Beiträge von TBT

    Ticket NCSUP-1010141 – Dringende Klärung des Serverstandorts

    Inzwischen wurde auch mein zweiter Server bereitgestellt. Leider stehen nun beide Server in Wien, obwohl ich jeweils Nürnberg bestellt habe.

    Ein deutscher Serverstandort ist Bestandteil meines Leistungsversprechens gegenüber meinen Kunden. Deshalb kann ich vor allem mit dem neu bestellten Server aktuell nicht starten.

    Du hast "30 Tage Geld-Zurück-Garantie" bei Rootservern. Einfach stornieren und neu ordern. Mit kostenpflichtiger Präferenz Nürnberg.

    EDIT: ah, ich hätte man auch auf S2 und 3 schauen sollen.

    absolut korrekt! das gewichtigste Wort wird gefunden und ausgegeben mit einer revolutionären Umdrehungszahl. So schnell kannst Du garnicht kucken wie Claudchen ein passendes wort ensemble findet im trainingsmaterial. Und wenn es nicht da ist baut er ein neues. ;)

    Ach, Du willst Dich aus Deiner Ignoranz gar nicht rausbewegen und eh nur trollen. Sag das doch gleich. Dann versuch ich gar nicht erst, eine sinnvolle Konversation mit Dir zu führen. ;)

    sie berechnet welches wort als nächstes kommt - (wie sie das macht und wie schnell ist irrelevant) - somit ist meine Aussage richtig und trifft den Kern der Sache. Die KI versteht nicht die Dinge an sich. Das hört sich nur so an wenn sie mit Dir spricht ;) und sie kann natürlich, wie Du, eine ganze Blog post darüber schreiben.

    Was an "muss die Strukturen modellieren, die diesen Text erzeugt haben: Grammatik, Fakten, Kausalzusammenhänge, Absichten von Sprechern, Rechenregeln" ist unklar? Die Modellgewichte kodieren Konzepte, nicht das nächste Wort und das Modell arbeitet mit diesen Konzepten, wenn es Lösungen findet.

    Siehe

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    wie das "Denken" in diesen Modellen funktioniert. "Wie sie das macht" (zum nächsten Wort, das eben nicht nur ein Wort sondern auch Audio/Video sein kann, finden) ist absolut NICHT irrelevant, sondern der Kern des Themas und das eigentlich Revolutionäre.

    Bei den Kosten für typische SoGo Tarife kann ich nur empfehlen, sich als Alternative zu überlegen, Groupware (Mail, Kontakte, Termine) Accounts zu M365 zu schieben. "Exchange Online (Plan 1)" kostet 3,68€/Monat, 42€/Jahr. Man hat volle Exchange Kompatibilität ohne Mucken und nie wieder Streß.

    Ich habe Ende letzten und Anfang diesen Jahres alle Postfächer meines Kerio Connect Mailservers zu jeweils eigenen Accounts migriert. War sehr gut möglich und seitdem habe ich null Streß.

    Die KI versteht nichts, muss Sie auch nicht - die muss nur berechnen welches Wort am besten hinter das jetzige letzte Wort passt und Sie wird immer besser darin. Die ist im herkömmlichen Sinn strohdumm aber das ist tatsächlich egal in ihrem Feld - kapieren viele nicht.

    Das ist zu kurz gegriffen, als Definition zu alt und zu klein (wenn sie jemals richtig war) und damit für moderne Modelle falsch. Es geht darum, dass Modelle Beziehungen zwischen Konzepten in den Gewichten gelernt haben, um damit das nächste Wort vorauszusagen. Sie haben also auch ein Verständnis der Konzepte selbst in ihren Gewichten, unabhängig vom Sprechen darüber. So wie Menschen auch Konzepte im Hirn abgespeichert haben, ob sie gerade drüber reden oder nicht. Zudem sind moderne Modelle schon länger multimodal (Text, Audio, Video etc. als In- und Output), also keine reinen "Wortvorhersager".

    Claude beschreibt das treffend so: "„Sagt das nächste Wort voraus“ legt fest, was ausgegeben wird, aber nicht, wie die Verteilung zustande kommt. Wer Text sehr gut vorhersagen will, muss die Strukturen modellieren, die diesen Text erzeugt haben: Grammatik, Fakten, Kausalzusammenhänge, Absichten von Sprechern, Rechenregeln. Um zum Beispiel den nächsten Schritt eines Mathebeweises vorherzusagen, muss das Modell die Mathematik zumindest teilweise nachbilden."

    Sein Fazit: "Die treffendere Formulierung wäre: LLMs sind Systeme, die durch Wortvorhersage trainiert wurden und dabei interne Modelle von Sprache, Wissen und Problemlösung entwickelt haben, allerdings lückenhafte und unzuverlässige. Ob man das „Verstehen“ nennt, ist eher eine Definitionsfrage. Offen ist in der Forschung vor allem, wie weit diese internen Modelle reichen und wie robust sie sind."

