Beiträge von tab

    Oh je. Jetzt habe ich gerade eine Domain gefunden, bei der die Nameserver zu deSEC delegiert sind und die Daten von deSEC (public Key, Flags, Algorithmus) korrekt bei netcup eingetragen sind. Trotzdem ist DNSSEC jetzt kaputt. Zum Glück keine wichtige Domain, aber es beunruhigt mich jedenfalls trotzdem. Was mit dieser Domain passieren kann, kann auch mit wichtigen Domains passieren. Diese Domain hat allerdings noch das "alte DNS", wie alle meine Domains außer der Testdomain.

    Ich habe es jetzt nur zufällig gemerkt und zunächst gilt: Im Zweifel für den Angeklagten. Die Schuld könnte ja nicht nur bei netcup liegen, sondern auch bei deSEC. Dem muss ich nun wohl erst mal nachgehen. Sicher sagen kann ich allerdings, das hat bei der Domain schon einmal funktioniert. Am 10.10.2025 habe ich die Domain das letzte Mal bei dnsviz.net analysieren lassen und da war bis auf eine erklärbare Warnung noch alles in Ordnung. Jetzt sieht es leider anders aus. Sie wird zwar auch von 1.1.1.1 aufgelöst, aber das ad Flag wird nicht (mehr) angezeigt. Wenn ich mir die aktuelle Analyse von dnsviz.net anschaue, dann wundert mich das auch nicht.

    Edit: Es ist leider schlimmer als ich dachte. 4 von 7 Domains mit deSEC Nameservern sind wohl "kaputt". Alle zwar noch auflösbar, aber kein ad-Flag mehr von 1.1.1.1 und auch von meinen eigenen Resolvern.

    Ich versuche gerade, bei meiner ehemaligen CloudDNS-Testdomain die Nameserver zu ändern - oder zumindest mal ein Nameserver-Set zu definieren. Beides geht nicht, weil DNSSEC noch aktiv ist. Deaktviert habe ich es vorgestern Abend. Oder besser, ich habe die Deaktivierung gestartet. Ist aber noch nicht fertig, immer noch "In Bearbeitung". Das ist jetzt nichts Neues für mich, das hat damals beim Test auch 2 Tage gedauert, bis ich DNSSEC deaktiviert hatte.

    Ich weiss ja nun wirklich nicht, ob die langwierige Deaktivierung normal und notwendig ist, das muss netcup wissen. Aber ich schreibe es hier einfach mal, damit Kunden mit CloudDNS ggf. genug Zeit für eine solche Aktion einplanen können. Mal eben so DNSSEC deaktivieren, aus welchem Grund auch immer, das geht nicht (mehr) so fix, es dauert mehrere Tage.

    Immerhin ist die Domain in meinem Falle die ganze (bisherige) Zeit über auflösbar. Man freut sich ja schon an Kleinigkeiten.

    hcloud hat inzwischen 24/7 Support laut Forum.

    Dann zahlt das rote H entweder besser als netcup oder die nutzen KI-Mitarbeiter ^^. Wobei, manchmal wäre mir mit einer halbwegs brauchbaren KI besser gedient gewesen als mit einem Supporter, der nur vorbereitete Antworten vom Bildschirm abliest oder die Kunden erst mal eine Weile beschäftigt.

    Es gibt sicher genügend Anwendungsfälle, wo der Standort nicht wichtig ist. Gerade bei Kunden, wo der Preis wichtiger ist als das letzte Quäntchen Leistung. Die bauen in der Regel keine großen VLANs zwischen zig Servern auf, die dann den selben Standort für alle Server im VLAN zwingend brauchen.

    Und für netcup ist die erzwungene Standortlotterie bei den VPS Lite eine gute Sache, weil sie vorhandene, ältere Hardware an dem Standort aufstellen können, wo es gerade am besten passt, wo Harware, Platz und Manpower dafür vorhanden ist. Und bereits an irgendeinem Standort vorhandene VPS Lite Nodes können problemlos relativ zügig mit VPS Lites ausgelastet werden, egal ob in Nürnberg, Wien oder Amsterdam.

    Der Zwang, jederzeit an allen Standorten sehr zeitnah liefern können zu müssen, entfällt also bei den VPS-Lite. Man muss sie eigentlich nicht mal an allen Standorten anbieten.

    Die Kunden können sich die VPS Lite - in Grenzen - zwar selbst über die Tauschbörse passend umverteilen. Das wird netcup aber herzlich wenig stören, verkauft ist verkauft. Es kann nur das umverteilt werden was da ist, das ist aber nicht das Problem von netcup. Wer den gewünschten Standort nicht ergattern kann, muss dann eben mit einem anderen Standort vorlieb nehmen oder die teureren VPS bestellen. Gäbe es die VPS Lite nicht, dann müssten das aber sowieso alle tun, so wie es viele Jahre zuvor war. Also eigentlich schon eine Win-Win Situation.

    Nach dem ganzen KI-Hype hatte ich eigentlich erwartet, dass auch der Support des Mitbewerbers mit dem Anfangsbuchstaben "H" deutlich langsamer wird.

    Heute habe ich jedoch einen Server eines Kunden übernommen, der sich zunächst nicht ins Rettungssystem booten ließ. Deshalb habe ich den Support dort an diesem Sonntag per E-Mail kontaktiert.

