Vollverschlüsselung LUKS | RS 8000

  • Habt ihr euer System voll verschlüsselt 59

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    Moinsen,

    ich möchte gerne meinen Server upgraden und bin interessiert an dem RS8000 G11.

    Jetzt möchte ich gerne in Zukunft, bei dem neuen Server, das System voll verschlüsseln.

    Meine Frage dazu, wie gehe ich bei Netcup am besten dabei vor.

    Ich möchte gerne das aktuellste Ubuntu installieren.

    Meine Frage dazu, ist bei eigener Installation etwas besonderes zu beachten?
    Ich habe bis jetzt bei meinen Servern die fertigen Images von Netcup genommen.
    Dort ist ja soweit alles grundlegend vorkonfiguriert.

    Was ist bei Installation mit LUKS bzw System-Vollverschlüsselung zu beachten bzw. zu konfigurieren, damit quasi alles wie gewohnt von den eigenen Images von Netcup funktioniert.

    Bin sehr dankbar über Infos, eigene Erfahrung und Links zu guten Tutorials zum Installieren von Ubuntu mit Vollverschlüsselung und den ganzen notwendingen Sachen, die zu beachten sind.

    MfG ;)

  • Hi, mit Luks bekommst du eine "Data-at-rest encryption".

    Für welches Szenario soll das helfen, bei einem Server, der vermutlich permanent durchläuft ?

    Server ist aus: ok, Daten sind sicher, keiner kommt dran, aber auch du nicht. Dafür kaufst du aber keinen RS8000

    Server ist an: Daten sich für den User lesbar, sind für root lesbar, sind theoretisch für netcup lesbar, ist für Malware lesbar.

  • Netcup könnte einfach ein RAM dump machen und den Schlüssel auslesen oder die mirrorn einfach dein VM. Wie ulf8000 schon bereits erwähnt hatte, sind die Daten nur Encrypted at rest. Ich bezweifle stark das du für über 50 Euro im Monat einen Server anmietest um den Server ausgeschaltet zu lassen.

  • Mit der Verschlüsselung ist der Festplatteninhalt allerdings überall geschützt, wo er losgelöst vom Hostsystem gespeichert oder übertragen wird, z.B. im SAN, in Backups, auf defekten ausgetauschten Festplatten...

  • Mit der Verschlüsselung ist der Festplatteninhalt allerdings überall geschützt, wo er losgelöst vom Hostsystem gespeichert oder übertragen wird, z.B. im SAN, in Backups, auf defekten ausgetauschten Festplatten...

    Danke dafür. Genau das sind solche Sachen, wo zusätzlich Sicherheit generiert werden soll. Zum Beispiel.

    Außerdem auch für das gute Gefühl, das im Zweifelsfall die Daten verschlüsselt sind.

    Ob man dann trotzdem irgendwie Ran kommt ist die andere Sache. Aber erschwert wird es schon Mal.


    Hi, mit Luks bekommst du eine "Data-at-rest encryption".

    Für welches Szenario soll das helfen, bei einem Server, der vermutlich permanent durchläuft ?

    Server ist aus: ok, Daten sind sicher, keiner kommt dran, aber auch du nicht. Dafür kaufst du aber keinen RS8000

    Server ist an: Daten sich für den User lesbar, sind für root lesbar, sind theoretisch für netcup lesbar, ist für Malware lesbar.

    OK, da gebe ich dir zum Teil recht.

    Aber unabhängig davon sind wie NaN schrieb, die Daten grundsätzlich erstmal verschlüsselt.

    Also selbst, wenn irgendwer die Daten bzw. die VM kopiert oder ähnliches, kommt er nicht dran ohne halt n RAM Abbild zu machen oder ähnliches.

    Netcup könnte einfach ein RAM dump machen und den Schlüssel auslesen oder die mirrorn einfach dein VM. Wie ulf8000 schon bereits erwähnt hatte, sind die Daten nur Encrypted at rest. Ich bezweifle stark das du für über 50 Euro im Monat einen Server anmietest um den Server ausgeschaltet zu lassen.

    Wie wahrscheinlich ist das, dass Netcup das tun würde. Darum alleine geht es mir ja nicht.

