Das längste Thema

  • fvbor

    Ich würde hier keine "Drittanbieter"-Hypervisor wie bspw. VirtualBox nehmen, wenn das OS bereits einen mitbringt (KVM).

    Zumal KVM ein Tier-1 Hypervisor ist und VirtualBox ein Tier-2....dass zu erklären würde jetzt den Rahmen sprengen, aber dies kannst du mit schneller Recherche schnell nachvollziehen.

    Auch unter Windows würde ich (sofern es nicht anders geht) auch immer Hyper-V nutzen und nicht Virtualbox, da Hyper-V auch ein Tier-1 Hypervisor ist.

    Da dein Linux bereits alles mitbringt, brauchst du im Prinzip nur die passende Oberfläche:

    -Gnome Boxes
    -Cockpit
    -virt-manager
    -....

  • Das Problem mit Windows ist leider der Grafikkartentreiber. Dafür bringen die kommerziellen Virtualisierer Lösungen mit. KVM bietet unter sehr eng begrenzten Umständen die Möglichkeit, die Grafikhardware vom Host durchzureichen, aber i.d.R. wird man KVM ohne Grafikbeschleunigung im Windows-Gast nutzen, und das ist nicht schön. Für Linux-Virtualisierung nimmt man selbstverständlich KVM, aber Windows ist für KVM eine Herausforderung.

  • Ansonsten zu Punkt 3 Probiere einfach alles aus. Lass dir nicht sagen, was du tun und lassen sollst. Du wirst mit der Zeit schon selbst merken, was funktioniert und was nicht ;) Das artet sonst immer ziemlich schnell in einen Glaubenskrieg aus. Daher nur zu. Der Vorteil an Linux ist ja. Es ist dein Betriebssystem. Du kannst machen und lassen damit, was du willst! Nutzt diese Freiheit einfach!

    Haha :D

    Mir ging es jetzt auch tatsächlich um etwas wie "Damit machst du dir gleich alles kaputt!"

    Den einzigen Tipp, den ich vielleicht geben würde, wäre, dass du dir von Anfang an angewöhnst, dein System so einzurichten, dass du das jederzeit mit wenig Aufwand wiederholen kannst. Ob das einfach nur eine gute Doku ist, oder Skripte oder ein Tool wie Ansible, ist dann nicht so wichtig. Aber die Möglichkeit, es später nochmal neu einzurichten und das mit möglichst wenig Aufwand, das kann später mal richtig hilfreich sein.

    Ja das habe ich auch vor, meine Configs dann via git zu Versionieren.

    Mal gucken was da alles zusammen kommt, bisher ist es noch nicht so viel.

    Das meiste an meinen Daten liegt eh alles in meiner Nextcloud. Insofern hat der tot meines guten Notebooks nicht so geschmerzt. Bin dennoch traurig. Mochte es und habe es gerade vor kurzem mit Stickern bestickert :(

    Auch unter Windows würde ich (sofern es nicht anders geht) auch immer Hyper-V nutzen und nicht Virtualbox, da Hyper-V auch ein Tier-1 Hypervisor ist.

    Hyper-V habe ich im privaten auch schon eine ganze Zeit eingesetzt. Funktioniert gut!

    Ich würde hier keine "Drittanbieter"-Hypervisor wie bspw. VirtualBox nehmen, wenn das OS bereits einen mitbringt (KVM).

    Gedanke mit VirtualBox: Easy einzusetzen, kaum Einstiegshürde.

    KVM habe ich persönlich noch nie verwendet.

    Aber ich werde es mir mal auf - die niemals schrumpfende Liste - schreiben :D


    Danke euch :)


  • Gibt es das schon nicht mit ZeroSSL?

    Laut Suche + Seite sitzen die in Wien..

    Stimmt, aber es gibt weder kostenlose Multi Domain Zertifikate noch Wildcard Zertifikate.

    Ich koennte damit noch nich mal einen Mailserver bereitstellen! Was sollen diese Einschraenkungen ueberhaupt? Dieser ganze "Markt" rund um SSL-Zertifikate war schon immer dreiste Abzocke. Also bleibt es auch weiterhin beim amerikanischen Lets's Encrypt.

    There are only 10 types of people in the world: those who understand binary, and those who don't.

