Beiträge von MyMattes

    Wer von euch Experten kann bestätigen, dass ein Shared-Hosting-Kunde technisch unmöglich Root-Sperren ohne Hilfe des Providers lösen kann? Das ist der Kern der Sache.

    Nein. Der Kern der Sache ist:

    • Du hast ein Problem mit einem kompromittierten Webhosting, welches vermutlich auf Unkenntnis Deinerseits über Systembetrieb und -härtung zurückzuführen ist. Zumindest lässt Dein exzessiver Umgang mit KI zur "Problembehebung" dies vermuten.
    • Nachfragen von Foristen, die Dir helfen wollen, aber konkrete Details vermissen, werden nicht beantwortet (Screenshots, Logs etc.)
    • Statt selber (angemessene) Antworten zu formulieren, kippst Du einfach KI-Ergüsse ab - erwartest aber, das andere Zeit in Dein Problem investieren.
    • netcup gegenüber stellst Du abenteuerliche, aber nicht belegte Behauptungen auf, und bemängelst deren Reaktion.

    Eigentlich folge ich diesem Thread nur mit der "Faszination des Grauens", aber nun konnte ich mich doch nicht beherrschen.

    Ich würde an Deiner Stelle über den Notfall-Support ein komplettes Löschen des Produktes veranlassen, inkl. Crons / DBs / Webspace und dann unter fachlicher Anleitung oder über einen Dienstleister von Null aufbauen (und KI ist nicht "fachlich"). Anders kannst Du nicht sicher sein, eventuelle Komprimierungen Kompromittierungen sicher entfernt zu haben.

    Aber nachdem [netcup] Alexander W. sich jetzt scheinbar seit einer Woche dazu entschieden hat dieses Thema tot zu schweigen, statt auf die Kritik und Fragen einzugehen, überlege ich langsam vielleicht doch zu einem Anbieter zu wechseln...

    Merkwürdig, wie unterschiedlich Wahrnehmungen sind: Ich fand [netcup] Alexander W. mit seinem Statement hier sehr transparent und auch mutig - war doch klar, dass dieser Thread shit-storm-Potential hatte. Und angesichts mancher Äußerungen hier hätte ich auch ein Schließen der Diskussion seitens der Moderation erwartet, was aber wiederum zu Irritationen führen würde. Ich finde die Kommunikation immer noch lobenswert und jenseits aller Konkurrenz-Hoster.

    Zum eigentlichen Thema: Natürlich mag niemand Preiserhöhungen. Allerdings habe ich nie angenommen, von mir gemietete Produkte blieben auf Lebenszeit preisstabil und die AGBs führen das auch deutlich aus.

    Bei manchen Kunden hier im Thread - und das bezieht sich nicht auf Dich - scheint ausserdem die Annahme zu bestehen, man würde nur für die Kosten seines eigenen Hostings aufkommen, zumindest wird mit Reparaturkosten vs. Neuanschaffungen argumentiert. Das ist unternehmerischer Unsinn: Quersubventionen und Mischkalkulationen sind ganz normale Methoden bei Wirtschaftlichkeitsrechnungen - überall. Und dabei gibt es immer "Verlierer" und "Gewinner".

    Letztlich muss doch nur jeder für sich entscheiden, ob Preis, Migrationsaufwände bzw. -risiken und nicht-monitäre Aspekte einen Wechsel sinnvoll erscheinen lassen. Meine Schmerzgrenze wäre dabei bei einigen Euro / Monat noch nicht erreicht und vielleicht ist eine Hosting-Konsolidierung die sinnvollere Reaktion...

    Ich verstehe schon, dass Mehrkosten ein Problem darstellen können. Allerdings fehlt mir etwas die Relation: Ihr betreibt doch Eure Server nicht (nur) zum Spass, oder? Sie sind Teil eines Geschäftes (ich lasse hier reine Hobbyisten aussen vor), welches Gewinne erwirtschaften soll, oder?

    Ist Eure Kalkulation so knapp, dass die o. g. Steigerung der Hostingkosten ein „echtes“ Problem der Rentabilität darstellt? Okay, ich bin hier nur kleiner Webhosting 8000 Kunde und habe natürlich auch kein Geld zu verschenken. Aber wenn meine (Neben-) Tätigkeit die paar Euro nicht verkraften würde, hätte ich ganz andere Probleme.

