Frage zu Windows Lizenzen

  • Ich spiele mit dem Gedanken doch mal irgendwann ein Windows-System hinter Firewall zu betreiben. Zum Einen, weil ich Software habe, die nur darauf läuft (Hauptgrund) und zum Anderen auch, weil es ganz nice wäre, selbstgeschriebene .NET-Sachen darauf laufen zu lassen.

    Nun sind sich denk ich ja alle einig, dass Windows 10/11 nicht so super wäre im RZ laufen zu lassen (auch wenn es hinter FW wäre). Nur ich kenne mich mit Windows-Servern bisher nicht aus (fand das immer eine gruselige Vorstellung, Server unter Windows) und auch nicht mit diesen ganzen Lizenzen dafür.

    Deshalb die Frage, ist das überhaupt relativ preisgünstig mit diesen ganzen Windows-Lizenzen möglich, als Privatmensch zu vertretbaren Lizenzpreisen einen Windows-Server zu lizensieren und was bräuchte man da eigentlich von diesen ganzen Cals? Da steigt man ja schon nicht durch, wenn man damit nicht ohnehin zu tun hat.

    Oder wäre es in dem Fall doch irgendwie sinnvoll hinter FW eine Standard-Windows aufzusetzen und zu betreiben?

    Ist jetzt nicht superkonkret, versuche erstmal nur das Für und Wieder eines solchen Gedankens abzuwägen. Danke für Infos dazu!

    4 Mal editiert, zuletzt von dsp78 (26. Januar 2025 um 01:55)

  • Auch wenn ich jetzt nichts super hilfreiches beitragen kann, trotzdem schonmal Lob von mir dass du vorher nachdenkst und abwägen willst.

    Die meisten hier schmeißen erst Windows auf ne VM und dann muss man ihnen nachträglich erzählen dass das ne schlechte Idee war.

    Prinzipiell wäre ich für Windows Server ohne nach draußen offene Ports. Also RDP nur über ein VPN. Ich denke dann ist der Sicherheit genüge getan.

    Und, aber das ist mit Vorsicht zu genießen, ich kenne auch genug Windows Server die tatsächlich ohne Firewall direkt ihre Ports (inklusive RDP!) ins Internet geben und trotzdem nicht alle 5 Minuten gehackt werden.

    Aus anektodischer Referenz also: Soooo schlecht sind die auch nicht abgesichert.

    Entscheiden würd ich mich für Windows Server.

    Ein Client-Windows (aka Windows 10/11) darf der Lizenz nach keine öffentlichen Dienste anbieten.

    Aber dieses Windows Lizenminenfeld ist auch nix was ich wirklich kapiere, für mich eher eine der besten Gründe für Linux, was ich, wenn möglich, alleine deshalb schon unbedingt vorziehen würde.

  • Aber Danke zunächst für die Aussagen zum möglichen Weg. Ja, diese Lizenzen von Microsaft sind wohl die beste Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für irgendwelche Vertriebler, die dazu stundenlange Vorträge halten können.

    Ich hab mir diese Lizenzarten von MS vor längerer Zeit schonmal auf YT zu geben versucht, wo es darum ging was man denn für mehrere(!) Virtualisierungen mittels Proxmox und Co braucht. Ich muss zugeben binnen kürzester Zeit weggerannt zu sein, weil die da regelrecht eine Wissenschaft draus gemacht haben. Aber wie gesagt, da ging es um ganz viele Virtualisierungen von MS auf Baremetal.

    Um es mal anders zu sagen, wenn es reichen würde, sich bei einem OEM-Lizenzverkäufer so eine wie auch immer nötige Cal zu ziehen, um als privater Einzelnutzer Ruhe zu haben, wäre das ja durchaus vertretbar. Wenn es aber so ein Konglomerat an verschiedenen Lizenzen wäre, hielte ich es aber für verständlich, dass sich Leute Nicht-Server-Windows auf die Maschinen werfen (auch wenn es hinter einer FW sein sollte).

    .NET kann auch ganz gut im Container https://hub.docker.com/r/microsoft/dotnet unter Linux zum Laufen gebracht werden.

    Bei deiner restlichen Software gibt es ggf. auch noch alternative Lösungen, was nutzt du denn?

