Beiträge von Ringelnatz

    SOGo kann das!

    Sagen wir mal, Outlook kann das, nämlich ActiveSync. Die Einrichtung sollte nämlich durchaus funktionieren, in der Praxis ist das nicht immer der Fall. Die Mac-Version von Outlook unterstützt es wohl gar nicht und die aktuelle Outlook 2016 Version unter Windows scheint auch Probleme zu machen, während es mit dem Vorgänger problemlos funktionieren soll ... ihr könnt ja mal Versionen vergleichen ;) Das klingt alles danach, als hätte MS ein furchtbares Protokoll auch noch furchtbar und unterschiedlich implementiert (unter iOS, Android, ... funktioniert es ja einwandfrei) ...


    Die Einrichtung von ActiveSync sollte, sofern Autodiscover richtig im DNS hinterlegt wurde (https://mailcow.github.io/mail…ed-docs/prerequesite-dns/) keine URL oder ähnliches benötigen.


    Und irgendwie scheint es als würde man das mit Mailcow auch hinkriegen können - evtl. muss man ein bisschen dran basten; aber unmöglich scheint es nicht

    Eine selbstgehostete mailcow ist selbstredend mehr Aufwand als ein Managed Exchange Service von MS, aber mit dieser Einstellung ist das sicher kein Problem :thumbup:Tatsächlich sollten die von Dir genannten Features out-of-the-box funktionieren.

    Das oben beschriebene Verhalten war ja ein Fehlverhalten - im Normalbetrieb wirkt sich das Abrufen mehrerer Mail-Accounts nicht spürbar auf den Akku aus. Logisch, eine Implementierung wie Du sie da beschreibst wäre effizienter, aber ich habe nicht vor meine Mail-Accounts auf einem Drittanbieterserver einzurichten ...

    Anfangs haben meine iOS-Geräte über ActiveSync jede Sekunde einen Request zum Server geschickt - man kann sich die Auswirkungen auf die Akkulaufzeit vorstellen. Ein Bugfix seitens SOGo und einige Config-Änderungen seitens mailcow haben das Problem gelöst, seitdem wirkt das Ganze sehr zuverlässig.

    Hab ich Zugriff auf nginx? um theoretisch, sollte ich doch noch was anderes auf der Kiste laufen lassen wollen, die Instanz wenigstens als proxy nutzen zu können?

    Die Configs sollten alle in einem Volume liegen (./data/conf oder so). Kann Dir aber nicht sagen was bei Updates mit Änderungen passiert. Das geht über Git, ggf. müssen eigene Änderungen vor Updates commited werden.

    Bei Outlook hingegen scheitere ich noch. Bin für alle Tipps dankbar!

    Welche Version? Wie problemlos das funktioniert hängt stark von der Outlook-Version ab, da ist M$ wohl stark inkonsequent mit ihren eigenen Protokollen/Spezifikationen (siehe https://github.com/mailcow/mailcow-dockerized/issues/615), unter Mac geht es gar nicht. Nutze auf dem Mac IMAP, CalDAV etc. mit den Systemapps und ActiveSync beim iPhone, weil es hier kein Echtzeit-Push bei IMAP gibt. Generell gilt ActiveSync =! Exchange (wusste ich vorher nicht).

    Aktuell nutzen wir noch die Standalone-Version von früher, ohne Docker (und leider auch ohne Updates). Aber betrifft ja nur das Webinterface

    Das allerdings hat seit dem ja durchaus einige neue Features erhalten. Ich mag Docker sehr gerne und habe Hosts auf denen nur Docker-Anwendungen laufen (das ist ja dann im Prinzip wie ein Host für LXD-"VMs"). Für mailcow habe ich mir dann doch einen extra VPS bei netcup geholt weil sich ausgehende Mails (bzw. der Netzwerkverkehr von Docker-Containern) nur sehr umständlich (und meiner Befürchtung nach unzuverlässig) über eine festgelegte IP-Adresse routen lassen - da fehlen noch die Möglichkeiten seitens Docker. Auch, dass das Webinterface in ein Volume ausgelagert wurde und man bei Updates jedes Mal das Git-Repo mergen muss, ist alles andere als praktisch.


    geekmonkey Das hilft Dir jetzt wohl nicht weiter, aber ich schätze, Du wirst keine OpenSource-Alternative zu mailcow in dem Funktionsumfang finden (so ging es mir zumindest).

