Beiträge von MyMattes

    Allgemein sollte man nicht so viel mit Subdomains im Webhosting machen, zumindest wenn es um Zertifikate geht.

    Magst Du das erläutern? Ich habe Subdomains im Webhosting mit eigenen LE-Zertifikaten (die sich automatisch verlängern) und bin mir keiner Schuld bewusst. Warum sollte man das nicht machen?

    Unabhängig von der Verzeichnisstruktur im httpdocs-Ordner sind Subdomains häufig besser zu kommunizieren und können auch zum Separieren ein sinnvoller Mittel sein: Um Scriptausführungen zu limitieren, separate (PHP-) Settings zu setzen oder…

    Was übersehe ich?

    Irgendwann muss mein eigenes Shop-System auch Emails verschicken. [...] Ich bin ungern ein Freund von fremden Source-Code, Bibliotheken usw.

    Ich bin jetzt verwirrt: Wirst Du ein selbst programmiertes Shop-System einsetzen oder ein bestehendes Programm nutzen?

    Bei letzterem gibt es mit Sicherheit eine Funktion zum Versenden von Bestellbestätigungen, Rechnungen etc. Hier hat man häufig die Wahl, einen "internen" Mailer zu verwenden oder auf einen SMTP-Server zurückzugreifen. Ich würde zu einem separaten Postfach raten, dessen SMTP-Anmeldedaten dann im Shop hinterlegt werden. Ob dieses Postfach auch Mails entgegen nehmen soll, ist davon unabhängig, ich verwende (für ein Forum) z. B. eine "noreply"-Absendeadresse.

    Der Rest Deines Beitrags ist für mich etwas verworren: Der Versand von Mails - z. B. aus einem Kontakt-Formular heraus - hat mit dem Abruf eines Postfaches via POP3 oder IMAP nichts zu tun. Insgesamt solltest Du Dir den Versand von "Kontakt-Mails" gut überlegen, da diese Funktionen gerne von Bots zum Spammen verwendet werden, da kann Dir schnell eine Abuse-Sperre in's Haus flattern. Vielleicht ist es hier sinnvoller, entweder nur Links für den Mail-Versand anzubieten (die dann den Mailer des Clients nutzen) oder eine "echte" Kontakt-Datenbank zu pflegen...

    Ich habe aber herausgefunden, dass es ein generelles iOS 18 Problem zu sein scheint. Heise bereitet darüber und auch mit 18.3 haben weiterhin Nutzende Probleme. Dann muss ich wohl warten.

    Ich will jetzt nicht schwarzmalen, aber meiner Erfahrung nach ist das meistens Zeitverschwendung:

    Was meinst Du, wann Apple einen sporadischen Bug in der Mail-App beim IMAP-Abruf fixen wird - vorausgesetzt, dass ihnen dieser überhaupt berichtet wurde (stimmt, Du könntest ja auch einen Bug-Report verfassen): Ich würde mal vermuten, dass iOS 18.4 schon im Freeze ist ... also iOS 18.5? Wobei zweifelhaft ist, ob derartige Fehler überhaupt hoch genug in den Prioritäten stehen, um adressiert zu werden. Oder wartest Du auf andere Benutzer, die vielleicht mit einem Lösungsansatz kommen?

    Ich würde die verschiedenen (klassischen) Lösungsansätze durchgehen, auch wenn diese manchmal Schlangenöl sind:

    • Mail-Account in iOS komplett löschen, neu starten, Account neu anlegen
    • iOS-Netzwerkeinstellungen zurücksetzen
    • anderes Netzwerk / Mobilfunk testen
    • Test-Mail-Account bei netcup in der gleichen Domain anlegen und testen (erst andere Passwörter, minimale Ordnerstruktur, dann aufbauen)
    • ...

    Ansonsten wirst Du wohl viel Geduld haben müssen.

    Blöde Frage, aber hast Du das iPhone mal neu gestartet? Ich hatte beim Einrichten der netcup-Postfächer unerklärliche Fehler trotz korrekter Angaben (allerdings beim Versand), die anschließend verschwunden waren.

    Keine Ahnung, welche "Magie" Apple dort zwecks Auto-Discovery macht - und über explizit angegebene Port stolpert (993 / 587 funktioniert hier).

