Das längste Thema

  • Nicht nur der Feed, die ganze Statuswebsite. Aber offenbar nicht bei jedem Aufruf.

    Nope, leider nicht.

    /cc Moderatoren

    Moderatoren mal schauen, ob es diesmal auch so schnell geht (hoffentlich keine/r im Urlaub;) TLS-Zertifikat für netcup-status.de läuft in 2½h ab (hatten wir schon öfters, wird schon langsam peinlich) DANKE und bitte gehts mit guten Beispiel voran/plants das rechtzeitig

    Einmal editiert, zuletzt von charmin.armin (20. Juli 2026 um 10:01) aus folgendem Grund: kann auch automatisiert werden;)

  • Copro ich hatte die letzten Tage endlich Zeit für den Test 😊

    Mox scheint tatsächlich relativ gut auf einem Pico zu laufen, aber ohne NS parallel - dass mochte er Ressourcen technisch dann doch nicht so 🙈

    • 🇨🇭 | 🇫🇷 | 🇺🇸
    • sudo rm -rf /*all
    • sudo apt-get reinstall ubuntu.exe
    • ping -6 -c 3 172.16.0.1

  • ich hab jetzt die Firewall beim neuesten Server den ich bekommen habe abgestellt - die war an und ich konnte kein smtp 587 machen. wieder was gelernt. - ach und jeder server mailt mir morgens wie schwer er den Tag vorher schuften musste.

    Period: 2026-07-22

    CPU
    Busy: 0.21 %
    Idle: 99.79 %

    Memory
    Used: 166 MiB (4.24 %)
    Available: 3418 MiB
    Swap: 0 MiB

    Disk
    Total: 157G
    Used: 11G (7%)
    Free: 140G

    Block I/O
    Read: 0.001 MiB/s
    Write: 0.017 MiB/s

    Network
    Receive: 0.001 MiB/s
    Transmit: 0.001 MiB/s

    The universe tends toward maximum irony. Don't push it.

    Einmal editiert, zuletzt von webdesignheld (23. Juli 2026 um 17:52)

  • Hallo zusammen,

    mal eine Frage an die Hugo Hoster hier: Würdet ihr das eher auf einem Webhosting oder VPS realisieren?

    Gerade wenn so Erweiterungen wie Discourse für z.B. den Kommentarbereich dazukommen, gerät man doch bei dem Webhosting an die Grenze?

    Ein schönes Wochenende!

  • als Jekyll Hoster hatte ich am Anfang ein webhosting und musste das rsync deployment mit sftp und tmp ersetzen. Geht, macht aber keinen Spass. Kommentar funktionen gibts bei mir nicht auf statischen Seiten, wenn die Leut quatschen wollen bau ich ihnen eine non federated mastodon instance, das ist dann aber auch das höchste der Gefühle.

    tl;dr - server statt hosting

    The universe tends toward maximum irony. Don't push it.

  • Frage an die Linux Desktop User:
    Habt ihr einen Virenscanner bzw. Security Tool bei euch installiert?

    Bin jetzt seit 15+ Jahren Linux Desktop User und habe noch nie einen Virenscanner auf meinen Linux Systemen installiert. Der Begriff "Security Tool" ist auch etwas weit gefasst. Bei mir läuft SELinux bzw. Apparmor. Das sind ja auch in gewisser Hinsicht Security Tools. Aber ein Tool, das ständig neue Dateien überwacht, habe ich nicht installiert.

    Aber das beste Security Tool sitzt bekanntermaßen immer noch vor dem Bildschirm ;). Einen Virus oder Malware fängt man sich ja jetzt nicht einfach so ein, sondern in der Regel, weil man unsicheren Code aus dem Internet geladen hat und diesen dann lokal ausführt. Da die Verbreitung von von Software unter Linux vor allem in der Vergangenheit über eigene Repositories erfolgte, gab es hier auch nicht diesen Angriffvektor. Das ändert sich ja momentan zwar ein wenig (Flatpak, Snap, AppImages, ...), daher sollte man da schon nochmal etwas genauer hinschauen, aber ich würde auch in Frage stellen, ob ein Virenscanner das dann überhaupt erkennen würde.

