Beiträge von gem

    Mikrotik stellt allerdings schon eine ganz andere Kategorie von Anspruch an den Benutzer als Unifi: Nichts für Leute mit Angst vor technischen Details.

    Kann ich nur unterstreichen. RouterOS bietet für mich extrem viel Funktionalität, ist aber auch extrem anspruchsvoll, da Netzwerk-Management nicht mein täglich Brot ist.
    Ich habe inzwischen aber so viele Mikrotiks dass ein Wechsel für mich keinen Sinn mehr macht.

    Docker ist keine Option für Desktop Programme (hierfür Paket Manager), sondern für dauernd laufende, GUI lose Programme mit Webinterface GUI (oder gänzlich ohne GUI, z.B. Gameserver o.ä.).

    Das würde ich persönlich nicht so verallgemeinern. Es gibt durchaus Bereiche, in denen eine "dockerisierte" GUI Anwendung Sinn machen kann.
    Allerdings ist die "user experience" schlechter und der damit verbundene Aufwand ungleich größer gegenüber einer vom Paket Manager installierten Version.

    Ich habe durchaus gute Erfahrungen mit den Images von https://www.linuxserver.io/our-images gemacht.

    Das war schon immer so, in der Not lernt man sparen.;)

    Schon meine Oma sagte immer: "Spare in der Zeit, dann hast du in der Not"

    Mit etwas Rücklagen kann man so eine "Krise" durchaus abfedern und mit etwas Glück vielleicht sogar aussitzen.
    Und ganz ehrlich, so richtig überraschend kam das jetzt für mich nicht... die Frage war nicht "ob", sondern nur "wann".
    Inventur werde ich dennoch machen (müssen)...

    Fazit:
    Man sollte stets so kalkulieren, dass man sich an Server mietet was man auch benötigt. Denn dann tut eine Preiserhöhung (die immer Mal kommen kann) nicht so weh, wie wenn man eine Sammlung von X Servern hat weil es cool war diese zu mieten.

    Finde ich grundsätzlich gut, aber das funktioniert nur, solange die Server "on-demand" auch da sind, wenn man sie braucht.
    Gerade bei den "kleinen" und den ARM Servern habe ich in der Tat einige quasi "für schlechte Zeiten" geparkt.
    Da ich auch zu den Hobby-Usern gehöre und mein begrenztes Budget die Preise nicht an irgendwelche Kunden weitergeben kann, werde ich wohl auch ein wenig den Rot-Stift ansetzen müssen... und hoffen, dass die Preise irgendwann wieder in normale Regionen gehen...

    Damit wir noch etwas beim Thema des Threads bleiben, sollte der Rollator für IT-Senioren m. M. n. folgendes haben:

    • Raspi-Rack
    • Linux
    • VPN
    • VPN Tunnel zu Server im RZ
    • Monitoring
    • Funkempfang (alle Frequenzen wie bei Amateurfunkern)
    • Notstromaggregat (mit Handkurbel zum Strom erzeugen)
    • Schutz vor Nässe

    Denn wenn unser eins dann Mal aus dem Altersheim ausbüxt müssen wir it-technisch auch Mal in der Wildnis weiter machen können.

    Also mir würde noch das schwenkbar montierte IPX6+ zertifizierte full-size Keyboard + Monitor am (IP) KVM fehlen.

    Ich kann mich gar nicht mehr erinnern, wann ich den Wechsel von den Münchner Mailboxen mit 2400 Baud Modem aufs Internet mit ISDN gewagt habe, aber nachdem das Zyxel Omni TA128 etwa in der Zeit auf den Markt gekommen ist, muss es wohl auch um 1996 gewesen sein :)

    Ein Verlagern des RDP Ports hält keinem ernsthaften Scan- und Hackversuch stand. Das Blockieren per NC Firewall und Nutzung über VPN reicht.

    In Verbindung mit der NC Firewall stimme ich zu.

    Die Windows-Firewall hat mir zu viel "Eigendynamik" als dass ich da Standardports verwenden würde.

    Sicher ist das Verlegen allein kein Schutz gegen Hacking, aber es filtert schon einiges an "Grundrauschen" heraus.

    Noch besser wäre es, wenn man das RDP Interface nur auf die VLAN IP binden könnte, aber das geht meines Wissens nicht.

    ... nur mal so als Datenpunkt... ich hatte eigentlich vor (testweise) für einige Zeit den Spieß umzudrehen und IPv6 only aus Client-Sicht zu betrachten.

    Ich habe recht schnell (subjektiv) den Eindruck gewonnen, dass das Internet ohne CGNAT ziemlich zusammegeschrumpft ist...

    Mir war nicht bewusst, wie viele - auch prominente - Dienste im Internet IPv4 only sind... vom Wetterbericht, über Banken, Versicherungen bis hin zu Steam & Co...

    Das ist aber nicht wirklich ein Zitat, oder?

    Nicht wortwörtlich, aber so kam es heute Nacht und nach einem langen Arbeitstag bei mir an: "Senden Sie uns bitte die Auszüge zu, die dies belegen,..."
    Im Prinzip verstehe ich das ja, aber dem gingen schon mehrere Mails voraus, in denen ich den Sachverhalt verbal geschildert habe und der Server ist jetzt 3 Tage lang in dem Status...da hätte ja einfach mal jemand drauf schauen können, insbesondere da es ja offensichtlich kein Einzelfall ist.