    Hier auch der entsprechende Hinweis auf whois.com bzgl. der fünftägigen Approval-Phase:

    The domain name will get transferred to the New/Gaining Registrar, at the expiry of 5 days from you having approved the Transfer at the New Registrar, provided the Registrant Contact does not cancel the Transfer.

    eine Domain (.com) hängt und es ändert sicht seit 24h nichts am Status.

    Meiner Erfahrung nach verbleiben .com-Domains ca. 5 Tage in einem "Approval"-Status, nachdem deren Transfer initiiert wurde - um im Falle eines Fehlers / Missbrauchs Widerspruch einzulegen.

    Danach werden sie transferiert und ich konnte den Vorgang mittels Bestätigung bei approvemove.com beschleunigen.

    Edit: Ein entsprechendes Hinweismail erhielt ich über den abgebenden ISP...

    Deshalb würden mich Eure Erfahrungen mit verschiedenen Herstellern und Modellen interessieren.

    Ich habe (privat) mit YubiKeys 5C NFC getestet: Zum einen, weil ich mit dem "Quasi-Standard" wenig Probleme erwartete, zum andere, weil ich USB-C & NFC wollte, um sie mit all meinen Geräten zu nutzen, Fingerprint aber Overkill war.

    Von einer regelmäßigen Nutzung habe ich abgesehen, weil ich das Mitführen & Verwalten zweier Keys (Backup) für mein Sicherheitsbedürfnis zu umständlich fand. Grundsätzlich würde ich daher auch nur die hochkritischen Zugänge (z. B. zum Passwort-Safe) über den Hardware-Token absichern. Wenn ich mich recht entsinne, war bei den Yubico's der Speicher relativ klein...

    Du solltest Dir erstmal selbst angewöhnen, Deine Pauschalisierungen und Projektionen aufgrund Deiner Interpretationen selbst zu überdenken, DENN ich zahle für jede einzelne Windwos-Lizenz, die ich nutze. Da gibt es keine Raubkopien, null. Das findet alles nur in Deinem Kopf statt.

    Entschuldigung! Ich habe für meine Antwort, die sich eigentlich auf diverse Aussagen hier im Thread bezog, an Deinen konkreten Beitrag gehangen. Das erzeugte einen falschen Zusammenhang, fand ich doch gerade Deine anfängliche Frage sehr umsichtig. Das tut mir leid.

    Die Behauptung, dass meine Ansicht nur auf Pauschalisierungen basiert und rein imaginär - in meinem Kopf - sei, sehe ich allerdings durch einige Aussagen hier im Thread widerlegt. Ein kleiner Auszug:

    • "Hauptsache du hast mal überhaupt eine Lizenz…"
    • "Und genausowenig hat Microsoft auch zum Einsatz von Windows 11 Professional auf einer Netcup VM zu sagen."
    • "Microsoft will mit Windows 11 kein Geld verdienen, sondern die Basis für ihre Cloud Services schaffen."

    Das ist alles viel heisse Luft, die rechtfertigen soll, eine Software ohne Lizenz für den gegebenen Zweck einzusetzen (aka Raubkopie). Allerdings stimmt jeder Nutzer von Windows zunächst einem EULA zu. Eine Rechtsprechung, wie weit diese im konkreten Fall zulässig ist, müssen Gerichte fällen (entsprechende Quellen habe ich nicht gesehen) und dieses Risiko sollte man kennen, falls man gegen diese Lizenzbedingungen verstösst: Zum Beispiel mit dem Einsatz eines Desktop-OS auf einem Server. Darauf hinzuweisen, hat nichts mit Verbreitung von "Fear, Uncertainty & Doubt" zu tun, ist nicht unterwürfig und nicht abstoßend, wie hier zu lesen war.

    Umgekehrt ist es aber unlauter, wenn suggeriert wird, dass Wikipedia- und Redaktionsbeträge eine Rechtssicherheit bei der kreativen Interpretation von EULAs gäben.

    Die genannten Punkten haben mich gestern übemäßig getriggert und ich habe mich etwas hinreißen lassen. Wahrscheinlich ist es Zeit für etwas digitalen Detox. Sorry noch einmal für den konkreten Bezug auf Deine Anfrage / Deinen Beitrag...

