Z.B. versucht Chinas "Great Firewall" VPN-Verbindungen zu blockieren. Ebenso die Zensoren diverser anderer autoritaerer Regierungen.
Mal ne kurze Liste aus eigener Erfahrung:
China, Turkmenistan, Irak, Iran, Oman, Vereinigte Arabische Emirate, Türkei, im Umfeld von Wahlen auch Indonesien.
Belarus und Nordkorea verbieten auch VPN, wo ich zuletzt (Mai 1986) von Kyiv aus ein paar Tage in Minsk war, gab es noch kein Internet. Und Nordkorea verbietet nicht nur VPN sondern da ist der Zugriff auf IPs außerhalb Nordkoreas bereits ein Problem.
Gibt sicherlich noch mehr Länder, die das gerne so machen würden, wo man es aber technisch nicht hinbekommen.
Das ist aber die Liste, die ich gerade in den Kopf bekam.
In China, Oman, Iran, UAE und Türkei habe ich ohne größere Probleme VPN genutzt, IPSec oder PPTP.
Wichtig: ich habe immer eigene Router und keine VPN-Dienste genutzt, der IP-Adressen werden gerne null-gerouted.
Im Iran war VPN die einzige Chance, überhaupt eine halbwegs stabile DNS-Auflösung zu bekommen. Dafür brauchte allerdings niemand einen Ausweis/Pass, als ich dort in einem Shop die SIM-Karte gekauft habe.
In China war es ein wenig tageszeitabhängig, aber was immer gut funktionierte war der Einsatz ausländischer SIMs mit chinesischer Telefonnummer (sowas gibt es, IMHO aus irgendwelchen Firmenverträge, ich hatte da dann eine Schweizer IP). Die 2 SIMs gab es 2021 auch im braunen Umschlag in die Quarantäne-Unterkunft, auch ohne Pass.
Für das so von mir selbst betitelte Show-Health-Code-Device (ein chinesisches Android-Handy) hab ich mich natürlich mit lange Anstehen im China Telecom Store registrieren müssen, Pass inklusive. Jeder nur eine Telefonnummer.
Das Thema „entdecken“ liegt eher an den Firewalls. Wenn da jemand sich die Pakete / Sessions anschaut, entdeckt man durchaus Dinge, die über andere Protokolle laufen. Ist aber letztlich eine Frage der Leistungsfähigkeit einer solchen Auswertung.
Die einen blocken Domains im DNS, die nächsten blockieren bestimmte IPs, der nächste geht auch auf Protokoll und irgendwann schaut man sich die Pakete an und vielleicht ist irgendwann mal an solchen zentralen Providergateways jemand in der Lage Datenströme im Zusammenhang abzugreifen.
Was die wenigsten verstehen: ich kann auch mit einem schlichten Ping Informationen übermitteln. Z.B. allein durch dei Variierung der Paketlänge. Und als verbindungsloses Protokoll auch ohne jede Session.. Z.B. eine bestimmte Sequenz Paketlängen, damit ein VPN-Server überhaupt antwortet, vielleicht tages- und uhrzeitabhängig. Und dann 256 verschiedene Paketlängen für die byteweise Datenübermittlung.
Man kann sowas auch als Gateway für Emails nutzen. Das ist dann so, als würde man einen SMTP-Server per telnet manuell füttern.
So kann man auch ein iphone ohne „Mail“ und irgendwelche anderen Apps lassen, aber PingLite und RDP / Windows-Client installieren. Dann Ping-Sequenz an VPN-Server, VPN-Server weiß, dass er antworten soll, dann die sonst leicht als nicht funktionierend zu demonstrierende VPN-Verbindung aktivieren, RDP starten - Arbeiten wie zuhause. So gut wie keine Daten auf dem iphone.