Zum Beispiel ist der gesamte Pool verschlüsselt und somit auch das Root-Dataset, was in vielen Situationen absolut nicht ideal ist. Es macht aber auch keinen Sinn, wenn ich jetzt zig Datasets einzeln verschlüsseln und somit auch entsperren müsste, weil die Einstellung nicht mehr vererbt werden kann. […]
Ich könnte also eigentlich 1:1 das alte Root-Dataset als RAW-Stream zum neuen Pool senden und würde alle alten Snapshots behalten können?
Die Übertragung verschlüsselter Datasets ist derzeit definitiv noch eine ZFS-Baustelle, und auch Dokumentation im eigenen Wiki hat hier leider noch Lücken, was die Nutzung von zfs-change-key usw. zur Anpassung von Schlüsseln betrifft (openzfs/zfs issue #12000 ist hier ein guter Einstiegspunkt, um sich die Probleme zu verdeutlichen). ![]()
Das obige Beispiel zur Übertragung eines gesamten Pool-Inhalts vom Root-Dataset ausgehend in die Dataset-Hierarchie eines anderen Pools ist meines Wissens derzeit (gerade) (noch) nicht möglich, man müsste notfalls über alle direkten Kind-Datasets iterieren (ich hatte vor über einem Jahr ein Problem mit den "zfs recv"-Filtern/-Parametern); entsprechende Tests liegen seit den eigenen letzten Migrationen allerdings allesamt noch auf einer TODO-Liste. (Eigene Backups gesamter Pools und Datasets „in die Cloud“ laufen derzeit – dank des konkurrenzlos günstigen Speicher-Angebots derzeit noch präferiert – via WebDAV, sodass sich dieses Problem hier nicht stellt, auch wenn obiges Szenario ZFS-Pool1→ZFS-Pool2/new-path langfristig erwünscht ist.)
Ich freue mich allerdings schon über zusätzliche Erfahrungsberichte hier im Forum! ![]()