Beiträge von MyMattes

    Nein, ich möchte nicht als Fanboy rüberkommen - aber ich nehme den jüngsten Thread von [netcup] Alexander W.einmal als Anlass für ein persönliches Feedback, das ich gerne öffentlich machen möchte.

    Als netcup-Kunde bin ich nur ein kleines Licht, mit etwas Webhosting, genutzt privat und im SOHO-Bereich. Aber das spielt keine Rolle: Ich mache seit 40 Jahren IT, auch professionell z. B. im Rechenzentrum eines Grosskonzerns und (natürlich) auch immer privat, mit Kontakt zu vielen ISPs. netcup sticht aus meinen Erfahrungen deutlich heraus - und damit meine ich nicht das m. E. noch immer sehr gute Preis- / Leistungsverhältnis:

    Der Umstand, dass die Firmenleitung sich öffentlich in einem Forum zu aktuellen Entwicklungen, aber vor allem auch Missständen äußert, kann man gar nicht hoch genug bewerten. Natürlich läuft nicht alles rund und es gibt manchmal Grund zur Kritik. Sich dieser aber zu stellen und sogar aktiv den Dialog zu suchen, ist aus meiner Sicht ein Alleinstellungsmerkmal ... zumindest habe ich das noch bei keinem anderen Hoster erlebt.

    Hierfür von mir ein ausdrückliches DANKE und die Bitte, diesen Kurs beizubehalten!

    Wo liegt dann der Vorteil zu nem kleinen Vserver

    Naja, ich sehe schon einen Unterschied im Betriebsaufwand zwischen einer App im (gemanagten) WebHosting oder einem vServer in Eigenverantwortung - und Du auch, da bin ich sicher ;)


    Bleibt die Frage, ob die getrickste Installation mit überschaubarem Aufwand gewartet werden kann und dann natürlich das Thema fair use...

    Zu meiner Schande schreibe ich in der Tat echt wenig Code, grob versuche ich meine Ideen zu Coden, aber meine Geduld ist dann schon sehr begrenzt. Also ich muss offen sagen, dass die KI hier schon rund 80% mehr Arbeit macht, wie ich selbst.

    Es hängt eben davon ab, was man mit der Programmierung erreichen will. Bei mir - nur im Hobby-Bereich - ist "der Weg das Ziel". Soll heissen, ich habe Freude daran, die Algorithmen auszudenken und umzusetzen. Das mache ich 100% selber, kenne jedes Statement und nutze KI nur wie ehemals Suchmaschinen: Zum Recherchieren von Lösungsansätzen oder Klassenreferenzen. Ich schöpfe aber auch Befriedigung aus "schönem Code" und würde mir mit fremden (KI) Snippets selber den Spass nehmen. Das ist natürlich anders, wenn primär das Ergebnis zählt.

    Wenn ein Produkt dann noch "schnell-schnell" und (auf den ersten Blick) kostengünstig erstellt werden muss, kommt man an einem KI-Einsatz nicht vorbei. Ob es dann langfristig sinnvoll war, sei dahingestellt, Stichwort Code-Qualität, Wart- und Beherrschbarkeit. Das erkennt man mittlerweile auch (wieder) im professionellen Umfeld als Problem, aber die KI-Diskussion ist lange durch ... die Zahnpasta bekommt man nicht mehr in die Tube.

    Ich bin froh, damit nicht mein Geld verdienen zu müssen - gesellschaftlich sind wir in den letzten Dekaden durch unreflektierten IT-Einsatz m. E. häufig falsch abgebogen (Social Media, KI, ...), aber das gehört vielleicht eher in's "längste Thema" - sorry für OT :)

    edit - hatte nich gecheckt das du diskutility im mac meinst - aber gut weil ich mich dadurch an seatools erinnert habe ...

    Im ersten Ansatz hatte ich das UI-Tool aus den Dienstprogrammen gemeint, aber Du kannst Dich auch im Terminal mit diskutil repairDisk oder fsck_apfs austoben - mangels Notwendigkeit habe ich da keine eigenen Erfahrungen. Je nach Kritikalität der verlorenen Daten könnte auch ein Einstieg in die APFS-Interna notwendig sein, hier könnte iBored von Thomas Tempelmann hilfreich sein (oder auch sein Blog)...

    Edit: Natürlich (to state the obvious) bleibt als "letzte Option" professionelle Datenrettung - gegen Einwurf von Münzen, aber je nach Datenverlust manchmal sinnvoll. Vielleicht auch hier einmal Thomas Tempelmann direkt kontaktieren...

    Edit^2: Ich glaube kaum, das Seagate's SeaTools mit logischen APFS-Fehlern umgehen können. Ausserdem testet es doch nur, oder? Trotzdem viel Glück!

    ja das kannst du machen - .ssh/authorized_keys anlegen und gut ist.

    Sicher? Müsste man nicht in der sshd_config die Variablen PasswordAuthentication no bzw. ChallengeResponseAuthentication no setzen, damit ausschließlich eine schlüsselbasierte Anmeldung möglich ist? Sonst habe ich sicherheitstechnisch ja wenig gewonnen. Und diese Einstellung wäre eben für alle Shared Hostings gültig, daher in der Hoheit von netcup - und nicht gesetzt.

    Bitte gerne korrigieren, sollte ich mich irren (oder bestätigen)...

