VPS-Bereitstellung nach erfolgreicher Zahlung – Frage und Verbesserungsvorschlag

  • Hallo netcup-Team,

    ich habe die Zahlung für meine VPS-Bestellung erfolgreich abgeschlossen. Die Zahlung wird in meinem CCP bereits als vollständig erledigt angezeigt, und es sind keine offenen Rechnungen vorhanden.

    Allerdings ist für mich derzeit nicht ersichtlich, wann der VPS bereitgestellt wird bzw. wann er im SCP verfügbar sein wird.

    Ich möchte dies nicht nur als Frage zu meiner eigenen Bestellung ansprechen, sondern auch als kleinen Verbesserungsvorschlag für die Kommunikation rund um die VPS-Bereitstellung.

    Aus Kundensicht wäre es sehr hilfreich, wenn nach erfolgreicher Zahlung im CCP bzw. SCP deutlich angezeigt würde:

    - dass die Zahlung erfolgreich eingegangen ist,
    - dass sich die Bestellung noch in der Bereitstellungsphase befindet,
    - mit welcher ungefähren Bereitstellungszeit zu rechnen ist,
    - und ob der Kunde aktuell noch etwas unternehmen muss.

    Falls sich die Bereitstellung verzögert, wäre auch eine kurze Statusinformation sehr hilfreich, damit der Kunde nicht davon ausgehen muss, dass bei der Bestellung oder Zahlung etwas nicht funktioniert hat.

    Gerade bei einer bereits bezahlten Bestellung kann fehlende Rückmeldung schnell zu Unsicherheit führen. Eine klare Statusanzeige oder eine automatische Information würde aus meiner Sicht die Transparenz deutlich erhöhen und könnte gleichzeitig unnötige Support-Anfragen vermeiden.

    Daher meine konkrete Frage:

    Wann ist ungefähr mit der Bereitstellung meines VPS zu rechnen?

    Und gibt es derzeit einen sichtbaren Status im CCP/SCP, anhand dessen ich den Fortschritt der Bereitstellung verfolgen kann?


    Ergänzung – Vorschlag zur Automatisierung:
    Zahlung bestätigt → Bestellung automatisch an das Provisioning-System übergeben → VPS automatisch bereitstellen und im SCP verfügbar machen.
    Bei Verzögerungen könnte der CCP den Status automatisch anzeigen („Bereitstellung läuft“ / „VPS verfügbar“) und den Kunden nach erfolgreicher Bereitstellung oder bei Fehlern informieren.

    Vielen Dank für Ihre Hilfe und auch für die Berücksichtigung des Verbesserungsvorschlags.

    Mit freundlichen Grüßen
    Michael Farah

  • Betreff: VPS nano G11s iv 6M NUE – SSD beworben, aber als HDD bereitgestellt?

    Hallo zusammen,

    ich möchte auf eine Unstimmigkeit bei meinem neu bestellten VPS nano G11s aufmerksam machen und würde gerne wissen, ob andere Kunden dasselbe Problem festgestellt haben.

    Ich habe den VPS nano G11s über das aktuelle Angebot von netcup bestellt. In der aktuellen Produktdarstellung wird der VPS nano G11.5s mit folgenden Eigenschaften beworben:

    • 2 vCore (x86)
    • 2 GB RAM
    • 60 GB SSD
    • Traffic inklusive
    • Snapshots, Remote Console & weitere Funktionen
    • Preis im aktuellen Angebot: 3,10 € pro Monat bei 6 Monaten Vertragslaufzeit

    Mein tatsächlich bestelltes Produkt ist laut Rechnung:

    VPS nano G11s iv 6M NUE

    Auf meiner Rechnung vom 19.09.2026 steht eindeutig:

    6 x Advance payment for order 54481185
    VPS nano G11s iv 6M NUE
    2,08 EUR pro Monat

    Zusätzlich wurde die IPv4-Konnektivität separat berechnet.

    Nach der Bereitstellung habe ich den Server überprüft. Im SCP wird folgende Hardware angezeigt:

    RAM: 2048 MiB
    CPUs: 2
    Architecture: AMD64
    Disk: 60 GiB

    Das Problem ist jedoch die Art des Speichers.

