Das längste Thema

  • Wahrscheinlich kennen das einige hier schon, aber mir war das überhaupt nicht bewusst und es hat mich mega geflasht:


    Man kann bei Windows Servern einfach über die optionalen Features den OpenSSH Server installieren und dann per SSH zugreifen. Standardmäßig landet man in der Kommandozeile, aber kann man auch auf Powershell umstellen. 8| Funktioniert super, direkt über die AD Daten und über die SSH Konfiguration kann man den Zugriff auf bestimmte AD Gruppen beschränken.

  • Gilt ja tatsächlich auch in Sachen IT-Sicherheit als Best Practice, die Windows Server als Core ohne GUI zu installieren.


    Die Administration erfolgt dann bspw. per RSAT, WAC (Windows Administration Center) oder eben Remote per Powershell/SSH (wie von dir genannt).


    RDP gilt ja nur noch per LAPS als absolut letzte Zugriffsmöglichkeit, die in Betracht gezogen werden sollte....wenn Windows Server mit GUI installiert wurden.


    Aber die Administration eines Windows Servers rein über Shell ist für viele Windows Admins das selbe, wie das erste Mal in der Linux Shell....da RDP zu bequem ist^^, da fehlt es massiv an Handlungssicherheit (wovon ich mich selbst nicht ausschließe).

  • Quote

    should we worry about the data of our servers in the US, as it is known that there is a fire in the US

    und ihr wundert euch dass der support untergeht wenn mal mehr verkauft wird.


    priorität an den tickets wäre hier von nöten, zb abhängig vom umsatz, kundentreue, artikel im forum, hat faq und oder wiki gelesen, tickethistory, … und von mir aus soll diese prio eine KI dranpappen.


    ich zieh hieraus meine konsequenzen und werd mich um ein „one-click-recovery“ kümmern, DNS und backup hab ich sowieso extern.

    Edited once, last by hoedlmoser: unnötiges ausrufezeichen im zitat entfernt ().

    Like 1
  • die Windows Server als Core ohne GUI zu installieren.


    RDP gilt ja nur noch per LAPS als absolut letzte Zugriffsmöglichkeit, die in Betracht gezogen werden sollte....wenn Windows Server mit GUI installiert wurden.

    Da stimme ich dir zu, vor allem wegen dem massiven Ressourcenverbrauch der GUI, aber wenn ich sowas meinen Kollegen vorschlage, bekommen die nur Schlaganfälle :(

    Ich habe schon öfter mit einem Kollegen diskutiert, weil er selbst Debian mit GUI aufsetzt und dann dort per Terminal und GUI Texteditor Sachen einstellt. SSH Keys kannte er vorher nicht und findet er umständlicher ;(

  • Das Windows Admins "historisch" immer noch sehr auf RDP fixiert sind....lass ich mir eingehen.



    Aber ein Linux Server mit GUI ist schon hart... :)

    Das sind dann sicherlich die Server von neuen von Windows auf Linux Umsteiger. :rolleyes:

    Ich bin der Anfang, das Ende, die Eine, die Viele ist.

    Ich bin die Borg.

    Haha 1
  • Inzwischen erwarte ich von Windows 12 sogar Werbung im Videoformat im Startmenü...

    Dieses Geschäftsmodell dürfte nicht unrealistisch sein. Aber wir erinnern uns ja, dass Windows 10 das letzte Windows war, das wir jemals sehen werden. Deshalb heißt Windows jetzt bei mir +1, +2, +n...Aber seit CentOS und Co ist das Steinchenwerfen ja schwieriger geworden...

  • 500% Erhöhung ist ja auch so ein Witz. Wie abgehoben muss man eigentlich sein, um zu glauben, dass man sowas im Markt abbilden kann? Die Späßchen, die sich da viele Unternehmen erlauben, werden ganz schöne Verwerfungen nach sich ziehen und beginnen ja schon sich zu vollziehen. BWLer, die den Hals einfach nicht vollbekommen. Immer das selbe Spiel.