    Ohne jetzt Vorurteile zu schüren, aber da die wenigstens Computer mit Linux vorinstalliert ausgeliefert werden (Smartphones mal ausgenommen), dann muss die Installation von Linux an sich ja schon eine sehr bewusste Entscheidung gewesen sein. Das macht man ja nicht einfach mal so aus Versehen. Daher ist der allgemeine Linux User hier in dieser Hinsicht sicher schon mal etwas fortgeschrittener als ein Windows User, der sein System einfach nur nutzt. Entsprechend würde ich mal davon ausgehen, dass man hier auch aufmerksamer ist.

  • Frage an die Linux Desktop User:
    Habt ihr einen Virenscanner bzw. Security Tool bei euch installiert?
    Und wenn ja: Welches?


    Nach meinem Test mit Ubuntu bin ich jetzt bei CachyOS angekommen.

    Na ja, die ClamTK GUI mit ClamAV sollte schon installiert sein... es geht auch weniger darum, dass der Waechter, wie unter Windows immer aktiv ist und jeden Zugriff lesend und schreibend prueft, sondern eher darum, dass du Fremddateien (z. B. von einem USB-Stick), Backups (z. B. deinen FireFox / Chrome Ordner mit Einstellungen und Cache) und Dateien aus dem Windows Oekosystem auf Schaedlinge pruefst und ggf. bereinigst, auch wenn sie fuer dich potenziell keine Gefahr darstellen. Gerade im vorgenannten .mozilla oder .chrome Ordner tummeln sich die Schaedlinge nur so. Da ich es mittlerweile gewohnt bin, dass man mir widerspricht, anbei ein Screenshot vom heutigen Tage, um meine Aussage zu untermauern: quod erat demonstrandum.

    image.png

    Anders sieht es aus, wenn man Wine auf der eigenen Linuxkiste installiert hat, da sollte man sich dann doch ein paar Gedanken machen, wie man damit umgeht, weil man sich damit ja indirekt die Windowsseuche wieder ins Haus holt. Kleiner Tipp: lasst es, virtualisiert eure VM mit Wine oder betreibt es dediziert bzw. als multiboot, wo auch wirklich nur drauf gespielt wird und ansonsten keine Daten liegen.

    Auf Linux Servern gilt das gleiche, ClamAV oder der AV deiner Wahl sollte nur als Kommandozeilentool installiert sein, um gerade bei Dateiservern oder Filesharing/Dateimanagement (also sowas wie NextCloud, OpenCloud usw.) das gleiche tun zu koennen, wir auf dem Desktop auch (siehe oben). Auch hier steht nicht der proaktive Schutz des Systems im Vordergrund, sondern die Bereinigung von Schaedlingen aus dem Windowsoekosystem und somit der Schutz der Windows-Opfer ahem Windows-Luser, nein... Windows-User, genau das Wort habe ich gesucht!

    Bei Linux Mailservern gilt eher das Gebot, einen ein- und ausgehenden Schutz vor den MX zu schalten inklusive Anti-Spam, als diesen auf dem MX selbst laufen zu lassen. Der AV als laufender Daemon ist in der Regel das groesste Sicherheitsrisiko, weil er halt unter root laeuft. Generell gilt bei Mail der Grundsatz von gutem Wein oder gutem Schinken, dieser muss gut gereift bzw. gut abgehangen sein, im Zweifel eine fragwuerdige Mail etwas laenger liegen lassen, sodass der AV eine Chance hat, den Schaedling im Nachgang zu erkennen. Hier lohnt sich die Strategie eines E-Mail Archives, so dass nur wenige Mails auf dem Mailserver verbleiben, diese direkt im Archiv auf einem anderen Server landen und dort dann der AV seine Dienste verrichtet (so eine Loesung kostet natuerlich "richtig Asche").

    Aehnliche Vorgehensweise bei Webservern, speziell WAF. Die AV bzw. IDS/IPS Engine kann nur scannen, wenn der Datenstrom nicht verschluesselt ist. TLS muss daher am Gateway der WAF terminiert werden und in plain-HTTP an den Webserver im isolierten Netzsegment weitergereicht werden, wo auch wirklich ausser diesem Webserver nichts laeuft, idealerweise ein /30er Netz. Auf dem Webserver selbst sollte automatisiert jedes htdocs Verzeichnis gescannt und aktiv im Monitoring sein, nicht etwa, weil der Schaedling auf den Webserver uebergreift, sondern eher um zu erkennen, ob ein CMS oder sonstige Webanwendung kompromittiert wurde und dort boese Dinge laufen wie Mining, Spam usw.

