Das längste Thema

  • Und wenn ich da noch einen Schritt weitergehe, liegt das Problem mit den DNS-Servern und Resolvern höchstwahrscheinlich nicht daran, dass netcup nicht dazu in der Lage wäre, einen DNS-Server oder Resolver richtig aufzusetzen. Denn, sorry, das ist kein Hexenwerk. Meine selbst aufgesetzten Resolver funktionieren wesentlich zuverlässiger als die von netcup.

    Bei Resolvern stimme ich dir zu, bei authoritativen DNS Servern ist das wesentlich komplizierter.

    Bei DNSSEC gibt es zwei Betriebsarten: Online und Offline Signing.

    Persönlich finde ich Online Signing besser, hierbei signiert der DNS Server bei Bedarf die vorliegenden DNS Records mit dem vorliegenden DNS Key.

    Beim Offline Signing werden die DNS Records vorab in der Datenbank durch ein anderes Programm signiert.

    In jenem Fall braucht man eine Datenbank für die DNSSEC Keys und die DNS Records. Die Keys müssen synchron gehalten werden mit der Registry - und da bei Netcup die Server asynchron arbeiten, müssen die Records auch noch an die DNS Server gemeldet werden und der Cache muss invalidiert werden.

    Es ist also kompliziert, besonders beim Offline Signing und dann noch das ganze gepushe zu den Nameservern.

  • Ok, bei den DNS Servern wirst du wohl Recht haben, da habe ich auch keine eigenen laufen und somit keinerlei Erfahrung damit.

  • Die Domain und DNS Problematik ist ja nun nicht neu. Wieso zieht man dann nicht einfach Konsequenzen und alle Domains von Netcup ab bzw. stellt den DNS Server um? Und evtl auch noch Mailserver ab?

    Es gibt genug reine Domainprovider oder auch zuverlässige DNS Serveranbieter, dass man sich solche Dauerthemen echt nicht geben muss. Auch SMTP Relays gibts zur Genüge.

    RS 2000 G12 Pro BW25 (8C EPYC 9645, 16GB, 1TB) | RS 500 G12 BW25 (2C EPYC 9645, 4GB, 128GB) | RS Cyber Quack (1C,2GB,40GB)

  • Die Domain und DNS Problematik ist ja nun nicht neu. Wieso zieht man dann nicht einfach Konsequenzen und alle Domains von Netcup ab bzw. stellt den DNS Server um? Und evtl auch noch Mailserver ab?

    Weil sich durch solches Verhalten noch nie irgendwas gebessert hat? Zumindest dann, wenn man einfach stillschweigend die Probleme umgeht und sie nicht mehr anspricht.

  • Die Domain und DNS Problematik ist ja nun nicht neu. Wieso zieht man dann nicht einfach Konsequenzen und alle Domains von Netcup ab bzw. stellt den DNS Server um? Und evtl auch noch Mailserver ab?

    Es gibt genug reine Domainprovider oder auch zuverlässige DNS Serveranbieter, dass man sich solche Dauerthemen echt nicht geben muss. Auch SMTP Relays gibts zur Genüge.

    Mache ich im Prinzip schon so für alles was definitiv zuverlässig funktionieren muss.

    Die DNS-Verwaltung meiner wichtigen (netcup-)domains läuft über cloudflare oder die diese domains liegen gleich woanders.

    Auf (fast) allen meinen netcup-Servern ist unbound als lokaler resolver installiert.

    Alle wichtigen eMails laufen über eMailkonten von Anbietern die in diesem Bereich nachgewiesen zuverlässig sind. (Eigene Mailserver habe ich nur zum experimentieren und für wenig wichtiges oder ich nutze ein relay, wie z.B. mailjet)

  • Wieso zieht man dann nicht einfach Konsequenzen und alle Domains von Netcup ab [...]

    Weil 1,57 € / Jahr für eine .de-Domain für mich als Privatperson bzw. für den Verein einfach unschlagbar ist. Auch funktioniert das Webhosting zu 80 % so wie ich es mir wünsche. Und für den Preis sind die 80 % für mich aktuell okay. Die restlichen 20 %...

    Mache ich im Prinzip schon so für alles was definitiv zuverlässig funktionieren muss.

    Alle wichtigen eMails laufen über eMailkonten von Anbietern die in diesem Bereich nachgewiesen zuverlässig sind.

    ...mache ich bzw. der Verein es so wie aRaphael . Unsere E-Mails laufen nicht über netcup.

    [RS] 2000 G11 | 3x 1000 G12 Pro | 2x Vincent van Bot | Piccolo | Piccolo ARMore
    [VPS] 1000 G9 | 500 G11s | mikro G11s | 4x nano G11s | 4x piko G11s
    [WH] 8000 SE | 4000 SE | 2000 SE | 2x Spezial

  • Für einen kurzen Moment dachte ich vorhin, dass nan0 kein Avatarbild mehr hat.

    Falscher Alarm: War nur ein Namensvetter mit dem Nick nano:saint:

    "Wer nur noch Enten sieht, hat die Kontrolle über seine Server verloren." (Netzentenfund)

    Einmal editiert, zuletzt von KB19 (21. April 2023 um 16:03)

  • Habe mir heute mal meine Logs angesehen und folgende Sequenz immer wieder feststellen können:

    Code
    sshd[13803]: Connection from X.X.X.32 port 38562
    sshd[13803]: error: kex_exchange_identification: Connection closed by remote host

    Die typischen Loginversuche limitiert ich über fail2ban bereits stark, doch was hat es hiermit auf sich?

    Ich könnte mir vorstellen, dass diese Fehlermeldungen durch die erzwungene Key-Authentifizierung bedingt sind - könnt ihr mir das bestätigen?

  • Das müsste das Plesk eigene Limit sein, quasi Rate Limiting.

