Posts by whoami0501

    Ich habe (endlich) auch mal meine eigenen vier Wände und suche aktuell nach einem sinvollen Netzwerksetup.


    Ich fang dort mit 100k VDSL 17a an und gehe dann nächstes Jahr auf Glasfaser.

    Als Modem für das VDSL werde ich vermutlich einfach eine Fritzbox als Bridge nehmen. Nur wie es dahinter weitergehen soll, weiß ich noch nicht so recht.


    Fakt ist, dass ich mit VLANs arbeiten will und sowas wie eine DMZ haben möchte. Ferner würde ich auch ganz gerne mehrere WLAN SSIDs gekoppelt an VLANs haben (z.B. IoT Netze und so ein Gedöns). Der Router muss eine vernünftige Firewall haben. Zudem sollte der Router Netzkopplungen mit Wireguard unterstützen und sollte evtl. auch als Proxy agieren können - das spricht alles schon sehr in Richtung Marke Eigenbau und davor scheu ich mich auch nicht. Aber ein Kombigerät - also Router und Switch in einem - quasi ein L3/4/... Switch, wäre auch nett.


    Aktuell schaut es ja so aus, als ob ich nen selfbuild Router (Linuxbüchse) habe, der von der Fritte gespeist wird. Hinten dran hängt dann noch ein managed Switch und irgendwo gibt es auch noch einen Access Point, der VLAN kann.


    An sich soll Unifi ja recht gut sein, aber das ist irgendwie relativ sehr proprietär und ich mag dieses Apple ähnliche Ökosystem von denen nicht.



    Mir brennen im Kern folgende Fragen:

    - Ich kenne die gängigen FTTH (bzw. mehr Fiber to the Flat) Setups nicht. Braucht man da am Ende wieder ein Modem oder ist das dann ein gängiger Standard, der mit einem SFP+ Modul gespeist werden kann?

    - Welche Marken und Modelle möchte man haben bzw. könnt ihr empfehlen?

    Wenn Anbieter XY auf die Idee kommt, an einem Ort FTTH auszubauen - hat dieser dann ein Vorrecht, sodass man bspw. die ersten X Jahre nur bei ihm einen Vertrag abschließen kann?

    Was soll dieses Watchtowser eigentlich an Mehrwert bringen?


    Ich habe ein paar Systeme mit verschiedenen Docker Stacks und da läuft einmal die Woche ein docker-compose pull und docker-compose up -d per Cronjob durch. Major Versionen für die Container sind in der docker-compose.yml angepinnt und werden ab und an halt händisch mal angehoben.

    Mal ne generelle Frage welche Server Software setzt du ein?

    Also welche Implementation?

    Aktuell Paper 1.15.2 mit Waterfall


    Spielermenge ist etwa wie bei dir (manchmal auch mehr), wir haben allerdings 8 Server.

    Drei teils sehr große Hauptweltserver, einen Farmweltserver, einen Creativeserver, einen Eventserver, einen Spawnserver, einen Tutorialserver.


    Nach aktuellen Recherchen haben wir ein primäres Problem auf einem spezifischen Server, dessen Map am größten ist, mit Entities. Spezifisch Interaktionen zwischen Villagern und Kollisionen (Kollisionsberechnung) zwischen Tieren führen ab einer bestimmten Menge an Spielern und geladenen Chunks zu TPS Einbrüchen. Wir haben zwar massive Single Core Leistung, aber auch die reicht nicht aus. Da hilft eigentlich nur wenn das schon im Kern durch Mojang bzw. Microsoft parallelisiert werden würde. Der RAM reicht aus, da haben wir die Auslastung der JVMs detailliert im Monitoring und da klemmt es nie.

    Wiedervorlage: Matt Ahrens hat gestern im Rahmen des June 2021 FreeBSD Developer Summit zum Thema "RAID-Z Expansion" referiert (Pull request #12225), wodurch in Zukunft die plattenweise (Kapazitäts-)Erweiterung einer RAIDZn-Gruppe ermöglicht wird (und nur diese; eine "Paritätserweiterung" – von RAIDZn auf RAIDZ(n+1) – ist noch nicht implementiert). :D

    Schick, danke für die Information. Ich hatte bereits den Pull Request auf GitHub gesehen, aber nach meinem Kenntnisstand steckt das Thema ja noch in der Testing-Phase. Das hilft mir leider im Produktivbetrieb noch nicht weiter.