    Außerdem macht es schon einen Unterschied, ob die einfach grundsätzlich auf meine Daten jederzeit zugreifen können und theoretisch machen können was sie wollen, oder ob sie erstmal noch Arbeit investieren und dann n RAM Abbild machen und die Daten da raus ziehen.

    Davon Mal abgesehen hab ich hier um Forum, meine ich, auch schon gelesen, das man das irgendwie mit nem Kill-Switch verbinden kann und solange der nicht erreichbar ist, fährt der Server nicht hoch, bzw ist nicht brauchbar.

    Das im Laufenden Betrieb die Daten abrufbar sind ist mir auch bewusst. Aber dann ist sowieso genug anderes im Argen, wenn Jemand oder Malware Zugang hat.

    Außerdem würde dann theoretisch fast keine Verschlüsselung sind machen, weil dann kann ja theoretisch eh immer irgendwo jemand drauf zu greifen.

    Dann bräuchte ich auch keine Container erstellen, die verschlüsselt sind.

    Lege doch einfach einen Container oder Partition an und nutze dort eine Verschlüsselung.

    https://wiki.ubuntuusers.de/LUKS/

    Macht dann ja zumindest laut den Nachrednern von dir auch keinen Sinn, weil man kann dann ja eh drauf zugreifen.

    Dabei bräuchte Netcup nicht Mal n RAM Abbild machen.

    Die können ja eh drauf zugreifen.


    Und Mal den Teufel an die Wand gemalt, was wäre, wenn mein Image mitmal durch einen Software Fehler oder sonst irgendwas , nem anderen User zur Verfügung steht. Wenn alles verschlüsselt ist, kann der damit nichts anfangen. Ist es nicht verschlüsselt, braucht er nur die Daten aus dem Image auslesen und braucht nicht Mal die VM aktiv starten.

    Erklär mir da Mal, wie er an die laufende Maschine oder ein RAM Abbild ran kommt.

    Naja, ist auf jeden Fall schon Mal ein Gedanken Anstoß und Informationen dazu von euch, aber ich war eigentlich eher darauf aus, wie ich das am besten bewerkstellige bzw. eher die Frage, was bei Netcup zu beachten ist. Oder ob das relativ einfach ohne Probleme umzusetzen ist, damit alle Services von Netcup funktionieren.

    Was ich schon Mal gelesen habe, ist zum Beispiel das Passwort Reset nicht mehr geht.

    Sicherheitsrelevant und halt auch wiederum problematisch, wenn man's Mal vergisst. Aber das sollte eigentlich im Optimalfall nie passieren.

    Solange alles andere im Netzwerk von Netcup danach noch geht, würde ich das tatsächlich eher anstreben, die Verschlüsselung umzusetzen.

    Selbst wenn der Server, die ganze Zeit läuft und das vielleicht auch nicht unbedingt Sinn macht.

    Verschlüsselung macht für mich persönlich immer Sinn.

    Und da laut einem anderen User, die Leistung auch nicht so besonders darunter leidet, mache ich es lieber anstatt es nicht zu haben.

    Sorgt für ein ruhiges Gewissen, sagen zu können, dass alles voll verschlüsselt ist.

    MfG

  • Sorgt für ein ruhiges Gewissen, sagen zu können, dass alles voll verschlüsselt ist.

    Nein ... sorgt nur für eine Scheinsicherheit, wenn Du Dir nicht genau bewusst bist, gegen welche Angriffsvektoren die eingesetzte Verschlüsselung schützt. Und ein eingebildeter Schutz ist manchmal gefährlicher als ein bewusstes Risiko.

    Ich bin kein Feind von Verschlüsselung per se, aber die "Vollverschlüsselung" eines laufenden Servers schützt nur vor wenigen Szenarien, erhöht aber Komplexität und damit das Betriebsrisiko.

    Ich würd's mir überlegen...

  • Nein ... sorgt nur für eine Scheinsicherheit, wenn Du Dir nicht genau bewusst bist, gegen welche Angriffsvektoren die eingesetzte Verschlüsselung schützt. Und ein eingebildeter Schutz ist manchmal gefährlicher als ein bewusstes Risiko.