    Die Verbesserung des "lückenhaft und unzuverlässig" ist tägliche Arbeit der AI Labs. Und die Lücken werden mit Lichtgeschwindigkeit immer kleiner und die Zuverlässigkeit immer höher.

    Kann man machen. Aber es dauert halt. Wenn man was lernen WILL, kann man auch mal den langsamen Weg gehen. Aber wenns lästiger Kram ist, bei dem man eben nichts lernt, kann man sich mit KI viel Zeit sparen.

    Zitat

    Und irgendwann ist man dann auf die KI angewiesen, weil man es selbst gar nicht mehr könnte.

    Hm. Ja und? Man nutzt ja auch mechanisierte Fortbewegungsmittel, weils schneller geht. Das ist bei KI das gleiche. Man KANN natürlich zu Fuß gehen oder laufen, wenn man trainieren will. Aber effizient ist das nicht.

    Überall dort, wo genügend Daten vorhanden sind. Wo wenig Daten vorhanden sind, wird's dann aber auch schon mau, findest du nicht? Vielleicht bin ich auch einfach selbst viel zu skeptisch gegenüber all dem.

    Wie meinst Du das? "Context is king", immer. Natürlich ist das Ergebnis bei einem einzelnen Satz an Kontext schlecht. Wenn man aber Hintergrundinfo/dokumente, einen klar und umfangreich formulierten Prompt und einen vorher angepassten Harness hat, sind die Ergebnisse hervorragend. Auch bei Randthemen.

    Ich war vergangene Woche auf einem Vortrag. Der Votragende promovierte selbst zum Thema neuronale Netze. Für LLMs konnte er sich nicht begeistern und meinte, dass sie höchstens Praktikanten sind. Und auch das eher schlecht. War interessant zu hören. Wenn man dagegen anderen Forschern wieder zuhört, die das Gegenteil sagen…

    Hm. Liest sich wie: "der Zahnarzt sagt, dass Operieren bei Bandscheibenvorfällen nicht immer indiziert ist". Gleicher Job, ganz andere Disziplin von der man nicht unbedingt mehr Ahnung haben muss als andere.

    Aus dem "Praktikanten"status sind wir seit ca Nov. 2025 mehr als raus. Mit Claude 5.5 (im Sept gelauncht) gab das nochmal einen enormen Schub, merkt man täglich. Laut diversen Benchmarks sind LLMs besser in so vielen Programmier- und anderen Disziplinen als Menschen.

    | Durchschnittliche Latenz beim Lesen | 0,68 ms | 1,40 ms |
    | Durchschnittliche Latenz beim Schreiben | 0,83 ms | 3,62 ms |

    Der US-Server erreicht beim Lesen und Schreiben ungefähr **die 3,3-fache Geschwindigkeit** des Netcup-Servers. Außerdem reagiert der US-Server deutlich schneller, besonders bei Schreibvorgängen.

    Und alleine die Latenz sollte Dir schon sagen, dass das System mit SSDs läuft, mit Festplatten ist eine 1ms Latenz nicht machbar. Case closed.

    Selbst 200Mbytes/s ist für so ne kleine Kiste ok, nach Optimierung war ja jetzt noch deutlich mehr drin. Du einen 2€ Server bestellt. You get what you pay for. Vergleiche mit irgendwelchen US Servern sind doch irrelevant. Also spiel Dich hier nicht so auf und belaste den Support nicht mit unnötigen Tickets. :rolleyes:

    Allerdings ist deine Aussage, dass Tailscale nicht als Docker laufen soll falsch.

    Die Pauschalität dieser Aussage ist gleichfalls falsch. TS "kann" sicherlich als Container arbeiten, hat aber dann massive Nachteile:

    Wenn man Tailscale in einen Container mit eigenem Subnetz einsperrt statt es auf dem Host laufen zu lassen, kauft man sich den ganzen Rattenschwanz hinsichtlich Docker Networking und Firewall Handling ein. Ich nutze TS um meine Server (auf denen nur Docker Container laufen) zu warten. Dazu zählt häufig, dass Container oder Docker selbst neu gestartet werden müssen. Wenn TS in einem Container läuft, schneidet man sich bei solchen Neustarts selbst von der Möglichkeit ab, weiterhin mit dem Rechner per SSH verbunden zu sein. Wenn Docker oder der TS Container ein Problem hat, stehst Du vor der Türe und musst die NC Firewall aufmachen.

    Ich containerisiere praktisch alles was bei mir läuft. Immer und überall. Aber es gibt sehr gute Gründe für TS als Netzwerktool NICHT in einem Container zu laufen.

