Das längste Thema

  • ASS Bei netcup habe ich auch schon einmal einen VPS 200 für 2 Jahre "vergessen" :sleeping:

    Aber beim Franzosen wäre das fatal gewesen, der kostet das Zehnfache von so einem Miniserver. ;(

    "Wer nur noch Enten sieht, hat die Kontrolle über seine Server verloren." (Netzentenfund)

  • der kostet das Zehnfache

    Meine bei den anderen liegen so im Bereich 3-7€ im Monat...

    Bei NC seh ich die Server ja zumindest im SCP. Auch wenn ich da seit der blöden paginierung oft 6-8 mal blättern muss um was zu finden.

    Bei den andren weiß ich oft nichtmal mehr den Firmennamen oder die URL unter der ich das Kundeninterface finde...

  • Ich finde es immer wieder schön wie ihr mit solchen Chats mir mein schlechtes Gewissen nehmt :)

    Meine Testumgebung habe ich vor Oster runtergefahren, da ich wusste: Die nächsten Wochen komme ich nicht zu.
    Und ich ärger mich gerade das die Server aus sind.

    Aber dann lese ich eure Nachrichten und denke mir: Die Server sind gerade im Urlaub und haben eine schöne Zeit, sie müssen nicht um ihr Einkommen und ihren Job bangen, Krankenversicherung usw. Die haben gerade einfach ein schönes Leben :D

    Oh! Es kam gerade ein Foto von einem meiner Server rein, das leite ich euch mal weiter :)
    pasted-from-clipboard.jpg

    3 Mal editiert, zuletzt von fvbor (28. April 2025 um 08:46)

  • Aus Neugier: Ist es eigentlich normal, wenn ein VPS hier rund 300 ARP request broadcasts pro Sekunde sieht, fast ausschließlich von den Gateways kommend?

    Auf 300/Sek komme ich hier nicht, aber ca. 100/Sek sehe ich auch.
    Auf meinem VPS wird eine /22 Subnet-Mask verwendet, hätte also "Platz" für etwas mehr als 1000 Hosts.

    Das Problem sind hier denke ich die aktuell im Subnet NICHT verwendeten (nicht antwortenden) IPs.

    Jene IP-Adressen die aktiv genutzt werden, die sich auf ARP-Requests melden werden auf den Gateways ja für einige Zeit im ARP-Cache gehalten und müssen nicht neu per Broadcast angefragt werden.

    Aber wie im Internet üblich werden ja ständig alle IPv4-Ranges von unzähligen Bots abgegrast ("gescannt").
    Wenn nun ein IP-Paket für $IP-Adresse eintrifft und der Last-Hop-Router kennt die MAC-Adresse des Gerätes nicht versucht er diese per ARP Request zu ermitteln.

    Wenn das Gerät mit $IP-Adresse aber gar nicht existiert bzw. online ist, verläuft das ohne Antwort. Es kommt somit auch zu keinem Arp-Cache-Eintrag.

    Ein paar Sekunden später will der nächste der über das Subnet scannt auch was von der IP-Adresse ... mittlerweile könnte das Gerät ja online sein, also fragt der router wieder per Arp-Request nach.

    Was du also siehst ist mit Masse die Folge von IP-Paketen (z.B. Netzwerk-Scans) die an IP-Adressen gesendet werden, die derzeit nicht online sind.

  • Aber wie im Internet üblich werden ja ständig alle IPv4-Ranges von unzähligen Bots abgegrast ("gescannt").

    Ca. 10000 SYNs pro Tag aus aller Welt an meinen Server, der auf fast nichts antwortet, mit interessanter weil praktisch konstanter Portverteilung. Muss ich irgendwann mal präsentierbar aufarbeiten.

    Wenn das Gerät mit $IP-Adresse aber gar nicht existiert bzw. online ist, verläuft das ohne Antwort. Es kommt somit auch zu keinem Arp-Cache-Eintrag.

    Gute Erklärung und ich sehe auch, warum man das so machen könnte, aber sollte Netcup nicht eigentlich jede MAC Adresse und die zugehörigen IP-Adressen in diesen Netzen kennen? Eigentlich brauchen die Gateways überhaupt nicht zu fragen. Fände ich auch irgendwie sicherer. Naja, die 300 pps belasten die Mini-VM kaum. Wie gesagt, war nur Neugier.

  • sollte Netcup nicht eigentlich jede MAC Adresse und die zugehörigen IP-Adressen in diesen Netzen kennen?

    Dein Vorschlag lautet also auf den Juniper-Core-Routern zig-tausende statische ARP-Einträge (alle VMs) zu hinterlegen?

    ... wie viel Aufwand das wäre und ob das praktikabel ist weiß ich nicht. Bedenke auch: Wenn Du deine VM kündigst und ein neuer Kunde eine andere VM mit "deiner" ehemaligen IP-Adresse ausgehändigt bekommt müssten dann diese statischen ARP-Einträge nachgeführt werden.

    Da würde ich eher vorschlagen: Ingres-Filtering, alle Scans auf IPs die gar nicht vergeben/eingeschaltet sind könnte man wegfiltern, sodass erst gar keine Zustellung versucht wird. Solche Filter-Regeln dynamisch zu generieren ist vermutlich ohnehin usus und daher eine besser automatisierbare Aufgabe als mit statischen ARP-Einträgen zu experimentieren.

