige die E-Mail erhalten oder auch nicht. Denn als das offiziell bekannt wurde, stellte ich eine Anfrage an netcup, wie es mit der Preiserhöhung aussieht, ob die Kosten auch bei mir erhöht werden, oder nicht. Ich besitze die Plesk 12 Web Admin Edition für 1,99 EUR im Monat, die es damals im Adventskalender als Angebot zu bestellen gab.


    Darauf bekam ich folgende Antwort:



    Die Ticketnummer dazu lautet: NC#2017100310008151 damit die Administratoren dies nachvollziehen können.


    Daher würde mich das jetzt auch interessieren wie es zukünftig aussieht. Ich hoffe, dass es dennoch auf Kulanz so bleibt, da ich es so schriftlich bekam.


    Ich wünsche euch eine schöne Woche. :)


    Mit freundlichen Grüßen

    Sonix

  • Hallo,

    und danke für die Antwort. Ich bin fälschlicher Weise davon ausgegangen, dass Netcup als Lizenzverkäufer direkt ein Plesk-Partner ist.

    Die Angaben zu den Preisen und Partnerkonditionen habe ich der Aussage von UFHH01 (Staff Member) aus dem nachfolgend verlinkten Thread entnommen:

    https://talk.plesk.com/threads…enses.345419/#post-836980

    Er hat dort ein Bild mit einer Kalkulation und der Gegenüberstellung der alten und neuen Preise eingestellt. Da das Bild dort nur für angemeldete User einsichtig ist, hänge ich das hier einmal mit an. Zumindest demnach verhalten sich die Preisanstiege, wie von mir eingangs beschrieben. Bei Sonderkonditionen etc. kann ich da natürlich nicht mitreden, aber wenn die EKs für Netcup so viel stärker gestiegen sind, scheint da etwas falsch zu laufen.

    (Mal abgesehen davon, dass die Erhöhung seitens Plesk für die kleine Lizenz unverhältnismäßig ist.)


    @all

    Besten Dank auch für die weiteren Beiträge und Vorschläge von Alternativen. Da es gerade schon zu spät ist, kann ich da heute leider nicht mehr darauf eingehen und antworte morgen noch einmal.

  • Guten Abend,



    vielen Dank für die Informationen.


    Laut der Preistabelle müssten wir ja mit unseren alten Preisen von 1,99 Euro / Monat Verlust gemacht haben. Bitte bedenken Sie auch, dass wir in den 1,99 Euro auch die USt. aufgenomment haben. Ich denke es handelt sich hier nicht um Konditionen für Plesk-Partner, da wir selbst als Reseller eines Plesk-Partners günstiger einkaufen.



    Mit freundlichen Grüßen


    Felix Preuß

  • Hay,


    einmal Froxlor installieren um zu sehen, ob das meinen Ansprüchen auch genügen würde.



    nur mal als Nachtrag zwischendurch... ich habe mich eben ein paar Stunden mit froxlor herumgeschlagen. Der Funktionsumfang ist BEI WEITEM nicht so groß wie bei Plesk.


    Weil es auch bei weitem nicht so rund läuft, musste ich öfters mal im Froxlor-Forum herumschauen... dort scheint es nur einen zu geben, der Support macht und das auch noch schlecht. Mit keiner seiner Antworten (die zudem noch sehr herablassend formuliert sind) auf die Fragen anderer User konnte ich wirklich etwas anfangen... ich bekam es alles auch selbst gelöst und musste dann feststellen, dass meine Lösung gar nicht mit seinen Antworten zusammenpasste - wenn der eine oder andere User da frustriert aufgibt, kann ich das verstehen. Viele Thread laufen da ins Leere, viele enden mit der User-Aussage "ich habs selbst herausgefunden" - was nicht verwunderlich ist. Zudem sind es manche Fragen, die man bei Plesk schon nicht stellen müsste :D


    Froxlor ist mit Plesk absolut nicht zu vergleichen, es liegen Welten dazwischen. Für Froxlor würde ich wirklich kein Geld ausgeben wollen... ich habe mir zwischenzeitlich schon überlegt, ob es mir nicht Zeit sparen würde, den Server komplett manuell zu administrieren anstatt ein Frontend wie Froxlor einzusetzen... denn um irgend etwas wichtiges zu tun, muss man sowieso mit einem ssh eingeloggt sein. Aber einen normalen Windows-Endnutzer kannst Du nicht dahin setzten, um sich eine E-Mail-Adresse auf dem Server anzulegen, dem musst Du schon ein Frontend in die Hand drücken und das ist mit diesem Server leider so. Da ist vielleicht Froxlor besser, weil es wiederum nicht so viel kann wie Plesk...


