Posts by tab

    Es kommt darauf an, welcher Aufwand betrieben wird um an die Kundendaten zu kommen. Grundsätzlich wird derjemige, der physikalischen Zugriff auf den Server hat, immer Möglichkeiten haben an Daten zu kommen, die nicht bereits verschlüsselt hochgeladen werden. Und wenn die Staatsanwaltschaft mit einem richterlichen Beschluss kommt, dann wird der Hoster selbstverständlich alle Möglichkeiten nutzen müssen die es braucht, um an die Kundendaten zu kommen. Das kann bis zur Benutzung von Debuggern gehen. Wenn man das verhindern will, dann müssen die Daten bereits verschlüsselt auf den (v)Server übertragen werden und im Bedarfsfall auch verschlüsselt wieder heruntergeladen werden. Einen grundsätzlichen Unterschied zwischen echten und virtuellen Servern sehe ich da nicht. Der eine Hoster ist vielleicht etwas williger die Kundendaten preiszugeben als der andere. Aber am Ende des Tages kann sich kein Hoster einem richterlichen Beschluss widersetzen. Dann ist der Server halt beschlagnahmt.

    Edit: Natürlich ohne dass der Kunde etwas davon erfährt, dass, wenn er sich mit seinem Server verbindet, am anderen Ende die Staatsanwaltschaft sitzt.


    Im normalen Betrieb wird natürlich kein Hoster so einen Aufwand treiben an Kundendaten zu kommen ohne einen sehr triftigen Grund dafür zu haben.


    Also meines Erachtens

    zu 1) ganz sicher

    zu 2) grundsätzlich auf alles

    zu 3) ja

    zu 4) keine grundsätzlichen, der Aufwand mag sich etwas unterscheiden.

    "Ein Script" ist halt auch nicht sonderlich informativ, das kann ja alles mögliche sein. Wenn man den Datenbankserver nirgends eingegeben hat bzw nirgends eingeben kann vor oder während der Installation, wird sich das Script naturgemäß schwertun sich mit ihm zu verbinden. :D

    Das geforderte PHP 5.2 wirst Du jedenfalls nicht mehr finden. Das bietet (hoffentlich) kein Hoster mehr an.

    Das ist streng genommen nicht gefordert, sondern eben minimal 5.2. Das schliesst prinzipiell MySQL 8 nicht aus, in der Praxis ist es allerdings unwahrscheinlich, dass das funktioniert. mysql vs mysqli könnte tatsächlich das Problem sein. Muss man eben mal schauen, was es an Einstellmöglichkeiten für das Skript gibt. PHP 5.2 bieten schon noch Hoster an, sogar 4.x habe ich letztens irgendwo gelesen ;). Pervers.

    Falls es nicht eine Fehlkonfiguration des Webhostingservers ist, was relativ unwahrscheinlich sein dürfte, weil MySQL fast alle Kunden nutzen und es somit schnell bemerkt, gemeldet und behoben würde, tippe ich am ehesten auf ein Skript, das mit MySQL 8 nicht klarkommt. Oder vielleicht noch eher auf die falsche IP bei der Datenbankverbindung: Bei netcup ist der Webserver NICHT auch der Datenbankserver. Die IP des Webservers oder 'localhost' funktionieren also nicht. Am besten die interne, lokale IP des MySQL-Servers angeben, die im CCP angegeben ist. die Verbindungsdaten (außer dem Passwort) sollte man sich auch bei der Datenbank im WCP anzeigen lassen können.


    Edit: Scheint ja was älteres zu sein, wenn da die minimale PHP-Version noch als 5.2 angezeigt wird.

    Bei mir funktioniert das auch bei der "intelligenten Verarbeitung", wenn das nicht geht, dann pfuscht vielleicht eine .htaccess dazwischen, die den Request irgendwie umschreibt, so dass die Datei woanders gesucht, also nicht gefunden wird.

    Ja, restic verwende ich auf meinen Servern mit Keyhelp ebenfalls. Das ist recht flott, allerdings werden die Daten per SFTP auf einen anderen Netcup-Server oder auch Webhostings bei Netcup und anderswo übertragen. Ich habe auch nicht nur kleine Dateien, sondern es sind auch Bilder dabei, die vom benötigten Plattenplatz her - aber nicht von der Zahl der Dateien her, da sind die kleinen Dateien viel zahlreicher- sicher den Großteil der Daten ausmachen. Die ca 6 GB beim ersten Backup waren in weniger als einer halben Stunde durch, jetzt dauert es höchstens noch 10 Minuten. Ich tausche aber auch nicht pro Tag 30 GB Daten aus. Und schon gar nicht 30 GB in kleinen Dateien.

    Hatte mich in den letzten Tagen gefragt, warum neuerdings in der oberen Zeile von Excel (der Zellinhalt) ein Punkt vor dem Text angezeigt wird. (Irgendein Update? Was bedeutet der?)

    Eben ist mir aufgefallen, dass der Punkt nur erscheint, wenn ich das Fenster maximiert habe.

    Bildschirm geputzt. Punkt ist weg. :S

    Oh nein, du hast den Punkt weggeputzt! Jetzt musst du Excel neu installieren. :D

    Da gibt es natürlich mehrere Dinge zu beachten. Zum einen musst du die IP des MySQL Datenbankservers angeben und nicht die des Webservers. Zum anderen musst du deine Datenbank für Remotezugriffe entweder von beliebigen Hosts oder eben den zugreifenden Servern freigeben. Falls du da den Hostnamen eines entsprechenden Servers eingetragen hast, es dürfen da nur IP-Adressen eingegeben werden, auch wenn die Beispiele teilweise anders sind.