    Danke! Nunja, stimmt schon, ich könnte rein prinzipiell eine andere Software nutzen, nur möchte ich gerne die Software nutzen, von der ich weiß, dass sie (im Gegensatz zu vielen anderen) sehr problemlos funktioniert und mit der ich auch zu arbeiten gewohnt bin. Es ist ja nicht so, dass man jede komplexere Software, die beides leistet, mal eben durch ein Alternativprodukt ersetzt, die das oft nicht nicht sauber können und sich da dann neu reinfummeln möchte. Das ist deshalb keine Alternative für mich. Die Software, die ich nutze, will ich auch (in jedem Fall) so weiternutzen. Die einzige Frage, die sich da für mich stellt ist, ob ich die mal online packen kann, um damit ortsunabhängig arbeiten zu können, ohne dass das Kosten auslöst, die nur für ein Unternehmen interessant sind. Es gibt ja dann doch ein paar Sachen, die eben nicht auf Linux portierbar oder (simpel) austauschbar sind.

    Aber Danke für den Hinweis auf Docker! Das werde ich mir nochmal anschauen, wenn das mit dem nativen Windows-System eh nichts wird.

  • Unterm Strich muss jeder selbst für sich entscheiden, was er macht...egal wer hier wo seinen Senf (mich inklusive) über Windows Desktop auf einem Server verteilt^^

    Ich bin da eher beruflich geprägt, weil Lizenzverstöße kein Kavaliersdelikt darstellen.

    Und Windows Desktop darf nicht für Servernutzung verwendet werden (Microsoft Terms of Service)

    Und - wie bereits angesprochen - vieles sich auch ohne Windows realisieren lässt.

    Leider sind konforme Windows Server Lizenzen für den Privatgebrauch extrem teuer, wodurch viele zur "LMAA-Lizenz" greifen....du wirst deinen Weg finden ;)

  • Ich bin da eher beruflich geprägt, weil Lizenzverstöße kein Kavaliersdelikt darstellen.

    Und Windows Desktop darf nicht für Servernutzung verwendet werden (Microsoft Terms of Service).

    Ich würde da generell Übersetzungsfehler und Auslegungssache vermuten..

    Wenn ich rein nach dem o.g. Satz handeln würde, dann machte ich mich ja schon strafbar, wenn ich da ein WAMP-Paket installiere?

    WH 8000 SE BF22, VPS 500G11s BW24, VPS1000 G11 JA24, RS1000 G11, VPS2000 ARM G11 SE OST25, RS2000 G12 Pro ADV25

    Ich lebe im Netzwerk, ihr findet mich unter der IP-Adresse: 127.0.0.1

  • Also, auch wenn die "LMAA-Lizenz" für mich durchaus im Privatgebrauch verständlich ist, wenn man es denn sicher macht, geht hier tatsächlich einzig um die Frage, ob ich das auf einem Netcup-System auch ordentlich zu vertretbaren Kosten laufen lassen kann.

    Dass das irgendwie möglich sein muss, weiß ich durch entsprechende Angebote anderer Anbieter, die mir das inklusiv Lizenz für grob ca 60 Euro / Jahr ebenfalls ermöglichen würden. Da ich darüber aber nur bei Netcup nachdenke und ich hier bereits (meine) FW vor hätte, stellt sich die Frage für mich so auch nur.

    Einmal editiert, zuletzt von dsp78 (26. Januar 2025 um 12:07)

  • Ich würde da generell Übersetzungsfehler und Auslegungssache vermuten..

    Wenn ich rein nach dem o.g. Satz handeln würde, dann machte ich mich ja schon strafbar, wenn ich da ein WAMP-Paket installiere?

    Es ist verboten, Windows Desktop auf einem Server zu installieren (Host der als Server eingesetzt werden soll) und Nutzern den Remotezugriff auf Dienste zu erlauben oder Software zu installieren, auf die nur als Serverdienst von anderen Nutzern zugegriffen wird.

  • Entschuldigung, aber habt Ihr auch Lösungen für eine sichere und korrekte Art das zu machen? Ich will ja nicht unhöflich sein, aber hier ging es um Windows Server-Lizenzen und nicht um Desktop-OS, weshalb auch die Frage dahingestellt bleiben kann, ob nun Windows 10/11 lizenzrechtlich erlaubt ist oder nicht (wie bereits an anderer Stelle jmd angemerkt hat, geht auch das wohl über "VDA-Lizenzen, wenn man das selber nutzt). Mich interessiert eigentlich, ob und wie man das eben richtig machen kann oder eben auch nicht (obwohl das andere anbieten).