  • weder kostenlose Multi Domain Zertifikate noch Wildcard Zertifikate

    So steht es in der Tabelle, aber deren ACME-Doku ist großzügiger:

    Unlimited Certificates, Free of Charge:

    By using ZeroSSL's ACME feature, you will be able to generate an unlimited amount of 90-day SSL certificates at no charge, also supporting multi-domain certificates and wildcards. Each certificate you create will be stored in your ZeroSSL account.

  • was für mich am schwerwiegendsten ist, daß zerossl in ihrer trustchain auf drittanbieter (hier u.a. sectigo) setzt.
    man kann sie also auch nicht mal mit letsencrypt vergleichen.

    es bleibt, wie oben angemerkt, nur die italienische actalis mit eigenem root.crt und anzahl-unlimitierten 90-tage-dv-single-acme-certs.

    »Hauptsache BogoMIPS!«
    Volksfront DLT #64Ksplit
    Sag' NEIN zu Wordpress

    5 Mal editiert, zuletzt von Olivetti (7. Juni 2026 um 19:06)

  • Bitter. Also bleibt es doch bei Let's Encrypt. ^^

    Beruflich nutze ich die CA Harica aus Griechenland, die hatten offenbar die letzte Ausschreibung gewonnen... deren DV-Zertifikate sind auch kostenlos.

    There are only 10 types of people in the world: those who understand binary, and those who don't.

  • Stimmt, aber es gibt weder kostenlose Multi Domain Zertifikate noch Wildcard Zertifikate.

    Ich koennte damit noch nich mal einen Mailserver bereitstellen! Was sollen diese Einschraenkungen ueberhaupt? Dieser ganze "Markt" rund um SSL-Zertifikate war schon immer dreiste Abzocke. Also bleibt es auch weiterhin beim amerikanischen Lets's Encrypt.


    Wofür Multidomain bei nen Mailserver?
    Ich Spreche meine generell nur per Zentrale Adresse an, daher wäre mir auch SAN bzw Multidomain eher egal.

    was für mich am schwerwiegendsten ist, daß zerossl in ihrer trustchain auf drittanbieter (hier u.a. sectigo) setzt.
    man kann sie also auch nicht mal mit letsencrypt vergleichen.

    es bleibt, wie oben angemerkt, nur die italienische actalis mit eigenem root.crt und anzahl-unlimitierten 90-tage-dv-single-acme-certs.


    War das nicht am Anfang bei LE auch so?
    Damals lief das dort ja auch über IdenTrust DST als Cross-Signatur..

    Ich stehe für FIDO2, FOSS und strenges Copyleft – mit Offenheit über AGPL hinaus, Förderung freier Software und steuerlichen Nachteilen für proprietäre Abhängigkeiten.

  • ok - was ist denn doof an letsencrypt?

    Gar nichts. Es geht darum, dass auch LE nur ein US-Dienst ist. Und wie das so ist, es gibt keine amerikanischen Freunde, sondern nur amerikanische Interessen.

    There are only 10 types of people in the world: those who understand binary, and those who don't.

    Einmal editiert, zuletzt von ckd (8. Juni 2026 um 15:47)

  • Warum benötigt ein Mailserver ein Multidomain Zertifikat?

    Der Mailserver haengt intern an einem LDAP-Verzeichnisdienst, soll jedoch extern ueber die eigene TLD-Domain erreichbar sein. Zusaetzlich wird der MX durch eine WAF geschuetzt und steht im isolierten Netzsegment, das Gateway selbst steht in der DMZ. Damit Autodiscover, Keycloak, Split-DNS usw. alles sauber funktioniert, kommst du an einem Multidomain Zertifikat gar nicht vorbei.

    There are only 10 types of people in the world: those who understand binary, and those who don't.

  • Der Mailserver haengt intern an einem LDAP-Verzeichnisdienst, soll jedoch extern ueber die eigene TLD-Domain erreichbar sein. Zusaetzlich wird der MX durch eine WAF geschuetzt und steht im isolierten Netzsegment, das Gateway selbst steht in der DMZ. Damit Autodiscover, Keycloak, Split-DNS usw. alles sauber funktioniert, kommst du an einem Multidomain Zertifikat gar nicht vorbei.

    Dann sicherlich schon. Aber im einfachsten Fall genügt halt ein z.B mail.domain.de