    Also ich bin mir relativ sicher, dass man eine ".txt" Textdatei bei einem Netcup Webhosting direkt im Browser angezeigt bekommt. Ob das auch auf dem Umweg über eine index.html geht weiss ich nicht. Sollte aber eigentlich nach meinem Verständnis klappen. Auf diese Art und Weise (Textdatei im document root einer neuen (Sub-)Domain teste ich nämlich immer, ob die Domain bereits ins gewünschte verweist.

    Ich denke das ist ein sehr stolzer Preis, den ich nicht bereit wäre zu zahlen. Ich könnte mit so einem Webhosting mit gesperrtem exec() & Co abgesehen davon auch gar nichts anfangen.

    Meine Vermutung ist, dass es eine Kombination ist aus Skripten, die nach längerer Nichtbenutzung aus dem OPCache geflogen sind und der Nebenwirkung von open_basedir, dass dadurch der Realpath-Cache ausgeschaltet wird. Wenn dann eventuell noch eine Schwäche bei der IO-Performance dazu kommt, dann haben wir den Salat. Ich konnte das auch bei Symfony basierten Anwendungen feststellen. 20-30 Sekunden für den ersten Aufruf nach vielen Stunden oder einem Tag waren durchaus drin. Je länger der letzte Aufruf zurückliegt, desto länger dauert der erste Aufruf. Ich habe mir dann so geholfen, dass ich per Cronjob eine Seite der Website stündlich laden liess.

    Lädt Windows die notwendigen Zertifikate nicht bei bedarf nach? Seite einmal mit Edge öffnen und das notwendige Zertifikat wird ins Windows-System geladen.


    Aha. Probieren werde ich das, wäre allerdings ein ziemlicher Skandal, wenn das Zertifikat jeder Seite, die mit Edge aufgerufen wird, dadurch vertrauenswürdig wird. Da kann man nur hoffen, dass MS wenigstens irgendwo eine Liste hat, welche Zertifikate akzeptiert werden können. Auch dann bliebe die Frage, warun man diese Zertifikate dann nicht gleich installiert? Google ergibt Hinweise, dass bereits vorhandene Zertifikate bei einem bestimmten Update schlicht "vergessen" wurden, dass sie nach dem Update also plötzlich nicht mehr vorhanden waren. Das wäre eine Schlamperei sondergleichen.


    Mal sehen was ich noch so alles finde. Weder mit dem Desktop-PC noch mit dem Notebook habe ich Edge mehr benutzt als zwingend notwendig, also die automatischen Aufrufe nach z.B. Funktionsupdates. Trotzdem hat der Desktop PC 65 "vertrauenswürdige Stammzertifikate" gespeichert und das Notebook nur 37.

    Hmm, langsam verstehe ich, dass die meisten Browser Zertifikate lieber selbst verwalten als auf Windows zu vertrauen. Gerade habe ich versucht, mein selten benutztes Notebook mit Windows 10 Home mal wieder auf den aktuellen Stand zu bringen. Also Windows Updates, aber auch sonstige Programm-Updates. Bei der Gelegenheit habe ich auch den Nextcloud Desktop-Client installiert und versucht, ihn mit meinen Nextclouds zu verbinden. Zertifikatsfehler! Ok, kannte ich ja schon von Windows 10 PRO, aber hier ging es leider nicht so wie bei Win 10 PRO. Das Sch**ssding kennt das ISRG ROOT X1 nicht! Das Windows 10 PRO dagegen schon. Microsoft? Hallo? Das kann ja wohl nicht wahr sein! Seid ihr alle im Urlaub? Niemand da? Muss ich jetzt tatsächlich Linux da drauf installieren, damit das Notebook wieder funktionsfähig ist? An wen in Redmond muss ich die Rechnung schicken?

    Dabei vergisst du aber, dass ein Yard 3 Feet entsprechen, und eine Meile 1760 Yard. Hier durch Zwölf zu teilen, wäre absolut fahrlässig.

    Ich bin mal gespannt, wann die im 20. Jahrhundert ankommen. :rolleyes: (Dann kann man gaaaaanz langsam anfangen über das 21. Jahrhundert zu reden)

    Die meisten Daten sind in der Datenbank gespeichert. Wenn du die Datenbank nicht vorher mal gesichert hast, dann sind sie weg. Die wenigsten Daten finden sich im Dateisystem, also meinetwegen Bilder, CSS, Javascript. Aber deine Texte sind in der Datenbank gespeichert und auch vieles andere mehr.


    Edit: Eine Datenbank verschwindet nicht so ohne Weiteres, die musst du schon explizit löschen. Vielleicht hat netcup Backups gemacht, fragen kostet nichts. Wiederherstellen falls Backups vorhanden sind dagegen definitiv schon. Oder du hast mal ein Backup gemacht, sei es per Plugin oder direkt mit phpMyAdmin.

    Ich würde mal einen G9 RS antesten (Edit: Hast du wohl mittlerweile schon getan), da sind durchschnittlich(!) 1 GBit/s garantiert. Durchschnittlich heisst aber trotzdem auch, dass man gelegentlich mit weniger rechnen muss. Da heisst es dann, entweder die eigene Schmerzgrenze anpassen ("die 200 MBit/s mag ich nicht verschenken", die 200 MBit/s sind kein Geschenk, sondern bestenfalls ein Almosen für die anderen Kunden auf dem Hostsystem) und auch den anderen vServern auf dem selben Host noch ein paar KBit/s gönnen. Oder eben für garantierte 1GBIt/s Bandbreite deutlich mehr Geld bezahlen.