    Dafür gehst Du über das WCP mit dem Plesk Panel-Links auf "Plesk Übersicht" und richtest dir deinen SSH Schlüssel für den Zugang ein unter "SSH Keys" bzw. den SSH Keys Manager und mit den Daten zum Benutzernamen und IP Adresse Hostname aus dem WCP Eintrag "Webhosting-Zugang".

    Kurze Zwischenfrage nur - ich will keinesfalls den Thread hijacken: Danke für den Hinweis auf die SSH-Keys in Plesk, hatte ich gar nicht auf'm Schirm. Heisst dass, ich kann mich auch ausschließlich per Key authentifizieren? Mein Stand war bisher, dass beim Shared Hosting die passwort-basierte Anmeldung für alle aktiviert bleibt (und dann habe ich mit dem Schlüssel ja wenig gewonnen).

    Antwort auch gerne per PM, um hier nicht abzudriften...

    Bei einem Terminal-Zugang (ssh, telnet, …) befindest Du Dich auf einer Kommandozeile, der Konsole, und tippst Befehle ein. Kein Auswahlmenü, keine Icons, Du musst schon wissen, was Du willst und wie man es erreicht. Google etc. hilft, aber ein Grundverständnis ist unumgänglich: Man kann viel machen - auch viel kaputt.

    Ich bin sicher, es gibt für Deine Anwendung (welche?) Installationsanweisungen per Konsole. Schau‘ sie Dir in Ruhe an und entscheide, ob Du Dir zutraust, diese so zu installieren und - wichtig - auch sicher zu konfigurieren und mit Sicherheitsupdates aktuell zu halten. Falls nicht, ist das keine Schande, dann suche Dir dafür einen IT-Dienstleister oder einen (Applikations-) Provider, der diese Lösung gemanagt anbietet.

    Den SSH-Zigang zum Webhosting kannst Du in den Hosting-Eigenschaften einer Deiner Domains aktivieren, er gilt dann für das gesamte Webhosting.

    das halte ich für ein Gerücht :) please elaborate.

    Naja, ich kann auf meinem Client ohne Internet auf alle Mails zugreifen und habe in (versteckten) Ordnern Repliken der Mails ... das ist für mich ein "offline sync". Woher Deine Skepsis - please elaborate selber.

    Aber dies adressiert eben nicht meine Anforderung, auch Mailboxen zu kopieren, die ich nicht im Client konfiguriert haben will.

    Edit: Auf den zweiten (dritten, ...) Blick erst gesehen, dass Du vielleicht einen Joke meiner Formulierung meintest: Der Client synct natürlich nicht, während er offline ist, sondern für die Offline-Nutzung. Nichts für ungut, falls der Kommentar so gemeint war :D

    Mein IMAP-Client synct auch offline ... aber ich wollte auf dem NAS eine "Datensenke" für alles wichtige haben - auch Client-Backups, Webspace etc. - und sichere dort auch Mail-Konten der Familie (was natürlich deren Passwort erfordert).

    Ist also so "semi": Besser als client-seitige Kopien, aber auch kein wirkliches Backup. Man muss halt aufpassen, sich nicht in einer Scheinsicherheit zu wähnen... ;)

    Ich hatte mit Cron-Jobs in der Vergangenheit diverse Probleme, bei denen sie nicht ausgeführt wurden. Primär trat dieser Effekt auf, wenn ich den ssh-Zugang zum Webhosting getogglet hatte.

    Es gab Fälle, in denen der Support eingreifen musste, aber meist war es durch "Pseudo-Änderungen" der Jobs behebbar - z. B. ein Kommentar hinzufügen / ändern oder gar neu anlegen. Aber nicht immer.

    Zum Glück ist der Effekt nun schon Monate nicht mehr aufgetreten, ohne dass ich von einer "Fehlerbehebung" Kenntnis habe.

    Nur kurze Ergänzung "für's Archiv" ... nach ein paar Monaten Nutzung vom imapbackup (per Cron-Job auf meinem NAS): Funktioniert sang- und klanglos mit diversen Email-Konten.

    Ich finde es gut, so eine lokale Kopie aller Mails zu haben (jeder IMAP-Ordner wird eine .mbox-Datei). Ja, das ist mangels Versionierung etc. kein Backup, aber trotzdem ein gewisser Schutz z. B. gegen einen kompletten Provider-Ausfall und für mich eine willkommene Ergänzung zu netcup's "freiwilliger Sicherung" und kostenpflichtigem Restore: Vielleicht für manchen Webhosting-Kunden eine Überlegung wert...

    Die „Anwendungen“, die seitens Plesk per Click installierbar sind, wurden zunehmend weniger - wie Copro schrieb aktuell nur noch zwei CMS (Wordpress, Joomla). Was Du suchst, ist eher ein Zugang via SSH zu Deinem Web-Hosting, wo Du per Kommandozeile Anwendungen installieren kannst.


    Deren Installationsdateien müssen natürlich zunächst auf Dein Webhosting kopiert werden, sei es per Git-Clone, File-Transfer oder über die Web-UI. Suche bei Deiner Anwendung einmal nach Installationsanweisungen per Kommandozeile (Stichworte „Terminal“, „Telnet“, „SSH“) … für konkretere Hilfe bräuchten wir mehr Infos, um was es geht…

    Es mag an mir oder diesem Montagmorgen gelegen haben: Ich brauchte erst einmal einen Moment, um in der Überschrift SCP als "Server Control Panel" und nicht "secure copy" zu realisieren - ein Blick auf den Forenbereich hätte geholfen :D