Posts by femur

    Kennt denn jemand einen deutschen/europäischen Domainanbieter welcher:

    • Zuverlässiges DNSSEC hat (Leider ist Netcup direkt raus) und dass nicht übertrieben teuer verkauft (10N0S oder Strota)
    • SEPA Lastschrift anbietet (1NWX hat das nicht für Privatpersonen)

    Ich war ein paar Jahre bei c0r3 n3tw0rks. Da geht nach der ersten Zahlung auch SEPA Lastschift.

    • ... wie/womit macht ihr Backups?

    Clonezilla, beim Netcup-Server Snapshot-Export, Btrfs-Snapshots send/receive in eine mit zstd komprimierte Datei

    • ... wie oft macht ihr Backups?

    jährlich: Vollständiges Clonezilla-Image bzw. Snapshot-Export bei Netcup, Btrfs-Snapshot

    monatlich: differentieller Btrfs-Snapshot zum jährlichen Stand

    • ... wie lange hebt ihr Backups auf?

    jeweils die letzten 3 Sicherungen (jährlich und monatlich)

    • ... wo speichert ihr die Backups?

    NAS zuhause und nur die jeweils letzte Sicherung verschlüsselt auf einem Netcup-Server (dank Aktionsserver mit doppelt Festplattenplatz). Damit ist zumindest eine Sicherung auch außer Haus gelagert.

    • ... testet ihr den restore? Falls ja, wie und wie oft?

    Sporadisch mounte ich die Btrfs-Snapshots am NAS zur Kontrolle, bei Clonezilla nur mit der Überprüfungsfunktion

    • ... was sind individuelle Learnings die ihr im laufe der Jahre bzgl. Backup und Restore gesammelt habt?

    Nicht zu geizig mit dem Aufheben der alten Backups, manchmal merkt man erst nach 2 Jahren, dass etwas von damals fehlt, weil man beim Löschen nicht aufgepasst hat...


    Ich nutze meine Rechner / Server ausschließlich privat, aber habe bei vielen wichtige Dokumente die digitale Zustellung gewählt. Dementsprechend ist das Backup recht wichtig.

    Der PC und Laptop wird einmal jährlich mittels Clonezilla komplett gesichert. Das Windows im Dual-Boot ist also nur jährlich gesichert, das Linux root und home wird per Btrfs-Snapshot monatlich gesichert. Die wichtigen Dokumente werden per Syncthing verteilt, was zwar kein Backup ist, aber zumindest gegen Datenträgerausfälle auch täglich schützt.

    Einen der Netcup-Server, der auch meine Mails enthält, sichere ich auch komplett mittels Snapshot-Export und monatlich mit Btrfs-Snapshot, weil meine Ansible-Scripts noch nicht gut genug sind um den Server komplett von einer Rohinstallation aufzusetzen. Wenn ich das mal fertigstelle brauchen nur noch Daten regelmäßig gesichert zu werden.

    Das IPv6 Packet Loss Problem ist auch mal wieder da. Da war es die vergangenen Tage recht ruhig gewesen. Habe das auch nur gemerkt, weil ich auf einem Server per SSH unterwegs war und alles irgendwie gestottert hat.

    Packet Loss ist mir nicht aufgefallen, aber ich finde interessant wie unterschiedlich das Routing über IPv6 zu meinen Servern bei Netcup ist. Das Forum kommt auf 26.1ms und reiht sich damit mit einem der Server ein.

    smokeping_IPv6_netcup.png

    Ich nutze das SCP gerade, da läuft alles problemlos. Allerdings sind meine Server auch alle erreichbar. Vielleicht mag das SCP bei euch nicht weil die Hosts der Server selbst nicht erreichen kann? Einfach ins Blaue geraten..