    Und bei Hobbys muss man eben abwägen, was einem Spass wert ist…

    Dann esse ich eine Tafel Schokolade weniger, dann passt es wieder :)

    Da musst ich doch mal (testweise) auf PHP 8.4 zurückgehen und schauen, was passiert

    ... keine Änderung erkennbar.

    Wahrscheinlich muss ich meinen Monk beruhigen und mit der Unschärfe leben. Spätestens beim nächsten Major-Update von Flarum ist das eh Schall und Rauch. Dann schaue ich eben vorerst selber nach Updates (so häufig ist sind die bei 1.x nicht mehr) und aktualisiere wie oben per SSH - es war eben bequem.

    Trotzdem würde mich eine Erklärung interessieren...

    Könnte das an der PHP Version liegen?

    SEHR gute Idee! Ich habe die PHP-Version der Domain bei der o. g. Aktion auf 8.5 gezogen, da könnte es eine Wechselwirkung geben...

    Da musst ich doch mal (testweise) auf PHP 8.4 zurückgehen und schauen, was passiert. Wäre dann aber ein Effekt, mit dem ich leben würde / müsste: Die App läuft mit der höheren PHP-Version und soll das dann auch ;)

    Danke für die Idee!

    Moin zusammen!

    Ich bin gerade maximal verwirrt und auf der Suche nach einer Erklärung:

    In meinem Webhosting 8000 habe ich die Forensoftware Flarum per Composer installiert. Das läuft seit gut zwei Jahren problemlos, inkl. Updates über den Plesk Composer - bis vor kurzem:

    Mir fiel auf, dass der Flarum-Core nicht mehr aktualisiert wurde und ein Blick in die composer.json zeigte Versions-Beschränkungen in einigen Abhängigkeiten. Ich habe darauf hin für alle abhängigen Pakete "*" angegeben und es wurde alles erfolgreich aktualisiert und läuft. Nur der Plesk Composer zeigt mir nun Downgrades an - zumindest verstehe ich die Anzeige der Spalten "Version" vs. "Aktualisieren" so:

    screenshot.png

    Wo ist mein Gedankenfehler? Ein composer update -W --prefer-dist --no-dev -a via SSH ergab keine Änderung und eigentlich ist installationsseitig m. E. alles in Ordnung - nur ich würde eben gerne im Plesk korrekte Angaben haben. Woher nimmt dieses die niedrigeren Versionen als angebliche Updates?

    Verwirrt, Mattes

    Ich bezweifle, dass jemand so etwas öffentlich macht, aber google mal "email archiv nicht konform bmf" ... auch wenn da viele mit Eigeninteressen auftauchen.

    Letztlich eine Risikoabwägung, aber alles andere als rechtskonform

    Ich lege mich jetzt wieder schlafen ;)

    Hast Du ein rechtskräftiges Urteil dazu? Also Strafe weil Thunderbird als email archivierung nicht ausreichte oder ähnlich?

    Das ist doch Kinderkram ... Du willst meine Korrektur nicht wahrhaben und versuchst auf "rechtskonform" zu bestehen, weil ich Dir kein Rechtsurteil für genau Deine Konstellation nenne? Kein Problem, viel Spass bei der nächsten Betriebsprüfung. Es ist mir auch ehrlich egal, ob Du mir glaubst ... mich wollte nur vermeiden, dass sich andere durch Deine Behauptung auf dünnes Eis bewegen, ohne sich dessen bewusst zu sein.