    Schutz der Linux Server im Allgemeinen ist immer wieder ein kontroverses Thema, weil der AV als Daemon selbst das groesste Sicherheitsrisiko ist. Dort hat es sich bewaehrt, im Rahmen von SIEM und SOC eine Kompromitierung anhand von Protokollen/Logs, sowie ein-/ausgehendem Datenverkehr zu erkennen und mit einem Schwachstellenscanner regelmaessig alles auszuleuchten (kostet auch richtig Asche und ist im Bereich KRITIS mittlweile sogar Vorschrift geworden).

    Ansonsten hat es sich bewaehrt, eine restriktive ausgehende (port restricted NAT) Firewall als Gateway zu betreiben, sowie einen Proxy im eigenen Netzsegment. Nicht nur kein Client, sondern auch kein Server sollte mit dem Rest der Welt sprechen duerfen und nur explizit zugelassener Traffic darf auch wirklich nach draussen. Damit laufen im Uebrigen auch die meisten Kompromittierungen ins Leere, obwohl ein CMS oder eine Webanwendung vulnerable ist, kann die Malware nichts boeses tun, da sie ihren Payload nicht ungestoert aus dem Netz nachladen darf und somit im goldenen Kaefig sitzt.

    Mein Posting hat zwar etwas den Rahmen gesprengt, duerfte aber fuer den einen oder andere Kollegen nicht ganz uninteressant gewesen sein. Liebe Gruesse!

    There are only 10 types of people in the world: those who understand binary, and those who don't.

  • Um Himmels Willen, wer macht denn sowas?

    Ein paar tausend Behoerden in Deutschland und jede Menge KMUs; meist aus Unwissennheit. Die AV-Engines selbst haben im Uebrigen krasse Sicherheitsluecken, sowohl unter Windows, als auch unter Linux. ^^

    There are only 10 types of people in the world: those who understand binary, and those who don't.

  • Auf einem Fileserver kann ich das ja noch (ein bisschen) verstehen, aber wer auf einem Mailserver den AV-Scanner als root laufen lässt, hat's wirklich nicht anders verdient, falls was passiert...

    Mein Favorit war immer noch ein Datenbankserver, der hatte extra eine voellig ueberdimensionierte Hardware, damit der AV nicht die DB-Engine in die Knie zwingt. Auf die Idee, Ausnahmen zu setzen, ist auch niemand gekommen. Wie hat der Dienstleister noch zu mir gesagt: lass sie haben, was sie wollen, wenn sie zahlen, was sie sollen. Echt bitter sowas. ^^

    There are only 10 types of people in the world: those who understand binary, and those who don't.

  • quod erat demonstrandum

    Das ist ja schräcklich!! Ein "potential unwanted program"! Ein Beispiel, wieso sowas so oft vorkommt: https://github.com/jensyt/imurmurhash-js/issues/1 (seit 6 Jahren unresolved). ClamAV installiert man nur, wenn man das ständige Fehlalarmgeheule von Windows-Desktop-Firewalls vermisst. Virenscanner, ganz besonders kostenlose, sind Compliancetheater. Absolut jeder kompetente Angreifer sorgt dafür, dass keine aktuelle Virenscannerversion sein Ding erkennt. Als Admin kann man sie nicht nicht installieren, weil man dann dran ist, wenn was passiert, aber jeder vernünftige Admin weiß, dass das CYA ist, damit die Versicherung bezahlt und nicht der Admin mit seinem Job.

  • Habt ihr einen Virenscanner bzw. Security Tool bei euch installiert?
    Und wenn ja: Welches?

    Virenscanner (clamav) hatte ich mal, aber nur für Verzeichnisse, in die Nutzer was hochladen konnten. Habe ich auf späteren Servern dann aber weggelssen. Was ich stattdessen eingeführt habe ist Dateiüberwachung mit inotify. Das ist schlank aber sehr effektiv. (Und hat mit sogar tatsächlich einmal den Arxx gerettet)
    EDIT: Oops. Nicht sorgfältig gelesen. Es ging um Desktop. Ich meinte Server.

    2 Mal editiert, zuletzt von aRaphael (25. Juli 2026 um 22:04) aus folgendem Grund: Leseinkompetenz