    Das sehe sogar ich anders. Wenn ich eine Lizenz erwerbe, nutze ich dieses wie nach den hier herrschenden Rechtsbedingungen so ich das für richtig erachte. Microsaft oder wen auch immer geht das nichts an, wie ich das mache. Das obliegt mir.

    Eine Lizenz ist eine Nutzungsüberlassung, die an bestimmte Bedingungen geknüpft sein kann - denke zum Beispiel an eingeschränkte Veröffentlichungen von Fotos. Und natürlich kann der Lizenzgeber diese Bedingungen festlegen. Im Zweifel mag dann ein Gericht anders entscheiden, aber das ist oben ja hinreichend diskutiert worden - letztlich entscheidet jeder selbst, Vereinbarungen zu halten oder zu brechen. Ich würde es mir nur nicht schön reden, auch nicht mit dem Argument, Microsoft (warum die kindische Namensdiffamierung?) würde von privaten Raubkopien profitieren - selbst wenn es so sein mag. Steht einfach zu Eurem Verhalten.

    Natürlich führt dieses nachvollziehbar zu technischen Maßnahmen, lizenzgerechte Nutzung zu erzwingen: Online-Registrierungen, Donglen, usw. Ich bin jetzt nicht in der Lage, es zu testen, aber meines Wissens limitiert eine Windows-Desktopversion eingehende TCP/IP-Verbindungen auf 10 (?) Connections. Das würde ich zumindest im Hinterkopf bewahren...

    Niemand ruft hier öffentlich zu Lizenzverletzungen auf. Es sind keine Lizenzverletzungen, s.o.. Benutzer bange machen, indem man ihnen ihre Rechte ausredet, ist nicht nett.

    Du vergleichst Äpfel mit Birnen, ging es hier doch um den Betrieb auf (virtuellen) Servern mit Client-Zugriffen, nicht um eine Einzelplatznutzung: Der Heise-Artikel bezieht sich auf letzteres.

    Aber ich bin hier nicht die Lizenz-Polizei und will es auch gar nicht sein. Ich habe nur ein Problem, wenn man Vertragsbedingungen nach Gutdünken ignoriert als gäbe es keine Unterlassungsalternative...

    Mögliche Optionen habe ich oben genannt, damit ist von mir auch alles gesagt.

    Glaubt hier wirklich jemand, dass Microsoft es verbieten kann, Windows 11 Desktop auf einer VM zu installieren, mit einer frei gekauften Windows 11 Lizenz zu aktivieren, und darauf irgendwelche Serversoftware laufen zu lassen?

    Meinst Du verbieten oder verhindern?

    Lizenzen unterliegen Lizenzbedingungen, und wer diese verletzt, begeht erst einmal Vertragsbruch. Dazu mag es dann Gerichtsverfahren und -entscheidungen geben, die anders regulieren (siehe OEM-Lizenzen auf "Fremdhardware"), aber das erfordert eine genaue Einzelfallbetrachtung.

    Die Diskussion um Raubkopien war schon immer kontrovers und das Schuldbewusstsein eher unterentwickelt - meistens bei Personen, die ihren Lebensunterhalt nicht mit Software verdienen.

    Leider wird es etwas schwierig, wenn getroffene Vereinbarungen nur als grobe Idee verstanden werden - Trumpesk sozusagen. Aber ich schweife schon wieder ab...

    Jeder muss diese Entscheidungen für sich abwägen, aber öffentlich zu Lizenzverletzungen aufzurufen, finde ich uncool.

    Tatsächlich ist das wohl was die Lizenzen angeht der pragmatische Weg, wenn man als Privatmensch etwas aufzusetzen versucht, aber niemand so richtig weiß, was man da für Cals braucht.

    Ich sehe ehrlich gesagt nur zwei Wege, davon nur einer wirklich sinnvoll:

    • Entweder Du mietest einen VPS „pur“ und sorgst selber für die Lizenzen: Wahrscheinlich eine DC-Lizenz nach virtuellen Cores (da Du die Physik nicht kennst und Essential nur für OEMs ist) plus x CALs je nach Nutzeranzahl (das Lizensierungs-Dokument von MS kennst Du ja bestimmt): Das dürfte finanziell jeden privaten Rahmen sprengen.
    • Oder Du mietest Dir einen VPS inkl. Windows-Lizenz durch den Hoster - dann suchst Du bei netcup aber vergebens.