    Dem interessierten Leser empfehle ich vom Bundesministerium für Finanzen die GoBD, wo so interessante Sätze stehen wie diese:

    Zitat
    Nach § 146 Absatz 4 AO darf eine Buchung oder Aufzeichnung nicht in einer Weise verändert werden, dass der ursprüngliche Inhalt nicht mehr feststellbar ist. Auch solche Veränderungen dürfen nicht vorgenommen werden, deren Beschaffenheit es ungewiss lässt, ob sie ursprünglich oder erst später gemacht worden sind.
    Das zum Einsatz kommende DV-Verfahren muss die Gewähr dafür bieten, dass alle Informationen (Programme und Datenbestände), die einmal in den Verarbeitungsprozess eingeführt werden (Beleg, Grundaufzeichnung, Buchung), nicht mehr unterdrückt oder ohne Kenntlichmachung überschrieben, gelöscht, geändert oder verfälscht werden können. Bereits in den Verarbeitungsprozess eingeführte Informationen (Beleg, Grundaufzeichnung, Buchung) dürfen nicht ohne Kenntlichmachung durch neue Daten ersetzt werden.

    https://ao.bundesfinanzministerium.de/ao/2023/Anhaenge/BMF-Schreiben-und-gleichlautende-Laendererlasse/Anhang-64/inhalt.html

    die GDPdU (Grundsätze zum Datenzugriff und zur Prüfbarkeit digitaler Unterlagen.

    Genau diese ist z. B. in GoDB übergegangen ... und seit einigen Jahren unabhängig vom Status als Kaufmann verbindlich - also auch als Selbstständiger, Freiberufler, Kleinunternehmen.

    https://www.bitkom.org/sites/main/fil…ls-und-GoBD.pdf gibt ein paar Zusammenfassungen für alle, die nicht selber recherchieren möchten.

    Aber ich wollte nicht belehren oder überzeugen, sondern nur vor einer Scheinsicherheit warnen - letztlich muss jeder selber entscheiden, welche Restrisiken er zu tragen bereit ist. Nur, Dein Vorgehen hier als rechtskonform hinzustellen, ist eine steile These...

    welches System brauche ich um Rechtssicherheit zu haben in diesem Punkt?

    Du schriebst von "rechtskonform", daher nahm ich an, Du bezögest Dich auf die rechtmäßige Aufbewahrung von steuerrelevanten Geschäftsunterlagen - falls nicht: Um welche Rechtskonformität ging es Dir denn dann?

    Für diese Geschäftsunterlagen muss u. a. eine Unveränderbarkeit sichergestellt, bzw. entsprechende Audit-Logs garantiert werden. Schau einfach einmal nach GoBD, wenn Dich Details interessieren (ich hätte gerne einen Link eingefügt, aber das "neue" Forum wehrt sich noch). Auf jeden Fall ist eine Dateiablage - und Thunderbird schreibt ja einfach nur in's Dateisystem - nicht mit entsprechenden Sicherheitsmerkmalen ausgestattet.

    Ja, ich möchte nicht wissen, wie viele KMUs diesen Anforderungen nicht genügen und nein, ich weiss natürlich nicht, ob Du dazu verpflichtet bist. Auf jeden Fall kein Grund, sauer zu reagieren...

    Ich habe gestern „ganz vorsichtig“ in Hugo geschaut und beschlossen, dort einen Test mit zwei sehr (!) simplen Sites zu machen - wahrscheinlich mit dem „Mainroad“-Theme.

    Kurzes (Zwischen-) Fazit: Besagte zwei Mini-Sites sind seit gestern produktiv auf Basis von Hugo / Theme "Mainroad". Es war für mich eine gute Kombination für den Einstieg, da dieses Theme sehr klar strukturiert ist, wenig Abhängigkeiten aufweist und trotzdem einen (für mich) passenden Funktionsumfang bietet.

    Ich habe dann recht umfangreiche Layout-Änderungen vorgenommen, allerdings ausschliesslich in einem separatem, parallelen Theme, so dass der "Mainroad"-Clone unangetastet blieb. Dazu ein paar Ergänzungen und die Ergebnisse entsprechen sehr den bisherigen Sites auf Basis von RapidWeaver mit dem Elixir "Ruby" Theme. Dessen Anbieter hat sich übrigens komplett aus dem RW-Geschäft zurückgezogen und antwortet bisher auch nicht auf Anfragen - gerne hätte ich sein Okay bzgl. Nachahmung seines Themes eingeholt.

    Für mich auf jeden Fall die richtige Entscheidung, um Abhängigkeiten und potentielle Probleme zu vermeiden. Nun muss ich noch etwas an der größeren Site basteln, aber ich bin optimistisch, im Februar inkl. Datenübernahme fertig zu werden.

