Ich habe langsam anhand der Aussagen eher den Eindruck, dass möglicherweise der Einblick in Linux schon eine Weile lang her sein könnte. Aber ich halte mich dabei inzwischen an das Prinzip "Don't feed the troll".
Das längste Thema
-
fLoo -
23. Oktober 2009 um 12:55 -
Unerledigt
-
-
"Ökologisch" ist das falsche Wort, das stört mich daran eigentlich am meisten. "Lange unterstützt" wäre ein guter Begriff.
selbst der Duden nennt "umweltverträglich, kosten- und energiesparend" als beispiel für ökologisch. und auf das läufts hinaus wenn man zb ein ThinkCentre aus 2017 günstig aus leasing-rückläufen als zb Proxmox-host mit einem leerlaufverbrauch von knapp 5 W weiter betreibt. oder auch am desktop reichen diese alten Intel i5 und i7 vollkommen aus. ein windows 11 läuft da nicht mehr drauf, ein macOS wäre nicht mal installierbar (von ein paar hacks abgesehen). mit einem unix-ähnlichen betriebssystem ist ihnen noch leben einzuhauchen.
Weil Ottonormalverbraucher ohne regelmäßige Abstürze und sich nach jedem dritten Update völlig neu verstellte Konfigurationen, umbenannte Geräte und komische Fehlermeldungen leider völlig irritiert wären?
zuerst "fake news", jetzt fantasierte "errfahrungsberichte"? können wir bitte bei beleghaften argumenten bleiben?
zurück zum otto: ich hab keine persönliche erfahrung mit BSD am desktop, aber das herumgehampel auf der command line ist halt einem alten windows user nicht zuzumuten, siehe zb https://www.k58.uk/openbsd.html
bei einem zb Linux Mint kommt das in einem guss, man muß sich auch keine sorgen machen, daß der unpriviligierte user die kiste runterfahren darf.
-
Hmm, der neue "Deal der Woche" verwirrt mich ein wenig. Er sieht für mich aus wie der RS 1000 G12 aus dem normalen Serverangebot. Nur mit festem Standort Nürnberg und auch dem Preis des normalen RS 1000 G12 mit Standort Nürnberg. Beide "Varianten" mit 3 Monate gratis bis 19.09.
Gut, kann man machen, ist ein gutes Angebot für die ersten 12 Monate. Aber warum nochmal zusätzlich als "Deal der Woche" wenn ich mir den Server genauso gut aus dem regulären Angebot holen kann mit den selben Specs und Standort zum selben Preis? Vielleicht kann mich ja jemand "erleuchten" 
-
Ich habe langsam anhand der Aussagen eher den Eindruck, dass möglicherweise der Einblick in Linux schon eine Weile lang her sein könnte.
Ich wäre etwas vorsichtig bei der Bewertung der Expertise von Fremden im Internet...
Aber ich halte mich dabei inzwischen an das Prinzip "Don't feed the troll".
..., insofern und folgerichtig mit diesem Prinzip wird dies auch meine letzte Antwort auf dich bleiben. Du bist hiermit ignoriert.
selbst der Duden nennt "umweltverträglich, kosten- und energiesparend" als beispiel für ökologisch.
Ist es dann nicht eine eher fragwürdige Idee, ein Betriebssystem einzusetzen, das ohne technische Notwendigkeit noch gut funktionierende Hardware aus dem Support schmeißt?
mit einem unix-ähnlichen betriebssystem ist ihnen noch leben einzuhauchen.
Da stimme ich voll zu.
zuerst "fake news", jetzt fantasierte "errfahrungsberichte"?
Nicht alles, was deiner Überzeugung widerspricht, ist eine Fantasie. Ich fasse nur zusammen.
zurück zum otto: ich hab keine persönliche erfahrung mit BSD am desktop, aber das herumgehampel auf der command line ist halt einem alten windows user nicht zuzumuten
Ich glaube, hier greift dann doch, was svenn geschrieben hat: "Ich habe langsam anhand der Aussagen eher den Eindruck, dass möglicherweise der Einblick (...) schon eine Weile lang her sein könnte".
bei einem Linux Mint kommt das in einem guss, man muß sich auch keine sorgen machen, daß der unpriviliegiert user die kiste runterfahren darf.
Bei "Einsteiger"-Linuxen ist das immer alles ganz wundervoll windowsig klickibunti - bis mal was nicht geht. Dann heißt es kommandozeilenhampeln - oder jemanden, der einem Linux aufgeschwatzt hat, kommandozeilenhampeln lassen. Es ist gefährlich naiv, davon auszugehen, dass zeitgenössische unixoide Systeme diesseits von macOS komplett ohne Aufruf der Kommandozeile installiert, gewartet und im Zweifelsfall repariert werden können.
-
Wie sagte User svenn "Don't feed the troll".
-
Ist es dann nicht eine eher fragwürdige Idee, ein Betriebssystem einzusetzen, das ohne technische Notwendigkeit noch gut funktionierende Hardware aus dem Support schmeißt?
vom welchem OS sprichst Du? Windows und macOS habe ich hoffentlich schon vorhin ausreichend abgehandelt. Debians i386 support habe ich auch schon erwähnt. in OpenBSD ist die i386 unterstützung offensichtlich auch nicht mehr vollständig: "only easy and critical security fixes are backported to i386. The project has more important things to focus on." https://www.openbsd.org/i386.html