    Aber nochmal zurück zur Lizenz… Ich glaube, dass auch viele Firmen nicht zu 100% korrekt lizenziert haben. Hauptsache du hast mal überhaupt eine Lizenz…

    Echt jetzt? Man kann über Microsoft als Unternehmen und seine Lizenzgebaren im Speziellen denken, was man möchte, aber solche Aussagen lassen mich nur den Kopf über Euer Rechtsempfinden schütteln:

    Windows ist ein kommerzielles Produkt, das von jemandem hergestellt und vertrieben wird. Für seinen Einsatz gibt es genau zwei Alternativen: Es ist einem den Preis wert und man bezahlt oder - man nutzt es nicht. So einfach ist es. Alles andere ist Diebstahl, das kann man sich schön reden, wie man will.

    Ich weiss nicht, wie Ihr Euch fühlen würdet, wenn Eure Leistungen / Erzeugnisse einfach unentgeltlich in Anspruch genommen würden - oder ein Kunde eben nur einen Bruchteil zahlen würde ... "Hauptsache, ich habe überhaupt gezahlt.". Sehr befremdlich.

    Jetzt kann man viel argumentieren, über angemessene Preise, Lizenzpolitik, Produktqualität, mangelnde Durchsetzung bzw. geringe Strafwahrscheinlichkeit - you name it: Unter'm Strich reden wir von Lizenzverstöße und die sind kein Kavaliersdelikt. Ich hoffe, Ihr vermittelt in Eurem sozialen Umfeld einen anderen Respekt vor fremden Eigentum ... sonst brauchen wir uns ja über nix mehr wundern. Bevor ich jetzt (wieder) merkwürdige Herleitungsdiskussionen anstoße, verwende ich nicht das Wort "Werte" - aber genau darum geht's. Schade eigentlich.

    mit der SmartWatch bezahlen, und zwar ohne zusätzliche Pin, Handy entsperren oder face ID.

    Solange eine Apple Watch am Handgelenk bleibt, bleibt sie mittels anfangs eingegebener PIN entsperrt. Für den Bezahlvorgang muss man dann den Intent per doppeltem Knopfdruck kundtun.

    Ich finde aber die Verrenkungen nervig, die Uhr in ausreichende Nähe des NFC-Lesers zu bringen und nutze daher immer das Smartphone - ich möchte es nicht mehr missen, das Portemonnaie bleibt meist daheim.

    bei ApplePay ist die NFC-Schnittstelle geschlossen, und da musst die Plastikkarten im System hinterlegen,

    und bei jeder Zahlung bezahlt deine Bank Gebühren an Apple;

    Bei Apple Pay fallen m. W. auch für die Kreditinstitute keine Gebühren an Apple an - unabhängig davon sind natürlich die Gebühren der Kreditkarten-Ausgeber, welche den Händlern berechnet werden (gleichermaßen für physische Karten und digitale). Wenn Du andere Infos hat, würde mich eine Quellangabe interessieren.

    Die NFC-Schnittstelle von iPhones wird (neuerdings) so nach und nach geöffnet (Apple News) - wirklich offen ist aber natürlich anders.

    Edit: Ich hatte mich von Apple Wallet vs. Apple Pay verwirren lassen...

    Datensicherheit und -verfügbarkeit erreicht man durch Redundanz und Vermeidung von Single Points of Failure.

    … und entsprechendem Monitoring, um Teilausfälle erkennen und beheben zu können. SCNR :)

    Mein Server war dieses Monat 6 Minuten offline, und nun?

    So bitter das sein mag: Im Jahresmittel noch im Rahmen des SLAs - und dabei ist noch nicht ausdiskutiert, was im wesentlichen betriebsbereit tatsächlich bedeutet: Solche Verfügbarkeitsaussagen sind bestenfalls Marketing und schlimmstenfalls eine Dauerbeschäftigung für Juristen.