    Bereits nach ca. 15 Min. erhielt ich die Rückmeldung, dass das Problem behoben wurde und ich den Server wie gewünscht ins Rettungssystem starten könne.

    Genau so sollte Support funktionieren. Was will man mehr?

    Na, dann werde ich nächste Woche mal testen, wie hilfreich der dortige Support für meine Storage Share ist.

    Der Support wird aber wohl irgendeine Art von Legitimation verlangen, bevor er dich wieder reinlässt.

    Ja, das würde ich jedenfalls hoffen. Sonst könnte ja jeder da anrufen und Zugang zu einem Account wollen, der gar nicht seiner ist. Oder einfach (s)einen neuen MX eintragen lassen um Zugriff auf die Mails des Kunden zu erlangen. Wäre jedenfalls einfacher als irgendwelche Brute Force Angriffe auf den CCP-Login oder den MX zu fahren.

    2FA umstellen auf eine APP wie z.B. Aegis oder Ähnliche

    und nicht per mail?

    Zum Umstellen auf 2FA müsste er erst mal ins CCP rein. Da kommt er im Moment aber nicht rein, weil er die Mails mit den Tokens nicht empfangen kann.

    Das ist ein echter Klassiker. Aber wenn er mit Hilfe des Supports ins CCP kommt, würde ich auch empfehlen auf 2FA umzustellen. Nicht (nur), weil es sicherer ist, sondern weil es unabhängig von irgendwelchen netcup-Produkten funktioniert, also auch wenn z.B. die Domain mal nicht per DNS auflösbar ist (keine Ahnung wie sowas passieren könnte :saint:, aber man weiss ja nie), oder auch wenn die Mail mit dem Token zu lang braucht (soll alles schon mal passiert sein ^^).

    Ich glaube netcup wird einfach nur gerade immer noch richtig überrannt. Nach meinen Zahlen knapp 14000 Neukunden in ca. 25 Tagen.

    Das wird sich auch nicht so schnell ändern, solange sie die derzeitigen Preise halten können. Also bis entweder die noch relativ günstig gekaufte Hardware "verbraucht" ist oder der Laden unter dem Ansturm einfach zusammenbricht.

    Wenn ich mich derzeit ab und an so umschaue nach brauchbaren Servern zum günstigen Preis, dann denke ich immer ich bin blind oder habe die Augen zu. Zum Glück ist das Umschauen zur Zeit nur Gewohnheit und (noch!) keine dringliche Notwendigkeit. Das kann sich aber schnell ändern, wenn I0N0S innerhalb der Mindestvertragslaufzeit von 2 Jahren die Preise erhöht. Dann habe ich zwar ein Sonderkündigungsrecht, aber für einen halbwegs(!) äquivalenten Server muss ich dann halt mehr als das Doppelte abdrücken.

    Selbst mit den aktuellen, bereits moderat erhöhten Preisen dürften bei netcup die vServer derzeit weggehen wie warme Semmeln. Sogar beim "normalen" VPS 2000 G12 siehst du bei der Bestellung schon:

    "Hinweis: Aufgrund des aktuell erhöhten Aufkommens kann sich die Bereitstellung des Produktes etwas verzögern. Vielen Dank für das Verständnis."

    Ich würde dir auch den Leitfaden zu Firewall Policies aus der Serverküche empfehlen, der schön erklärt wie man die zu Policies gebündelten Regeln definiert und anwendet: netcup-Firewall im SCP einrichten (mit stateless-UDP-Kniff)

    Eine eigene Regel kannst Du innerhalb einer Firewall Policy also Richtlinie anlegen.
    In der SCP UI (netcup SCP: Firewall-policies) also wie in diesem Screenshot zum Dialog der Anlage einer neuen Firewall Policy:

    netcup_SCP_FirewallPolicies_Regel_hinzufuegen.png

    Das hatte ich gesucht. Also den Policy-Namen hast du bei mir abgeschrieben :D. Den hatte ich heute Nachmittag genau so auch verwendet.

    Schau dir mal Froxlor an. Ist wesentlich Ressourcen schonender als Plesk und Co.

    Also Keyhelp läuft notfalls auch auf einem piko - oder zumindest auf einem VC1-1 ;). Habe den allerdings mittlerweile von dieser Aufgabe erlöst :). So ein klein wenig Swap hat er da schon ab und zu gebraucht:D. Aber eine Contao-Demo lief gut darauf und er hat sogar erfolgreich Benachrichtigungs-Mails verschickt.

    Den Default-Block löschen. Danach kannst du Port 25 mit einer eigenen Regel blockieren, sofern du nicht vor hast, einen Mailserver zu betreiben. Es zwingt dich allerdings keiner dazu, den Port zu sperren.

    Habe ich mir bewusst verkniffen. Die Chance, dass ich das jemals noch nutzen werde ist sehr gering. Vor 8-10 Jahren hätte ich mich wahrscheinlich angemeldet. Jetzt überlasse ich den Platz besser jemandem, der das mit einiger Wahrscheinlichkeit mal nutzen wird.

    Trotzdem überfliege ich die meisten Beiträge und bin gelegentlich etwas irritiert. Sind doch einige Bugs drin (gewesen?), die eigentlich schon vorher hätten auffallen sollen. Aber gut, ist ja auch "nur" ein Preview und kein RC. Und solange die teils wirklich dringlichen Baustellen bei netcup nicht darunter leiden, ist ja alles ok.