Bastel- und Bau-Ecke

  • Hi,

    da ich letztens in meinem NAS-Thread schon gemerkt habe, dass hier der ein oder andere ganz gerne bastelt bzw. baut, möchte ich der ganzen Sache gerne mal eine Art Plattform geben. :)

    Hier sollte bzw. kann in Zukunft jederlei Bastelei geteilt, und darüber diskutiert werden. ;)



    Selbstverständlich mache ich gleich den Anfang, denn ich habe die Tage mal wieder ein bisschen gebaut bzw. gebastelt, und möchte euch dementsprechend auch daran teilhaben lassen!

    Allerdings noch nicht mein NAS, das dauert dann doch noch ein bisschen. :P


    Eher eine kleine Vorbereitung darauf - ich habe mir einen RaspberryPi Zero bestellt, und alle GPIO, I²C etc. Geschichten laufen da jetzt drüber (die liefen vorher über ein Shifter Shield am XU4Q). :)

    Um es genau zu nehmen, hängen am PiZero momentan eine 8er Relais-Karte (wovon nur 2 Kanäle genutzt werden, Licht und der große Lüfter da), ein BMP180-Sensor und ein Button, der das Licht an und ausschalten kann.

    Zugreifbar ist das ganze dann über eine GET API, basierend auf einem nginx Webserver mit php7. Die Daemons und andere Helper-Programmchen sind in Python und Pascal geschrieben. ^^

    Die abenteuerliche Adapterkonstruktion am Pi Zero ist nur ein LAN-Anschluss. Ich wollte die Zeitschaltung meines WLAN's deswegen nicht außer Kraft setzen, und so stabil ist WLAN ja eben auch nicht.


    Die selbst gelötete Platine da ist bloß ein 5V Stromverteiler (jagut, und ein Steckplatz für den BMP180). Da hängt ein USB Netzteil dran, dass den PiZero und die Relaiskarte mit Saft versorgt. Der XU4Q hat sein eigenes 5 Volt Netzteil, und meine Beleuchtung sowie dieser Lüfter da, hängen an einem seperaten 12V Netzteil (diese graue Dose an der Seitenwand des Regals ist der Verteiler).


    Was den XU4Q betrifft - das Shifter Shield war verdammt unperformant gewesen und hat andauernd nicht richtig funktioniert. Gewisse Dinge wie z.B. 1wire oder so gingen auch schlichtweg nicht, weil die Stromstärke zu niedrig war.

    Die Bibliotheken für die GPIO's haben z.B. auch keine Möglichkeiten geboten, auf Interrupts zu reagieren - unpraktisch, wenn man nen Button hat. Da half nur Quick'n'Dirty mit permanent 2-4% CPU-Last.

    Und ganz abgesehen davon: Shifter Shield = Hitzestau! Deswegen ist da auch dieser große Lüfter - der springt bei CPU Temperaturen über 80°C mal kurz an und kühlt den XU4Q ordentlich runter. Nicht schön, aber besser als das Teil zu toasten. In Zukunft wird er aber seltener laufen, da bin ich mir sicher.

    Am XU4Q hängt, wie auch zu sehen, noch eine 750GB WD Red - da lungern ein Mirror, ein kleines NAS, und die Backups meiner Server drauf rum.

    Zudem übernimmt der XU4Q auch noch die Aufgabe des DNS Resolvers im Heimnetz (PiHole + Unbound), und stellt per Apache2 noch ein kleines Intranet bereit.


    Der Odroid XU4Q wird aber, wie ja in meinem NAS-Thread geschrieben, dann irgendwann demnächst rausfliegen und gegen ein richtiges NAS Marke Eigenbau auf x86 Basis ersetzt. Sobald das passiert ist, schreibe ich dann auch nochmal was dazu. ;)


    Hier sind nun noch zwei Bilder meines ganzen Krams. ^^


    IMG_20190203_003340_8 (Groß).jpg      IMG_20190203_003404_5 (Groß).jpg   

    Für Ideen, Fragen und Anregungen bin ich wie immer offen! :)

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  • Hi, sehr schöne Idee mit diesem Thread 😊

    Was mich noch interessieren würde: wozu der BMP180?

    Ich habe vor Zeiten mal angefangen eine solarbetriebene Wetterstation mit ATMega und Funkmodul zu bauen, die mit nem Raspi mit Funkmodul kommunizieren sollte. Dieser sollte dann die Auswertung der Rohdaten vornehmen.

    Aus Mangel an Zeit steht das Ding aber derzeit im Keller...

  • Warum dann keinen BME280 (mit Hygrostat)?

    Naja, den Sensor kannte ich bis eben nicht - und abgesehen davon, hab ich den BMP180 auch schon länger, der war mal irgendwo übrig. ^^

    Er tut was er soll, das reicht mir. :P Inwiefern ich die Sensoren nochmal erweitere weiß ich noch nicht. Das nächste Projekt ist mein NAS. Wenn das alles fertig ist und läuft, dann schau ich evtl. auch noch nach dem ein oder anderen coolen Gimmick für GPIO und Co. ;)

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  • Wie wetterfest ist denn das ganze gebaut? Könnte da vielleicht Korrossion an irgendwelchen Kontakten in Frage kommen?


