Das längste Thema

  • Eben hätte ich im SCP beinahe auf "Festplatte formatieren" geklickt, statt auf "Speicher optimieren" =O

    Man sollte sich schon fokussieren bei sowas und es nicht gleichzeitig neben drei anderen Dingen machen. ^^

    Sowas kann man aber doch recht gut mit einem schon vorher angelegten Snapshot verhindern.

    Und das Optimieren geht auch ganz gut mit dem Befehl fstrim über die Konsole.

  • Muss man beim Festplatte formatieren nicht das SCP Passwort eingeben? 😱

    Ja. Spätestens da hätte ich es wohl gemerkt :)

    Und das Optimieren geht auch ganz gut mit dem Befehl fstrim über die Konsole.

    Ich mache immer beides hintereinander. Zuerst fstrim auf dem Server und dann herunterfahren und Speicheroptimierung im SCP. (Bin mir nicht sicher, ob beides identisch ist)

  • Ich mache immer beides hintereinander. Zuerst fstrim auf dem Server und dann herunterfahren und Speicheroptimierung im SCP. (Bin mir nicht sicher, ob beides identisch ist)

    Normalerweise läuft doch fstrim mittlerweile als systemd Daemon, da ist doch ne manuelle Ausführung gar nicht mehr nötig. Um ehrlich zu sein, habe ich diese Speicheroptimierung im SCP noch nie genutzt. Allerdings lege ich auch keine Snapshot per SCP an.

  • Hille

    Ja, bei allen mir bekannten Distros läuft der service "fstrim.timer", der einmal die Woche trimmt. D.h. bei einer regulären Debian/Ubuntu-Installation wäre ein händisches trimmen tatsächlich unnötig.

    Zumindest in meinem eben genannten Fall hätte ich hinzufügen müssen, dass ich Proxmox mit LX-Containern verwende....und die müssen von "außen" getrimmt werden. Über bzw. direkt in den Containern selbst ist keine Trimmung möglich.

    Ich mache das bspw. mit einem Script, was alle Container patched und u.a. direkt im Anschluss trimmt.

  • Nutzt du das aktiv?

    Noch nicht, aber ich plane es bei 1-2 Servern jetzt schon einmal fix für die Zukunft ein. :)

    Ob ich das dann von Haus aus mit LVM oder ZFS realisiere, damit ich schneller vergrößern kann, weiß ich allerdings noch nicht. Wobei es bei einzelnen Projekten auch als eigenständige zusätzliche Partition nur auf LBS interessant sein könnte.

    Muss man beim Festplatte formatieren nicht das SCP Passwort eingeben? 😱

    Nicht, wenn man den "Sicherheitsmodus" im SCP aktiviert und sich ausschließlich über das CCP (mit SSO/2FA) einloggt. Dann hat man nämlich (außer für den womöglich erlaubten App-Zugriff) gar kein SCP-Passwort mehr.

    "Wer nur noch Enten sieht, hat die Kontrolle über seine Server verloren." (Netzentenfund)

    Einmal editiert, zuletzt von KB19 (2. Mai 2025 um 13:22)

  • Ne statische Seite würde vermutlich ausreichen. Dann Hugo?

    Oder eleventy. Ich nehm Jekyll aber ich hab ja nicht mal JavaScript. Und ein theme finden dauert doch auch. Wenn der theme builder sich auch nur einen Abend genommen hat und tailwind etc fertigbauteile einbindet hast du nachher eine statische Seite mit Wordpress Ladezeit.

    The universe tends toward maximum irony. Don't push it.

  • Oder eleventy. Ich nehm Jekyll aber ich hab ja nicht mal JavaScript. Und ein theme finden dauert doch auch. Wenn der theme builder sich auch nur einen Abend genommen hat und tailwind etc fertigbauteile einbindet hast du nachher eine statische Seite mit Wordpress Ladezeit.

