Fehlerhafte Rechnungen (Berechnung Tage Stunden)

  • Hier ist es wohl sinnvoller sich direkt an die Beschwerdestelle zu wenden. Der jeweilige Link zur Beschwerdestelle befindet sich am Ende jeder Mail die von Support kommt. Denn in diesem Forum gibt es keinen offiziellen Support seitens netcup.

  • Absolut, nur muss dies nicht zwangsläufig bedeuten, dass dein Beitrag hier im Forum auch (zeitlich) wahrgenommen bzw. bearbeitet wird. Da wirst du über die Beschwerdestelle bestimmt schneller zu einer Problemlösung kommen.

    Ich habe mich zusätzlich auch noch über die Beschwerdestelle gemeldet.

    Danke für den Hinweis.

  • Die Buchhaltung stellt sich tot und auf die Mail an die Beschwerdestelle kam bis heute keinerlei Reaktion.


    So kann man den guten Ruf eines Unternehmens auch ruinieren - schade eigentlich.

    Da wird einfach eine größere Ansammlung an Tickets liegen - bei der Beschwerdestelle erwarte ich persönlich innerhalb von 7 Werktagen eine Reaktion.

    Alles andere halte ich für unangemessen.


    Bei uns in der Buchhaltung stapelt sich derzeit auch alles aufgrund dieser super sinnfreien Mwst-Anpassung.

  • Die Buchhaltung stellt sich tot und auf die Mail an die Beschwerdestelle kam bis heute keinerlei Reaktion.


    So kann man den guten Ruf eines Unternehmens auch ruinieren - schade eigentlich.

    Wenn man fragen darf, um welchen Rechnungsbetrag geht es denn bei dir?? Hört sich zumindest verdammt hoch an, wenn es so wichtig ist :/.

    Felix hatte doch mitgeteilt, dass es alle Gutschriften geben wird, die aus fehlerhaften Rechnungen entstehen und eine Mail an die Buchhaltung zurzeit etwas dauert.


    Diese Steueräderung halte ich auch für sinnfrei, produziert auch bei mir nur Mehraufwand…..

  • Es geht nich um den Fehlbetrag als solches, der ist lächerlich.

    Es geht darum, dass der fehlerhaft berechntete Bettrag zu einer kostenpflichtigen Mahung führte, und wegen der angeblich offenen Forderung eine neue Bestellung nicht ausgeführt wird.

    Mir ist - aus eigener Erfahrung - schon klar, dass die Umstellung zu einem erheblichen Aufwand bei den Rechnungen geführt hat.

    Warum Netcup allerdings nach nunmehr 2 1/2 Monaten noch immer nicht in der Lage ist, eine korrekte Abrechnung vorzunehmen, kann ich nicht nachvollziehen.

    Stattdessen verlangt man von den Kunden, erst mal die offensichtlich unberechtigten Forderungen zu bezahlen.


    Übrigens: zwischendurch wurde der Fehler seitens Netcup sogar zugegeben, man bat aber dennoch auf ausgelich eines nicht näher benannten Betrags. Als ich dazu nochmals nachfragte, war von einem Fehler plötzlich keine Rede mehr...


    Wenn man das bei allen Kunden so macht, wird sich das läppern...

  • Ergänzug:

    Der ganze Ärger wäre nicht nötig gewesen, denn Netcup hat ja selbst erkannt, dass die Rechnungen fehlerhaft sind.

    Warum wird dann meine Bestellung trotzdem nicht bearbeitet?


    Es kann doch nicht so schwer sein, hier manuell einzugreifen und die Bestellung auszuführen.

    Dann könnte sich Netcup auch gerne noch etwas Zeit für die Korrektur der alten Rechnungen nehmen.


    Das ist alles andere als kundenfreundlich!

  • Da wird einfach eine größere Ansammlung an Tickets liegen - bei der Beschwerdestelle erwarte ich persönlich innerhalb von 7 Werktagen eine Reaktion.

    Alles andere halte ich für unangemessen.


    Bei uns in der Buchhaltung stapelt sich derzeit auch alles aufgrund dieser super sinnfreien Mwst-Anpassung.

    Bei mir hat sich Frau Arnold gestern per Mail gemeldet, sich entschuldigt, eine Gutschrift geschickt, und das, was [netcup] Felix P. schon schrieb, gemeint: Sie haben wegen der MWSt-Senkung unerwartet viele Tickets und Anfragen zu erledigen.


    Endlich verstehe ich, was Politiker meinen, wenn sie sagen: „Wir schaffen neue Arbeitsplätze!“.

    Warum Politiker aber nicht einfach die Umsatzsteuer abschaffen oder die Einkommenssteuer vereinfachen, was zwar ein paar hochspezialisierte Arbeitsplätze kosten würde, aber die Verwaltung vereinfachen und Investoren anlocken würde, verstehe ich weiterhin nicht.

    Bei einer Gesamtsteuerbelastung der Einkommen von 45-55% (also nach besteuerten Umsätzen), kann man sich das wohl leisten.