    Das Risiko allerdings, dass plötzlich der Webserver durch eine Fehlkonfiguration nicht mehr läuft ist erheblich größer.


    Mit anderen Worten: Plesk ist aus meiner Sicht sein Geld wert. :thumbup:


    würde ich LiveConfig empfehlen


    Ich habe es mir gerade mal kurz angesehen. Das Statement kann ich nachvollziehen, sieht professionell aus. Leider habe ich keine Zeit, das jetzt auch noch zu testen, doch die Software sieht für mich vom Umfang her nach einer soliden Mitte zwischen Froxlor und Plesk aus.


    Cu, Peter

  • ... dort scheint es nur einen zu geben, der Support macht und das auch noch schlecht. Mit keiner seiner Antworten (die zudem noch sehr herablassend formuliert sind) auf die Fragen anderer User konnte ich wirklich etwas anfangen... ich bekam es alles auch selbst gelöst und musste dann feststellen, dass meine Lösung gar nicht mit seinen Antworten zusammenpasste - wenn der eine oder andere User da frustriert aufgibt, kann ich das verstehen. Viele Thread laufen da ins Leere, viele enden mit der User-Aussage "ich habs selbst herausgefunden" - was nicht verwunderlich ist.

    Deshalb werfe ich immer wieder gerne das Panel Keyhelp in den Raum. Ich finde das sehr ordentlich und übersichtlich, mit gutem Funktionsumfang, und der Support über das Forum funktioniert. Regelmäßige Updates und schnelle Anpassungen an neue Systemversionen (läuft aber nur auf Debian und Ubuntu). Dazu ist es kostenlos. Als Nachteil könnte man empfinden, das es kein OpenSource ist, aber das ist Plesk auch nicht. Allerdings ist es nicht unbedingt für jeden einsetzbar, da es "nur" in zwei Ebenen arbeitet : Admin und Benutzer. Es gibt also keine Möglichkeit einen Reseller einzurichten. Wer diese Ebene benötigt kann mit Keyhelp nichts anfangen.

    9 von 10 Stimmen in meinem Kopf sagen ich bin nicht verrückt, die letzte summt ständig die Melodie von Tetris.

  • Deshalb werfe ich immer wieder gerne das Panel Keyhelp in den Raum. Ich finde das sehr ordentlich und übersichtlich, mit gutem Funktionsumfang, und der Support über das Forum funktioniert. Regelmäßige Updates und schnelle Anpassungen an neue Systemversionen (läuft aber nur auf Debian und Ubuntu). Dazu ist es kostenlos. Als Nachteil könnte man empfinden, das es kein OpenSource ist, aber das ist Plesk auch nicht. Allerdings ist es nicht unbedingt für jeden einsetzbar, da es "nur" in zwei Ebenen arbeitet : Admin und Benutzer. Es gibt also keine Möglichkeit einen Reseller einzurichten. Wer diese Ebene benötigt kann mit Keyhelp nichts anfangen.

    Ich bin letztens von Froxlor zu Keyhelp umgestiegen und muss sagen, dass es doch ganz nett ist. Support super und viele Funktionen. Mich stört es noch ein wenig, dass man keine eigene Config für Apache einbringen kann, dass soll aber noch diesen Monat kommen

  • ISPConfig 3 dürfte auch ganz ok sein. Hat das wer vielleicht im Einsatz?

    Ich benutze das. Verwaltungstools gibts aber halt wie Sand am Meer. Ist letztendlich Geschmacksache und hängt davon ab, wie viel Komfort / Einstellungs- / Bastelmöglichkeiten man noch haben will. "Das Beste" gibt es in dem Bereich nicht.

  • Der Nachteil aller Admin-Panels wir Plesk, Confixx, Froxlor oder ISPConfig welche die Konfiguration in einer eigenen Datenbank verwalten und dann per CRON die Linux-Konfigurationsdateien schreiben ist, dass man auf Systemebene nichts mehr ändern kann. Zumindest nicht für länger als ein paar Minuten 8o. Das ist kein Problem, wenn alles rund läuft - wenn aber wie bei einer meiner ISPConfig-Systeme PHP7 nicht mag oder letsencrypt, dann muss man sich nicht nur damit beschäftigen, wie die Dienste unter Linux eingerichtet sein müssen, sondern auch wie man es dem Adminpanel beibringt. Ein Linux-Spezialist hilft einem da auch nichts. Man braucht zusätzlich einen Adminpanelspezialisten.