    Haha, ja, das kenne ich auch von meinen ersten Experimenten her. Ich bin für mein Blog mit "beautifulhugo" und "even" ganz zufrieden, aber ich mach auch echt nicht viel damit. Und ehrlicherweisen, um mit den statischen Generatoren sowas wie zeitgesteuerte Veröffentlichung etc. abbilden zu können, da braucht mal halt im Hintergrund immer Automatismen (nicht immer gleich ein komplettes CI, aber halt zumindest bisschen Kleber).

  • um mit den statischen Generatoren sowas wie zeitgesteuerte Veröffentlichung etc. abbilden zu können, da braucht mal halt im Hintergrund immer Automatismen

    Absolut - der holy grail wäre email an den Blog und fertig - aber dann war ein Tippfehler drin, oder das falsche Bild angehängt und so weiter - eigentlich müsste das LLM die mail schreiben bzw lektoratieren und weiterleiten...

    The universe tends toward maximum irony. Don't push it.

    Einmal editiert, zuletzt von webdesignheld (3. Mai 2025 um 11:47)

  • Oder eleventy. Ich nehm Jekyll aber ich hab ja nicht mal JavaScript. Und ein theme finden dauert doch auch. Wenn der theme builder sich auch nur einen Abend genommen hat und tailwind etc fertigbauteile einbindet hast du nachher eine statische Seite mit Wordpress Ladezeit.

    Man beachte die feine Ironie ;)

  • Betreibt von euch jemand Kernel-Härtung über sysctl (/etc/sysctl.d/)?

    Falls ja, an welchen Parametern dreht ihr?

    Haerten ist relativ. Aber das hier schmeisst mein Ansible auf allen Kisten in das /etc/sysctl.d Dir. Das passt fuer mich, Obs fuer andere passt, weiss ich nicht.

    Nachdem ich mich nun ein wenig damit auseinandergesetzt habe, ist folgendes zusammengekommen (Mein Server hängt in keinem vlan. Standalone sozusagen):

    Irgendwelche Einwände? :)

  • Das ist ein Thema von dem ich null Ahnung habe und deshalb frage ich mal ob das folgende von meiner KI (keine intelligenz) fehler hat oder korrekt ist (ich geh davon dass Ihr das auf einen Blick seht).

    Quelle: ChatGPT 03 - ohne Überprüfung (Bitte um Überprüfung in diesem Forum - Grund des Beitrags)

    Hier eine kurze Einordnung + ein paar bewährte Ergänzungen zu deinem Ausschnitt. Alles ist auf aktuellen Linux-Kernel (≥ 5.10) getestet; bei sehr alten Distributionen können manche Optionen fehlen.

    1 Schutz vor IP-Spoofing

    net.ipv4.conf.all.rp_filter = 1

    net.ipv4.conf.default.rp_filter = 1

    1 ist „loose mode“ – praktisch immer ausreichend.

    2 wäre „strict mode“ (Quell-/Ziel-Netz → Interface exakt passend). Das gibt noch etwas mehr Sicherheit, kann aber bei Multi-homing, Policy-Routing oder einigen VPN-Setups legitimen Traffic verwerfen. Falls dein Host nur ein Default-Gateway nutzt, stelle gern auf 2.

    2 ICMP („Smurf“, fehlerhafte Pakete)

    net.ipv4.icmp_echo_ignore_broadcasts = 1

    net.ipv4.icmp_ignore_bogus_error_responses = 1

    Standard-Hardening, unverändert sinnvoll.

    3 ICMP-Redirects (MitM verhindern)

    net.ip{4,6}.conf.*.accept_redirects = 0

    Mit Routingsuiten wie OSPF/BGP brauchst du Redirects sowieso nicht; für einfache Server ist 0 richtig.

    Ergänze oft auch

    net.ipv4.conf.all.secure_redirects = 0

    net.ipv4.conf.default.secure_redirects = 0

    um „sichere Redirects“ gleich mit abzudrehen.

    4 Source-Routing

    net.ip{4,6}.conf.*.accept_source_route = 0

    Pflicht; erledigt ein häufiges Segment-Routing-Relikt gleich mit.