    Nutzt hier eigentlich jemand OpenSUSE auf seinen Servern und mag mal ein bisschen diesbezüglich plaudern?


    Ich bin auf Arbeit oft auf SLES unterwegs und das macht nen ganz soliden Eindruck.

    Das Internet ist kaputt [Heise Artikel]

    (ich würd sagen da is mehr hinüber, mit a paar Kübeln Kleister kann des sicher gefixt werden)

    "Grund war der Ausfall eines Clouddienstes sein."

    Und da fängt es schon an...


    Aber mal ohne Spaß. Zentralisierung ist schlimm. Hätte uns das bloß mal jemand vorher gesagt. Hätte ja keiner ahnen können, dass das halbe Internet ausfällt, wenn der Dienst ausfällt, wo das halbe Internet drauf aufgebaut wurde. *hust*

    Die Distributions-Vorgabe (relativ gesehen mit der größten Nutzerbasis)

    This. Ich persönlich bin der Meinung, dass der am zuverlässigsten ist. An sich brauche ich eigentlich auch keine besonderen Features oder so, daher gehe ich diesen Weg. Damit habe ich auch noch nie negative Erfahrung gemacht.


    EDIT: Betrifft sowohl Desktop, als auch Server.

    Wir warten hier allerdings die Entwicklungen der IPv6-Verbreitung beim Mailversand ab, denn aktuell beobachten wir noch, dass es bei der Kommunikation zu externen Mailservern keinerlei nennenswerte IPv6-Verbreitung gibt.

    Ich verrate dir ein Geheimnis: das sagen alle. Und in Wahrheit sind sie alle zu geizig, mal jemanden für ein paar Stunden da dranzusetzen. Wenn man fähige Leute hat, ist spezifisch euer Szenario in wenigen Stunden abgefrühstückt.


    Jetzt mal Klartext: Was erwartet ihr denn? Dass Elon Musk morgen IPvDrölf erfindet und es sich innerhalb von 3,5 Monaten weltweit etabliert und IPv6 überholt? Oder etwa, dass ein Magier die Gesetze der Logik bricht, halbe Bits erfindet und damit den Adressraum von IPv4 vergrößert?



    Also sorry, aber für eine derartige Einstellung fehlt mir dezent das Verständnis.

    Würde ihr trotzdem Plesk benutzen?

    Nein. Einerseits nicht wegen der von dir genannten Gründe, andererseits weil es so ein riesiger aufgeblähter Klops an Software ist... ich persönlich rate davon ab.


    Was genau hast du denn vor, wofür du Plesk einsetzen möchtest?

    Schau dir mal das hier an. Das hat perryflynn glaube mal ausgeheckt, benutze ich auch für meine Wetterstation.

    Hat jemand aktuelle Performancewerte (read/write) zu den Storage-Servern? (Soll evtl. der Speicher für einen Nextcloud Dockercontainer werden. ~10 User)

    Vor allem wie sehr evtl. Schwankungen auftreten.

    Nicht zu empfehlen. Sequentiell sind Werte erreichbar, die für Archivspeicher in Ordnung sind, aber Random kannst du knicken.


    Und als Storage für laufende Dienste keinesfalls empfehlenswert.

    Um einmal alle Möglichkeiten zu enumerieren:

    1. Sicherheitskopie der Datasets/Zvols erstellen (zfs send ...), Verkleinerung vornehmen (was den Pool zerstört, also gleich entsprechende verbleibende Pool-Signaturen löschen), neuen kleineren Pool anlegen, und Sicherheitskopie zurückspielen (zfs recv ...).

    (Ende der Aufzählung)

    Was allerdings impliziert, dass ich entsprechend zusätzliche Platten haben muss, wo ich den ganzen Kram temporär hin auslagern muss, oder?