Snapshot vom einen auf einen neuen Server umziehen

  • Du musst das Image dennoch 1x exportieren. Also einen Snapshot-Slot verbraten. Anschließend kannst du es als Image auswählen. Es steht dir aber nur solange dort zur Verfügung, wie du es auch downloaden könntest.

  • Nur als mit Vorsicht zu genießende Anmerkung:

    Wenn du Netcup zu Netcup klonen willst, dann könnte evtl. Clonezilla Live zu Clonezille Live, also beide VPS via "DVD" ISO (https://clonezilla.org/clonezilla-live.php) gebootet eine infragekommende einfache und schnelle Möglichkeit sein.

    WENN:

    a) Die virtuelle Platte des Ziels nicht kleiner ist als die der Quelle

    b) es akzeptabel ist, dass Clonezilla Live den remote-source / remote-dest Direktklon via netcat/nc durchführt. Dieses also *** UNVERSCHLÜSSELT *** geschähe.

    Zu b): AFAIK, da ja ein solcher nc Transfer innerhalb des Netcup-RZ laufen würde, dürfte außer THEORETISCH NC-Admins technisch niemand mitlesen/-schneiden können, da ein Zugriff auf Switch-Ebene erforderlich wäre. Den NC-Admins "muss" man aber als NC-Kunde ohnehin vertrauen - selbst wenn man seine virtuellen HHDs via LUKS o.ä. verschlüsselt, wird m.W. kein Confidential Computing, also die zusätzlich benötigte RAM-Verschlüsselung genutzt oder überhaupt angeboten. WENN - bitte rein hypothetisch - ein NC-Admin also illegal tätig werden möchte, könnte er das direkt auf einer Kopie von Quelle oder Ziel technisch viel effizienter als auf einen ungesicherten nc-Transfer hin ins blaue zu monitoren.

    Für mich also ein vernachlässigbarer Angriffsvektor, ein akzeptables weil theoretisches Risiko. Aber wie gesagt: meine 5 cents... pragmatisch und bitte keine generelle Empfehlung!

  • Du musst das Image dennoch 1x exportieren. Also einen Snapshot-Slot verbraten. Anschließend kannst du es als Image auswählen. Es steht dir aber nur solange dort zur Verfügung, wie du es auch downloaden könntest.

    Dann hat der Server durch den Snapshot ja die IP des Quell Servers. Wie rufe ich ihn denn dann per SSH auf, um die IP entsprechend zu ändern?

  • Danke. Dann scheidet die komplette Möglichkeit aus. Das SCP keine Copy Paste akzeptiert, ist es unmöglich ein 120 Zeichen PW einzugeben, bevor der Timeout kommt. Dann bleibt mir wohl nur alles komplett neu auf dem Server aufzusetzen. Könnte alles so einfach sein, wenn hier nicht diese unnötigen Hürden in den Weg gelegt werden würden.

  • Danke. Dann scheidet die komplette Möglichkeit aus. Das SCP keine Copy Paste akzeptiert, ist es unmöglich ein 120 Zeichen PW einzugeben, bevor der Timeout kommt.

    Man könnte natürlich auch temporär vor Generierung des Snapshots das Passwort etwas verkürzen und danach sofort wieder restaurieren (auf beiden Instanzen).

    Alternativ könnte man ein eigenes Bootmedium für Wartungszwecke usw. erstellen, welches nur temporär hochgeladen/gestartet wird und gleichfalls über ein kürzeres Passwort verfügt, um die Nutzung in jedem Fall zu ermöglichen. Ansonsten steht man im Unglücksfall vor einem größeren Problem.

    VServer IOPS Comparison Sheet: https://docs.google.com/spreadsheets/d/1w38zM0Bwbd4VdDCQoi1buo2I-zpwg8e0wVzFGSPh3iE

    2 Mal editiert, zuletzt von m_ueberall (14. Mai 2025 um 10:16)

  • Danke. Dann scheidet die komplette Möglichkeit aus. Das SCP keine Copy Paste akzeptiert, ist es unmöglich ein 120 Zeichen PW einzugeben, bevor der Timeout kommt.

    Wenn du Keepass benutzt, kannst du auch den Autotype ausführen lassen. Dann tippt es dir automatisch das Passwort ruckzuck ein.

    Werden hoffentlich auch andere Programme können.

  • Wenn du Keepass benutzt, kannst du auch den Autotype ausführen lassen. Dann tippt es dir automatisch das Passwort ruckzuck ein.

    Werden hoffentlich auch andere Programme können.

    Den Aututype kannte ich bisher nicht. Das funktioniert tatsächlich zumindest beim Benutzernamen, PW tippt es wohl rigendwas, es kommt dann aber die Meldung "Login incorrect".

    Ist das die richtige Autotype Syntax? {USERNAME}{ENTER}{PASSWORD}{ENTER}

  • Man sollte eigentlich immer einen lokalen Notfall User haben, dessen Passwort man über irgendeine Art VNC Konsole eingeben kann. Das sollte dann definitiv kein Passwort mit 120 Zeichen sein. Man kann für diesen User auch problemlos den Remote Login (z.B. über die sshd_config) sperren, so dass dieser sich wirklich nur lokal anmelden kann. Aber einen User zu haben, mit dem man sich zur Not immer nochmal einloggen kann, ist immer ein guter Plan B. Es kann immer mal passieren, dass die Netzwerkverbindung Probleme macht und man sich lokal anmelden muss. Ein 120 Zeichen Passwort ist halt einfach Bullshit. Das muss man an dieser Stelle auch mal klar und deutlich sagen.

  • Man könnte natürlich auch temporär vor Generierung des Snapshots das Passwort etwas verkürzen und danach sofort wieder restaurieren (auf beiden Instanzen)

    Das halte ich für die pragmatischste Lösung.

    Passwort auf ein kurzes ändern, snapshot erstellen, Passwort wieder zurück.

    Auf dem neuen Server, snapshot einspielen, einloggen, Passwort ändern, ip ändern.

    Ein 120 Zeichen Passwort ist halt einfach Bullshit. Das muss man an dieser Stelle auch mal klar und deutlich sagen.

    Ich hätte es wohl ein wenig weniger hart formuliert, aber ja.

    Ob ich 10 Millonen Jahre zum knacken brauche oder 10 Milliarden Jahre spielt keine Rolle

    (Jetzt hatte ich doch glatt zuerst "kacken" geschrieben ^^ )