  • Dass Windows Server dich damit flashen kann, dass der im OS eingebaute Paketmanager OpenSSH installieren kann und der dann auch nutzbar ist, sagt schon echt viel darüber aus, was man von Windows so erwartet. :D

    Ja! Man kann es halt so Windows typisch klicki klacki in den optionalen Features aktivieren und dann funktioniert es direkt, ohne groß etwas einstellen zu müssen.

    Es flasht micht halt so, weil man ohne Drittanbieter Programme und Skripte nicht mal das System per Powershell updaten.


    Upsi. Über 500% Erhöhung... das tut wirklich weh.

    Broadcom schießt sich wirklich ins Knie. Wenn kleinere Nutzer wegfallen, ja gut, die großen Kunden querfinanzieren das. Wenn nun aber solche großen Provider die Reißleine ziehen, könnte das echt noch interessant werden :) Durch das neue Proxmox Datacenter wird es dazu noch richtig starke Konkurrenz geben.

  • Broadcom schießt sich wirklich ins Knie. Wenn kleinere Nutzer wegfallen, ja gut, die großen Kunden querfinanzieren das. Wenn nun aber solche großen Provider die Reißleine ziehen, könnte das echt noch interessant werden :) Durch das neue Proxmox Datacenter wird es dazu noch richtig starke Konkurrenz geben.

    Schön wäre es ;) Die Realität ist aktuell nur leider noch eine andere: https://www.theregister.com/20…oadcom_q4_fy_2024_vmware/

    Quote

    Broadcom says VMware is a better money-making machine than it hoped

    Wenn die damit auch noch durchkommen, wäre das ein ziemlich schlechtes Beispiel und könnte auch andere auf dumme Ideen bringen. Hoffen wir einfach mal, dass sich das langfristig irgendwann rächen wird.

  • Schön wäre es ;) Die Realität ist aktuell nur leider noch eine andere: https://www.theregister.com/20…oadcom_q4_fy_2024_vmware/

    Wenn die damit auch noch durchkommen, wäre das ein ziemlich schlechtes Beispiel und könnte auch andere auf dumme Ideen bringen. Hoffen wir einfach mal, dass sich das langfristig irgendwann rächen wird.

    Nunja, die Kalkulation ist ja bei +500% Preissteigerung sehr einfach. So lange der Mehrumsatz bei auch sinkenden Kosten durch Abwanderungen nicht durch das Abwandern aufgefuttert wird, lohnt sich das kurzfristig bei der Steigerungsrate fast mit Garantie. Die Marktdurchdringung führt halt dazu, dass das zu viele mitspielen und keine Preiselastizität wie überall sonst herrscht.


    Für die, die auf kurzfristige Zahlen schauen, ist das aus deren Sicht völlig genial. Die Börse wird das sicher lieben und alle freuen sich über kurzfristig mehr Geld in der Tasche. Sowas ist aber auch ein Sägen am eigenen Ast und kostet Vertrauen, Akzeptanz und Marktanteile. Und die kommen dann so schnell nicht nochmal wieder. Und deshalb ist das schon auch Ausverkauf von Substanz.

  • Zumindest das mit CentOS kann ich in Anteilen nachvollziehen. Ich will gar nicht wissen, wie viele KMU weltweit und sonstige Unternehmen "für lau" RedHat in Form von CentOS genutzt haben....um sich Kosten zu sparen.


    Natürlich kommt auch immer das Argument: CentOS in der Testumgebung und RHEL auf produktiver Ebene.....die Wahrheit wird bei unzähligen gewesen sein: CentOS only.


    Für den Privatgebrauch hat RedHat das "no-cost developer program" seit geraumer Zeit.

    Damit kann ich 16 (Sechzehn) RHEL-Installationen "egal wie" (Bare Metal, VM) nutzen, kostenfrei...und mit Zugriff auf deren Support-Portal.

    Das fand ich dann doch einen netten Move.