Das längste Thema

  • Ist jetzt mal gut ?

    Sehe ich auch so und dafür stehe ich mit meinem Namen. ;)

    By the way: Die meisten User brauchen kein bis auf's letzte Detail eines Einsatzgebietes optimiertes / spezialisiertes Betriebssystem.

    Für mich ist ein Betriebssystem dann sicher in der Anwendung, wenn es regelmäßige (und teils blitzschnelle) Sicherheitsupdates gibt, wenn ich es gewohnt bin und seine Eigenheiten kenne / stetig näher kennenlerne (Sicherheitslücken entstehen ja im Wesentlichen bei der Konfiguration), wenn ein OS milliardenfach aktiv auf Servern genutzt wird (und dort Entwickler engagiert sind deren Betätigungsfeld z.B. bei Kernel-Komponenten liegt, von denen ich noch nie was gehört habe) und welches aufgrund der großen Userbase (für mich im privaten Bereich wichtig) umfassenden Communitysupport und Recherchemöglichkeiten bietet.

    TL;DR: Wie klingt das denn, wenn mich jemand fragt welches OS ich benutze und ich müsste sagen "Arsch Linux".

    Ne, ne, ich nutze auf dem Smartphone ja auch OsmAnd weil mich LocusMap an ein stilles Örtchen erinnert.

  • War nicht BSD die Basis fürs Macos?

    Ja, aber das ist nicht entscheidend. Ist schon so, wie tuxproject.de geschrieben hat. MacOS hat das Zertifikat seit 2007 (mit kurzen Unterbrechungen), was Wikipedia wohl noch nicht mitbekommen hat, zumindest nicht die deutsche Version davon. Dort steht MacOS noch unter "Unixartige Systeme", die als "Unix" bezeichnet werden im Gegensatz zu "UNIX", was den zertifizierten Systemen vorbehalten ist. Damit ist MacOS derzeit tatsächlich ein "UNIX". Jedenfalls ist die ganze Debatte über "besser" und "schlechter" eher religiöser Natur. Aber weil heute Sonntag ist, gehen wir halt mal in die Kirche. Das Ticket mit der Frage an den Support, warum hier im Webhosting das schlechtere Debian verwendet wird statt eines besseren Unix/UNIX, geht dann morgen raus. :D ;( :rolleyes: .

  • Sicherheitslücken entstehen ja im Wesentlichen bei der Konfiguration

    Nee. Oder sagen wir: in der Regel nicht.

    Was soll denn diese Aktion? ?(

    Ein Teilzitat von mir, welches sogar im ursprünglichen Originalbeitrag als ergänzende Anmerkung in Klammern stand, aus dem Kontext reißen und kommentieren? :/

    Das geht gar nicht - genauso wenig wie man aus Schriften der Weltreligionen irgendwelche einzelne Sätze aus dem Kontext reißt.

    Sinngemäß bleibe ich daher bei meiner Meinung aus o.g.u.v. (oben genanntem und verlinktem) Beitrag:

    Wenn man ein Betriebssystem mit aktuellem Update-Stand verwendet, dieses gut kennt, das von anderen milliardenfach eingesetzt wird... (s.o.g.u.v. Originalbeitrag) dann sind Konfigurationen meiner Meinung nach die wesentliche Quelle für Sicherheitslücken, Angriffspunkte und Ähnlichem (um keine unnötige Diskussion über Begrifflichkeiten anzufachen).

    Während Studien durchaus durch Interessen der Auftraggeber beeinflusst und gelenkt werden können, gibt es andere Beispiele die meinen ursprünglichen Beitrag (und nicht nur ein Teilzitat) zumindest tendenziell stützen.

    Ende Gelände!

  • Andere Hoster unterstützen es teilweise, aber auch da wohl nur über den Support.

    Afair gilt das nur für Domains die über Denicdirekt registriert sind.

    Eine kurze Suche hat gezeigt, dass es mindestens einen Domainprovider gibt, der das im normalen Webinterface anbietet. Das scheint also keine Spezialität von Denicdirekt zu sein und Handarbeit setzt das wohl auch nicht prinzipiell voraus. Hat das hier wirklich noch niemand versucht?