    Danke noch einmal für Eure Tipps!

    Wow, Danke an Euch alle für die hilfreichen Rückmeldungen!

    Ich habe gestern „ganz vorsichtig“ in Hugo geschaut und beschlossen, dort einen Test mit zwei sehr (!) simplen Sites zu machen - wahrscheinlich mit dem „Mainroad“-Theme. Wenn das klappt, kommt die eigentliche Site, dort werde ich aber Aufwand in (manuelle) Übernahme der News stecken müssen. Aber es eilt auch nicht, Tüftelarbeit für die Winterpause ;)

    Warum Hugo und nicht Jekyll? Weil ich so oder so bei Null anfangen muss und ersteres weniger Abhängigkeiten aufweist. Soweit ich gesehen habe, gibt es letztlich aber kein richtig oder falsch.

    CI-Pipeline ist bei mir Overkill, alle paar Wochen mal ein neuer Artikel, das bekomme ich noch manuell hin - aber klar, die Option zu haben, ist gut :)

    Schönen 3. Advent!

    Nach etwas Forschen (und ich habe den Begriff SSG gelernt) fühle ich mich bestärkt, weiterhin mit statischen Seiten zu arbeiten. Danke für den Hinweis auf Jekyll, keine Ahnung, warum es mir gestern nicht direkt einfiel. Da ich bei beiden - Hugo und Jekyll - kenntnismäßig bei Null anfangen würde, werde ich "die Tage" wohl mal eine Testinstallation ausprobieren. Wahrscheinlich Hugo, da scheint mir der Zugang etwas einfacher.

    Realmac behauptet zwar, der "klassische" RapidWeaver würde weitergeführt, aber ich bin nicht überzeugt (und er wurde durch ein Abo-Modell deutlich teurer). Allerdings bin ich noch skeptisch, ob ich sie Website-Navigation wie gewünscht umgesetzt bekomme: Also erst einmal eine kleine Test-Sites und Themes sichten.

    Gibt es von Euch Empfehlungen für bestimmte Themes (Hugo oder Jekyll)?

    Moin zusammen!

    Nach längerer Forums-Abstinenz bräuchte ich etwas Hilfestellung bei einer Entscheidungsfindung:

    Momentan nutze ich als "Product Landing Page" statische HTML-Seiten. Diese werden lokal mittels eines Website-Builders "RapidWeaver" erzeugt und auf den netcup-Webserver geladen: Schnell, robust und mit wenig Angriffsvektoren - allerdings mit der damit verbundenen Abhängigkeit vom Anbieter Realmac und es gibt Anzeichen, RapidWeaver könnte langsam abgelöst werden.

    Ich überlege nun, mittelfristig auf eine andere Lösung zu wechseln und schwanke dabei zwischen Generatoren für statische Seiten (z. B. Hugo) oder relativ einfachen Content-Management-Systemen (z. B. Bludit). Meine Anforderungen halte ich für überschaubar:

    • Ein News- / Blog-Bereich, in dem Artikel (auch mit Bildern) veröffentlicht werden - keine Kommentarfunktion. Diese sollten auch nach Tags und Jahren gefiltert werden können.
    • Diverse statische Seiten (Home, Impressum, Produkt-Beschreibungen).
    • Einheitliches Theme mit Top-Navigation und Untermenüs (eine Ebene): Hiermit werden die Produkt-Beschreibungen strukturiert.
    • Die Nutzung sollte auch auf mobilen Geräten "sinnvoll" möglich sein, Responsive Design wäre nett.
    • Aktualisierungen erfolgen nur durch mich, können also auch (weiterhin) lokal generiert und hochgeladen werden

    Habt Ihr in diesem Umfeld eigene Erfahrungen oder gar Empfehlungen? Die beiden genannten Lösungen sind nur meine ersten Ideen, aber ich stehe noch am Anfang der Recherche. Noch ist auch nicht klar, ob ich diesen Schritt wirklich gehe - langfristig ist die Vermeidung des Vendor-Lockins sinnvoll, die Umstellung aber auch viel manuelle Arbeit.