Das längste Thema

  • Nur nochmal eine kleine Sache zum Thema Datenschutz bzw. dem (Un)Wissen dazu im allgemeinen, da das ganze ja öfter mal hier durchschwappt.


    Heute sind wir in der Schule (PoWi, GK) ins Thema Vorratsdatenspeicherung eingestiegen; d.h. wir haben uns die Einstiegsseite des Lehrbuchs (2015/16 oder neuer) angeschaut - ein ziemlich einfacher, klar formulierter Text sowie eine selbsterklärende Grafik dazu. Danach wurde diskutiert - zur Vorratsdatenspeicherung und ihrer Sinnhaftigkeit.

    Da war dann natürlich der altbewährte Klassiker "ich habe nichts zu verbergen" dabei, aber auch soetwas wie "mittlerweile teilt ja eh jeder seinen Standort auf Snapchat" oder "was ist mit Alexa und Amazon?" oder "Snowden" (als Schlagwort, mehr nicht) oder "wenn hier aber morgen jemand eine Bombe zündet ist es doch gut, vorgewarnt zu sein".


    Sagt mal, kommt es nur mir so vor, oder wissen es diese 95% der Menschen es wirklich nicht besser? Selbst nach mehrmaligem, konsequentem "reingrätschen" sollte man doch wenigstens mal kurzfristig verstanden haben, dass ein aktives Abhören/Überwachen eines Verdächtigen durch die Behörden auch ohne Vorratsdatenspeicherungen möglich ist und sich dieser behördliche Kram mal vollkommen von all dem "kommerziellen Scheiß" unterscheidet und Amazon und Facebook natürlich nicht einfach mal so auf die Daten der Behörden bzw. Provider zugreifen können.

    Ich würde mich ja freuen, dass sowas überhaupt Thema in der Schule ist, aber wenn selbst die vergleichsweise junge und vermutlich digital affinere Lehrkraft sich in zwei Sätzen drei mal widerspricht und wirklich absolut keine Ahnung hat, möchte ich das nochmal infragestellen...

    Ich meine, es braucht ja wirklich nicht viel Verstand um sowas wenigstens mal grundlegend zu erfassen.

    [/kotz]

  • Thema Vorratsdatenspeicherung [...] Sagt mal, kommt es nur mir so vor, oder wissen es diese 95% der Menschen es wirklich nicht besser? Selbst nach mehrmaligem, konsequentem "reingrätschen" sollte man doch wenigstens mal kurzfristig verstanden haben,


    Oh man, jetzt komme ich mir alt vor *smiley-mit-weißem-bart*


    Nein, man hat nicht verstanden und/oder will nicht verstehen. Selbst in Firmen wird das gewissentlich ignoriert und beseite gewischt. Wem interessiert schon die Sicherheit von Kundendaten? Da kümmern sich sicherlich andere drum, man kümmert sich um wichtigeres.


    Daber gleich mal passend dazu: https://www.heise.de/security/…eren-im-Netz-4500593.html

  • der Heise-Artikel ist typisch BILD-Niveau; sie schreiben nämlich nicht, woher genau das Datenleck stammt;

    MasterCard ist nicht gleich MasterCard auch

    VISA ist nicht gleich VISA

    es gibt sogenannte "Issuer-Banken"¹ und die haben mit dem was in dem Artikel als MasterCard od sonst als VISA bezeichnet wird,

    nur am Rande zu tun;

    genaues Recherchieren wäre bei Heise echt mal wieder fällig;


    die Zeiten in denen eine Zeitung ein Niveau hatte,

    bei dem die Masse intellektuell aussteigt sind schon Jahrzehnte vorbei;


    ¹ in AT sind dies z.B. cardcomplete, paylive od. RBI

  • Das Problem ist eher das es für die meisten Menschen bisher keine merklichen Konsequenzen gab.

    Selbst das ist kein Problem, solange Ursache und Konsequenz zeitlich lang genug auseinander liegen und sich dadurch die Konsequenz auf andere Dinge schieben lässt ("vielleicht ist es gar nicht deshalb!" / "früher war ich einfach noch naiv") oder gar ganz in Frage stellen lässt (z.B. Klimawandel; ewig dauernde Gerichtsverfahren).

    Bei einem Facebook-Hack könnte man sich das immer noch schön argumentieren: "Das wäre auch passiert, wenn ich nicht alles gepostet hätte" und "Wenn sie google gehackt hätten, wüssten sie jetzt auch alles" oder eben den Hacker verantwortlich machen und die Schuld nicht bei sich suchen.

    Lernen durch Schmerz.

    Funktioniert eben nur, wenn der Schmerz als Folge eines eignen Verhalten eingeordnet wird.
    Deshalb ist, neben anderen Faktoren natürlich, "Schlagen von Kindern" auch nicht so gut ( :D ) : Es fehlt dem Bestraften das Reflektionsvermögen zu erkennen, dass die Konsequenz die Folge des eigenen Handelns war. Solange diese Verbindung nicht da ist, kann man daraus auch nicht lernen. (Genau genommen fehlt dieses Reflektionsvermögen auch bei vielen vermeintlich Erwachsenen noch)

  • Morgen,


    ich bin aktuell dabei mich wieder in PHP ein wenig reinzufuchsen/fuschen (letztes mal vor 10-12 Jahren damit zu tun gehabt und damals schon eine Niete darin gewesen ;().


    Ich habe zwei JSON Dateien vorliegen wessen Datensätze ich miteinander "Verknüpfen" möchte.