    Deshalb dachte ich, ich probier es mal mit Virtualmin/Webmin. Denn Virtualmin speichert die Einstellungen direkt in den Linux-Konfigurationsdateien und nicht in einer dazwischen geschaltenen Datenbank. Doch leider gelingt es mir damit nicht annähernd eine komfortable Administration aller Dienste zu erreichen. MMn ist ein Designfehler, dass es bei Webmin/Virtualmin keine sauberen Templates gibt, in welchen die Konfigurationen für das jeweilige OS definiert sind, sondern diese Einstellungen werden direkt aus den Scripten geschrieben. Auch keine saubere Lösung.


    Alles hat seine Vor- und Nachteile und letztlich muss irgendwo jemand sitzen, der sowohl die Dienste unter Linux als auch das Adminpanel sauber konfigurieren kann.

  • Der Nachteil aller Admin-Panels wir Plesk, Confixx, Froxlor oder ISPConfig welche die Konfiguration in einer eigenen Datenbank verwalten und dann per CRON die Linux-Konfigurationsdateien schreiben ist, dass man auf Systemebene nichts mehr ändern kann.

    Bei LiveConfig, was sonst closed-source ist, wird über LUA-Dateien geregelt, wie welcher Dienst konfiguriert wird, mit der Option, diese Konfiguration zu ändern. Zusätzlich gibt es die Option, an festgelegten Orten Dateien anzulegen, welche die Systemkonfiguration erweitern (z.B. /var/www/webXX/.httpd für Erweiterungen am vHost). Alle Templates sind an die Distribution angepasst.


    Das ist IMHO die so ziemlich sauberste Lösung die man haben kann, wenn es schon ein Adminpanel sein muss (in meinem Fall weil Kunden so Verwaltungszugriff kriegen können, ansonsten konfiguriere ich manuell).

  • Ich habe nun auch meine Plesk Lizenzen gekündigt, da mir die Richtung, in die Plesk will, nicht gefällt.


    Vor Plesk habe ich mich schon einmal umgeschaut, und bin zuerst bei i-MSCP gelandet. Allerdings hatte ich da das Problem, das mit jeder Release immer irgendwas nicht ging. Dann sitzt man da und wartet auf Bufgfixes von Privatpersonen, und muss hoffen, das nichts Schlimmes passiert...

    Deswegen ist es für mich Pflicht, dass hinter einer solchen Software eine Firma stecken muss, die sich auch verantwortlich fühlt. Das darf auch gerne Geld kosten...


    KeyHelp sieht ja schon mal gut aus, Froxlor hingegen wirkt für mich wie eins dieser wird-nie-richtig-fertig-Community-Projekte.

    Hat dazu schon jemand mehr Erfahrungen?

  • Ich war gut zwei Jahre mit Froxlor unterwegs. Es läuft ohne Probleme, doch es gibt kaum Weiterentwicklung. Eine Person entwickelt das ganze und gibt den Support im Forum, der, wie schon @CmdrXay beschrieben hat, jeden als dumm ansieht und so die Antworten auch formuliert sind. Bei Froxlor muss man recht viel selber machen, hat aber dafür auch seine Freiheiten.


    Dieses Jahr bin ich dann auf KeyHelp umgestiegen, als dies hier im Forum mal erwähnt wurde. Die Software ist komplett kostenlos und wird von einem Unternehmen gewartet. Trotzdem kann man das Panel so branden wie man will, so dass das keiner merkt. Der Support im Forum ist klasse und antwortet sehr schnell und kompetent. Hier wird alles vorkonfiguriert und man hat quasi keine Arbeit mehr, wird aber dadurch natürlich eingeschränkt. Der Server updatet sich von selber, macht automatische Backups wohin man will etc. Es gibt Funktionen, welche Froxlor nie vorkommen werden, da der Entwickler es nicht von Nöten sieht. Die PHP Versionen kommen von KeyHelp mit allerlei Erweiterungen, sodass man von PHP 5.3 bis 7.1 alles dabei hat und dieses einfach für jede Domain anpassen kann(ging bei Froxlor nur sehr umständlich und die PHP Versionen mussten selber verwaltet werden). Webmailer und PHPMyAdmin sind mit dabei, sowie Fail2Ban und eine Firewall. Was mich noch ein wenig stört, ist das einbringen von eigener Apache Config(z.B. für einen reverse proxy) bis jetzt nicht möglich ist, soll aber bald kommen.

    Bis jetzt bereue ich den Wechsel nicht, wobei man natürlich sich damit vereinbaren muss, dass alles schon vorgegeben ist und nicht mehr die Freiheiten, wie bei Froxlor hat. Ich muss auch dazu erwähnen, dass ich die Mailfunktionen nicht nutze, da meine E-Mails über einen anderen Server mit mailcow-dockerized(sehr zu empfehlen) laufen.