Heimnetzwerk

  • Hallo zusammen,

    da es nun demnächst ein paar Fragen zu Heimnetzwerk & Co geben wird, dachte ich, ein eigene Thread ist sinnvoll.

    An meinem Switch wird 1 Raspberry Pi nicht erkannt (LAN Led blinken nicht), der Rapsberry Pi an sich ist aber an.
    Kann ich davon ausgehen das sein Netzwerk tot ist? Wie prüfe ich das zuverlässig?

    [RS] 2000 G9 | 500 G8 | Cyber Quack

    [VPS] 2000 ARM G11 | 1000 G9 | 200 G8 | Secret | A | mikro G11s | 4x nano G11s
    [WH] 8000 SE | 4000 SE | 2000 SE

  • Ich sollte mir angewöhnen eich mitzuteilen was ich bereits gemacht habe ^^


    Ich habe Kabel und Port bereits getauscht, und auch Kabel und Port eines anderen Raspberry verwendet, welcher funktioniert hat.


    Dann ist vermutlich die Lan-Buchse hin?

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  • Ich sollte mir angewöhnen eich mitzuteilen was ich bereits gemacht habe ^^


    Ich habe Kabel und Port bereits getauscht, und auch Kabel und Port eines anderen Raspberry verwendet, welcher funktioniert hat.


    Dann ist vermutlich die Lan-Buchse hin?

    Oder USB weil alle I/O lauft uber USB - auch das LAN.

  • Das ist bei SBC leider deutlich wahrscheinlicher als bei NUC (bzgl. LAN oder USB). Wenn ein zweites Gerät desselben Modells greifbar ist, kann in der Regel auch ein Vergleich der Ausgaben von lspci, lshw usw. Aufschluss darüber geben, ob die interne Erkennung überhaupt noch funktioniert. Bei älteren Geräten und grober Behandlung kann es dennoch ein triviales, aber lästiges Kontaktproblem sein. Das habe ich einmal bei einem alten Laserdrucker durch konstantes Anpingen und langsames Wackeln am Netzwerkkabel identifizieren können (Problem liegt bei den Kontakten der Buchse, Kabelwechsel ist schwierig, wenn man nicht viele Kabel ausprobiert; ein Stück Papier eingeklemmt wirkt hier aber Wunder).

    VServer IOPS Comparison Sheet: https://docs.google.com/spreadsheets/d/1w38zM0Bwbd4VdDCQoi1buo2I-zpwg8e0wVzFGSPh3iE/edit?usp=sharing

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  • Ich sollte mir angewöhnen eich mitzuteilen was ich bereits gemacht habe ^^


    Ich habe Kabel und Port bereits getauscht, und auch Kabel und Port eines anderen Raspberry verwendet, welcher funktioniert hat.


    Dann ist vermutlich die Lan-Buchse hin?

    Vielleicht ein Problem von Media Autodetection und Switch. Haben die nicht Realtek-Chips drauf, bei denen das gerne einmal passiert?
    Wenn der Switch managebar ist, einfach dort einmal stufenweise die Speed runterdrehen. Vielleicht gibt es dann einen Link.


    Kann auch sein, dass der Raspi in der Configdatei das Netzwerk falsch deklariert hat. Da gab es doch etwas?


    Oder hast Du ein PoE-Hat drauf?

  • [...] (Problem liegt bei den Kontakten der Buchse, Kabelwechsel ist schwierig, wenn man nicht viele Kabel ausprobiert; ein Stück Papier eingeklemmt wirkt hier aber Wunder).

    Wie oldschool ist das denn? Heute nimmt man Sugru. *see the duck run*.


    Bud hast Du Dir die SD-Karte vom Raspi schon hergenommen? Vielleicht wurde etwas in der Parameter-Datei -hab vergessen, wie die heißt- etwas verändert, sodass der LAN-Port beim Booten gar nicht erst initialisiert wird?