  • Endlich verstehe ich, was Politiker meinen, wenn sie sagen: „Wir schaffen neue Arbeitsplätze!“.

    Warum Politiker aber nicht einfach die Umsatzsteuer abschaffen oder die Einkommenssteuer vereinfachen, was zwar ein paar hochspezialisierte Arbeitsplätze kosten würde, aber die Verwaltung vereinfachen und Investoren anlocken würde, verstehe ich weiterhin nicht.

    Bei einer Gesamtsteuerbelastung der Einkommen von 45-55% (also nach besteuerten Umsätzen), kann man sich das wohl leisten.

    Nein, nicht das Steuerrecht vereinfachen! Hunderttausende arbeitslose Juristen und Steuerberater wären die Folge. Da das Steuerrecht (und andere Gesetze/Verordnungen) aber letztlich hauptsächlich von Juristen gemacht werden, ist das zum Glück nicht zu befürchten. Im Gegenteil... Die Juristen werden immer mehr, sie werden sich ihr Umfeld schon so gestalten, dass ihnen die Arbeit nicht ausgeht. Ich stelle mir das etwa so vor, wie wenn die Arbeiter in der Fertigung diese selbst festlegen, gestalten und obendrein noch die (Mindest-)Löhne festlegen dürften. Ganz ohne Rücksicht auf die Kosten. Da wäre die industrielle Fertigung vermutlich auch nicht effizienter als das Steuerrecht und der vielgepriesene Rechtsstaat.

  • Nein, nicht das Steuerrecht vereinfachen! Hunderttausende arbeitslose Juristen und Steuerberater wären die Folge.

    Dem ironischen Stil zum Trotz: Das ist zu bezweifeln. Selbst ein vereinfachtes Steuerrecht muss jemand umsetzen - und ich wage zu behaupten, dass ein Gutteil der Wirtschaftstreibenden, wie auch die Mehrheit der Konsumenten nur jenen Teil kennt, der sie gerade notwendigerweise betrifft. Auch im Konzern -und derer gibt es schon ein paar- wird es immer Bedarf an Wirtschaftsjuristen und Wirtschaftstreuhändern, Steuerberatern etc geben. Nicht aus den von Dir genannten Gründen, sondern einfach aus der Tatsache heraus, dass es ja noch ein paar andere Steuerarten gibt, die international nur in den seltensten Fällen einheitlich geregelt sind. Aber gerade bei der Umsatzsteuer fragt man sich, wieso die EU hier regeln musste, dass es nur drei Steuersätze geben darf, und warum man überhaupt einen zu schaffenden Mehrwert besteuert, der in Wahrheit Arbeitsplätze zu schaffen imstande wäre, würde man ihn nicht besteuern. Und damit meine ich nicht, dass man in der Krise einen Steuersatz ändert, damit die Unternehmer statt sich auf ihr Kerngeschäft konzentrieren zu können, um Verluste wegen des Lockdowns ausgleichen zu können, was den meisten nicht gelingen wird, bürokratischen Mehraufwand mit weniger Personal oder weniger Mannstunden bewältigen dürfen.

    Das musste auch einmal gesagt werden. Vor allem, weil das für kleinere Betriebe mit der Lieferschwelle dann ganz besonders lustig ist.

  • Mal ein blöder Vorschlag:

    Warum nicht in der ersten Rechnung die richtige MWSt nehmen, dann müsste man keine Korrekturrechnung machen. Macht mein Handwerker auch so. Warum bekommt das eine IT-Fa nicht hin??!


    Nix für Ungut. Mir persönlich sind die paar Cent wurscht und ich mach mir auch nicht die Arbeit den Wust an Rechnungen zu kontrollieren. Aber ich mach das auch privat. Kann schon verstehen, dass ein Unternehmen das korrekt abrechnen muss.

    Liebe Grüße

    Alex

  • Dein Handwerker hat das ganze Problem gar nicht. Außer wenn seine Arbeiten bei dir sich bis ins nächste Jahr ziehen. Bei netcup wird halt meist ein längerer Zeitraum abgerechnet. Ansonsten kommt das halt auf die verwendete Software an und leider sind nicht alle Programme so flexibel, auf einer Rechnung mit zwei verschiedenen Mehrwertsteuersätzen für die gleiche Leistungsart arbeiten zu können. So entstehen dann derlei Bürokratiemonster und Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen. Aber so ist es halt, wenn Juristen regieren ;).

  • Nanana. Nicht die Juristen beschimpfen, sondern die Politiker. Ich könnte mich sonst beleidigt fühlen... ;-)

    Ein erklecklicher Prozentsatz im Bundestag sind Juristen. Weit mehr, als es nach dem Anteil an der Bevölkerung sein müssten. Es gibt da noch andere Berufsgruppen, die ich hier nicht auch noch beleidigen möchte ;). Wie war das mit dem "Judex non calculat"? Ich sage nichts allgemein gegen Juristen, nicht mal gegen Juristen in der Politik, solange sie nicht meinen, alles zu wissen und ohne großes Nachdenken "gute Ideen" verwirklichen zu müssen. Ist halt leider so, dass viele Juristen von vielen wirtschaftlichen und technischen Dingen wenig Ahnung haben. Auch nicht schlimm, dafür kennen sich Techniker, Wissenschaftler, Ingenieure usw oft nicht so gut mit rechtlichen Dingen aus.


