Das längste Thema

  • Ich zitiere einfach mal das erste Ergebnis meiner Suchanfrage

    Zitat

    Als Unternehmer/in sind Sie für die IT-Sicherheit Ihres Unternehmens verantwortlich. Wenn Sie nicht ausreichende Sicherheitsmaßnahmen ergriffen haben und ein Hacker-Angriff erfolgt, können Sie haftbar gemacht werden.

    ganz schön schwammige Aussage

    Was ist deiner Meinung nach ausreichend?

    Wenn ich mein System aktuell halte ist das ausreichend?

    Oder muss ich eine IT-Ausbildung haben?

    Zitat

    können Sie haftbar gemacht werden.

    Da steht nicht "werden sie haftbar gemacht"

    Also ist das wieder Ermessenssache und von Fall zu Fall zu entscheiden.

    Pauschal zu sagen: "Du bist für alles verantwortlich!" ist schon mal ganz falsch.

    It's me, only me, pure michi 🦆

    RS: ja:thumbup: VPS: yep:thumbup: ARM: sicher:thumbup: WH: klar :thumbup:

    Domains: auch:thumbup:

  • Wie gesagt, war der erste Sucheintrag. Wenn du genauere Infos haben möchtest, einfach mal eine Suchmaschine fragen.

    Hmm, muss ich morgen mal meinen Anwalt fragen, ob man dann nicht das rote H für die Phishing Mails haftbar machen kann, die von daher zu Dutzenden an meine Mailaccounts geschickt wurden. Beteiligte Domains waren größtenteils gewerblicher Art, ob das Server oder Shared Webhosting war weiss ich nicht. Ist aber auch nicht mein Problem, soll doch das rote H sich drum kümmern, dass seine Kind...ähhh Kunden keinen Mist bauen. ;)

  • Ich finde es irritierend, wie viele Zitate und Links hier kommen, die genau das belegen, was ich geschrieben habe, und dann so getan wird, als würden sie mich widerlegen.

    Zur Störerhaftung schreibe ich nur kurz, dass in dem Artikel steht, dass ein Störer auf "Beseitigung und Unterlassung" der Störung haftet und nicht etwa straf- oder zivilrechtlich für die Taten eines anderen verantwortlich ist.

    Und oben steht "Eltern haften für ihre Aufsichtspflicht über ihre Kinder." Sie werden also nicht dafür bestraft, was das Kind getan hat, sondern dafür, was sie selbst falsch gemacht haben (oder nicht wenn nicht), und das ist weder von der Art der Tat noch von der Haftung das selbe. Aber im nächsten Satz hafte ich dann doch für das, was der chinesische Hacker mit meinem Server tut? Nein, so ist das nicht. Für Nicht-ITler sind die Anforderungen übrigens deutlich niedriger, was das Raushalten von professionellen Angreifern angeht. Es gibt nämlich gerade keine verpflichtende Adminprüfung, bevor man einen Server betreiben darf.

    Aber vielleicht habt ihr auch Recht: Viel zu riskant hier. Man sollte lieber einen Server von einem nicht-EU Anbieter nehmen, keine europäische Domain dazu und das ganze hinter Cloudflare verstecken. Dann ist alles ganz schön ordentlich hier, und keine Server brauchen auch keinen Strom.

    Wie viele hier haben ständig einen Virenscanner auf ihrem Server laufen? Weiß doch jeder, dass Computer ohne Virenscanner unverantwortlich sind, oder? Mit Windows wird einer mitgeliefert, mit Debian nicht. Klare Sache, was die Profis einsetzen sollten.

    2 Mal editiert, zuletzt von NaN (2. Oktober 2024 um 23:21)

  • Ich dachte das Community-Treffen ist in Karlsruhe…?

    Spoiler anzeigen


    IMG_2169.jpg

    Aber jetzt mal im Ernst: Wie kann es sich wirtschaftlich lohnen, ein solches Geschäft an einem der beliebtesten Standorte in London (Camden Market) zu betreiben?

    [RS] 2000 G11 | 3x 1000 G12 Pro | 2x Vincent van Bot | Piccolo | Piccolo ARMore
    [VPS] 1000 G9 | 500 G11s | mikro G11s | 4x nano G11s | 4x piko G11s
    [WH] 8000 SE | 4000 SE | 2000 SE | 2x Spezial

  • Also ist das wieder Ermessenssache und von Fall zu Fall zu entscheiden.

