Das längste Thema

  • Es wird Zeit das endlich ein großer Dienst auf IPv6-only umstellt, sodass der Rest des Internets gezwungen ist umzustellen.

    des glaub ich weniger ...


    jetzt gegen Ende des Jahres 2021, wo es noch ISPs gibt - meiner ist einer davon - die genug IPv4-Adressen haben,

    und damit nicht gezwungen sind auf IPv6 umzustellen machen Dir derartiges zu nichte; die gehen einfach her und stellen Dir

    ein Fake hin; des vollkommen transparent des abfängt und zwischen IPv4/IPv6 hin- und herroutet und Du merkst es nichtmal;


    ich habe mich mit einem Techniker meines ISPs unterhalten, und dessen Aussage ist nicht von der Hand zu weisen:

    "mit IPv6 kann man zuviel falsch machen und damit eine Hilfestellung vom Support benötigen"


    zurückgeblickt wurden einfach zuviele Fehler gemacht ...

    (ein paar exemplarisch aufgelistet)


    Fehler 1: das Zeitfenster zwischen dem Propagieren des A6-DNS-Records und dann dessen Obsoleterklärung und den Ersatz in den AAAA-Records wie wir sie heute kennen war sicher nicht nur 3 Tage;


    Fehler 2: zu einem Zeitpunkt als es schon geheißen hat, dass die IPv4-Adress-Pools zur Neige gehen, waren garade mal 10% des am Markt

    verfügbaren Equipments IPv6-tauglich


    Fehler 3: lange bevor diese "Knappheit" bekannt wurde, kamen die ersten mobilen Geräte auf den Markt; und wieso hat man diese nicht gleich mit IPv6 ins Internet gebracht?

    (die Ausrede, dass die Mobilfunkbetreiber zu dem Zeitpunkt noch nicht in der Lage waren lass ich hier nicht gelten: wer Verträge verkaufen kann muss auch in der Lage sein, sie zu erfüllen; ich kann mich erinnern, als eine Gesprächsminute umgerechnet 75 cent kostete; und da war bereits absehbar dass der Preisindex nach unten geht/gehen wird; also hat man genug eingenommen/abgezockt um in der Lage zu sein)

    und andere Fehler mehr ...


    bevor IPv4 abgedreht werden kann, haben wir was neues und IPv6 interessiert keinen mehr ...=O

  • Ja, beschränkt euch ruhig alle auf IPv4, dann kann ich IPv6 alleine nutzen. Habe ja hier DS Lite, ich verbinde mich zu meinen Servern und den Webhostings vom PC aus per SSH nur mit IPv6. Auch meine Mails sende ich per IPv6 zum Mailserver.

    Daheim nutzen wir ne Glasfaserleitung der Telekom mit fester IPv4, im Geschäft ne Glasfaserleitung von NetAachen bzw. NetCologne. Als ich vor nen paar Tagen Probleme mit dem Internet hatte und dort angerufen habe, dass die die Leitung checken und im Zweifel entstören meinte der Techniker zu mir am Telefon, dass unser Anschluss auf DSLite läuft, ... und fragte direkt ob ich ne IPv4 will ... Ich meinte ja, ... dauerte keine 3min, FritzBox restartete mit ner Ipv4 ohne DSLite. Gerade wenn du von außen auf das Netz zugreifen willst ist ne IPv4 Gold wert

  • Daheim nutzen wir ne Glasfaserleitung der Telekom mit fester IPv4, im Geschäft ne Glasfaserleitung von NetAachen bzw. NetCologne. Als ich vor nen paar Tagen Probleme mit dem Internet hatte und dort angerufen habe, dass die die Leitung checken und im Zweifel entstören meinte der Techniker zu mir am Telefon, dass unser Anschluss auf DSLite läuft, ... und fragte direkt ob ich ne IPv4 will ... Ich meinte ja, ... dauerte keine 3min, FritzBox restartete mit ner Ipv4 ohne DSLite. Gerade wenn du von außen auf das Netz zugreifen willst ist ne IPv4 Gold wert

    Why not both? Also ich bin im Company Pro Segment der Telekom unterwegs und habe mein dediziertes /56 (+ /64 aufm WAN) und ne statische IPv4. Alles was geht wird per IPv6 abgefackelt (Monitoring, Zugriffe, interner Traffic, bla).


    Spart einem auch viel VPN Crap, den man eigentlich gar nicht braucht und gar nicht will, und nur hat, weil man interne IPv4 Adressen nicht durchs Internet routen kann.

  • Wie würde man DNSSEC eigentlich korrekt wieder "zurückbauen"?
    Erst den öffentlichen Schlüssel aus den Nameservern der TLD entfernen, TTL abwarten und anschließend die Signierung der Zone (z. B. in Bind) entfernen? Oder anders herum? Oder ist's egal? :/

    VPS 500 G8 Plus | VPS Karneval 2020 | Webhosting EiWoMiSau


    Dieses Gebäude hat mir die Vorfahrt genommen! *hup*

  • Ich brauche mal Entscheidungshilfe. Überlege seit längerem ob ich mal upgrade von 8kern,24gig ram,320gb SSD in der 2015er gen. Jetzt gäbe es am Freitag die Option tatsächlich auf einen RS 4000 SE zu upgraden. Wofür auch immer SE steht?


    Wenn ich einen bekommen sollte wäre das ganz cool, etwas mehr RAM, 2 Kerne weniger aber dafür mehr single core Leistung und hoffentlich bessere IOPS als noch unter den Xeon E5-2660, für ca 2€ mehr.

    Andererseits hab ich jetzt mal endlich von ext3 auf ext4 umgestellt und an sich läuft die Kiste ja. Sie hängt halt nur etwas sobald man versucht größere Datenmengen herum zu schubsen. (11 gigabyte backups, paar tausend Dateien löschen etc) Und mehr Kerne sind für andere Workloads wieder ganz nett.