    Einmal editiert, zuletzt von dsp78 (26. Januar 2025 um 13:30)

  • Es ist verboten, Windows Desktop auf einem Server zu installieren (Host der als Server eingesetzt werden soll) und Nutzern den Remotezugriff auf Dienste zu erlauben oder Software zu installieren, auf die nur als Serverdienst von anderen Nutzern zugegriffen wird.

    In Verbindung mit dem vorherigen Heise-Artikel würde ich daraus schließen, dass ich (zumindest in Deutschland) Windows 10/11 durchaus lizenzkonform auf einem VPS/RS installieren dürfte, sofern das System nicht die Funktion eines "Servers" darstellt? Wo genau ist denn spezifiziert, was einen "Serverdienst" charakterisiert?

    Es gibt ja durchaus vorstellbare Einsatz-Szenarien für Cloud Server jenseits des klassischen Web/Mail/API/... Hostings.

    Und auch wenn ich persönlich Linux gegenüber Windows in nahezu jedem Bereich den Vorzug gebe, läuft halt leider nicht alles dort.

    VPS 1000 G11 | RS X-Mas 2016 🎄 | VPS A Ostern 2017 🐰 | VPS [piko|nano|mikro] G11s | RS Cyber Quack 🦆 | WH Expert Special 2018 / 4000

  • In Verbindung mit dem vorherigen Heise-Artikel würde ich daraus schließen, dass ich (zumindest in Deutschland) Windows 10/11 durchaus lizenzkonform auf einem VPS/RS installieren dürfte, sofern das System nicht die Funktion eines "Servers" darstellt? Wo genau ist denn spezifiziert, was einen "Serverdienst" charakterisiert?

    Es gibt ja durchaus vorstellbare Einsatz-Szenarien für Cloud Server jenseits des klassischen Web/Mail/API/... Hostings.

    Und auch wenn ich persönlich Linux gegenüber Windows in nahezu jedem Bereich den Vorzug gebe, läuft halt leider nicht alles dort.

    Ich stimme zu und man muss sagen, so eine Klage sollte Microsoft erst durchbringen.

    Also ich selbst hätte wenig Bammel, ein Windows 10 OEM auf einem RS zu betreiben.

  • Es gibt einen Unterschied zwischen VM und Cloud. Zu Hause auf seinem Desktop in der VM ist es in Ordnung, in einem Rechenzentrum in der Cloud, wo zwangsläufig dann Serverdienste angeboten werden, ist das was anderes, und auch die Gerichte bewerten das unterschiedlich.

    Unabhängig davon: Wenn die Microsoft Lizenzabteilung anderer Meinung ist, dann bedeutet das im Zweifel, dass man sich vor Gericht wiederfindet. Natürlich ist es möglich, dass man da gewinnt. Ob man es drauf ankommen lassen will, muss am Ende jeder selber wissen.

  • Solange die Lizenz als Privatperson innerhalb der EU erworben und eingesetzt wird, würde ich mir keine Gedanken um die oben genannten Punkte des Microsoft-Servicevertrags machen. Wirklich relevant ist die Absicherung der Instanz nach außen, ganz besonders bei Microsoft Produkten.

    Stirbt der Elternprozess, während das Kind noch als Zombie herumsteht, wird das Kind an PID 1 weitergereicht.

  • Nur um eventuell eine Alternative aufzuzeigen:

    Muss es denn ein Windows (1.) Server auf einem (2.) öffentlich erreichbaren System sein? Was ist das für eine Software und was sind das für .NET-Sachen?

    Tut's nicht eine KVM auf einem Linux-Server im Heimnetz mit ner normalen Windows-11-(Pro)-3-Euro-Lizenz? (oder auch 10 Euro, ich kenne den Kurs gerade nicht) - Oder analog ne VirtualBox auf dem PC?

    Aus (meiner) Software-Entwickler-Sicht bringt die Server-Version mehr Probleme als nutzen. (Waren allerdings bisher auch immer Systeme, die auf 3-Party-Teile mit angewiesen waren, die "Server" schlichtweg nicht offiziell unterstützen)

  • Wenn ich mir die Einträge im Forum anschaue geht es vielen ja ganau darum, ihre Workload eben nicht im heimischen Keller/Arbeitszimmer/Rumpelkammer zu betreiben und den lokalen Stromanbieter zu sponsoren.

