Bastel- und Bau-Ecke

  • Es wurde Zeit für eine neue Workstation. Ich habe mal jetzt bereits den Großteil der Teile bestellt.

    Mehr kommt über die nächsten Wochen / Monate.


    Eingefunden hat sich:


    • ASUS Pro WS X570-ACE Mainboard
    • AMD Ryzen 5 2600 (wird noch getauscht gegen einen aktuellen Ryzen 7 oder 9 der neuesten Generation)
    • 32 GiB Ballistix RAM - DDR4 3200 MHz
    • AMD Radeon Pro WX 2100

    Gehäuse fehlt noch. Netzteil wird noch erneuert. M.2 oder U.2 SSDs werden auch noch eingerüstet.

    AIO Wasserkühlung kommt auch noch rein.


    Das Mainboard hat paar gute Features. Haufen PCIe Konfigurationen. PCIe Bifurcation. MiniSAS für U.2 oder SATA Channel.


    Das einzige was nervt ist der RTL8117 Chip - der kommt wohl mit eigenem Kernel, der zum Start mitgestartet wird und dann einen Neustart verlangt.

    Im UEFI kann man zwar damit arbeiten, allerdingt nicht wirklich zufriedenstellen. Aktiviert man hier das Management, kommt das Board nicht mehr hoch.


    Sehr gute Linux Unterstützung, einzig bei den XHCI USB Treibern im initramfs gibt es Probleme.

    (Sogar soweit, wenn man im initramfs Treiber gewisser PCIe Karten überschreibt, dass dann der XHCI Controller unter einer ganz anderen Hardwareadresse rausgeworfen wird...) Evtl. muss ich mir für meinen USB Kram einfach mal einen USB 2.0 Bus vom Mainboard ziehen...


    Virtualisierung mit IOMMU funktioniert auch einwandfrei.


    Bilder:

    https://imgur.com/a/Wmexk7P


    Der RAM ist leider jeweils unterschiedlich beschriftet - und die Nenngeschwindigkeit von 3200 MHz erreicht er nur manuell bzw. im DOCP (XMP) Profil, hoffentlich mit stabilen Latenzen. Ansonsten wird er als 2666 MHz erkannt.


    Der alte Rechner wandert wohl wieder in die XBox 360 - als Gaming Rechner fürs Wohnzimmer.

    Hier war vorher ein 1 HE 300 Watt Netzteil drinne, das wird wohl einem DC-DC Board weichen und einem externen 12V Tischnetzteil.

    Dann kann in die XBox auch mal eine potentere Grafikkarte als die 750 Ti Low Profile rein.


    Die Xbox 360 war eine Case Conversion von mir.

  • Die Lieferzeiten sind echt der Wahnsinn gerade. Ich hab für jemanden in der Familie einen neuen Ubiquiti Router bestellen wollen. Anfang März. Der wurde jetzt insgesamt vier Mal verschoben. Hab jetzt nen alten EdgeRouter aus der Ersatzteilkiste verbaut und bin gespannt wann/ob der geliefert wird.

    Welchen Router? Die Dream Machine? Oder die Pros/Racks? Die kleinen USGs gibts oft fürn schmalen Taler in den Kleinanzeigen. Hatte da selbst mal geguckt - aber konnte mich immer noch nicht entscheiden, ob ich ne Dream Machine will, oder ne USG oder doch lieber nix dergleichen ... Am liebsten hätte ich na je Dream Machine Pro genommen und dazu nen Synology NAS im Rack ... es mangelt aber aktuell an einem passenden Serverschrank, bzw. Aufstellort dafür :D


    Wir müssen dringend mal ein Haus kaufen/bauen - ich brauche einen Keller! 1/3 Serverraum 1/3 Aquarium Technik, 1/3 Müll - Verzeihung ... Dinge die man bestimmt in einem Jahr nächster Zeit irgendwann braucht und gerade nicht wegschmeißen will .... bestimmt! ganz bestimmt! :D

  • Dinge die man bestimmt in einem Jahr nächster Zeit irgendwann braucht und gerade nicht wegschmeißen will .... bestimmt! ganz bestimmt!