  • Angetrieben durch meine Server mache ich mir immer mehr Gedanken um Backupmanagement, auch im privaten Bereich. Mein aktuelles "Setup / Netzwerk" zeige ich euch mal besser nicht, aber soviel sei gesagt: Auch wenn ich Word und Excel täglich nutze, möchte ich weg von OneDrive als Cloud. Ich habe mir ein paar Gedanken gemacht, und möchte das ganze ungefähr wie folgt aufbauen:

    Teil 1:
    - Desktop
    - Laptop
    - Smartphone (iPhone)


    Teil 2:
    - Webhosting bei netcup
    - Server bei verschiedenen Providern
    - Mail bei "Postfach in Berlin"

    - Raspberrys im Heimnetz (Pi-hole, HomeAssistant)

    - Nextcloud beim roten H (als ersatz für OneDrive)


    Teil 1 ist eigentlich zu vernachlässigen. Der Desktop und Laptop sollen eigentlich keine Daten mehr lokal speichern, sondern alles auf der Nextcloud speichern. Das iPhone lasse ich weiter über die iCloud sichern, auch wenn ich hier nach einer Möglichkeit suchen möchte, das iCloud Backup ebenfalls auf meinem NAS zu sichern.


    Teil 2 ist, denke ich, relativ selbsterklärend. Alles soll - sofern möglich - täglich auf eine Box vom roten H gesichert werden, und ebenfalls täglich soll diese Box ein Abbild (WG-Tunnel?) auf mein NAS (dort gespiegelt, 2 Platten) senden. Somit hätte ich meine Backups an zwei Orten: Online und Offline, und letzteres durch die Spiegelung doppelt, um einem Hardware-Ausfall vorzubeugen.

    Meine Fragen also an euch:
    (1) Ist dieses "Setup" sinnvoll, was würdet ihr anders machen, was geht gar nicht?
    (2) Ich brauche ein NAS, was würdet ihr mir empfehlen? UGREEN macht ja grad ziemlich Werbung für ihr Kickstarter, aber Synology ist glaube ich der Platzhirsch?

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  • Ich brauche ein NAS, was würdet ihr mir empfehlen? UGREEN macht ja grad ziemlich Werbung für ihr Kickstarter, aber Synology ist glaube ich der Platzhirsch?

    Außer schönen Renderings gibt es bei UGREEN noch nix zu sehen. Ich würde bei einem NAS auch nicht Beta Tester spielen wollen.

    Synology und Qnap sind empfehlenswerte Platzhirschen. Selber bauen ist umso cooler, dabei lernt man auch etwas, und du hast ggf. sogar einen Homeserver - der dann sogar PiHole und HomeAssistant kann - entfält auch der Raspberry Pi.


    Als OneDrive Ersatz kannst du auch den Berliner Speicher nutzen ;)

  • Nextcloud beim roten H (als ersatz für OneDrive)

    Ist dieses "Setup" sinnvoll, was würdet ihr anders machen, was geht gar nicht?

    Ich persönlich hatte mal backup in eine Nextcloud, was aber ehrlichgesagt eher mühselig war. Jetzt sind Backups nur noch auf eine Storage Box beim roten H und werden dort per CIFS hin abgelegt.

    Ich habe Nextcloud gerne genutzt, nutze es jetzt aber nur noch zur Kontakte- und Kalendersynchronisation wobei ich schon am überlegen bin auf Tools wie Baïkal umzusteigen, was dann auch einfach auf einem Webserver mitlaufen kann.

    Solange du die Nextcloud nicht für Kollaboration nutzt, würde ich sie weglassen.

    iPhone lasse ich weiter über die iCloud sichern, auch wenn ich hier nach einer Möglichkeit suchen möchte, das iCloud Backup ebenfalls auf meinem NAS zu sichern

    Ein automatisiertes Backup auf eigenen Speicher bietet Apple leider nicht an, da wäre dann nur das Manuelle Backup mit dem NAS als Speicherort eine Möglichkeit.

    Ich brauche ein NAS, was würdet ihr mir empfehlen?

    Ich persönlich würde selber eines bauen, dann entfällt auch direkt der RaspberryPi. Wenn du das nicht willst, kann ich Synology wirklich nur empfehlen, darüber dann aber andere Services laufen lassen sehe ich eher als unpraktisch. Wireguard haben beispielsweise Fritz!Box-en schon und das funktioniert viel besser als das der Synology NAS. Auch über eine Synology-NAS irgendetwas anderes laufen zu lassen sehe ich als eher mühevoll. Als Backup und Dateiserver funktioniert das aber super - auch wenn ich da auch eher nur zu neueren Modellen raten würde, da die älteren manchmal probleme machen.