Beiträge von tuxproject.de

    Ich schließe mich der Frage an. Zwar habe ich keinen so dringenden Bedarf, weil meine Serverflotte grundsätzlich „noch tut“, aber der älteste Server in meinem Bestand geht ins neunte Jahr und so langsam zeigt er Ermüdungserscheinungen. Vorübergehend habe ich dem darauf laufenden OpenBSD wieder Hyperthreading gestattet, um ihm das Leben zu erleichtern, aber mittelfristig ist hier wahrscheinlich doch eine Ablösung sinnvoll.

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    Oha. Danke!

    Aber warum ist dieser Thread hier nicht dort?

    ich kann alles und bin toll

    Projektion kickt hart. Das habe ich weder geschrieben noch gemeint. Mich würde wirklich interessieren, wo du diesen Unsinn herausgelesen hast.

    Ich lerne ständig dazu. Das kann ich übrigens nur weiterempfehlen, insbesondere denen, die in jeder Kritik an ihrem gewählten Betriebssystem eine Kriegserklärung sehen und darum unsachlich und ohne Rücksicht auf Kontext und Inhalt um sich treten und dann so was schreiben wie „du bist überheblich!!!“.

    Aber wie gesagt: Ganz ohne Gestichel gehts halt nicht bei dir. Mach gern weiter, mich amüsiert das schon ein bisschen.

    Ich weiß schon wieso der User auf meiner Ignorierliste ist und bleibt.

    Danke für diese ausführliche Reaktion auf einen User, der auf deiner Ignorierliste ist und bleibt. Ganz ohne Gestichel geht's halt nicht bei dir. Ich verzichte trotzdem darauf, dich meinerseits auf selbige Liste zu tun. Das hat so was von "ätschibätsch!" und das ist dann doch unter meinem Niveau.

    Linux ist übrigens nur der Kernel, das drumrum ist GNU.

    Teils, teils. Einige Distributionen (Alpine?) benutzen statt GNU die musl libc und Busybox als Grundsystem.


    Die Überheblichkeit von tuxproject.de hinsichtlich welcher Distris auch immer ist irrelevant

    Du bist hier einem groben Missverständnis aufgesessen. Meinerseits besteht keine Überheblichkeit, und das aus mehreren Gründen:

    • Ich setze selbst eine vergleichsweise große Auswahl an Betriebssystemen auf meinen Servern ein, weil jedes davon spezifische Vorteile hat. "Das richtige Werkzeug für eine Aufgabe wählen" ist aber jetzt dann schon was anderes als "überheblich den schlechteren Werkzeugen gegenüber sein".
    • Zwar trage ich zu einigen dieser Betriebssysteme selbst gelegentlich Code (und sei es nur Paketierung) bei, habe aber sonst keinerlei persönlichen Beziehungen zu ihnen, so dass "wir sind die Größten" hier ebenfalls nicht zutrifft: Es ist ja kein Wir.

    Deine, s.v.v., völlig bescheuerte Wortwahl der "Überheblichkeit" wäre wenigstens ansatzweise verständlich, wenn ich so was schreiben würde wie "ich nutz OpenBSD und ihr seid alle Flachpfeifen, wenn ihr das nicht macht". Das schreibe ich aber nicht, das denke ich nicht mal, schon, weil ich es selbst nicht überall nutze, weil es manches einfach nicht so gut kann. Aus dem Alter bin ich raus.

    Mir ist insofern absolut schleierhaft, wie du zu der absonderlichen Annahme kommst, meine Ausführungen zur Technik hätten was mit persönlicher Überheblichkeit zu tun, aber leider werde ich das wohl nie erfahren. Du hast den User ja auf der Ignorierliste. :saint:

    Gibt es da überhaupt manpages?

    Natürlich, und es ist gesicherter Konsens, dass sie besser sind als die von Linux. So gesehen ergibt es schon Sinn, dass es so viele Anleitungen für Linüxe gibt. Wenn das Handbuch halt so schlecht ist...