    Aber das war davor immer bei 100 Nachrichten pro Stunde.

    [RS] 2000 G11 | 3x 1000 G12 Pro | 2x Vincent van Bot | Piccolo | Piccolo ARMore
    [VPS] 1000 G9 | 500 G11s | mikro G11s | 4x nano G11s | 4x piko G11s
    [WH] 8000 SE | 4000 SE | 2000 SE | 2x Spezial

  • Mache ich im Prinzip schon so für alles was definitiv zuverlässig funktionieren muss.

    Die DNS-Verwaltung meiner wichtigen (netcup-)domains läuft über cloudflare oder die diese domains liegen gleich woanders.

    Auf (fast) allen meinen netcup-Servern ist unbound als lokaler resolver installiert.

    Alle wichtigen eMails laufen über eMailkonten von Anbietern die in diesem Bereich nachgewiesen zuverlässig sind. (Eigene Mailserver habe ich nur zum experimentieren und für wenig wichtiges oder ich nutze ein relay, wie z.B. mailjet)

    Das ist ein sinnvolles Setup! Hast du dabei gelegentliche Hickups beobachtet, oder ist es damit erledigt?

  • Ok, jetzt können wir es Dir ja langsam sagen: Das erhöht sich automatisch anhand der Beitragszahlen im Forum. 8o

    Oha... Pass auf was du sagst, sonst werd ich wirklich noch zum Spamer ^^

    [RS] 2000 G11 | 3x 1000 G12 Pro | 2x Vincent van Bot | Piccolo | Piccolo ARMore
    [VPS] 1000 G9 | 500 G11s | mikro G11s | 4x nano G11s | 4x piko G11s
    [WH] 8000 SE | 4000 SE | 2000 SE | 2x Spezial

  • Ausfallsichere E-Mail? Gibt es sowas? Ich bastle gerade mit einem Testaccount bei P.Heinlein in Berlin rum. Ein Alias mit einer eigenen Domain, die ich erst zu Weohnachten wieder brauche :D , funktioniert jetzt wohl mit DNSSEC, SPF, DKIM, DMARC, MTA-STS. Nur testen müsste man es halt können mit dem Testaccount :rolleyes: . Man kann ja leider nichts nach außen senden. Muss ich erstmal Coins einwerfen, damit ich senden darf. Ich habe das erst mal so konfiguriert, dass ich auch weiterhin von meinem Mailserver senden kann.

    Die optimale Nutzung muss ich dann halt austesten, sobald man mich lässt :) . Ideal wäre aus meiner Sicht, wenn alle ausgehenden und eingehenden Mails bei mir auf dem Server liegen (IMAP) und der dortige SMTP nur als Relay fungiert. Für beliebige Absender wird das nicht gehen, aber zumindest für die dort angelegten Aliase wäre es praktisch. Außerdem müsste ich dann an den Clients nichts machen. Und ich müsste mir keine Sorgen um knappen Mailspace machen. Ansonsten beschränke ich mich dort halt auf 3-4 wichtige Adressen.

    So, mittlerweile bin ich einen Schritt weiter (damals stand ich noch am Abgrund ^^ ). Ich habe ein paar Euro eingeworfen und somit mittlerweile einen funktionsfähigen Account. Meine Fragen sind weitestgehend geklärt, die Möglichkeiten ausprobiert - soweit es "normalen" Mailverkehr betrifft. Offenbar hat man mindestens zwei Möglichkeiten, beide habe ich vor zu nutzen, beide haben aus meiner Sicht, beim momentanen Stand meines (Un-)Wissens, Vor- und Nachteile.

    1. Nutzung der (leider nur einen) Mailbox wie als Standard vorgesehen.

    Alle Aliase nutzen die einzig vorhandene Mailbox, durch Filter kann man Ordnung in die Sache bringen. Einiges an Konfigurationsaufwand bei den Clients und auf dem Smartphone wird es schnell unübersichtlich. Mailboxgröße 10 GB für bis zu 50 Adressen, lässt sich aber für mehr Geld vergrößern

    2. Nur Nutzung der dortigen SMTP-Server in den Mail-Clients. Mailempfang und Speicherung, Zugriff per IMAP bleibt auf dem eigenen Server. minimaler Konfigurationsaufwand bei den Clients, lediglich der Postausgangsserver muss geändert werden.

    Die erste Variante werde ich zumindest für meine Hauptdomain verwenden, aus welcher auch die bei netcup eingetragene Adresse stammt. Somit entfällt das Problem bei einer möglichen Sperrung oder wenn der entsprechende Server bei netcup aus anderen Gründen nicht mehr funkioniert. Die Adresse ist mittlerweile wieder komplett von netcup unabhängig.

    Die zweite Variante verwende ich für alle Domains, die keine lebenswichtigen Mailadressen haben, aber trotzdem gelegentlich an MS-Adressen usw. senden müssen. Die belasten so den Speicher der Mailbox nicht und die Umstellung des Postausgangsservers ist schnell gemacht. Da ich den SPF-Eintrag der Domains eh so gesetzt habe, dass auch meine Server nach wie vor berechtigt sind, Mails für die Domains zu senden, kann ich das auch nur bei Bedarf umstellen. Zudem habe ich hier die Möglichkeit, auf dem Smartphone weiterhin nur die Adressen zu haben, die ich da auch wirklich brauche

    Auch der Wechsel für eine Domain zwischen den Varianten ist kein großer Aufwand. Ich muss nur die MX-Einträge entsprechend ändern im DNS. Als Alias sind sie beim Berliner Postfach sowieso alle eingetragen, ebenso die ganzen Domainkeys (DKIM) im DNS, sonst würde der Versand über den Berliner SMTP-Server nicht funktionieren. ;)