Ab sofort: Firewall für netcup vServer verfügbar

  • Bei allen Firewalls, die ich kenne, ist die erste zutreffende Regel entscheidend. Alles nachfolgende wird dann ignoriert und implizite Regeln, die den Rest erledigen stehen am Ende.

    Das ist bei nftables so einfach nicht mehr korrekt, aber die üblichen Frameworks machen das so, ja. Die default policy von iptables Firewalls ist allerdings keine Regel im eigentlichen Sinn und wird deshalb manchmal auch nicht in der praktisch relevanten Reihenfolge aufgelistet.

  • Ich habe auf einigen Server geoip-shell im Einsatz.

    Funktioniert sehr gut.
    Allerdings rate ich jedem, das nur mit Blacklisting zu betreiben. Alles blocken und nur bestimmte Länder zu erlauben kann ins Auge gehen:

    https://forum.netcup.de/administration…ing/#post231757

    Ich weiß, die USA darf man nicht blocken für gewisse Dienste und Crawler. Bei Google Merchant kann es auch ein Ausschlussgrund sein. Aber für viele Zwecke kann es Ressourcen sparen.

  • /cc Moderatoren

    Nur um sicherzugehen: Ich gehe einmal davon aus, dass die neue Firewall wirklich bei allen Paketen auf dem öffentlichen Interface beachtet wird? Also auch Traffic, der aus dem selben Subnetz bzw. vom gleichen Hostsystem (anderer vServer) kommt?

    Sprich: Die Regeln werden wirklich auf dem jeweiligen Hostsystem ausgeführt und nicht irgendwo zentral auf einem Router/Switch von netcup?

    (Dass sie beim Cloud vLAN nicht funktioniert, ist mir schon klar.)

    "Wer nur noch Enten sieht, hat die Kontrolle über seine Server verloren." (Netzentenfund)

    Einmal editiert, zuletzt von KB19 (10. Dezember 2025 um 00:01)

  • Wie sieht das mit der Bandbreite aus?

    Viele haben sich ja vor ihren eigentlichen Server(n) einen bspw. VPS mit OpnSense installiert zzgl. dem kostenlosen CloudVLAN (100Mbit). Der VPS dient dann im Prinzip als "out of band"-Firewall....also das, was jetzt die neue Firewall seitens Netcup übernimmt.

    Man knipste sich damit über das CloudVLAN nur die Bandbreite auf 100Mbit/sec runter.


    Kann ich hier davon ausgehen, dass keine Einschränkung vorhanden ist? D.h. wenn mein RS mit 2.5Gbit angebunden ist, dass bei "von-über-nach" über die Netcup-Firewall diese 2.5Gbit weiter bestehen? Oder findet hier (ggf. technisch bedingt) eine Verringerung statt?

  • Wie sieht das mit der Bandbreite aus?

    Viele haben sich ja vor ihren eigentlichen Server(n) einen bspw. VPS mit OpnSense installiert zzgl. dem kostenlosen CloudVLAN (100Mbit). Der VPS dient dann im Prinzip als "out of band"-Firewall....also das, was jetzt die neue Firewall seitens Netcup übernimmt.

    Man knipste sich damit über das CloudVLAN nur die Bandbreite auf 100Mbit/sec runter.


    Kann ich hier davon ausgehen, dass keine Einschränkung vorhanden ist? D.h. wenn mein RS mit 2.5Gbit angebunden ist, dass bei "von-über-nach" über die Netcup-Firewall diese 2.5Gbit weiter bestehen? Oder findet hier (ggf. technisch bedingt) eine Verringerung statt?

    Sieht bei mir gleich aus wie vorher, sprich keine Verringerung

  • Danke für das Feature. Ich habe gehofft, dass es mal kommen soll.

    Ich habe aber mal eine Frage:

    Wenn ich einen Webserver freigeben will, muss ich ja Port 80 und 443 freigeben.

    Wie muss ich bei den Ports bei Outgoing und Incoming angeben?

    Outcoming

    Source Port 80 zu Destination Port 80

    Incoming

    Source 80 zu Destination Port 80

    Natürlich auch für Port 443. Des Weiteren auch für IPv4 und IPv6.

    Ein Drop-Regel als letztes benötige ich nicht, so wie ich das hier im Thread gelesen habe.

    Definiere ich das richtig oder denke ichda falsch?

    Einmal editiert, zuletzt von h725rk (10. Dezember 2025 um 09:04)

    • Offizieller Beitrag

    /cc Moderatoren

    Nur um sicherzugehen: Ich gehe einmal davon aus, dass die neue Firewall wirklich bei allen Paketen auf dem öffentlichen Interface beachtet wird? Also auch Traffic, der aus dem selben Subnetz bzw. vom gleichen Hostsystem (anderer vServer) kommt?