    Ganz allgemein aber: Selbstverständlich könnte ich auch Anleitungen wie "wie kriege ich OpenBSD/OmniOS/Gentoo halbwegs sturzfrei auf einem Netcupserver zum Laufen" schreiben, weil es die noch nicht gibt und ich das schon mal gemacht habe, aber dafür wäre ein Wiki vermutlich besser geeignet als dieses Forum; außerdem wären das sehr viele Threads und ich bin berufstätig. Stattdessen vielleicht: Wer Fragen zu anderen Systemen hat, der kann sie natürlich auch stellen, dafür ist das Netcupforum ja da. Für Kunden von Kunden. Steht ja oben drüber. :)

    Ich lehne mich aus dem Fenster und stelle die These auf: Die Anzahl der OpenBSD-Server die produktiv eingesetzt werden, kann ich in Bezug auf die Gesamtmasse mit der Lupe suchen :)

    Gibt halt einfach viele Anfänger. ^^

    Ernsthaft: Ich halte den Marktanteil für nicht hinreichend aussagekräftig für qualitative Eigenschaften eines Systems. Beispiel: Windows. Ist das jetzt ein unschlagbar gutes Desktopsystem? Es nutzen doch so viele.

    Ach deshalb laufen die Webhostings auf Debian-Servern, wegen der vielen Anleitungen ...

    Weiß ich nicht, ist aber nicht auszuschließen.

    Fangen wir evtl mit dem "welches Linux ist das richtige für mich" an, denn das ist die erste Entscheidung, die Du treffen musst. Und wenn Du sie mal getroffen hast, wirst Du dauerhaft dabei bleiben. "Das erste Mal" prägt.

    Aus eigener Erfahrung möchte ich dazu übrigens anmerken: Nö. Das Gras auf der anderen Seite des Zauns ist ja immer grüner... (mein erstes "Nichtwindows" zu Hause war S.u.S.E. Linux, aber das vermisse ich zum Beispiel nicht im Geringsten.)

    Und natürlich hat jedes Serverbetriebssystem seine ganz spezifischen Vor- und Nachteile. Außer Ubuntu. Da fehlt mir echt jedes Verständnis. (^^)

    Beispiel: Wenn man einen ARM-Server hat, ist Slackware, das auf AMD64-Servern wohl keine größeren Einwände gegen sich aufbringen kann, (anscheinend?) eine weniger gute Idee, weil deren ARM-Projekt noch größere offene TODOs hat. OpenBSD, openSUSE und Gentoo hingegen funktionieren ziemlich gut, unterstützen aber jeweils unterschiedliche Software unterschiedlich gut. Hinzu kommt, dass Bedürfnisse sich über die Jahre verschieben. Mein erster eigener Server hatte ein Debian, mittlerweile läuft meine Serverflotte großteils unter OpenBSD und Debian ist gar nicht mehr dabei. Debian nimmt man als Anfänger, weil es dafür so viele Anleitungen gibt, und OpenBSD nimmt man später, weil man so wenige Anleitungen braucht. ;)

    (In der Zeit, die ich bräuchte, um mich in Ansible einzuarbeiten und dann immer spezielle Konfigurationsdateien zu erstellen, habe ich auch leicht ein paar Dutzend bash/sed/awk-Skripte geschrieben.;))

    Dto.; wobei ich statt bash schlicht sh- oder notfalls ksh-Scripts schreibe. Die bash ist einfach nicht überall installiert und ich mag es portabel.

    Moin moin! Wofür nutzt ihr eigentlich eure Root-Server?

    1 Server: E-Mail

    1 Server: Datenbank und [Cal|Card]DAV

    1 Server: Dienste für mich (RSS-Leser, Linksammler usw.)

    1 Server: Dienste für andere (Websites meiner Projekte)

    1 Server: Backups der anderen 4 Server. Aus diversen Gründen in einem anderen Land gehostet.

    Ich glaube Du hast in letzter Zeit weder mit Linux noch mit Radfahren besonders viel Erfahrung gesammelt. ;)

    Ich erlaube mir hierzu zweierlei zu wiederholen: Es erscheint mir nicht klug, die Kompetenz von Fremden im Internet öffentlich einschätzen zu wollen, und mich freut, dass dir offenbar wenige Abstürze widerfahren.

    Mir ist übrigens auch Windows Me nie abgestürzt. Muss also ein unfassbar stabiles System gewesen sein. Ist offenbar die einzige Erklärung... :)

    Vielleicht ist Windows 10/11 mittlerweile das superstabile Profisystem, bei dem für den 0815-User nichts mehr schiefgehen kann?

    Ich würde den jüngeren Windowsversionen manches zur Last legen, fehlende Stabilität jedoch nicht. (Bei Office ist die Sachlage selbstredend eine andere.)

    und irgendwann ist es nur mehr liebhaberei oder faulheit ein so altes system (weiter) zu betreiben.