    So wie immer - für irgendwas müssen Rechtsanwälte ja gut sein. Aber ernsthaft: Schadensersatzansprüche sind in Prozessen oder aussergerichtlich immer Ermessenssache, im Zweifelsfall unter Einschaltung von Gutachtern. Im ursprünglichen Posting ging es um den Betrieb eines Servers ohne Firewall ... hier dürfte ziemlich schnell grobe Fahrlässigkeit unterstellt werden.

    Bleibt die Frage, wie hoch das Risiko ist, dass jemand im Falle eines Hackerangriffs den (fahrlässigen) Betreiber eines dafür genutzten Bots o. ä. anklagt. Meiner Ansicht nach eher gering, aber es sollte schon im Interesse der Allgemeinheit sein, Server "state-of-the-art" abzusichern: Letztlich schaden Malware-Attacken und Spams allen Empfängern - und wenn sie nur Zeit kosten.

    Sicheren Systembetrieb im offenen Netz zu üben, ist einfach eine dumme Idee.

  • Lohnt es sich nen 2K 144Hz Monitor durch einen 4K mit nur 60Hz auszutauschen?

    Gezockt wird nur selten, überwiegend halt normale Windows arbeiten und TV

    Es kommt etwas auf die Größe des Monitors an. Mit 27 Zoll und darunter muss man 4k etwas skalieren (ich habe hier einen Faktor von 1,25). Das funktioniert mal gut, mal weniger gut. Dafür wirkt dann alles auch etwas schärfer.

    Ich habe hier aber beide Varianten:
    * 27 Zoll (4k) als Office Workstation
    * 34 Zoll (~3k) als Gaming PC

    Abseits von Gaming würde ich immer die höhere Auflösung bevorzugen. Da reichen auch 60Hz, weil der Bildschirminhalt sowie eher statisch ist. Für Filme und TV braucht man auch nicht mehr. Filme liegen ja auch nur mit 30 oder 60 FPS vor.

    Einmal editiert, zuletzt von Paul (3. Oktober 2024 um 12:05)

  • Im ursprünglichen Posting ging es um den Betrieb eines Servers ohne Firewall ... hier dürfte ziemlich schnell grobe Fahrlässigkeit unterstellt werden.

    Unterstellen darf man viel.

    Du kannst aber doch in keinster Weise nachweisen, ob ein Betrieb ohne Firewall nicht ebenso sicher sein dürfte.

    Letztenendes geht es doch darum, wie man den Leuten beibringt, sich um Sicherheit zu kümmern.

    Gerade indem man Neulinge mit völlig überzogenen Plattitüden anraunzt, bewirkt man IMHO nicht das gewünschte.

    »Hauptsache BogoMIPS!«
    Volksfront DLT #64Ksplit
    Sag' NEIN zu Wordpress

    Einmal editiert, zuletzt von Olivetti (3. Oktober 2024 um 12:06)

  • Lohnt es sich nen 2K 144Hz Monitor durch einen 4K mit nur 60Hz auszutauschen?

    Gezockt wird nur selten, überwiegend halt normale Windows arbeiten und TV

    Für den Bereich Home-Office bevorzugt zur Textverarbeitung ist aus meiner Sicht ein Monitor mit der maximalen Auflösung von 1080p60 mehr als ausreichend. Alles darüber ist dann eher Augenpulver pur und neigt eher wiederum dazu, die 4K-Auflösung auf die Auflösung 1080p60 oder niedriger zurückzuschrauben.

    Einen 4K-Monitor würde ich nur in Betracht ziehen, wenn ich auch Bildmaterial in dieser Auflösung zu beurteilen hätte.

    Dann würde ich aber eher bei der Auswahl zukunftsorientiert darauf achten, dass Dieser dann zu mindestens auch den Farbraum von Rec2100 / Rec2020 und mindestens 1500 nits über HDMI und DisplayPort der neusten Generation unterstützt, was heute noch nicht selbstverständlich ist.

    Gerade zur Beurteilung von HDR-Bildmaterial (HDR10, HDR10 + und HLG), gemastert auf 1000 Nitz, macht sich so ein Monitor wiederum bezahlt.