    Du wirst lachen, dank fehlendem Gehäuse brauchte ich einen Ein Schalter für Mainboards.

    Also habe ich aus meiner Kiste einen 20 Jahre alten Taster geholt - aus einem alten Computer.


    Die Dinge sind gut, wenn man sie braucht und auch weiß, dass man sie hat.

    Ihr könnt mich auch gerne als Testimonial für eure Ehefrauen nehmen - wenn die das nächste Mal fragen, ob das Müll ist und wann man es mal brauchen könnte.

  • Du wirst lachen, dank fehlendem Gehäuse brauchte ich einen Ein Schalter für Mainboards.

    Also habe ich aus meiner Kiste einen 20 Jahre alten Taster geholt - aus einem alten Computer.


    Die Dinge sind gut, wenn man sie braucht und auch weiß, dass man sie hat.

    Ihr könnt mich auch gerne als Testimonial für eure Ehefrauen nehmen - wenn die das nächste Mal fragen, ob das Müll ist und wann man es mal brauchen könnte.

    ob das auch bei mittlerweile über 30 jahre alten colani gehäusen zählt? :D

  • Heute ganz komisches Problem gehabt:


    Ein Raspberry Pi 3 zusammen mit dem offiziellen Touchscreen (seit Jahren ohne Probleme in Betrieb) schmieren einfach so ab. Logs voll mit "undervoltage detected" Warnungen und der 16GB USB Stick auf dem das OS läuft ist voll (daemon.log 10GB groß).


    Im daemon.log nichts besonderes gefunden also cat /dev/null > /var/log/daemon.log, reboot. Undervoltage Warnungen immer noch da, Raspberry fährt nicht hoch.


    Habe jetzt ein USB Kabel zerschnippelt, da 4 Jumper Cables dran gelötet und jeweils den Touchscreen und den Raspberry separat mit Strom versorgt. Tut wieder.


    Sehr sehr merkwürdig...

  • Das gleiche Problem hatte mein Pi 3 auch vor einer Weile, der im Schrank im Dauerbetrieb lief. Das (offizielle) Netzteil lieferte plötzlich einfach nicht mehr genug Strom.


    Zum Glück hat man immer mehr als ein Raspberry Pi Set zu Hause... ^^

    CentOS 7 / nginx / php-fpm / postfix / rspamd / clamav / dovecot / nextcloud running on RS 1000 SSDx4 G8 / VPS 500 G8 / VPS 2000 G8 Plus

  • Hier übrigens ne Liste an Paketen die im "fetten" Raspberry OS vorinstalliert waren. Nutze das Dashboard nur für den Browser (Home Assistant anzeigen), von daher brauch ich den Kram nicht:


  • Ich habe (endlich) auch mal meine eigenen vier Wände und suche aktuell nach einem sinvollen Netzwerksetup.


    Ich fang dort mit 100k VDSL 17a an und gehe dann nächstes Jahr auf Glasfaser.

    Als Modem für das VDSL werde ich vermutlich einfach eine Fritzbox als Bridge nehmen. Nur wie es dahinter weitergehen soll, weiß ich noch nicht so recht.


    Fakt ist, dass ich mit VLANs arbeiten will und sowas wie eine DMZ haben möchte. Ferner würde ich auch ganz gerne mehrere WLAN SSIDs gekoppelt an VLANs haben (z.B. IoT Netze und so ein Gedöns). Der Router muss eine vernünftige Firewall haben. Zudem sollte der Router Netzkopplungen mit Wireguard unterstützen und sollte evtl. auch als Proxy agieren können - das spricht alles schon sehr in Richtung Marke Eigenbau und davor scheu ich mich auch nicht. Aber ein Kombigerät - also Router und Switch in einem - quasi ein L3/4/... Switch, wäre auch nett.


    Aktuell schaut es ja so aus, als ob ich nen selfbuild Router (Linuxbüchse) habe, der von der Fritte gespeist wird. Hinten dran hängt dann noch ein managed Switch und irgendwo gibt es auch noch einen Access Point, der VLAN kann.


