Posts by Ringelnatz

    Letztens habe ich auch die Nameserver geändert und musste dabei zunächst auch den DNSSEC-Eintrag löschen. Ende vom Lied war, dass kurzzeitig die neuen Nameserver eingetragen waren, dann aber wieder plötzlich die alten. Obwohl bei netcup im CCP die neuen Nameserver standen.

    Frage in die Runde: Findet ihr sowas nicht auch ein wenig ... bedenklich? Ich hatte letztens auch den Fall, dass eine Nameserveränderung nicht übernommen wurde (von netcups Servern hin zu eigenen). Die Zone wurde bei netcups Nameservern trotzdem abgeschaltet, Folge: Domain nicht mehr erreichbar. Der Support meinte daraufhin sinngemäß "Sorry, kann passieren". Ich bin eigentlich der Meinung, dass das ein No-Go ist. Solche Probleme sollten sich durch saubere technische Umsetzung ausräumen lassen. Oder sehe ich das zu kritisch? Bei anderen Anbietern hatte ich solche Probleme nie.


    Die Konsequenz ist halt, dass ich mich auf die Angaben im CCP nicht verlassen kann. Über die Reseller-API könnte ich mir jetzt ein Monitoring realisieren, sprich: Ein regelmäßiger Abgleich der NS im CCP mitden tatsächlich hinterlegten NS der Domain. Bei Kontakt-Handles hatte ich das Problem aber auch schon, und da wird das Monitoring schwieriger, da ich z.B. bei der denic gar nicht an die Kontaktinformationen komme wenn mir die Domain nicht selbst gehört.

    Zum Thema Snapshots habe ich auf Anhieb folgendes gefunden: https://forum.netcup.de/admini…pshot-behalten/#post77176

    Sprich, wenn der Server mittels ISO-Mount manuell neu installiert wird bleiben die Snapshots, ansonsten nicht.

    Gitlab und Nextcloud sollte kein Problem sein da diese (noch) ohne Docker laufen.
    Bei Docker muss ich mich noch einlesen wie ich volumes + container exportiere.

    Ehrlich gesagt finde ich die Migration von Services, die in Docker laufen, wesentlich einfacher als sonst. Bei klassischen Installationen gibt es Abhängigkeiten auf Dienste, die auf dem Zielsystem aufgrund von anderer Distro oder Version unterschiedlich sein könnten, und die Configs und Daten sind über das ganze System verstreut. Mit Docker-Setups ist das anders, selbst ein komplexes System wie Mailcow mit diversen Diensten ist mit wenigen Anweisungen auf ein anderes System kopiert und lässt sich dort einfach starten. Ich habe selbst vor nicht allzu langer Zeit das in der Mailcow-Doku beschriebene Verfahren angewandt, das ist wirklich einfach und schnell gemacht.

    Im nächsten Schritt würde ich den Server herrunterfahren und ein Snapshot erstellen.

    Snapshots dürften beim Neuinstallieren des Servers gelöscht werden soweit ich mich erinnere.


    Ich würde mir bei so einem Umzug grundsätzlich pro Anwendung die Doku anschauen wie eine Migration empfohlen/beschrieben wird. Mailcow hat z.B. etwas dazu in der Doku, GitLab und Nextcloud bestimmt auch.

    gestern haben wir die Domain umgezogen

    steht, dass ich keine Mailkonten hätte. Vorher waren da mehrere Mailkonten.

    Wir sehen nicht ein, netcup für diesen schlechten Service noch zu bezahlen.

    Ich fasse zusammen:

    1. Domain wird von netcup weg zu einem anderen Anbieter umgezogen
    2. Man wundert sich, dass die Domain und zugehörige Daten auch tatsächlich in netcups Systemen gelöscht werden (weil ein Mailkonto ja ohne die entsprechende Domain so viel Sinn macht ...)
    3. netcup ist schuld (natürlich)

    Hab ich das richtig verstanden? Dann sitzt das Problem ja ziemlich eindeutig Zuhause vorm Monitor und nicht bei netcup. Unabhängig davon kann ich empfehlen, von Daten die man nicht verlieren möchte hin und wieder eine Sicherungskopie anzulegen ... das kann auch beim neuen Anbieter, wer immer das ist, nicht schaden ;)

    Ich nehme an es geht um Webhosting? Falls ja, sind die Mailkonten noch in der Verwaltungsoberfläche für E-Mails sichtbar? Wenn ja sollten die Mails auch noch da sein. Wenn nicht (sprich wenn die Daten beim Umziehen der Domain gelöscht wurden) würde ich mich an den Support wenden, evtl. gibt es ein Backup der Daten.