    5 TCP SYN-Flood-Abwehr

    net.ipv4.tcp_syncookies = 1

    Aktiviert SYN-Cookies – gut. Falls du häufige DDoS-Spitzen siehst, erhöhe zusätzlich:

    net.ipv4.tcp_max_syn_backlog = 4096 # Default 1024

    net.ipv4.tcp_synack_retries = 2 # Default 5

    6 Kernel-Adressinformationen verbergen

    kernel.kptr_restrict = 1

    Schützt vor Leak-Primitives in /proc. Ergänzend empfehlenswert:

    kernel.dmesg_restrict = 1 # Nur root darf dmesg lesen

    kernel.randomize_va_space = 2 # Vollständige ASLR (meist sowieso default)

    7 Weitere sinnvolle Hardening-Schalter

    # Reverse Path Filtern strenger (nur falls Netzdesign klar!)

    # net.ipv4.conf.all.rp_filter = 2

    # net.ipv4.conf.default.rp_filter = 2

    # IPv6 Router-Advertisement-Spam abwehren, wenn Host kein Gateway ist

    net.ipv6.conf.all.accept_ra = 0

    net.ipv6.conf.default.accept_ra = 0

    # TCP: Time-Wait-Wiederverwendung beschränken

    net.ipv4.tcp_tw_reuse = 1

    net.ipv4.tcp_fin_timeout = 30

    # Speicherüberläufe: keine Ausführungsrechte für neue Speicherseiten

    vm.mmap_min_addr = 65536

    # BPF-JIT abschalten außer für Hochlast-Packet-Filter

    net.core.bpf_jit_enable = 0

    8 Praktische Tipps zur Umsetzung

    Schritt Zweck

    sudo nano /etc/sysctl.d/99-hardening.conf eigene Datei statt /etc/sysctl.conf—pflegeleichter

    sysctl --system Änderungen sofort aktivieren

    Persistenz prüfen Reboot & `sysctl -a

    Bei Containern & Kubernetes

    Namespaces überschreiben oft Interface-Sicht: sichere Sysctls lieber auf Hostebene UND per securityContext.sysctls in Pod-Specs.

    Einige Cloud-Provider blocken kernel.kptr_restrict o. ä. – im Zweifelsfall Dokumentation checken.

    TL;DR

    Dein Set ist solide. Für Single-Homed-Server kannst du rp_filter = 2 wählen und die Zusatzpunkte (secure_redirects, dmesg_restrict, ASLR, RA-Block) dazunehmen, um ein rundes Hardening-Baseline zu erhalten.

    The universe tends toward maximum irony. Don't push it.

    Einmal editiert, zuletzt von webdesignheld (5. Mai 2025 um 08:45)

  • Das ist ein Thema von dem ich null Ahnung habe und deshalb frage ich mal ob das folgende von meiner KI (keine intelligenz) fehler hat oder korrekt ist

    net.ipv4.tcp_tw_reuse = 1

    Nur wirklich sinnvoll, wenn du viele ausgehende Verbindungen vom gleichen Port aus hast. Der Kernel kann dann TCP-Verbindungen im TIME_WAIT-Zustand wiedeverwenden.

    et.core.bpf_jit_enable = 0

    Nur setzen, wenn du ganz sicher bist, die entsprechende Funktionalität (eBPF) nicht zu benötigen.

  • Wunderbar - Danke für das Feedback. Dann behaupte ich mal dass diese neumodische Techik unter Aufsicht durchaus nutzbar ist. Ich verwende die ja zum lernen, für boilerplate und nachschlagen und während Sie mich manchmal anlügt hab ich noch nie erlebt dass Sie einen tippfehler macht, und tippfehler sind 80% meiner bugs. Auch unverzichtbar wenn man code blocks aus dem Internet verwenden will.

    KB19 : ist vielleicht verwirrend weil ich vergessen hatte zu sagen dass ich der KI den zweiten von aRaphael geposten codeblock ohne kommentar oder frage gegeben habe und das war die Antwort.

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    Einmal editiert, zuletzt von webdesignheld (4. Mai 2025 um 09:29)