    Ich betreibe mailcow auf einem VPS 500, im Leerlauf sind fast zwei GB RAM belegt, das meiste ist wohl ClamAV, SOGo ist auch recht ressourcenhungrig im Vergleich. Da würde ich mir evtl. Sorgen machen bzw. daher habe ich nicht den VPS 200 gewählt. Der Load bei mir ist bei 0.00 im Leerlauf, da reicht ein Kern locker. Ich bin mir sicher, dass die von anderen Kunden erzeugte Last sich nicht deutlich spürbar auswirken wird.


    EDIT: Ach warte, SOGo wolltest Du ja gar nicht. Na dann sollte auch der RAM kein Problem sein.

    unser Familienname endet auf us, hat daher super gepasst: vorname@nachname

    Mensch das ist ja super ärgerlich, für meinen Nachnamen gibt es leider keine TLD. Da würde ich an Deiner Stelle ja doch schauen, ob es nicht irgendwo einen Treuhandservice gibt.

    In den DNS-Einstellungen im CCP lässt Du im Feld Host die Domain weg, also


    @ A 1.2.3.4
    cloud A 1.2.3.4


    Was soll der CNAME Eintrag bewirken? Der funktioniert jedenfalls nicht, im Feld Host kannst Du keine URL eingeben.

    Ich habe seit "früher" eine Lizenz, die soweit ich das gesehen habe durchgehend und auch heute noch 10 virtuelle Instanzen erstellen darf. Dass die Einschränkungen für neuere Lizenzen gelockert wurden glaube ich aber nicht.

    Du brauchst ein Webhosting (oder ein Server-Produkt), dort kannst Du die Domain einrichten und z.B. eine Umleitung einstellen. Mit der Domain alleine geht das nicht.

    Wie soll eine Domain unbrauchbar sein.

    Das ist etwas unglücklich formuliert und meint, dass eine unbedachte Änderung ggf. dazu führen kann, dass mit dieser Domain verwendete Dienste (Webserver, Mails, ...) nicht mehr funktionieren/erreichbar sind, bis die falsche Änderung korrigiert wurde.

    Ich bin seit 2012 Kunde bei netcup und meiner Erfahrung nach sind Verfügbarkeit und Performance der KVM-Server (davor Linux vServer) unterm Strich wirklich top. Dass es derartige Probleme hin und wieder gibt (hatte ich jetzt immer öfter bei neu bestellten Servern, bei Erwähnung meines ersten Tickets dazu wird der entsprechende Server dann idR fix migriert und alles ist wieder gut) und nicht von netcup selbst bemerkt werden ist dagegen bedenklich - da stimme ich zu.

    Ich hatte in der Vergangenheit immer wieder solche Probleme bei verschiedenen Servern. Der Support hat dann auf Anfrage die entsprechende VM auf ein anderes Hostsystem verschoben (am besten ein MTR mitschicken) was das Problem gelöst hat. Die Begründung das Problem betreffend fiel zuletzt wie folgt aus: "Es handelte sich um Lastspitzen, welche die Performance etwas beeinträchtigt hat. Nachdem nun ein paar Server vom Wirtsystem weg-migriert wurden, läuft nun wieder alles ordnungsgemäß." (Interessant ist aber, dass lediglich die Erreichbarkeit von außen beeinträchtigt war (auf Netzwerkebene), nicht der Server/die laufenden Anwendungen selbst.)

    Ob es sich bei Dir um dieselbe Ursache handelt kann ich natürlich nicht sagen.