    Meine Standard-Tailscale Policy (in den Policies erstellt, allen Servern zugewiesen):

    1tailscale 41641 UDPEINGEHENDUDPACCEPTbeliebigbeliebigbeliebig41641
    2tailscale 3478 UDP (STUN)EINGEHENDUDPACCEPTbeliebig3478beliebig3278-60999

    Regel 2 aufgrund der DERP Server : https://tailscale.com/docs/reference/faq/firewall-ports (unten). Diese ist nicht unbedingt nötig, hilft aber beim Anzeigen.

    Relay Server:

    140000 UDP eingehendEINGEHENDUDPACCEPTbeliebigbeliebigbeliebig40000

    bei mir nur für die beiden Server die Relays sind.

    Zudem muss TS auf diesen Servern entsprechend konfiguriert sein: https://tailscale.com/docs/features/peer-relay in Kombination mit https://tailscale.com/docs/reference/derp-servers und es muss eine Policy eingerichtet sein, die es allen Geräten erlaubt, diese Peer Relay Server zu verwenden.

    TBT : WIe hast Du es denn gelöst? Es muss mit der NC Firewall zusammenhängen, sobald ich diese deaktiviere sind direct Verbindungen möglich. Tailscale läuft auf docker.

    Damit hast Du doch Dein Problem schon. Tailscale gehört auf den Host, nicht in einen Docker Container. Bei mir ist TS auf dem Host und 41641 UDP incoming reicht für direkte Verbindungen. Nebenbei kann es übrigens auch immer an beiden Seiten liegen, wenn ein "direct" nicht geht, also die andere Seite auch prüfen.

    Parallel zu der normalen TS Konfig habe ich zwei (für die Redundanz) meiner Netcup Server als https://tailscale.com/docs/features/peer-relay mit offenem Port 40000 konfiguriert. Dann hat man - selbst wenn es keine "direct" Verbindung gibt die eigenen schnellen Server als Relay und nicht Tailscales ultralangsame Relay Server. Auch praktisch für schwierige andere Verbindungen im eigenen Tailnet.

    Kann auch noch nen Screenshot der Policies machen, geht aber grade wegen SCP Wartung nicht.

    Es mag https://nginx.org/en/docs/stream…oxy_module.html geben, allerdings bin ich sehr skeptisch das das funktioniert. Nginx ist in erster Linie ein HTTP Proxy, das Spiel läuft aber nicht über HTTP.

    Zudem ist fraglich, ob der Proxy so auch Authentifikation ermöglicht, wenn nicht kann jede(r) über Deinen Server proxien und üble Sachen darüber anstellen. Das willst Du nicht. Was definitiv funktioniert und auch mit Auth machbar ist ist wie gesagt ein Socks5 Proxy. Siehe z.B. https://www.samnet.dev/learn/networking/socks5-proxy-setup/ ( ungetestet), DANTE war mir da noch in Erinnerung.

    Dass immer mal wieder Routingprobleme auftreten mag sein, im Großen und ganzen sollte das nicht sein.

    Bedenke auch immer, dass Dein Upload zu Hause der limitierende Faktor sein kann. Ich wäre immer noch für einen Gameserver bei Netcup und betreibe das auch immer wieder für meine/unsere wechselnden Spiele, ohne Probleme.

    Ein üblicher Reverse Proxy arbeitet nur auf HTTP Basis (80/443). Was Du vielleicht meinst ist ein https://de.wikipedia.org/wiki/SOCKS Proxy, der dann aber auch eine Socks Client Konfiguration bei Deinem Schweizer Freund braucht. Das macht die Sache aber nicht besser, der Weg wird nur länger.

    Wovon alle Beteiligten etwas hätten, wäre den Gamingserver (meist SteamCMD) auf einen Netcup VServer oder besser RS zu packen (wegen dedizierter Kerne und der Tatsache dass viele Gameserver mehr oder weniger singlethreaded sind). Dann brauchst Du Deinen Rechner nicht dauernd laufen zu lassen, die Spielewelt ist trotzdem dauerhaft verfügbar (Passwort einschalten!). Um welches Spiel geht es denn?

    Der Vorteil vom nativen vLAN ist, dass es deutlich ressourcenschonender und wartungsärmer für uns Kunden ist als die von dir aufgezeigten Systeme.

    Wireguard, die Basis von TS und NB ist sehr sehr sehr leichtgewichtig und sogar mitunter schneller als hardwarebeschleunigtes AES. Und wenn die controllerbasierten VPNs (bei TS sinds 2 Befehle und einmal auf dem Controller konfigurieren) mal laufen, braucht man absolut gar nichts damit machen.

    Dafür sind alle genannten Lösungen halt DEUTLICH flexibler und auch mit Rechnern oder mobilen Geräten außerhalb eines Anbieternetzwerks verwendbar. Und man ist nicht auf einen Anbieter zur Unterstützung angewiesen.