  • Was wäre denn der tiefere Sinn dahinter? Die netcup Nameserver komplett vermeiden? Oder wird die Domain dadurch billiger? Schnellere Auflösung? Gehen ja nur 5 RRs. Nur A, AAAA und MX. Auch keine Wildcards. Schlimmer als Strota - und das will was heißen ;(. Da würde ich eher bei deSEC für die Benutzung mit mehr Domains was zahlen, das wird nach meinem Bauchgefühl billiger kommen als irgendwas bei der deNIC in die de-Nameserver eintragen zu lassen.

  • dann sind Konfigurationen meiner Meinung nach die wesentliche Quelle für Sicherheitslücken, Angriffspunkte und Ähnlichem

    Die Sicherheit eines Betriebssystems mitsamt laufender Software ist nicht abhängig von irgendjemandes Meinung, fürchte ich. Aber ich möchte sie dir keinesfalls madig reden.

    Intelligente Menschen sind manchmal gezwungen, sich zu betrinken, um Zeit mit Narren zu verbringen.
    (E. Hemingway)

  • Was wäre denn der tiefere Sinn dahinter? Die netcup Nameserver komplett vermeiden? Oder wird die Domain dadurch billiger? Schnellere Auflösung?

    Die Netcup Nameserver kann man auch mit einer Delegation zu einem anderen DNS-Provider vermeiden. Die Domain wird dadurch nicht billiger (aber auch nicht teurer). Schnellere Auflösung wäre ein Grund. Ausfallsicherheit könnte ich noch als Motivation anbieten: Wo weniger Server abgefragt werden müssen, kann weniger schiefgehen. DNSSEC ohne Keys irgendwo anders würde ich auch als Pluspunkt werten. Die Nachteile sind natürlich auch ziemlich gewichtig: Besonders MX ohne die Möglichkeit für TXT-Records ist ja praktisch sinnlos.

  • Die Netcup Nameserver kann man auch mit einer Delegation zu einem anderen DNS-Provider vermeiden. Die Domain wird dadurch nicht billiger (aber auch nicht teurer). Schnellere Auflösung wäre ein Grund. Ausfallsicherheit könnte ich noch als Motivation anbieten: Wo weniger Server abgefragt werden müssen, kann weniger schiefgehen. DNSSEC ohne Keys irgendwo anders würde ich auch als Pluspunkt werten. Die Nachteile sind natürlich auch ziemlich gewichtig: Besonders MX ohne die Möglichkeit für TXT-Records ist ja praktisch sinnlos.

    Ich hatte jetzt vermutet, dass da vielleicht eine ganz spezielle Verwendung angedacht ist, auf die ich noch nicht gekommen bin. Gibt ja auch nicht nur Web und Mail. Mailversand ist sinnlos damit, da bekommt man heutzutage ohne SPF, DKIM, DMARC etc praktisch nichts mehr zugestellt. Mailempfang sollte allerdings klappen. Aber Mail ist ja jetzt eh nichts, was von superschneller Namensauflösung großartig profitiert. Der Vorteil ist sowieso auf den ersten Aufruf nach Ablauf der TTL beschränkt. Danach ist der lokale Cache eh schneller als die deNIC. DNSSEC ist immerhin ein Argument. Allerdings hatte ich bei deSEC nie Probleme damit. Aber immerhin, denkbar wäre es schon, dass da was schiefgeht und ist wohl auch noch sicherer direkt im Nameserver der de-Domain.

    Die 5 RRs beschränken die Verwendbarkeit bei mir nach kurzer Durchsicht meiner Domains auf die Domains, die auf den Domainparker eingestellt sind. :D

    Die Google Suche hat auch einige nette Funde gebracht. Ein Vollprofi :D hat z.B. in einem Forum gefragt, wie er denn da seine Nameserver eintragen kann, ns1.domain.de und ns2.domain.de mit A und AAAA hätte wohl nicht funktioniert :huh: =O

  • Vor ein paar Monaten gab es hier einen interessanten Thread über die Auswahl der richtigen Linux Dist für einen Desktop. Würde mich gerne von Mint verabschieden und nochmal ein wenig quer lesen, bevor ich mich erneut (falsch) entscheide, finde ihn aber nicht. Hat den zufällig jemand gespeichert?

    [RS] 2000 G11 | 3x 1000 G12 Pro | 2x Vincent van Bot | Piccolo | Piccolo ARMore
    [VPS] 1000 G9 | 500 G11s | mikro G11s | 4x nano G11s | 4x piko G11s
    [WH] 8000 SE | 4000 SE | 2000 SE | 2x Spezial