    Ich bin kein Feind von Verschlüsselung per se, aber die "Vollverschlüsselung" eines laufenden Servers schützt nur vor wenigen Szenarien, erhöht aber Komplexität und damit das Betriebsrisiko.

    Ich würd's mir überlegen...

    Gut geschrieben :S
    Mhh in dem Fall, würde ich aber nicht grundsätzlich von "eingebildetem Schutz" reden. Klar, ist das natürlich jetzt nicht gleich "Alles ist verschlüsselt, alles ist sicher" dem bin ich mir auch bewusst.
    Ist halt wirklich die Frage, wie viel das im Endeffekt bringt. Unter anderem deswegen ja auch das Thema hier.

    Das die Voll-Verschlsselung nur vor wenigen Szenarien schützt, okey, ist die eine Sache. Dem geb ich wohl rech. Aber es ist sogesehen in dem Fall sicherer.
    Die andere Frage ist halt, inwiefern, die Komplexität erhöht wird.
    Ich bin halt in dem Thema nicht ganz drin.
    Ich habe zum Beispiel auf extermen Speicher einfach nen Veracrypt Volume erstellt. Damit habe ich zumindest Daten außerhalb meines Servers geschützt. Innerhalb des Servers macht das dann wohl keinen wirklichen Sinn?

    Ich gebe euch natürlich recht, wenn jemand rein will und auf dem Server ist, bringt das ganze nichts.
    Ist halt die Frage inwiefern das evtl. die Vollverschlüsselung verbessern könnte, zumindest was die Sicherheit des Dateisystems bei Netcup an geht.

    Ich müsste schauen, ob den den Beitrag wieder finde. Derjenige meinte soweit ich mich erinner kann, dass er keinen Server ohne Vollverschlüsselung laufen lässt.

    Fand die Idee eigentlich ganz gut.
    Aber wenn das wirklich keinen großen Nutzen hat, da eh darauf zugegriffen werden könnte, kann ich ja bei externem Speicher bei Volumes bleiben und der Rest ist halt dann so.

    Weiß ich auch nicht ganz. Bin etwas überffragt, wenn es um das Thema geht. Bin eigentlich der Meinung "Viel hilft viel" zumindest könnte man halt immer dann trotz der Vollverschlüsselung den Rest weiter verschlüsseln. Das würde ich ja dennoch nicht weg lassen.

    Aber so wie hier bis jetzt die meisten geschrieben haben, bleibe ich dann wohl eher dabei es zu lassen.

    Kein Bock auf zu viel Aufwand und das nachher was schief geht.

  • Bitte auch berücksichtigen, dass durch eine Vollverschlüsselung der Server nicht mehr bootfest ist. Du wirst das Passwort dann bei jedem Start eingeben müssen, also bei jedem Patching oder Neustart. Dafür musst du dich dann jedes Mal im SCP einloggen und die VNC Konsole bedienen. Da diese für solche Eingaben ein wenig umständlich ist, wird das dazu führen, dass du hier ein sehr einfaches Passwort wählen wirst, was der Sicherheit der Verschlüsselung nicht gerade zuträglich ist. Das will sich eigentlich niemand freiwillig antun für einen solch marginalen Nutzen.

  • Data at-rest encryption ist bei diversen Cloudanbietern Standard und das ist auch gut so. Mir sträuben sich die Fußnägel, wenn ich hier etwas von Scheinsicherheit lese. Gerade beim Verarbeiten von Block- / Objektstorage in Form von Snapshots oder Backups macht das nämlich absolut Sinn.

    Stirbt der Elternprozess, während das Kind noch als Zombie herumsteht, wird das Kind an PID 1 weitergereicht.

    Einmal editiert, zuletzt von dodeka (30. Mai 2024 um 00:08)

  • Data at-rest encryption ist bei diversen Cloudanbietern Standard und das ist auch gut so. Mir sträuben sich die Fußnägel, wenn ich hier etwas von Scheinsicherheit lese. Gerade beim Verarbeiten von Block- / Objektstorage in Form von Snapshots oder Backups macht das nämlich absolut Sinn.