    Gibt es eigentlich eine Liste mit Recordtypen, die netcup unterstützt? Auf die Schnelle konnte ich bei Google nichts finden

    Auf der Produktseite der jeweiligen Domain gibt es einen Abschnitt "Erstellbare Records". Für die .de-Domain beispielweise "A, AAAA, MX, CNAME, TXT, SRV". Allerdings lassen sich im CCP deutlich mehr Recordtypen anlegen: "A, AAAA, MX, CNAME, TXT, SRV, NS, DS, TLSA, CAA, SSHFP, SMIMEA, OPENPGPKEY".

    Ich wurde auch am Donnerstag eingeladen. Sobald die API zur Verfügung steht möchte ich einen dnscontrol Provider dafür schreiben bzw. den bestehenden anpassen. Je nach dem wie sehr sich die APIs unterscheiden. Dadurch kann ich die API im Rahmen der Beta gut testen.

    Ich habe gestern auch Traces gemacht und festgestellt, dass IPv6 über Arelion (AS1299) zur DTAG (AS3320) geroutet wird. Allerdings mit guten RTT Werten und sehr direkt. Auslöser war bei mir, dass das Peering zwischen Deutscher Glasfaser und DTAG nicht besonders zufriedenstellend ist und ich das vergleichen wollte.

    Mich wundert, dass der Link fm-b5-link.ip.twelve99.net → dtag-ic-387598.ip.twelve99-cust.net sich zwischen beiden Traces so unterschiedlich verhält. Ich verstehe vom Routing leider einfach zu wenig um das bewerten und verstehen zu können.

    netcup RS → Telekom
    Deutsche Glasfaser → Telekom

    Mir ist gerade aufgefallen, dass in der Mail zur Bereitstellung des Webhostings empfohlen wird diese auszudrucken.

    Quote from Ihr Hostingpaket Webhosting 1000 NUE ADV24 wurde angelegt

    WICHTIG: Drucken Sie sich diese E-Mail aus und bewahren Sie den Ausdruck an einem sicheren Ort auf.

    Warum sollte man diese Mail ausdrucken? Die Infos stehen doch alle im CCP.

    Es gibt auch Glasfaser Provider, die nur CGNAT, aber kein IPv6 haben. Das ist großer Spaß.

    Zum Glück habe ich ein /56 delegated prefix, mit dem ich von außen in mein Netzwerk komme.

    CGNAT hat auf Grund dessen, wie es eben funktioniert, hier ein Limit beim Datendurchsatz;

    und dieses Limit teilen sich ALLE Kunden, welche hinter der selben public IP/den selben public IPs hängen;

    da tanzt ja fast mit dem Koyoten, wennst sowas mit Glasfaser veranstaltest; :D

    Wobei CGNAT bestimmt besser skaliert als DS-Lite, bei dem noch Pakete vom AFTR ver/entkapselt werden müssen. DS-Lite schränkt die MTU ein, CGNAT erstmal nicht. Ich finde das so besser als DS-Lite. Public IPv4 wäre natürlich noch besser. :)

    tatsächlich so, oder DSLite?

    Tatsächlich voller Dual-Stack. Bei DS-Lite würde die IPv4-Pakete in IPv6-Paketen gekapselt werden und nur IPv6-Datenverkehr im Providernetzwerk fließen. Hier transportiert das Providernetzwerk aber wirklich IPv4- und IPv6-Pakete nativ. So interpretiere ich jedenfalls die Ergebnisse unten.

    Traces
    Code
    $ ip addr show
    17: wan: <BROADCAST,MULTICAST,UP,LOWER_UP> mtu 1500 qdisc noqueue state UP qlen 1000
        link/ether ××:××:××:××:××:×× brd ff:ff:ff:ff:ff:ff
        inet 100.86.×××.×××/16 brd 100.86.255.255 scope global wan
           valid_lft forever preferred_lft forever
        inet6 2a00:6020:××××::/128 scope global dynamic noprefixroute
           valid_lft 3488sec preferred_lft 3488sec
        inet6 fe80::c641:1eff:fef8:9647/64 scope link
           valid_lft forever preferred_lft forever
    Code
    $ ip route
    default via 100.86.0.1 dev wan  src 100.86.×××.×××
    $ ip -6 route
    default from 2a00:6020:××××:: via fe80::ff:fe05:202 dev wan  metric 512
    default from 2a00:6020:××××::/56 via fe80::ff:fe05:202 dev wan  metric 512

    Soll (muss) man irgendetwas mitbringen (außer Kundennummer / Passwort)? Oder kann man da einfach blanko auftauchen?