    Aber wenn man mit dieser Voraussetzung in die Politik geht und auch noch an maßgeblicher Stelle steht, dann sollte man sich halt vor der Umsetzung einer "guten Idee" mal mit Leuten darüber unterhalten, die davon wirklich Ahnung haben und auch praktische Erfahrungen mit der Materie, Rechtsberatung darf ja auch nicht jeder anbieten. Und wenn die dann zum Schluss kommen, "deine Idee ist gut gemeint, schadet aber letztlich mehr als sie nützt", dann sollte man darüber nachdenken, darauf zu hören. Vielleicht sollte die Politik mal eben ein entsprechendes Gesetz beschliessen (damit begebe ich mich mal auf die gleiche Ebene wie die hier "gebashten"). Ich glaube nicht, dass es mittlerweile noch viele Politiker gibt, die diese tolle Idee jetzt wirklich immer noch toll finden. Hat sich aber jedenfalls im ersten Moment gut angehört. Schnell und "unbürokratisch". Unbürokratisch aber halt leider nur für die Politik ;).

  • Die "Lösung" des Falls soll aus Sicht der Buchhaltung so aussehen, dass man aus Kulanz wegen den falschen Rechnungen eine Gutschrift erstellt, von der dann aber postwendend der zu viel berechnete Betrag abgezogen wird.

    Es wird also weiterhin die Zahlung bzw. Verrechnung des zu viel berechneten Betrags gefordert, obwohl klar ist, dass diese Forderung unberechtigt ist.


    Wenn ich einem Kunden aus Kulanz eine Gutschrift erteile, weil ich einen Fehler gemacht habe, nutze ich diese Gutschrift nicht, um damit meinen eigenen Fehler auszugleichen. Aber vermutlich habe ich eine andere Auffassung von "Lösung im Sinne des Kunden", als Netcup...

  • Glaube wir sollten den Mitarbeitern in der Buchhaltung mal neue PC's ohne den Pentium-Gleitkomma-Bug schenken ;)


    Server RS 2000 SSDx4 G8 (12,99 Euro/Monat inkl. 19% MwSt):


    (12,99 * 12 / 365) = 0,4271 Euro Brutto = 0,3589 Euro Netto pro Tag.

    Auf der Rechnung steht 0,36 Euro (also ok)


    Nun 65 Tage * 0,36 = 23,65 EUR :/


    Netcup was ist los :?:

  • Die Rechnung geht da etwas anders, auch wenn das im Ergebnis schwer nachvollziehbar ist. Ich habe z.B. für ein Jahr Webhosting tatsächlich mehr bezahlt als es vor Corona normalerweise mit 19% Mehrwertsteuer gekostet hätte. Das geht in deinem Fall also so:


    (12,99 * 12/360) = 0,433 Euro Brutto = 0,3639 Euro Netto pro Tag. 65 Tage * 0,3639 = 23,65 EUR plus ein paar Zerquetschte. Gleiche Rechenweise wie bei mir, damit wurde die Rechnungssumme bei mir um 0,03€ höher als wenn man gleich den Preis mit 19% Mehrwertsteuer genommen hätte, obwohl mehrere Monate mit 16% Mehrwertsteuer dabei waren. Dass das nicht sein kann, sieht man eigentlich auf den ersten Blick. Der Nettopreis erhöht sich bei der Rechnungweise schlicht um den Faktor 365/360 oder etwas weniger als 1,4 Prozent. Kann ja sonst inklusive niedrigerer Mehrwertsteuer eigentlich nicht mehr kosten als mit der höheren. Aber klar, wenn man den Tagespreis mit 360 Tagen pro Jahr aus dem Jahrespreis ausrechnet und hinterher für ein Jahr aber 365 Tage berechnet, dann kommt das halt so raus. Aber bitte bitte, werft meine 3 Cent in die Kaffeekasse oder spendet sie an Brot für die Welt oder was auch immer. Die restlichen Korrekturen rechne ich jetzt lieber nicht nach. Da könnten schon ein paar Euro zusammen kommen, falls da genauso abwegig gerechnet wurde.

  • Aber bitte bitte, werft meine 3 Cent in die Kaffeekasse oder spendet sie an Brot für die Welt oder was auch immer.


    Wenn man das im CCP ankreuzen könnte, dann wäre das Thema hier endgültig erledigt und keiner würde sich mehr aufregen. So eine Aktion wäre für netcup eine gute Werbung, oder [netcup] Felix P. ?


    Nachtrag: Natürlich verzichtet man dabei auf die Spendenquittung.