  • Wenn Du deine VM kündigst und ein neuer Kunde eine andere VM mit "deiner" ehemaligen IP-Adresse ausgehändigt bekommt müssten dann diese statischen ARP-Einträge nachgeführt werden.

    Na dann muss halt mal jemand nach dem Einrichten der VM das Skript über die Excel Tabelle laufen lassen, in der die MAC und IP-Adressen gespeichert sind... ;)

    Es gibt wahrscheinlich wichtigere Baustellen. Der andauernde Traffic* auf meinem Serverchen hat mich nur gewundert, weil das Maschinchen eigentlich die meiste Zeit nichts zu tun hat außer alle paar Sekunden ein SYN-Paket zu ignorieren. Da habe ich mal geschaut, was das ist.

    *) Immerhin 50GB/Monat nur ankommende ARP requests**

    **) Soll keine Beschwerde sein, nur eine Beobachtung.

    2 Mal editiert, zuletzt von NaN (28. April 2025 um 20:12)

  • Moderatoren Es gibt (ungefähr) seit dem Update übrigens einen winzigen Bug im Forum ;)

    • Mitgliederliste öffnen
    • Einen Benutzernamen mit [netcup] ins Suchfeld eintippen
    • Einen Benutzernamen aus der darunter erscheinenden Liste anklicken
    • Error 403: https://forum.netcup.de/user/8429-[netcup]%20Lars%20S./

    Offenbar werden Sonderzeichen in den "sprechenden URLs" an dieser Stelle anders behandelt. An anderen Stellen im Forum ist das gleiche Profil nämlich immer so verlinkt: https://forum.netcup.de/user/8429-netcup-lars-s/ (ohne eckige Klammern und ohne Punkt; außerdem ohne Leerzeichen)

    "Wer nur noch Enten sieht, hat die Kontrolle über seine Server verloren." (Netzentenfund)

    2 Mal editiert, zuletzt von KB19 (28. April 2025 um 22:06)

  • So ein Root Server für 9Euro und ein bisschen - da muss ich komplett wissen wie man einen Server einrichtet und verwaltet, seh ich das richtig? Oder muss ich "nur" das Ubuntu oder Debian aussuchen, installieren und ein paar Ordner anlegen zum fröhlichen Hosten?

    The universe tends toward maximum irony. Don't push it.

  • So ein Root Server für 9Euro und ein bisschen - da muss ich komplett wissen wie man einen Server einrichtet und verwaltet, seh ich das richtig? Oder muss ich "nur" das Ubuntu oder Debian aussuchen, installieren und ein paar Ordner anlegen zum fröhlichen Hosten?

    Ja, genau, du bist für alles verantwortlich (insbesondere für die Sicherheit).

    Wenn es dir nur ums Dateien teilen geht, sind eventuell die Storage-Shares vom Roten H eine gute Option (Nextcloud).

    Wenn es um eine Webseite geht, dann das Webhosting-Paket von Netup.

  • Wenn es um eine Webseite geht, dann das Webhosting-Paket von Netup.

    Ich überlege ernsthaft einen zu buchen zum lernen und den dann später für eine rails Site (keine App) anzupassen. Der Preis scheint mir sehr gut. RAM reicht völlig aus für Max 10.000 User glaub ich. Aber ob das ohne lpic etc machbar ist muss ich erstmal sehen. thanks tom434

    The universe tends toward maximum irony. Don't push it.

  • ... wie viel Aufwand das wäre und ob das praktikabel ist weiß ich nicht.

    Enorm viel Aufwand (kilometerlange Configfile) für wenig Nutzen aus technischer Sicht. Zumal für BGP bereits schon enorm viele Ressourcen (RAM, Speicher) auf solchen Routern belegt werden. Static ARP in der Größenordnung wie netcup wäre definitiv kein Spass für die Netzwerkadmins.

    Na dann muss halt mal jemand nach dem Einrichten der VM das Skript über die Excel Tabelle laufen lassen, in der die MAC und IP-Adressen gespeichert sind... ;)

    Wichtig ist dass man bei einem Hoster in der Größenordnung wie netcup nicht vergisst dass hier tausende VMs liegen. Kurz mal "mit einem Script über die Excel-Tabelle" klingt leicht gesagt, enorm viel komplexer in der Realität.

    ...die nicht zum Internettraffic-Kontingent gehören und selbst bei einem Piko deutlich unter 1% CPU-Last ausmachen ;)

    Sehe ich auch so. :)

    Persönliche Meinung:

    ARP-Traffic in hoher Zahl wirst du in großen Shared-Hosting Umgebungen fast immer vorfinden. Deinem Server tut das nicht weh und notfalls gibts mittels L2-Filtering die Möglichkeit, dass du dir den Traffic entsprechend im Kernel per nftables (netfilter) blockieren kannst. Ignoriert wird er in den meisten Fällen aber schon sowieso. Primär wichtig ist, dass ein Hoster Schutzmaßnahmen gegen die gängigsten Angriffsvektoren auf Hostnode-Ebene implementiert (z.B. ARP Spoofing).

    Im Traumfall hat jeder Kunde auf allen Nodes ein eigenes VLAN - was jedoch aufgrund von technischer Begrenzungen im VLAN-ID-Bereich selbst mit Overlays wie z.B. VXLAN sich als sehr komplex / unmöglich herausstellen könnte.

    Einmal editiert, zuletzt von svenn (29. April 2025 um 07:45)