    Und Netcup bietet durch die Verwendung von VLANs, eigenen Images/ISOs, SCP, etc. auch durchaus eine solide Basis um Systeme sauber abzusichern.

    Klar muss man in einem öffentlichen Rechenzentum andere Maßstäbe ansetzen als wenn das System im Keller läuft.

    Die Auswahl des Betriebssystems sollte sich aber m.E. nach den Anfrorderungen der zu betreibenden Software orientieren.

    Leider wird man da gerade von Microsoft als Privatanwender ziemlich im Regen stehen gelassen.

    Da hat man Windows vorinstalliert auf dem PC vom Discounter zu verwenden, aber bei allem was darüber hinausgeht bekommt man tonnenweise Informationen was man alles nicht darf, aber faktisch keinerlei belastbares Material was erlaubt und supported ist.

    Ich persönlich wäre vollkommen zufrieden, wenn ich die paar essentiellen Windows Programme die ich leider gezwungenermaßen vewenden muss unter WINE betreiben könnte und vollständig auf Linux umsteigen könne - den Traum träume ich aber schon seit mehreren Jahrzehnten...

    VPS 1000 G11 | RS X-Mas 2016 🎄 | VPS A Ostern 2017 🐰 | VPS [piko|nano|mikro] G11s | RS Cyber Quack 🦆 | WH Expert Special 2018 / 4000

  • Ok,

    Nur um eventuell eine Alternative aufzuzeigen:

    Muss es denn ein Windows (1.) Server auf einem (2.) öffentlich erreichbaren System sein? Was ist das für eine Software und was sind das für .NET-Sachen?

    Tut's nicht eine KVM auf einem Linux-Server im Heimnetz mit ner normalen Windows-11-(Pro)-3-Euro-Lizenz? (oder auch 10 Euro, ich kenne den Kurs gerade nicht) - Oder analog ne VirtualBox auf dem PC?

    Aus (meiner) Software-Entwickler-Sicht bringt die Server-Version mehr Probleme als nutzen. (Waren allerdings bisher auch immer Systeme, die auf 3-Party-Teile mit angewiesen waren, die "Server" schlichtweg nicht offiziell unterstützen)

    Ja, wenn sollte es ein natives Windows sein, welches ist mir persönlich völlig egal. Ich bräuchte keinen Window-Server, wenn der Betrieb von Windows 10/11 auf der VPS sicher wäre. Ist mir eigentlich völlig egal.

    Demzufolge will und brauche ich auch keinen öffentlich erreichbaren Windows-Server. Es reicht völlig, wenn ich darauf ortsunabhängig zugreifen kann und dass der ggf mit anderen Systemen bei Netcup interagieren kann. Nach außen muss ich da prinzipiell gar nichts öffentlich erreichbar machen. Habe ich afaik auch nicht gesagt.

    Die Software befindet sich bisher bei mir lokal im Einsatz. Ich gewinne ggf dadurch, dass ich da überall drauf Zugriff hätte, also kann ich die Frage ob das lokal gelöst werden kann mit einem Ja beantworten, allerdings ohne den Mehrwert, weshalb ich ja grade darüber nachgedacht habe, das so tun zu können.

    Die Frage nach der Software und was ich in .NET genau programmiere, beantworte ich nicht weil das völlig für die Konstellation irrelevant ist und ich keine Alternative zu einem nativen Windows suche, sondern ggf Windows explizit will. Ich möchte das nur sicher, legal und als Privatperson natürlich auch möglichst günstig. Die Frage ob es ggf Windows sein muss oder ob es dazu vielleicht Alternativen gäbe, stellt sich (für mich) überhaupt nicht, weil ich diese (gut funktionierende) Software einsetzen möchte und andere Software da extrem buggy oder teuer ist. Deshalb ist das ggf gesetzt.

    Deshalb stellt sich nur die Frage, ob und wie man das bei Netcup ggf in der Konstellation hinbekommen kann. Dass ich das anderswo für ca 5 Euro Linzenzkosten im Monat auch bekommen kann, lässt mich annehmen, dass das irgendwie möglich sein könnte. Nur bin ich wohl nicht der Einzige, der nicht weiß wie.

