Das längste Thema

  • Hat jemand hier ShareLatex im Einsatz und kann mir sagen, wieviel Ressourcen man in etwa einplanen sollte?

    Würde nur von mir genutzt, also einem User gleichzeitig.

    Ich habe ein Sharelatex im Einsatz, das von unserer Arbeitsgruppe verwendet wird. Last also auch überschaubar, nur zu manchen Zeiten sind vielleicht mal 2-3 Leute gleichzeitig drauf. Sharelatex an sich ist überschaubar, man muss aber bedenken, dass das auch Redis und Mongo mitbringt. Es ist aber schon auf relativ schlechter Hardware installierbar. Ob es nutzbar ist, probierst du am besten aus. Es wird bei uns halt relativ oft kompiliert, was für jeden Nutzer einzeln gemacht werden muss. Das braucht dann CPU Leistung. Wenn also mehrere Leute gleichzeitig dran arbeiten und das Dokument mehr hat als einfach zwei Seiten Text, dann kann das schon Zäh werden. Ich bin von einem RS2000 G7 auf einen G8 umgestiegen und habe schon deutliche Performancegewinne bemerkt (läuft aber auch noch eine Menge anderer Kram drauf). Das betrifft aber hauptsächlich das erste Öffnen bzw kompilieren. Während des Schreibens braucht es dann kaum Leistung.

    Es als Einzelnutzer zu benutzen macht aber imho kaum Sinn ;)


    Dann noch eine Antwort auf eine Frage, die du garnicht gestellt hast: ;-)

  • Habt ihr eigentlich gute Erfahrung gemacht, wenn Swap bei Debian komplett ausgeschaltet ist? Zurzeit ist vm.swappiness=1 gesetzt.

    Eigentlich habe ich in der Vergangenheit die Erfahrung gemacht, dass das System beim ausgeschalteten Swap etwas instabiler arbeitet,

    obwohl der Arbeitsspeicher nicht wirklich ausgelastet war.

  • Es als Einzelnutzer zu benutzen macht aber imho kaum Sinn ;)

    Naja... Ich hab die Windows Version aufm heimischen Rechner und an sich ist das ja kein Problem, da ich mich sowieso jederzeit via RDP verbinden kann, wenn ich denn nur will. Nur habe ich jetzt mal ein Dokument via Overleaf erstellt und war ziemlich begeistert, da es - wie ich finde - doch teils nochmal angenehmer als der ganz blanke Editor ist.

    Klar könnte ich auch einfach Overleaf nutzen, hätte aber doch gerne die Kontrolle darüber. Denn wenn ich irgendetwas schonmal in TeX schreibe und nicht mal eben in Word dahinrotze, ist mir das schon wichtig, auch wenn ich dann nur n Einzelbenutzer bin. Um Backups und Co. muss ich mich dann auch kümmern, das ist mir bewusst.


    --


    Ich werde dann aber wohl dennoch warten, ob`s an Black Friday oder den ersten Dezembertagen mal n ordentlichen Rootserver im Angebot gibt oder G9 bis dahin draußen ist. Mein aktueller Server wird das neben mailcow und n paar Skripten nicht mehr packen, der läuft Ende des Jahres aus...


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    Nochmal zur Mailthematik an sich. Ich hab eben ne Firam angerufen, da ich seit einer Woche keine Bestätigungsmail erhalten habe und denen meine GMail Adresse gegeben. Ende vom Lied: Es waren doch zwei Mails im Spamordner, obwohl ich das vorher explizit verneint habe. Aber gut zu wissen, dass meine Mailapp den Spamordner nicht mit durchsucht. Auch ergab ein manueller Upload des Quelltexts in RSPAMD für beide Mails Werte von etwa -7, was mich echt verwundert hat (also dass die Mail dann im Spam landet).

    Was da genau verzapft wurde weiß ich nicht, da ich heute morgen die RSPAMD History gelöscht habe.

  • Habt ihr eigentlich gute Erfahrung gemacht, wenn Swap bei Debian komplett ausgeschaltet ist? Zurzeit ist vm.swappiness=1 gesetzt.

    Eigentlich habe ich in der Vergangenheit die Erfahrung gemacht, dass das System beim ausgeschalteten Swap etwas instabiler arbeitet,

    obwohl der Arbeitsspeicher nicht wirklich ausgelastet war.

    Ich habe bei mir auf privaten PCs und auf den Servern mit etwas mehr RAM seit langen keinen SWAP mehr eingerichtet und damit noch keine Probleme gehabt.

    Alles mit Debian stable.

  • joas Ich habe auf System mit viel RAM (mindestens 16 GB) meistens auch gar keinen Swap mehr. Läuft seit einem knappen halben Jahrzehnt ohne Probleme unter Debian. Nur am Desktop-PC habe ich trotz 16 GB RAM noch eine Swap-Partition, weil der in seltenen Fällen durchaus mal kurz 1-2 GB swappen muss, wenn ich nicht aufpasse.

  • Habt ihr eigentlich gute Erfahrung gemacht, wenn Swap bei Debian komplett ausgeschaltet ist? Zurzeit ist vm.swappiness=1 gesetzt.

    Eigentlich habe ich in der Vergangenheit die Erfahrung gemacht, dass das System beim ausgeschalteten Swap etwas instabiler arbeitet,

    obwohl der Arbeitsspeicher nicht wirklich ausgelastet war.

    Konkret hatte ich nie das Bedürfnis, das auszuprobieren, aber ich mache seit geraumer Zeit ein Mischmasch aus zram-swap, kleiner swap-Partition, respektive swapd. Auf Systemen mit ausreichend Arbeitsspeicher und ausreichender CPU kann man mit tmpfs im zram, zram-swap und „Notfall“-Swappartition etwas mehr herauskitzeln, ohne Swap komplett abzudrehen - und der richtig priorisierte zram-Swap verhindert unnütze Schreibzugriffe auf die SSD und weist immer noch weniger Latenz auf.

  • Ich hab schon länger (also auch mal vor über nem guten Jahr) drüber nachgedacht, mir n Seitenpanel mit Fenster für mein H440 V2 nachzubestellen, da ich derzeit nur n normales Seitenpanel habe.

    Jetzt hab ich den Support angeschrieben: Seitenpanels haben die massig im Lager, nur keine in schwarz und mit Fenster. Die Produktion ist gestoppt.

    Geil.

  • Mittwoch ist endlich unser 3D Drucker gekommen, und so langsam habe ich den Bogen raus wie man da ein ordentliches Ergebnis heraus bekommt.


    Wollte gerne von Zuhause den Drucker im Auge behalten. Nutze jetzt einen Pi Zero W mit Raspberry Camera um das kurzerhand auf Twitch zu streamen. Klappt soweit super. Ist ein Bash-Oneliner mit etwas ffmpeg Voodoo.


    CPU läuft dauerhaft auf 25%. Hat also beim Transkodieren gut zu tun. :-D


    https://www.twitch.tv/perryf1ynn


    https://serverless.industries/…i-zero-twitch-stream.html