und irgendwann ist es nur mehr liebhaberei oder faulheit ein so altes system (weiter) zu betreiben. zusätzlich wirds dann auch bald unwirtschaftlich wenn man zb die watt pro zb geekbench score betrachtet.
eigentlich gings ja um
alternative Betriebssysteme
zu Linux am desktop. ich wiederhole meine frage etwas einfacher: welche?
Ich fasse nur zusammen.
subjektiv. und weil ich Deine erfahrung nicht teile erscheint es mir als fantasie. so what?
Ich glaube
Du kannst nicht sinnentnehmend lesen, ich habe nirgends behauptet mit BSD am desktop erfahrung zu haben. was an der von mir verlinkten beschreibung der installation eines WindowManager in OpenBSD ist falsch? man muß also nicht zusätzliche berechtigung einem unpriviligierten user geben, um den rechner runterzufahren?
Es ist gefährlich naiv, davon auszugehen, dass zeitgenössische unixoide Systeme diesseits von macOS komplett ohne Aufruf der Kommandozeile installiert, gewartet und im Zweifelsfall repariert werden können.
ich soll mir also bei meinem neuen auto den fensterheber selbst einbauen müssen? man muß also mechaniker-meister sein, um ein auto fahren zu dürfen?
was ist daran abwegig wenn anwender und administrator nicht in personalunion sind?
-
und irgendwann ist es nur mehr liebhaberei oder faulheit ein so altes system (weiter) zu betreiben.
Zusammengefasst also: Man nimmt Linux, weil man zwar einen Rechner nutzen will, der zu alt für Windows 11 ist, aber kein System, das alte Hardware länger unterstützt, weil das nur Liebhaberei wäre? Das klingt doch ein bisschen nach „das Ergebnis steht fest, der Rest hängt von der Frage ab“.
ich wiederhole meine frage etwas einfacher: welche?
illumos, die BSDs, notfalls Haiku?
und weil ich Deine erfahrung nicht teile erscheint es mir als fantasie.
Mich freut, dass du bisher Glück gehabt zu haben scheinst. Das ist nicht allen vergönnt. Dennoch würde ich das niemandem absprechen oder gar als „Fantasie“ fantasieren.
man muß also nicht zusätzliche berechtigung einem unpriviligierten user geben, um den rechner runterzufahren?
Nö. Und die Problematik bei der Installation eines Fenstermanagers erschließt sich nicht, OpenBSD hat bereits einen solchen ab Werk konfiguriert und alles Weitere ist „Installation eines anderen Fenstermanagers, ausloggen, einloggen, fertig“. Wie unter Linux.
ich soll mir also bei meinem neuen auto den fensterheber selbst einbauen müssen? man muß also mechaniker-meister sein, um ein auto fahren zu dürfen?
Natürlich nicht. Allerdings bekommt man Windows und macOS in der Regel per Klicken repariert. Bei Linux ists da meist Essig. Oder anders: Windows und macOS sind wie ein Fahrrad, da ist das Schlimmste ein platter Reifen. Linux ist eher ein E-Auto, das ständig zum Profi muss.
-
Zusammengefasst also: Man nimmt Linux, weil man zwar einen Rechner nutzen will, der zu alt für Windows 11 ist, aber kein System, das alte Hardware länger unterstützt, weil das nur Liebhaberei wäre? Das klingt doch ein bisschen nach „das Ergebnis steht fest, der Rest hängt von der Frage ab“.
Ich habe auch schon versucht, 10 Jahre alte Laptops mit Linux zu "Retten"...
Letzendlich bin ich auf Refurbished Laptops gestoßen.. gerademal 150€ für einen 1A Buisness Laptop der Windows11 fähig ist.. So schnell kann man aufgerechnet zu einem Stundenlohn garnicht rumbasteln.
Dazu gibt es zum Beispeil auch aktuelle neue Laptops mit nem i5-1315U (2P+4E Cores) für 300€ (muss selbst zugeben, das der i5-1335U für 100€ Aufschlag echt der Burner ist 2P+8E Cores.)
Ich habe vor 20 Jahren mit RedHat angefangen, bin vor 10 Jahren zu Ubuntu gewechselt und habe heute doch Fedora,Ubuntu und Debian+Mate auf den PCs/Laptops.
Auf den Servern bin ich irgendwie bei Debian geblieben.
-
Vor ein paar Monaten gab es hier einen interessanten Thread über die Auswahl der richtigen Linux Dist für einen Desktop. Würde mich gerne von Mint verabschieden und nochmal ein wenig quer lesen, bevor ich mich erneut (falsch) entscheide, finde ihn aber nicht. Hat den zufällig jemand gespeichert?
Ich würde mir da nicht vorab Gedanken drum machen. Dein /home kannst Du doch bei einem Wechsel mitnehmen, wenn es denn mal soweit ist. Ich mein, klar, wenn Du Bock hast was Neues auszuprobieren, mach auf jeden Fall. Aber ich sehe da, auch aus eigener Erfahrung, keine Dringlichkeit.
-
Allerdings bekommt man Windows und macOS in der Regel per Klicken repariert. Bei Linux ists da meist Essig. Oder anders: Windows und macOS sind wie ein Fahrrad, da ist das Schlimmste ein platter Reifen. Linux ist eher ein E-Auto, das ständig zum Profi muss.
Ich glaube Du hast in letzter Zeit weder mit Linux noch mit Radfahren besonders viel Erfahrung gesammelt.