    Aktuell lasse ich mir die Daten aus adressen.json folgendermaßen ausgeben:


    Jetzt möchte ich gerne $v['id']; mit der jeweiligen "prjID" aus der produkte.json Datei verknüpfen, damit ich das jeweilige "produkt" anhand von $v['id']; mit ausgeben kann. Jedoch stehe ich hier völlig auf dem Schlauch wie ich dies logisch angehen sollte und google liefert mir nach mehrmaligen bemühen auch keine brauchbaren Ergebnisse.


    Eventuell etwas umständlich erklärt aber vielleicht versteht ja jemand was ich meine und könne mir eventuell einen Codesnipsel liefern :thumbup:

  • da hast irgendwie an logischen Fehler,

    denn in den Daten von adressen.json fehlt der Referenzkey zu den Daten in produkte.json;


    ich denke ja nicht dass Du quasi folgendes in SQL machen würdest


    SELECT * FROM adressen, produkte WHERE adressen.id = produkte.prjID;

  • Der dreckige Ansatz wäre für jede Adresse auch die produkte.json durchzuloopen, bis $produkt[prjId] == $v[id] (die Variablennamen sind ja... Suboptimal)

    Sauberer wäre es konkret hier vermutlich aus den Produkte-Json erst ein Array zu machen, dessen Keys die prjId sind und als Value jeweils der Produktname. (Bedinung: prjID ist eindeutig und es gibt nur ein weiteres Attribut, das dich interessiert).


  • Das mit dem Logik Fehler denke ich schon länger :(


    Anderes Erklärt: ich lasse mir den Inhalt der adressen.json Datei ausgehen hierdurch erhalte ich ja die jeweilige "id" welche gleich der "prjID" aus produkte.json ist / sein soll. Und diese Daten möchte ich gerne verknüpfen, damit ich zusätzlich zu den jeweiligen Adressen auch das dazugehörige "produkt" ausgeben kann. Es gibt hierbei pro Adresse nur ein Produkt.


    "Frau Müller hat die Waschmaschine gekauft. Herr Meyer hat die Waschmaschine gekauft (hätte bei prjID 2 zur besseren Darstellung ein anderes Produkt verwenden sollen..)

  • Der dreckige Ansatz wäre für jede Adresse auch die produkte.json durchzuloopen, bis $produkt[prjId] == $v[id] (die Variablennamen sind ja... Suboptimal)

    Sauberer wäre es konkret hier vermutlich aus den Produkte-Json erst ein Array zu machen, dessen Keys die prjId sind und als Value jeweils der Produktname. (Bedinung: prjID ist eindeutig und es gibt nur ein weiteres Attribut, das dich interessiert).

    Ich glaube das ist genau das was ich suche, Danke! :*


    Wärst du eventuell noch so nett den von dir oben genannten "Loop" zusammenzubauen. Da ich selber da kaum durchsteige und selbst mein obiger Codesnipsel ist mühselig zusammengefrickelt bis er lauffähig war.


    Das wäre sehr nett, Dankeschön!

  • Das wäre sehr nett, Dankeschön!


  • Na das fängt ja interessant an. Da geht ein bisschen ARP Traffic durch meine Krüppel-Bridge durch und schon ist da ein wenig Terz.

    P.S.: es handelt sich nicht um einen Netcup Server. Ich hoffe ebtables löst das Problem.

  • Wie sind die so? Oder anders gefragt: welche Einschränkungen gibt (bspw. im Controlpanel) gegenüber netcup-Servern? (Grob)

    Du kriegst da Blech und keine virtualisierte Maschine.

    Code
    1. Wir haben festgestellt, dass Ihr Server andere MAC-Adressen verwendete
    2. als die erlaubten im Robot.
    3. Wir bitten Sie alle nötigen Maßnahmen zu treffen, um dies künftig zu
    4. vermeiden und das Problem zu lösen.


    Na das fängt ja interessant an. Da geht ein bisschen ARP Traffic durch meine Krüppel-Bridge durch und schon ist da ein wenig Terz.

    P.S.: es handelt sich nicht um einen Netcup Server. Ich hoffe ebtables löst das Problem.

    Alternativ die Bridge für die VMs nicht auf die primäre Netzwerkkarte laufen lassen sondern separat, dann passiert das nicht.

  • welche Einschränkungen gibt (bspw. im Controlpanel) gegenüber netcup-Servern

    Das Verwaltungspanel ist für Dedicated Server sehr gut. Aber nicht mit einem für virtuelle Server (wie bei Netcup) vergleichbar.

    Bei virtuellen Servern gibt es ja sehr viel mehr möglichkeiten von "außen" Dinge zu Steuern.

  • Wie sind die so?

    Es sind halt dedizierte Server - da hast du kein CD Laufwerk und kein VNC (es sei denn du buchst einen mit IPKVM).


    Du hast einen Ein-Aus Schalter, der durch einen Mitarbeiter gedrückt werden kann, einen Webreset und Netboot Optionen, die dir eine SSH Verbindung aufbauen, wo du dann ein Betriebssystem auf die lokale Platte packen kannst.


    Mindestvertragslaufzeiten sind 1 Monat, es gibt ein Monitoring dazu und du kannst recht einfach ganze Subnetze buchen und RIPE Handles hinterlegen.


    Der Rest ist von der gebuchten Hardware abhängig. Festplatten sind relativ frisch, das Alter habe ich nicht überprüft, nur den Durchsatz.