    An sich soll Unifi ja recht gut sein, aber das ist irgendwie relativ sehr proprietär und ich mag dieses Apple ähnliche Ökosystem von denen nicht.



    Mir brennen im Kern folgende Fragen:

    - Ich kenne die gängigen FTTH (bzw. mehr Fiber to the Flat) Setups nicht. Braucht man da am Ende wieder ein Modem oder ist das dann ein gängiger Standard, der mit einem SFP+ Modul gespeist werden kann?

    - Welche Marken und Modelle möchte man haben bzw. könnt ihr empfehlen?

  • Mir brennen im Kern folgende Fragen:

    - Ich kenne die gängigen FTTH (bzw. mehr Fiber to the Flat) Setups nicht. Braucht man da am Ende wieder ein Modem oder ist das dann ein gängiger Standard, der mit einem SFP+ Modul gespeist werden kann?

    - Welche Marken und Modelle möchte man haben bzw. könnt ihr empfehlen?

    Moin whoami,

    Entweder nimmst du wieder einen klassischen Router oder Modem. Es gibt Agon zu SFP+ Module, für den Betrieb in pfsense/opnsense. Jedoch musst du diesen mit deinen Zugangsdaten flashen. Um das PLOAM Passwort und die S/N zu setzen.


    Jedoch solltest du folgende Module vermeiden (inkompatibel)

    Code
    1. Nokia G-010S-A
    2. Huawei MA5671A


    Ich würde den empfehlen (kriegst du aus der USA um die 60$ rum)

    Code
    1. Nokia/ Alcatel Lucent G-010S-P

    (Alles bezogen auf die Telekom, falls dies falsch ist bitte nochmal schreiben da man evtl neue Module braucht)

  • Braucht man da am Ende wieder ein Modem oder ist das dann ein gängiger Standard, der mit einem SFP+ Modul gespeist werden kann?

    Da muss man sehr genau hinschauen, was genau am jeweiligen Wohnort zur Verfügung gestellt wird.


    Es gibt AON und GPON Anschlüsse in Deutschland. Bei AON ist es relativ einfach, dafür gibt es SFP+ Module und mir ist in Deutschland momentan keine Konstellation bekannt, in der Fremdrouter nicht funktionieren. Deutsche Glasfaser und EWE sind dort sehr aktiv, aber auch einige Anbieter in Ostdeutschland. Was im Süden so los ist, weiß ich im Moment nicht.


    Kompliziert wird es bei GPON. Hier gibt es zwar auch SFP+ Module aber die Probleme fangen dann erst an. Je nach Anbieter kann es nötig sein, ONT Kennungen oder Modem-Seriennummern simulieren zu müssen, das funktioniert aber nicht bei allen Gegenstellen. Zuweilen ist es auch so, dass es bei einem Anbieter in einigen Regionen funktioniert, in anderen nicht.

    Bei anderen Anbietern muss man das eigene Equipment freischalten lassen, was im Moment noch Interaktion mit dem Kundensupport erfordert. Es gibt noch kein Kundenportal oder sowas dafür. Bei vielen Anbietern geht es im Moment auch noch gar nicht, sein eigenes Equipment direkt an der Faser anzuschließen, die haben die Prozesse dafür noch nicht. Da gibt es NTs oder Medienkonverter mit Gigabit-Kupfer-Ethernet als Ausgang, und ab da kann man sich dann austoben.


    Also: wenn du exakt weißt, wie dein Glasfaseranschluss mal aussieht, dann kannst du dir Gedanken übers Equipment machen. Im Moment ist das pure Spekulation.

  • Eigenbau ist dafür absolut nicht notwendig.


    - Nen Modem passend zum Uplink

    - https://opnsense.org/download/

    - https://www.varia-store.com/de…er-geh-auml-use-blau.html (gibt unterschiedliche modelle)

    - Einen Switch Deiner Wahl (Ich mag die Aruba 2530 Serie sehr gerne)

    - zusammenstecken

    - freuen


    OPNSense kann alles was Du genannt hast.


    Läuft auf den APU Boards auch out of the box.


    Bei weiteren Fragen gerne Nano oder mich hier oder im IRC anhauen. Wir haben beide das Setup so laufen. :-)