    Also was ich meine:

    - Macht es Sinn, einen Zettel / Stift mitzubringen?

    - Macht es Sinn, abgesehen vom Smartphone, irgendein anders technisches Device dabei zu haben?

    - Soll ich meinen Laptop mitbringen und ihr behebt mir meine Probleme mit Linux Mint? /scnr

    Ich werde auch kaum was mitbringen, Zettel und Stift wird es ziemlich sicher im Goodiebag geben. Anmeldedaten waren letztes Mal gut um den Event-Server direkt zu bestellen. Keine Ahnung wie lange die QR-Codes nach dem Event überhaupt noch gültig sind.

    Ich bin ab morgen (Freitag) Nachmittag in Karlsruhe, wer also am Vorabend schon Essen gehen oder im Park entspannen will kann mich gerne kontaktieren.

    Ich hoffe, dass das Forum dieses Jahr eine etwas wichtigere Rolle spielt. Letztes Jahr kam es etwas zu kurz und man hat gar nicht richtig gewusst, wen man aus dem Forum so gerade vor sich hat.

    Wir können uns ja alle Namensschilder mit unseren Forumsnamen basteln ^^

    Vor zwei Jahren stand auf den Namensschildern der Forumsname soweit ich mich erinnere. Fand ich sehr schön, da man die "echte" und die "online" Person gut verbinden konnte. Es gibt ja doch einen ziemlich großen Unterschied wie man den Charakter online und im direkten Gegenüber einschätzt.

    Das ist kein reiner IPv6 Tunnel. Du hast lediglich kein dediziertes IPv4 Transportnetz spezifiziert. Das klappt aber nur für reine LAN-LAN Setups, nicht für Roadwarrior. AVM macht das auch so für enige Setups. Aber im Tunnel Setup erlaubst du IPv4 Netze, und das ist der Unterschied zu oben. Dort werden keine IPv6 Adressen im Tunnel erlaubt. Deshalb können dort keine IPv6 Daten fließen.

    Du hast auf beiden Seiten 0.0.0.0/0 in der Konfig. Würdest du mit einem Transportnetz arbeiten, würde das auf beiden Seiten das Internet komplett abklemmen. So taucht die Default Route dann nicht in der Übersicht auf. Entfernst du sie manuell? Die Zielrouten setzt du ja auch manuell. Geschickt ist es trotzdem ncht, da der Fokus des Tunnels nicht eingeschränkt wird.

    Ich hätte den Tunnel als IPv6-only Tunnel bezeichnet, weil die Tunnel-Interfaces selbst keine IPv4-Addressen zugewiesen haben. Natürlich hast du Recht, dass sehr wohl IPv4-Pakete darüber laufen. Der Tunnel sollte weiter eingeschränkt werden, das stimmt. Dieses Setup habe ich mal "auf die Schnelle" konfiguriert und ist nicht fertig. Die Routen sind alle manuell konfiguriert, deshalb gibt es auch keine Default-Route. Die wäre in diesem Fall sowieso sehr kontraproduktiv, vor allem so wie der Tunnel aktuell konfiguriert ist.

    Das ist im Grunde ein katastrophaler Fehler, denn die Netze überschneiden sich. Du hast Glück, dass die Maske auf ens4 kleiner ist, deshalb funktioniert es. Aber es ist extrem unsauber, und sobald sich Metriken ändern, geht das richtig schief.