    Edit: Ich verstehe übrigens vollkommen, dass man diese Konstellation für sich nicht möchte. Ist ja nicht so, dass ich -wie erläutert- der Mega-Windows-Fan bin. Ist ja auch völlig ok so. Nur komme ich halt aus diesem Grund auf die Idee bzw Frage, wie sich das denn nun machen lässt, ohne es unsicher, lizenzrechtlich umstritten oder mit astronomischen Kosten zu tun.

    Edit2: Wenn das übrigens ginge und man den richtigen Weg aufzeigen kann, würden womöglich auch weniger überhaupt auf die Idee kommen, Windows 10/11 irgendwo mit allen verbundenen Problemen draufzuwerfen. Insofern entwickelt sich bei mir eher grade mehr Verständnis dafür, dass das so gemacht wird, wenn es eh keinen gangbaren Weg gibt.

    7 Mal editiert, zuletzt von dsp78 (26. Januar 2025 um 18:03)

  • Ich selbst betreibe mehrere Windows Instanzen in der Cloud, mit der eigenen Windows Firewall ohne zusätzlichem Schutz. Alle Ports zu außer der Open VPN Server der direkt am Windows ist. Zu dem verbinde ich Mich, dann gehts direkt mit RDP auf die Maschine.

    Ich würde sonst eventuell eine mini Maschine als Firewall nutzen und dann eben rüber routen ins VLAN - weil kein Problem.

    Für diejenigen, die sich nach dem Grund fragen: Haben ca 200 Kunden mit MS Exchange Postfächern, wo ich ab und an mit Outlook was runter oder rauf laden muss. Haben jetzt mal bei einem Schwung der Kunden auf Thunderbird migrieren probiert, mit dem Ergebnis, dass alle der („Test-„) Kunden gekündigt haben.

    Aber nochmal zurück zur Lizenz… Ich glaube, dass auch viele Firmen nicht zu 100% korrekt lizenziert haben. Hauptsache du hast mal überhaupt eine Lizenz…

  • Ich glaube, dass auch viele Firmen nicht zu 100% korrekt lizenziert haben. Hauptsache du hast mal überhaupt eine Lizenz…

    Puh, auf ein „glauben“ würde ich kein Business aufbauen...

    [RS] 2000 G11 | 3x 1000 G12 Pro | 2x Vincent van Bot | Piccolo | Piccolo ARMore
    [VPS] 1000 G9 | 500 G11s | mikro G11s | 4x nano G11s | 4x piko G11s
    [WH] 8000 SE | 4000 SE | 2000 SE | 2x Spezial

  • Aber nochmal zurück zur Lizenz… Ich glaube, dass auch viele Firmen nicht zu 100% korrekt lizenziert haben. Hauptsache du hast mal überhaupt eine Lizenz…

    Echt jetzt? Man kann über Microsoft als Unternehmen und seine Lizenzgebaren im Speziellen denken, was man möchte, aber solche Aussagen lassen mich nur den Kopf über Euer Rechtsempfinden schütteln:

    Windows ist ein kommerzielles Produkt, das von jemandem hergestellt und vertrieben wird. Für seinen Einsatz gibt es genau zwei Alternativen: Es ist einem den Preis wert und man bezahlt oder - man nutzt es nicht. So einfach ist es. Alles andere ist Diebstahl, das kann man sich schön reden, wie man will.

    Ich weiss nicht, wie Ihr Euch fühlen würdet, wenn Eure Leistungen / Erzeugnisse einfach unentgeltlich in Anspruch genommen würden - oder ein Kunde eben nur einen Bruchteil zahlen würde ... "Hauptsache, ich habe überhaupt gezahlt.". Sehr befremdlich.

    Jetzt kann man viel argumentieren, über angemessene Preise, Lizenzpolitik, Produktqualität, mangelnde Durchsetzung bzw. geringe Strafwahrscheinlichkeit - you name it: Unter'm Strich reden wir von Lizenzverstöße und die sind kein Kavaliersdelikt. Ich hoffe, Ihr vermittelt in Eurem sozialen Umfeld einen anderen Respekt vor fremden Eigentum ... sonst brauchen wir uns ja über nix mehr wundern. Bevor ich jetzt (wieder) merkwürdige Herleitungsdiskussionen anstoße, verwende ich nicht das Wort "Werte" - aber genau darum geht's. Schade eigentlich.