    Sprich: Die Regeln werden wirklich auf dem jeweiligen Hostsystem ausgeführt und nicht irgendwo zentral auf einem Router/Switch von netcup?

    (Dass sie beim Cloud vLAN nicht funktioniert, ist mir schon klar.)

    Hi KB19

    danke für deine Nachfrage :)

    Um diese kurz zu beantworten: Ja, jeglicher öffentliche Traffic geht durch die Firewall.

    Ich hoffe, das klärt deine Frage auf.

    Liebe Grüße
    Sarah & das netcup-Team

    • Offizieller Beitrag

    Wie sieht das mit der Bandbreite aus?

    Viele haben sich ja vor ihren eigentlichen Server(n) einen bspw. VPS mit OpnSense installiert zzgl. dem kostenlosen CloudVLAN (100Mbit). Der VPS dient dann im Prinzip als "out of band"-Firewall....also das, was jetzt die neue Firewall seitens Netcup übernimmt.

    Man knipste sich damit über das CloudVLAN nur die Bandbreite auf 100Mbit/sec runter.


    Kann ich hier davon ausgehen, dass keine Einschränkung vorhanden ist? D.h. wenn mein RS mit 2.5Gbit angebunden ist, dass bei "von-über-nach" über die Netcup-Firewall diese 2.5Gbit weiter bestehen? Oder findet hier (ggf. technisch bedingt) eine Verringerung statt?

    Hallo -Manu-

    Zu deiner Frage, ob es eine Einschränkung gibt, möchten wir dir auch noch Auskunft geben:
    Durch die Firewall gibt es keinerlei Traffic-Einschränkungen – der jeweilige Wert bliebt weiter bestehen. :)

    Liebe Grüße
    Sarah & das netcup-Team

  • Irgendwas ist da buggy.

    Wenn ich eine Policy erstelle und bspw. EINGEHEND HTTPS TCP/443 erlaube und das Ganze speichere....geht es so wie es soll.

    Editiere ich nun die bestehende Policy und füge eine weitere Regel hinzu (bspw. EINGEHEND SSH).....dann geht danach SSH, aber HTTPS nicht mehr).

    Ich muss in einem Rutsch alle Regeln reinpacken und dann speichern...dann geht alles.

    Füge ich eine Regel in einer Policy hinzu und speichere....und füge dann noch eine Regel hinzu und speichere wieder....dann gehen die vormals gespeicherten nicht mehr.

    EDIT:
    Ich habe jetzt auch testweise alle Regeln rausgeschmissen und habe jetzt nur noch die implizierte Regel seitens Nectup "ACCEPT ALL OUTGOING+INCOMING auf ANY). Die wird gesetzt wenn ansonsten keine anderen Policies drin sind.
    Und selbst jetzt ist immer noch alles dicht...!?

    EDIT VOM EDIT: Ich habe jetzt nochmals das gespeicherte bereits gespeichert (die unter EDIT genannte Regel) und jetzt gehts wieder....entweder ist da ne signifikante Wartezeit oder man muss mit mehr Elan auf "Speichern" klicken...mindestens 2x.

  • Das Verhalten ist für mich derzeit nicht nachvollziehbar.

    1. Haue ich eine Policy "TEST" mit Regelsatz X rein....übernimmt er das.
    2. Modifiziere ich nun die Policy "TEST"....geht erstmal augenscheinlich nur die letzte hinzugefügte Regel, aber der Rest nicht (mehr).
    3. Werfe ich die komplette Policy "TEST" raus, füge nun nochmals alle Regeln inklusive der zusätzlichen aus 2......geht alles

    Durchaus möglich, dass ein RAUS/REIN der Policy das umgeht....aber dann müsste darauf hingewiesen werden.
    Ich gehe ja nach Treu und Glauben davon aus, dass wenn ich "einfach nur" eine weitere Regel einer meiner (bestehenden) Policies hinzufüge, dass das logischerweise gehen sollte.

    Auch schlägt mir bei jeder Änderung an der Firewall erstmal direkt mein Uptime Kuma an (erreicht die zu überwachenden externen Services nicht mehr)....so als ob bei Änderungen (egal was) erstmal *random* für einen Zeitintervall X alles dicht ist...bis die Firewall sich mal erbarmt, die Regelwerke/Policies (wieder) anzuwenden.

    Es ist für mich nicht transparent.

    Unterm Strich wirkt es auch allgemein so, als gäbe es zwischendurch irgendwo ein zeitliches Delta zwischen Regel-/Policy-Setzung und deren Umsetzung auf der Firewall.

    Ändere ich während diesem zeitlichen DELTA wieder etwas, dann verwürfelt sich das "irgendwie".

    Einmal editiert, zuletzt von -Manu- (10. Dezember 2025 um 14:15)