    Oder hat der Raspberry evtl. auch einfach nur etwas Altersschwäche? :/

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  • Ich gehe eher von Altersschwäche aus. Das ist nen alter Pi 2 und der hat schon den einen oder anderen Kurzschluss durch Dummheit meinerseits hinter sich.


    Die Sensoren sollten OK sein, das sind Recht teure Outdoor Sensoren.


    Könnte ggf. auch ein kaputtes Kabel oder eine zwischenzeitlich nicht mehr so gute Lötverbindung sein.


    Ich muss mir demnächst endlich mal die Gehäuse für meine nodemcu v3 mit DHT22 Sensoren drucken, damit ich dann demnächst in allen räumen Temperatursensoren und Luftfeuchtigkeitsmessungen haben kann. Die Software inl. MQTT klappt auch schon. fehlen halt nur noch die gehäause

  • Oh, sehr schönes Thema. Ich mache gerade unser Haus smart, wie man so schön sagt. Hier habe ich auch einiges zu berichten. Ich habe dazu sogar einen Blog gestartet: https://alarmanlagen.pro/ .


    Ich hoffe das ich jetzt endlich mal Zeit finde mehr dazu zu schreiben. Ich bin schon auf alles gespannt, was hier geschrieben werden wird.


    VG Felix

    Mit einer Lupus-Anlage kann ich nicht aufwarten (die war etwas über meinem geplanten Budget) und bei Alarmanlagen ist mir ein bisschen mehr „dumb“ lieber als „smart“, aber auch da gibt es es durchaus einmal Anomalien - ein Beispiel: https://grundsoli.de/olympia-gsm-alarmanlage-und-yesss-sim/


    Wenn ich dazu komme, probiere ich eines der neuen SI-Module aus, die ich kürzlich erhalten habe.

    Die Idee mit dem Alarmanlagenblog finde ich toll! Danke!

    ░▒▓Blog: https://grundsoli.de/▓▒░

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    ░▒▓Educom Invites: http://bit.ly/3792TX9▓▒░

  • Da weiter oben über Luftsensoren geredet wurde:

    Ich habe den Feinstaubsensor
    von luftdaten.Info bei mir am Fenster hängen. Das klappt auch total super, bis auf den Sensor für Luftfeuchtigkeit. Zuerst hatte ich einen DHT22, der nach gut einem halben Jahr konstant 100% Luftfeuchtigkeit gemeldet hat. Sensor ersetzt, der nächste DHT22 genau das selbe Spiel.

    Jetzt habe ich einen BME280 angebaut, der zwar länger gehalten hat, aber inzwischen auch meistens 100% anzeigt. Was ist da los? Gehen die Dinger so schnell kaputt wenn die dauerhaft draußen sind? Direkter Regenschutz ist natürlich vorhanden.

    Current Servers

    morpheus: Root-Server M SSD v6a2
    apoc: VPS 50 G7
    link: Storage-Server S 1000 G7

  • Soweit ich weiß, gibt es Korrossion auf den Sensoren.

    In meiner Wetterstation, die allerdings noch nicht produktiv läuft, habe ich einen SI7021 verbaut, denn:

    Quote

    Genau so teuer wie die DHT-22 sind die HTU-21- respektive Si7021-Module. Die beiden ICs sind baugleich, nur dass die Si7021-Versionen in der Regel ein Stück Teflon über den Sensor geklebt haben, das dampfdurchlässig ist, aber den Sensor vor anderen Umwelteinflüssen schützt. Auch diese Module haben einen weiteren Temperatur- und den vollen Luftfeuchtebereich spezifiziert (siehe Si7021-Datenblatt, PDF). Sie haben zudem eine signifikant niedrigere Stromaufnahme.

    Quelle: https://www.heise.de/make/arti…mweltanalyse-3641125.html


    Vielleicht hilft das ja. Meine Wetterstation läuft wie gesagt noch nicht, sodass ich noch nicht validieren konnte, ob das auch klappt.

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  • Wow. Pi B+ mit Clusterhead vier Pi 0? Gesamtkosten 80? Flops?

    Habe zirka 100 Euro bezahlt da ich keine andere Wahl hatte.


    Ich wusste bisher nicht einmal, dass die Zeros das können…

    Korrekt. Da geht aber noch mehr und das ganze ist nicht nur auf Raspberrys beschränkt, da es ein offizielles Kernel Modul ist:


    https://learn.adafruit.com/tur…sb-gadget/ethernet-gadget

    https://learn.adafruit.com/tur…-usb-gadget/other-modules


    Achso, und es ist in meinem Fall echtes Ethernet. Nur halt das die Platine einen USB Hub dazwischen schaltet, der über ein I2C interface pro Port schaltbar ist.