    Das habe ich tatsächlich mit Absicht so gemacht. Die spezifischere Route /24 geht doch immer vor die weniger spezifische Route /16. Die Metrik greift erst später nach meinem Verständnis.

    Warum hast du auf dem externen Interface des RS eine ULA Adresse?

    Das ist ein VLAN-Interface, deshalb ist da eine ULA-Addresse drauf. Auf dem externen sind natürlich nur die externen, global routable Addressen drauf.

    Ich habe mir vor einiger Zeit ein Netzwerksetup eingerichtet um es zu untersuchen und besser zu verstehen. Ein IPv6-only Tunnel verbindet hier zwei IPv4-Netze. Vielleicht gibt das einen Ansatz, dass es möglich ist IPv4 durch einen IPv6-only Tunnel zu routen. Im Thread hier ging es zwar um die andere Richtung IPv6 durch einen IPv4-only Tunnel zu routen, aber das dürfte darauf gut übertragbar sein.

    Vielleicht kann ich damit der Diskussion einen sinnvollen Beitrag geben. :) Ich kam noch nicht wirklich dazu mir dieses Netzwerksetup genauer anzusehen und mit über Vor- und Nachteile Gedanken zu machen. Falls wir mehr darüber diskutieren wollen kann ich gerne einen neuen Thread aus diesem Beitrag machen.

    Das Interface ens4 ist einem vlan bei Netcup zugeordnet. Der Host 192.168.1.4, der später noch auftaucht, ist auch Teil dieses vlan.

    Code: tracepath vom netcup RS 192.168.1.2 zum Host in 192.168.2.0/24
    ❯ tracepath 192.168.2.1
     1?: [LOCALHOST]                      pmtu 1420
     1:  192.168.2.3                                          27.844ms
     1:  192.168.2.3                                          22.265ms
     2:  192.168.2.1                                          23.437ms reached
         Resume: pmtu 1420 hops 2 back 2
    Code: tracepath von Zuhause 192.168.2.3 zum Host in 192.168.1.0/24
    ❯ tracepath 192.168.1.4 -n
     1?: [LOCALHOST]                      pmtu 1420
     1:  192.168.1.2                                          27.543ms
     1:  192.168.1.2                                          25.709ms
     2:  192.168.1.4                                          18.525ms reached
         Resume: pmtu 1420 hops 2 back 2
    Code: tracepath von 192.168.1.4 zum Host in 192.168.2.0/24
    ❯ tracepath 192.168.2.1 -n
     1?: [LOCALHOST]                      pmtu 1500
     1:  192.168.1.2                                           0.481ms
     1:  192.168.1.2                                           0.328ms
     2:  192.168.1.2                                           0.387ms pmtu 1420
     2:  192.168.2.3                                          19.011ms
     3:  192.168.2.1                                          23.448ms reached
         Resume: pmtu 1420 hops 3 back 3
    Code: tracepath von 192.168.2.1 zum Host in 192.168.1.0/24
    ❯ tracepath 192.168.1.4
     1?: [LOCALHOST]                      pmtu 1420
     1:  192.168.2.3                                           0.997ms
     1:  192.168.2.3                                           0.823ms
     2:  192.168.1.2                                          26.869ms
     3:  192.168.1.4                                          19.053ms reached
         Resume: pmtu 1420 hops 3 back 3

    Wegen der fehlenden Vertragsbindung hab ich auch schon mal überlegt das einfach mal 2-3 Monate auszuprobieren. Ich hab hier zwar sehr gute Festnetzanbindung, aber so hätte ich eigene Erfahrungen mit Starlink machen können. Hab mich dann aber doch nicht durchgerungen das Geld auszugeben ^^

    Vor kurzem wurde hier ja von Telekom und Deutsche Glasfaser ausgebaut, wodurch Gigabit hier mit TV-Kabel und zwei Glasfaserkabel verfügbar ist..