Posts by joergmschulz

    der 200 ist wahrscheinlich etwas dünn dimensioniert. Darum empfehle ich auf jeden Fall eine Docker-Lösung. Du kannst dann die entsprechenden Files nehmen und bei Bedarf auf eine andere Plattform schaufeln.

    Weiterer Vorteil Docker: Du kannst schnell eine Testplattform aufbauen und die wieder verwerfen / reproduzieren.


    Nachteil: Du mußt nicht nur die Wirtsmaschine, sondern auch alle Container aktuell halten. Aber ein docker-compose build --pull ist schnell mal abgesetzt...

    Hat hier jemand Erfahrung mit dem Produktivbetrieb von selbst gehostetem OnlyOffice oder Collabora Online Office bei Nextcloud? (Nicht am Webhosting, eh klar!)


    Kann man z.B. bei Letzterem den Built-in CODE Server gefahrlos nutzen? Läuft der über Updates hinweg stabil? In einer lokalen VM am PC wirkt das ja alles recht schnell und einfach eingerichtet. 768-1024 MB RAM und ein vCore würden sogar locker reichen, testweise mal nur mit SQLite. Das Ding feuert bei einem geöffneten Dokument zwar 1-20 HTTP-Requests pro Sekunde ab, aber das scheint kaum aufzufallen. Kritisch wird es wohl nur, wenn man das Netzwerk mit den Entwicklerwerkzeugen mal drosselt bzw. die Latenz erhöht :D


    Ich bräuchte den nur für eine kleine Anzahl an User im familiären Umfeld. Ich möchte den Wartungsaufwand aber so gering wie möglich halten, also vorzugsweise ein nacktes Debian mit Nginx, ohne Docker & Co. ;)

    es besteht keinerlei wie auch immer geartete Gefahr für die Bevölkerung (ältere Semester kennen den Spruch).


    Ernsthaft - es kommt immer darauf an, was Du erreichen willst. Wenn Du eigene fonts einbinden möchtest, willst Du sehr schnell eine Docker/CODE Variante wählen wollen. Der Wartungsaufwand für Docker hält sich ehrlich gesagt in engen Grenzen; initial ist der Aufwand, Collabora zum Laufen zu kriegen allerdings heftig, steile Lernkurve, Frust, 100mal die gleichen Posts und Anleitungen lesen, und plötzlich funktioniert es. Dann aber solide. Wenn Du >2G Ram und 2vCores hast, geht das auch prima auf einer VM.

    ach, und übrigens:

    Code
    1. host eur.olc.protection.outlook.com [104.47.22.161]
    2. SMTP error from remote mail server after pipelined end of data:
    3. 550 5.7.1 Unfortunately, messages from [194.13.83.104] weren't sent. Please contact your Internet service provider since part of their network is on our block list (S3150). You can also refer your provider to http://mail.live.com/mail/troubleshooting.aspx#errors. [DB8EUR06FT027.eop-eur06.prod.protection.outlook.com]

    Subject "Mailserver-Testmail-*"

    Leider hab ich die Quelle nicht mehr - ich erinnere, daß der Microsoft Junk Filter wie oben für GMX erwähnt, gerne Mails mit Test in Subject oder body abweist.

    Aus eigener Erfahrung: Mails, die irgendwie zu bestehenden Threads passen, werden akzeptiert, auch wenn neue Malis vom gleichen Host mit neuen Threads von Microsoft abgelehnt werden.

    Ein automatisierter Test muß also ein wenig anspruchsvoller sein - jedesmal mit einem neuen Subject und irgendeinem halbwegs sinnvollen Content, der auch wechseln sollte.

    Eben auch festgestellt...


    Wie lasst ihr euch über ein Blacklisting informieren?

    über mxtoolbox.com lasse ich mich informieren. Momentan hat der Block noch keine Mails von meinen Nutzern verhindert; die Anzahl der Abuses auf der ASN scheint aber auch runterzugehen, sodaß wir Hoffnung haben, daß dieser Block bald von selbst verschwindet. Lt. Support scheint netcup wenig motiviert, die Listung kostenpflichtig zu entfernen - kann ich gut nachvollziehen.

    neee - bei mir wird nur sehr sporadisch mal nach dem 2fA gefragt. Welches selfhosted nimmst Du? Bitwarden_rs kann ich empfehlen, kleinerer Fußabdruck, flott und nett.

    Nein? Du kannst Deinen Server auch ohne Optimierung noch normal verwenden bzw. stoppen/starten. Insofern zwingt Dich der Hoster nicht dazu und es fällt meiner Meinung nach nicht unter das SLA.

    (...)

    Wenn ich diese ITIL Geschichten richtig verstanden habe: Das sind planbare Wartungsarbeiten, die dann nicht zur SLA gerechnet werden. Wir als Dienstleister (egal ob pro bono oder kommerziell) könnten ja den Service in der Wartungszeit von anderen Maschinen aus erbringen, oder die Wartungsarbeiten außerhalb der vereinbarten Servicezeiten vornehmen.

    Das mit der Verstaatlichung der Infrastruktur hätte ich früher auch so gesehen. In Anbetracht von deutlich sichtbaren Zensurbestrebungen bin ich aber nicht länger ein Freund dieser Idee - zumindest nicht, wenn es keine Kontrollmechanismen gibt, die Grundrechte auch unmittelbar durchzusetzen vermögen.

    In der Tat, verlockend ist der Gedanke schon: in der idealen Welt braucht's nur einen, der Infrastruktur anbietet (den Staat), und der machts dann richtig. Wenn ich mich aber dann an die Monopolistenzeit zurückerinnere, in der es nicht einmal legal war, ein 24k Modem an die Telefondose zu hängen, kommen mir da Zweifel. Und, richtig, zentrale Überwachung ist mit dezentralen Strukturen schon mal schwieriger.

    Neee, Winterreifen im Sommer mach ich nie wieder: eine Reise in die Pyrenäen und die Dinger wurden derart abgerubbelt, daß wir uns in Frankreich Michelin Pneus kaufen mußten, um nicht im nächsten Regen von der Piste zu fliegen

    Microsoft Sperre: Dran bleiben! Gerade kam ein weiterer Textbaustein / Hoffnungsschimmer:

    Recent activity coming from your IP (152.89.104.xx) has been flagged by our system as suspicious, causing your IP to become blocked. I have conducted an investigation into the emails originating from your IP space and have implemented mitigation for your deliverability problem. This process may take 24 - 48 hours to replicate completely throughout our system.


    Edit: Geht tatsächlich wieder