    Snapshots oder Backups zu verschlüsseln ist auch vollkommen legitim. Backups vom Server zu machen und das z.B. mithilfe von Rclone und Crypt auf einen anderen Cloudanbieter zu transferieren macht Sinn weil der andere Cloudanbieter keinen Zugriff auf deinen Schlüssel hat. Das ist absolut nicht vergleichbar mit der Situation von OP.

    Spezifiziere doch mal lieber den Angriffsvektor wovor du dich schützen willst.

  • Das ist absolut nicht vergleichbar mit der Situation von OP.

    Stimmt, da hast du recht! Ich ging davon aus, dass die Snapshots nicht auf dem Server selbst gespeichert werden. Habe mir erst jetzt die Produktseite angeschaut.😑

    Stirbt der Elternprozess, während das Kind noch als Zombie herumsteht, wird das Kind an PID 1 weitergereicht.

  • Dafür musst du dich dann jedes Mal im SCP einloggen und die VNC Konsole bedienen. Da diese für solche Eingaben ein wenig umständlich ist, wird das dazu führen, dass du hier ein sehr einfaches Passwort wählen wirst, was der Sicherheit der Verschlüsselung nicht gerade zuträglich ist. Das will sich eigentlich niemand freiwillig antun für einen solch marginalen Nutzen.

    Das ist so nicht ganz korrekt. Es gibt auch Möglichkeiten einen rudimentären SSH-Server beim Bootvorgang zu starten, der das Passwort entgegen nimmt, sodass das SCP gar nicht verwendet werden muss. Auch funktioniert so das Copy-Pasten von Passwörtern wunderbar. (Für die, die es noch nicht kennen: Ich rede von Dropbear-SSH und dessen initramfs-Konfiguration. Verwende ich auf verschiedenen physischen Hosts ohne Probleme.)

    Auch meine ich mal gelesen zu haben, dass es Möglichkeiten gibt, dass der verschlüsselte Server sich seinen Key bei einer vertrauenswürdigen Stelle beim Booten abholt, aber damit kenne ich mich nicht aus.

  • dass der verschlüsselte Server sich seinen Key bei einer vertrauenswürdigen Stelle beim Booten abholt

    Z.b. clevis und hier beim server-szenario mit tang

    Data at-rest encryption ist bei diversen Cloudanbietern Standard und das ist auch gut so.

    Welche wären das?

    »Hauptsache BogoMIPS!«
    Volksfront DLT #64Ksplit
    Sag' NEIN zu Wordpress

    Einmal editiert, zuletzt von Olivetti (30. Mai 2024 um 09:39)

  • Auch meine ich mal gelesen zu haben, dass es Möglichkeiten gibt, dass der verschlüsselte Server sich seinen Key bei einer vertrauenswürdigen Stelle beim Booten abholt, aber damit kenne ich mich nicht aus.

    Vgl. bei Interesse an Clevis/Tang auch meine Beiträge hier im Forum.

    VServer IOPS Comparison Sheet: https://docs.google.com/spreadsheets/d/1w38zM0Bwbd4VdDCQoi1buo2I-zpwg8e0wVzFGSPh3iE

  • Persönlich bin ich auch ein großer Freund von voll verschlüsselten Platten.
    Man kann den Key auch direkt mit in /boot oder so speichern.
    Dann "kann" der Hoster die Daten zwar entschlüsseln, aber die Daten liegen nicht automatisch und ohne Aufwand "blank" auf der Platte und werden zufällig mal gefunden.

    Aber, wie hier schon mehrfach geschrieben wurde, erhöht das auf keine weise die Sicherheit.

    Am Ende kann man auch sagen, dass services die permanent laufen sollen, sollten nicht auf voll-verschlüsselten Platten laufen sollten und Daten die Verschlüsselt sein sollten, sollten nicht auf einem vServer laufen :)

  • […] Daten die Verschlüsselt sein sollten, sollten nicht auf einem vServer laufen :)

    Es wird noch eine Weile dauern, bis diese Generation bei Massenhostern ankommt, aber die neuen Serverprozessoren sorgen dafür, dass Daten auch im laufenden Betrieb besser geschützt/verschlüsselt sind (vgl. "Ampere Strategy & Product Roadmap Update, 2023 [00:17:35]"), was den Abstand bzgl. Sicherheit zwischen einer angemieteten VM und echtem Blech im Käfigen, zu welchen man selbst den Schlüssel besitzt, verringern wird.