    Zusammengefasst also: Man nimmt Linux, weil man zwar einen Rechner nutzen will, der zu alt für Windows 11 ist, aber kein System, das alte Hardware länger unterstützt, weil das nur Liebhaberei wäre? Das klingt doch ein bisschen nach „das Ergebnis steht fest, der Rest hängt von der Frage ab“.

    ich wiederhole meine frage etwas einfacher: welche?

    illumos, die BSDs, notfalls Haiku?

    und weil ich Deine erfahrung nicht teile erscheint es mir als fantasie.

    Mich freut, dass du bisher Glück gehabt zu haben scheinst. Das ist nicht allen vergönnt. Dennoch würde ich das niemandem absprechen oder gar als „Fantasie“ fantasieren.

    man muß also nicht zusätzliche berechtigung einem unpriviligierten user geben, um den rechner runterzufahren?

    Nö. Und die Problematik bei der Installation eines Fenstermanagers erschließt sich nicht, OpenBSD hat bereits einen solchen ab Werk konfiguriert und alles Weitere ist „Installation eines anderen Fenstermanagers, ausloggen, einloggen, fertig“. Wie unter Linux.

    ich soll mir also bei meinem neuen auto den fensterheber selbst einbauen müssen? man muß also mechaniker-meister sein, um ein auto fahren zu dürfen?

    Natürlich nicht. Allerdings bekommt man Windows und macOS in der Regel per Klicken repariert. Bei Linux ists da meist Essig. Oder anders: Windows und macOS sind wie ein Fahrrad, da ist das Schlimmste ein platter Reifen. Linux ist eher ein E-Auto, das ständig zum Profi muss.

    Ich habe langsam anhand der Aussagen eher den Eindruck, dass möglicherweise der Einblick in Linux schon eine Weile lang her sein könnte.

    Ich wäre etwas vorsichtig bei der Bewertung der Expertise von Fremden im Internet...

    Aber ich halte mich dabei inzwischen an das Prinzip "Don't feed the troll".

    ..., insofern und folgerichtig mit diesem Prinzip wird dies auch meine letzte Antwort auf dich bleiben. Du bist hiermit ignoriert.

    selbst der Duden nennt "umweltverträglich, kosten- und energiesparend" als beispiel für ökologisch.

    Ist es dann nicht eine eher fragwürdige Idee, ein Betriebssystem einzusetzen, das ohne technische Notwendigkeit noch gut funktionierende Hardware aus dem Support schmeißt?

    mit einem unix-ähnlichen betriebssystem ist ihnen noch leben einzuhauchen.

    Da stimme ich voll zu.

    zuerst "fake news", jetzt fantasierte "errfahrungsberichte"?

    Nicht alles, was deiner Überzeugung widerspricht, ist eine Fantasie. Ich fasse nur zusammen.

    zurück zum otto: ich hab keine persönliche erfahrung mit BSD am desktop, aber das herumgehampel auf der command line ist halt einem alten windows user nicht zuzumuten

    Ich glaube, hier greift dann doch, was svenn geschrieben hat: "Ich habe langsam anhand der Aussagen eher den Eindruck, dass möglicherweise der Einblick (...) schon eine Weile lang her sein könnte".

    bei einem Linux Mint kommt das in einem guss, man muß sich auch keine sorgen machen, daß der unpriviliegiert user die kiste runterfahren darf.

    Bei "Einsteiger"-Linuxen ist das immer alles ganz wundervoll windowsig klickibunti - bis mal was nicht geht. Dann heißt es kommandozeilenhampeln - oder jemanden, der einem Linux aufgeschwatzt hat, kommandozeilenhampeln lassen. Es ist gefährlich naiv, davon auszugehen, dass zeitgenössische unixoide Systeme diesseits von macOS komplett ohne Aufruf der Kommandozeile installiert, gewartet und im Zweifelsfall repariert werden können.

    ich würde diese BSD varianten nicht als alltagstauglich für otto-normal-verbraucherin sehen.

    Da würde mich jetzt aber mal die Begründung interessieren. Weil Ottonormalverbraucher ohne regelmäßige Abstürze und sich nach jedem dritten Update völlig neu verstellte Konfigurationen, umbenannte Geräte und komische Fehlermeldungen leider völlig irritiert wären?

    wie würdest Du es formulieren?

    "Ökologisch" ist das falsche Wort, das stört mich daran eigentlich am meisten. "Lange unterstützt" wäre ein guter Begriff.