Ich weiß gar nicht mehr, wie viele Jahre es her ist, dass ich fremde (!) Linux-Desktopsysteme ernsthaft "reparieren" musste, geschweige denn überhaupt ein Terminal dafür öffnen musste. Die laufen in der Regel absolut sorgenfrei, und das bei Usern, die definitiv bei jeder Kleinigkeit um Hilfe rufen, weil sie damit überfordert sind. Denen installiere ich aber auch keine Bleeding-Edge oder Rolling-Release Distribution.

Windows traue ich diese Eigenschaft jedoch nicht zu, aber da habe ich auch nicht mehr den Einblick. Vielleicht ist Windows 10/11 mittlerweile das superstabile Profisystem, bei dem für den 0815-User nichts mehr schiefgehen kann?
(Und mit macOS, BSD, usw. habe ich sowieso zu wenig Berührungspunkte, um das halbwegs bewerten zu können.) -
Ich glaube Du hast in letzter Zeit weder mit Linux noch mit Radfahren besonders viel Erfahrung gesammelt.

Ich erlaube mir hierzu zweierlei zu wiederholen: Es erscheint mir nicht klug, die Kompetenz von Fremden im Internet öffentlich einschätzen zu wollen, und mich freut, dass dir offenbar wenige Abstürze widerfahren.
Mir ist übrigens auch Windows Me nie abgestürzt. Muss also ein unfassbar stabiles System gewesen sein. Ist offenbar die einzige Erklärung...

Vielleicht ist Windows 10/11 mittlerweile das superstabile Profisystem, bei dem für den 0815-User nichts mehr schiefgehen kann?
Ich würde den jüngeren Windowsversionen manches zur Last legen, fehlende Stabilität jedoch nicht. (Bei Office ist die Sachlage selbstredend eine andere.)
-
Leude. Die Ignorierliste ist die beste Erfindung dieses Forums.
Kann ich nur empfehlen. Seitdem kann man diesen besten Thread von allen wieder gut lesen.Vielleicht hat uns der Troll und wir ihn bald genug ignoriert und das Problem ist gelöst.

Bud schade, dass man Dich nicht zu macOS überreden kann. Wir habe auch Kuchen.
Ich finde es wirklich das benutzerfreundlichste unixoide OS (mit Homebrew auch nahezu 1:1 verwendbar). Und die Hardware mit den M Prozessoren ist nunmal sehr leistungsfähig bei gleichzeitiger Energiesparsamkeit. -
Allerdings bekommt man Windows und macOS in der Regel per Klicken repariert. Bei Linux ists da meist Essig.
Wer allen Ernstes denkt, dass sich Windows "mit klicken" besser reparieren lässt als Linux, hat wirklich eine ganz eigentümliche Realitätssicht.
Vor allem auch, weil man ein defektes Windows oft besser (oder überhaupt nur) mittels Linux repariert kriegt, als mit Windows mitteln...
-
Wir habe auch Kuchen.
Welchen denn?
Mir war Macos bisher immer zu kompliziert...
Welches Lizenzmodell hat das eigentlich?
-
Aha. Strota verschiebt meinen Server nach Frankreich.

-
Aha. Strota verschiebt meinen Server nach Frankreich.

Hatte ich auch. Wenn du das nicht möchtest, reicht eine kurze E-Mail in der du z.B. schreibst, daß die Daten auf dem Server nur in diesem Land verarbeitet werden sollen und die lassen deinen Server in Deutschland (Habe es getestet, kurz bevor ich meinen VC1-1 gekündigt habe und nach Netcup ging - Rückmeldung erfolgte 1-2 Tage mit der Bestätigung, daß mein Server nicht betroffen sein wird).
-
Jap, einfacher Widerspruch hilft. Mein Testserverchen zog dann nach Berlin um stattdessen.
-
-
Bereits hier Thema:
und:
-
-