    VServer IOPS Comparison Sheet: https://docs.google.com/spreadsheets/d/1w38zM0Bwbd4VdDCQoi1buo2I-zpwg8e0wVzFGSPh3iE

  • Es muss ja auch nicht unbedingt eine "Vollverschlüsselung" sein,

    je nach Anwendungsfall reicht es ja auch auch nur die Daten, z.B. die Kundendaten zu verschlüsseln.

    Das gilt auch für Datenbanken, Stichwort SQL-Funktion AES_ENCRYPT().

  • Es gibt auch Möglichkeiten einen rudimentären SSH-Server beim Bootvorgang zu starten, der das Passwort entgegen nimmt[.]

    Absolut richtig, habe ich selber spaßeshalber mal für ein mit LUKS verschlüsseltes System durchexerziert. Ich dumpe hier einfach mal meine Notizen dazu:

    Dropbear für Remote-Unlocking verschlüsselter Festplatten

    Benötigt werden die Pakete dropbear und dropbear-initramfs, welche ihre Konfigurationsdateien im Ordner /etc/dropbear/ bzw. /etc/dropbear/initramfs/ hinterlegen.

    Code
    # auf Debian basierten Systemen
    sudo apt install dropbear dropbear-initramfs
    
    # auf RHEL basierten Systemen
    sudo dnf install dropbear

    Einrichtung

    Nach Installation müssen die Start-Optionen angepasst und ein SSH-Schlüssel angelegt werden.

    Optionen

    In /etc/dropbear/initramfs/dropbear.conf wird die Zeile mit #DROPBEAR_OPTIONS= entkommentiert und die Optionen -s und -c cryptroot-unlock angefügt, um eine Passwort-Authentifikation zu verhindern und bei Verbindung das cryptroot-unlock Kommando zu erzwingen.

    Am Ende sollte dort so etwas wie DROPBEAR_OPTIONS='-s -c cryptroot-unlock' stehen, eventuell ergänzt um weitere Optionen.


    Code
    sed -i "s/#DROPBEAR_OPTIONS=/DROPBEAR_OPTIONS='-s -c cryptroot-unlock'/"

    Möglicherweise muss auf dem Server noch eine IP-Adresse und ein Hostname konfiguriert werden. Bei mir läuft das aber über meinen Router, der eine statische IP anhand der MAC-Adresse vergibt.

    Schlüssel

    Die Schlüssel für Dropbear liegen in /etc/dropbear/ und /etc/dropbear/initramfs/ und haben die Form dropbear_<algorithm>_host_key.

    Wir benutzen dieselben Keys wie OpenSSH, um nicht verschiedene Keys für den Host zulassen zu müssen.

    Zunächst sollten die alten Keys gelöscht werden.

    Code
    rm /etc/dropbear/dropbear_*_host_key
    rm /etc/dropbear/initramfs/dropbear_*_host_key

    Nun werden mit dropbearconvert die gewünschten OpenSSH-Keys (bei mir nur ed25519) in das Dropbear-Format überführt und im initramfs Verzeichnis hinterlegt und zusätzlich eine authorized_keys Datei angelegt. Wo die zugelassenen Schlüssel herkommen muss natürlich individuell angepasst werden.

    Code
    dropbearconvert openssh dropbear /etc/ssh/ssh_host_ed25519_key /etc/dropbear/initramfs/dropbear_ed25519_host_key
    cp ~/.ssh/authorized_keys /etc/dropbear/initramfs/authorized_keys

    Anschließen wird das initramfs regeneriert, um die Änderungen anzuwenden und ein Neustart durchgeführt, um die Funktion zu testen.

    Code
    update-initramfs -u
    reboot

    Danach kann auf dem Client ein Verbindungsversuch gestartet werden.

    Code
    ssh -4 root@host

    Ich muss mit -4 IPv4 erzwingen, ansonsten funktioniert es in meinem Netzwerk nicht.

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