    Witzig, ich suche derzeit eine Wohnung um innerhalb Aachens umzuziehen. Wohne derzeit in Burtscheid und würde am liebsten hier auch bleiben wenn sich was passendes findet.

    monster010 Ich wäre dann interessiert an Erfahrungsberichten ob's geklappt hat. Ich kann mir nämlich nicht vorstellen, dass eine daemon-lose Lösung wirklich funktioniert. Auch bei der genannten Lösung mit der Endlosschleife wird der Prozess ja je nach Umgebung in Timeouts laufen.

    Es gibt auch gut funktionierende Möglichkeiten über SSE als Alternative zu WebSockets, wenn PHP verwendet wird braucht man dafür allerdings einen zusätzlichen, permanent laufenden, Prozess (damit würde das z.B. nicht auf einem netcup Webhosting laufen). Siehe z.B. https://github.com/dunglas/mercure

    Man sendet dann über einen POST-Request vom PHP-Skript aus die Nachricht an diesen Server und der schickt es an alle verbundenen Clients weiter.

    Kannst du ein paar mehr Infos geben? Z.B. wie du vorgegangen bist um die Anwendung auf dem Webspace zu installieren? Funktioniert es, wenn du die Anwendung genau so lokal neu installierst? Welches Environment wird verwendet (dev/prod, steht z.B. in der Ausgabe von php bin/console)? Cache geleert? Hilft es, composer dump-env prod auszuführen? Falls nicht, was steht dann in der .env.local.php?

    Vielleicht kann man ja auch an dem Anschluss was machen? Bei Unitymedia bekomme ich für 3€ Aufpreis monatlich Dual Stack (telefonisch gebucht als Teil einer Option die einem mehr Upload-Bandbreite verschafft).

    Das ist ein bisschen wenig Info ... führst du die Berechnung bei jedem Tabwechsel aus? Dass die Berechnung nur bei gerade sichtbarem Inhalt funktioniert ist naheliegend.


    Hast du es mal mit CSS Flexbox versucht? Damit sollte sich dasselbe Verhalten erreichen lassen und du hättest eine Lösung die nicht auf JS basiert.

    Dafür, dass die Rechte des Domainbesitzers gewahrt werden ist doch der Reseller verantwortlich und nicht netcup. Der Domainbesitzer würde im Zweifelsfall ja auch den Reseller verklagen, schließlich hat er nur mit diesem einen Vertrag

    Naja, Registrar der Domain ist halt netcup (oder der Registrar bei dem netcup Reseller ist, je nach TLD), damit ist erstmal netcup in der Verantwortung. Eigentlich sollte es kein Problem sein, die Haftung über den Resellervertrag weiterzugeben (so machen es ja auch quasi alle anderen Provider), aber netcup hat damit leider ein Problem, und daher sind einige Dinge etwas umständlich gelöst.

    Dies scheint fast so als könnte man einen Kunden ohne sein Zutun nie wieder loswerden.

    Gut zusammengefasst. Bei .de-Domains gibt es ja sogar das Transit-Verfahren für genau solche Fälle. Bin auch gewohnt, dass man dieses nutzen kann, bei netcup geht es aber (absichtlich) nicht.

    Heißt das, mit Reseller-Vertrag kann jemand trotzdem die Aktionsprodukte für seine Kunden nutzen und die Handles beliebig ändern?

    Das sowieso.


    Also als Reseller hat man schon auch ein Reseller-Level, allerdings gibt es da ja eines ohne laufende Kosten mit nur geringem Rabatt auf die regulären Preise (siehe hier). Egal welches Level ich habe, Aktionen kann ich immer mitnehmen (bei der Bestellung greift der jeweils günstigere Preis).

    der Support war, wie gesagt, auch nicht gerade hilfreich.....

    Habe jetzt auch eine Antwort erhalten, die in etwa ausgefallen ist wie erwartet :D

    Netcup Support wrote:

    vielen Dank für Ihre Anfrage.

    Von unserer Seite aus gab es keinerlei Änderung an Ihrem Passwort. Der einzige Zweck zu welchem wir ein Passwort zurücksetzen würden, wäre der postalische Versand neuer Zugangsdaten. Eine Invalidierung seitens netcup ist daher ausgeschlosse. Bitte überprüfen Sie vor der Passwort Eingabe Fehlerquellen wie z.B. die Feststelltaste.