  • Hab mir jetzt mal von kleinanzeigen nen "günstigen" 28 Zoll geholt. Muss mich erstmal umgewöhnen das der hier nicht mehr curved ist :D

    Muss aber sagen ich merk grad keinen sehr großen unterschied zu dem alten 2K Monitor... Dachte ich mach da jetzt so eine Erfahrung wie von 1080p auf 2K, das war schon enorm was anderes.

  • So wie immer - für irgendwas müssen Rechtsanwälte ja gut sein. Aber ernsthaft: Schadensersatzansprüche sind in Prozessen oder aussergerichtlich immer Ermessenssache, im Zweifelsfall unter Einschaltung von Gutachtern. Im ursprünglichen Posting ging es um den Betrieb eines Servers ohne Firewall ... hier dürfte ziemlich schnell grobe Fahrlässigkeit unterstellt werden.

    Bleibt die Frage, wie hoch das Risiko ist, dass jemand im Falle eines Hackerangriffs den (fahrlässigen) Betreiber eines dafür genutzten Bots o. ä. anklagt. Meiner Ansicht nach eher gering, aber es sollte schon im Interesse der Allgemeinheit sein, Server "state-of-the-art" abzusichern: Letztlich schaden Malware-Attacken und Spams allen Empfängern - und wenn sie nur Zeit kosten.

    Sicheren Systembetrieb im offenen Netz zu üben, ist einfach eine dumme Idee.

    Ich habe in nun bald 27 jahren RZ Erfahrung (auch als Security) noch nie erlebt das eine Privatperson zur Rechenschaft gezogen worden wäre.

    Viel eher stellt sich die Frage warum die eigenen Maßnahmen "den Fall" nicht mitigieren konnten.

    Wenn also hier jemand aufn Deckel kriegt sind es die Profis und niemand anderer.

  • noch nie erlebt das eine Privatperson zur Rechenschaft gezogen worden wäre.

    Die Wahrscheinlichkeit, dass man wirklich wegen etwas verurteilt wird, ist sicher sehr gering. Sollte es aber zu Zwischenfällen kommen (z.B. Angriffe von seinem Server aus oder noch problematische - gewisse "Bilder"), kann es mit ziemlicher Sicherheit zu unangenehm Maßnahmen kommen z.B. Haus-Durchsuchungen (vor allem im Bereich der IT wird die in Deutschland ja sehr schnell gewährt), Befragungen etc.

    Am Ende wird man zwar keine direkte Strafe zu befürchten haben, aber es kann sehr unangenehm und auch teuer werden.

  • Hab mir mal mit borgmatic ne Sicherung von meinem Vaultwarden (Container) angelegt, also eigentlich sichere ich nur den data Ordner.

    Im Falle eines Wurstcase Szenario wie würde da die wiederherstellung aussehen? Normales backup aktuell zurückspielen ist ja kein Thema aber wie das

    zb auf einer anderen Maschine oder nach neu installation geht bin ich mir nicht ganz schlüssig, besonder im bezug auf den encryption key von borgmatic

    In der Doku steht den soll man sich sichern, aber sichert man jetzt die ganze Datei wo der key drin steht oder explizit nur den key selbst?

  • Lohnt es sich nen 2K 144Hz Monitor durch einen 4K mit nur 60Hz auszutauschen?

    Gezockt wird nur selten, überwiegend halt normale Windows arbeiten und TV

    Falls die Frage hauptsächlich auf die Hertz abzielt: Ja. Die 144Hz Jünger werden mich zwar zerreißen, aber das ist extrem overrated meiner Meinung nach. Passiert bei mir auch ab und zu, dass ein Windows Update die Wiederholrate auf 60 heruntersetzt und ich es dann erst einige Tage oder sogar Wochen später merke. Wenn du relativ selten was spielst, dann sind die 144Hz eh egal.

    Deine Grafikkarte muss aber so oder so die Leistung bringen können. 144Hz mit hohen Einstellungen sind eine Hausnummer, aber 4K mit guten Einstellungen und hohen Bildraten genau so.

    Ich habe jedenfalls lieber extrem geschmeidige 60FPS mit Vsync statt umherspringende 70-144, bin damit auch der Albtraum eines jeden besseren CS Spielers :P