  • Ich brauche mal Entscheidungshilfe. Überlege seit längerem ob ich mal upgrade von 8kern,24gig ram,320gb SSD in der 2015er gen. Jetzt gäbe es am Freitag die Option tatsächlich auf einen RS 4000 SE zu upgraden. Wofür auch immer SE steht?


    Wenn ich einen bekommen sollte wäre das ganz cool, etwas mehr RAM, 2 Kerne weniger aber dafür mehr single core Leistung und hoffentlich bessere IOPS als noch unter den Xeon E5-2660, für ca 2€ mehr.

    Andererseits hab ich jetzt mal endlich von ext3 auf ext4 umgestellt und an sich läuft die Kiste ja. Sie hängt halt nur etwas sobald man versucht größere Datenmengen herum zu schubsen. (11 gigabyte backups, paar tausend Dateien löschen etc) Und mehr Kerne sind für andere Workloads wieder ganz nett.

    Oha, "Konkurrenz".


    Ich gehe mal von aus dass der SE wieder 8 Kerne haben wird, das ist bei mir der Hauptgrund. Beim RS 2000 -> 4000 verdoppelt sich bspw der Ram, aber "nur" Kerne mehr.


    Zudem haben die EPYC mehr Leistung pro Kern, sowie auch die G8 schon mehr als die G7 hatten etc. Was denn bei dir das Bottleneck?

  • Oha, "Konkurrenz".

    Nach den Einträgen im Forum hier von der letzten Aktion habe ich ja keine Hoffnung auch nur eine Chance zu haben.


    Was denn bei dir das Bottleneck

    Singlecore Leistung und die Disk-IO, welche nach den Benchmarks hier wohl besser ist. Nur unter RS 4000 ist es zu wenig, mit RS 4000 aber wieder 'n ticken zu teuer (und auch zu viel Leistung, um mal fair zu bleiben).

  • Nach den Einträgen im Forum hier von der letzten Aktion habe ich ja keine Hoffnung auch nur eine Chance zu haben.


    Singlecore Leistung und die Disk-IO, welche nach den Benchmarks hier wohl besser ist. Nur unter RS 4000 ist es zu wenig, mit RS 4000 aber wieder 'n ticken zu teuer (und auch zu viel Leistung, um mal fair zu bleiben).

    Was betreibst du denn an Applikationen? Sind die hart gebundled?

    Ich würde gerne 3 RS 4000 G9 SE haben, ist aber gleich unrealistisch da am Freitag dran zu kommen. Bei mir ist der Use-Case dass 1 der 3 ausfallen darf, ohne dass ich Engpass bekomme im Cluster und die Applikationen dann auf den anderen beiden währenddessen verteilt werden.

  • Sind die hart gebundled

    Nicht ganz sicher was du damit meinst.

    Das ist von der Datenbank oder Disk wütigen php/rust Anwendung, über VoIP, zum ffmpeg lastigen Kram bis hin zur 8GB single core Java Anwendung alles.

    ausfallen darf

    Das ist so der Punkt wo ich dann wieder am Überlegen bin mir für den mini-kram doch kleine VPS zu holen, das Rentiert sich dann nur nicht mehr für die CPU/RAM hungrigen Sachen, die profitieren davon eine große Kiste zu haben.
    Thema Ausfallen: Ich gehe nicht davon aus dass das ein kritisches Problem unter Netcup ist (was seit 2012 gut lief), zumindest nicht für privaten Kram wo ich damit leben kann wenn (so geschehen) die Kiste mal für 1h down geht und danach auf einem anderen Host wieder läuft als ob nix wäre - nachdem der ganze Host durch einen defekt weg war.

    Aus ähnlichen Gründen liebäugle ich dann wieder mit dem großen H, dann habe ich die IOPS und CPU garantiert (und Proxmox läuft dann auch). Problem ist nur dass die unter 60€ keinen ECC RAM anbieten (oder 36€ für alte Kisten mit 2014er CPU). Im Vergleich dazu gibt dir Netcup halt ECC, RAID 1+0, redundante PSU + Netzwerkanbindung. Ohne dass man sich darum kümmern muss. Nur die IOPS, Netzwerk und CPU ist halt verglichen mit den Kisten drüben eher mau.. Letztendlich sind mir 4 Kerne und der RAM zu wenig, die 6 OK, aber dafür zu Teuer für mehr Speicher und RAM den ich nicht unbedingt brauche.


    Die Qual der Wahl.

    Ich sehe schon den gelben großen Hoster rufen: Komm her, mach es Load-Basierend und mach dir keinen Kopf mehr darüber wie viel du Provisionierst (oder wie es am Monatsende um deine Kreditkarte steht - was sind limits).

  • Aus ähnlichen Gründen liebäugle ich dann wieder mit dem großen H, dann habe ich die IOPS und CPU garantiert. Problem ist nur dass die unter 60€ keinen ECC RAM anbieten

    Für unser Produktivsystem habe ich dort ein 45,- €-Blech. Dass es kein ECC ist, hat da gefühlt noch nie eine Rolle gespielt. Und mit den 64 GB kann ich wirklich alles im RAM halten, was bei unseren php- und sql-intensiven Anwendungen wirklich was bringt.

    Ein RS 8000 G9 hier ist ja dann auch nicht billiger. (Hat aber natürlich deutlich mehr SSD)

    Mann muss halt die Hardware dort (RAID z.B. oder Temperaturen) selbst immer im Auge behalten per Monitoring.


    EDIT: Oh. Ich sehe gerade, die haben dort eine Black-Week ohne Setupgebühren. Hrmppf. Immer diese Verführer...