ja genau so knackbar wie jede andere auch
1Password verwendet für E2E den AES-GCM-256. Dieser Algorithmus findet auch in SSH und TLS 1.2 (SSL) Verwendung. Dieser Algorithmus gilt als sicher.
Wenn Du also meinst, das wäre nicht sicher, solltest Du auch kein SSH, POP3S für POP3, SMTPS für SMTP, NNTPS für NNTP, SIPS für SIP, IMAPS für IMAP, XMPPS für XMPP, IRCS für IRC, LDAPS für LDAP, MBS/IP-TLS, FTPS für FTP, EAP-TLS, TN3270-TLS, OpenVPN, DNS over TLS, DNS over HTTPS und DNS over QUIC (Quelle) verwenden, die auch auf TLS 1.2 laufen (können). Im Prinzip solltest Du also weder online sein, noch auf dieser SSL gesicherten Website etwas schreiben, noch eMails schreiben oder überhaupt Server via SSH administrieren.
Zudem verwendet 1Passwort einen zweiten Faktor für den Erstzugriff auf einen Vault, d.h. selbst mit eMail und Passwort kommt man noch nicht mal rein, wenn man den zweiten Faktor nicht hat.
All das ist tausendmal sicherer als das gleiche Passwort "password123" zusammen mit der eigenen eMailadresse bei allen Accounts zu verwenden oder irgendwo ein Notizbuch mit seinen Passwörtern zu haben oder eine Excel Tabelle auf Dropbox zu lagern. Und ob man jetzt KeePass (verwendet auch AES-256) auf Dropbox verwendet oder 1Password ist sicherheitstechnisch egal, hinsichtlich des Komforts aber nicht. Auf jeden Fall sollte man seine Daten nicht unverschlüsselt (damit meine ich ausschließlich E2E) auf eine Cloud legen. Aber das ist hier ja auch nicht der Fall.