    Auf dem Server selbst liefert:

    lsblk -o NAME,SIZE,ROTA,TYPE,MODEL

    folgendes Ergebnis:

    vda 60G 1 disk

    und:

    cat /sys/block/vda/queue/rotational

    liefert:

    1

    Damit wird das virtuelle Laufwerk vom Gastbetriebssystem eindeutig als rotierendes Laufwerk (HDD) gemeldet und nicht als SSD.

    Auch ein einfacher Schreib-/Lesetest mit dd zeigte keine typische SSD-Bezeichnung im Gerät; entscheidend ist für mich jedoch vor allem der Wert ROTA=1 bzw. rotational=1.

    Interessant ist dabei, dass die aktuelle Produktseite für den entsprechenden x86-VPS ausdrücklich 60 GB SSD ausweist.

    Daher stellt sich für mich folgende Frage:

    Handelt es sich bei meinem VPS tatsächlich um eine HDD-basierte Storage-Variante, oder ist die Anzeige im Gastbetriebssystem lediglich eine falsche bzw. nicht aussagekräftige Darstellung der darunterliegenden Storage-Technologie?

    Besonders verwirrend ist die unterschiedliche Bezeichnung:

    In der aktuellen Verkaufsdarstellung:
    VPS nano G11.5s

    Auf meiner Rechnung:
    VPS nano G11s iv 6M NUE

    Und im SCP:
    VPS nano G11s iv 6M NUE

    Es scheint daher möglich zu sein, dass netcup inzwischen den Namen bzw. die Bezeichnung des Angebots geändert hat, während die interne Produktbezeichnung weiterhin den ursprünglichen Namen verwendet.

    Falls sich jedoch die Storage-Technologie ebenfalls geändert hat, wäre es für Kunden wichtig, dies eindeutig in der Produktbeschreibung zu erkennen.

    Ich möchte ausdrücklich niemandem einen Fehler unterstellen. Mir geht es darum, die technische Situation sauber zu klären, weil die Produktbeschreibung „60 GB SSD“ für mich ein relevantes Merkmal des Angebots war.

    Vielleicht kann jemand von netcup oder ein anderer Kunde mit demselben VPS einmal prüfen, was bei ihm bei

    lsblk -o NAME,SIZE,ROTA,TYPE,MODEL

    angezeigt wird.

    Falls netcup bestätigen kann, dass es sich trotz ROTA=1 tatsächlich um SSD/NVMe-Storage handelt und dieser Wert bei der Virtualisierung nicht zuverlässig die physische Storage-Technologie widerspiegelt, wäre eine kurze Erklärung ebenfalls sehr hilfreich.

    Vielen Dank!


    image.png

  • Wurde der Server bereits provisioniert?

    Ja, der Server wurde inzwischen bereitgestellt. Ich kann mich bereits per SSH einloggen und habe die Hardware bzw. den Storage überprüft. Dabei ist mir allerdings aufgefallen, dass das virtuelle Laufwerk mit ROTA=1 als rotierend/HDD gemeldet wird, obwohl für den entsprechenden VPS 60 GB SSD angegeben sind. Deshalb habe ich dazu einen separaten Beitrag erstellt.

  • Hallo, dies ist ein Kundenforum von Kunden für Kunden. Zwar schaut Netcup-Personal hier manchmal rein, aber das ist eher die Ausnahme als die Regel.

    Feedback an Netcup kannst du am besten per Mail oder das Formular schicken: https://www.netcup.com/de/helpcenter/support

    Hallo, vielen Dank für den Hinweis.

    Das ist mir bewusst. Ich möchte den Beitrag trotzdem hier im Forum veröffentlichen, damit auch andere Kunden von dem Fall erfahren und davon profitieren können.

    Da es hier offenbar ähnliche Fragen zu solchen Bestellungen und Produktumstellungen geben kann, halte ich es für sinnvoll, den Vorgang transparent zu schildern und die Informationen für alle zugänglich zu machen.

    Parallel dazu werde ich mich selbstverständlich auch direkt an den Netcup-Support wenden.

  • Es scheint daher möglich zu sein, dass netcup inzwischen den Namen bzw. die Bezeichnung des Angebots geändert hat, während die interne Produktbezeichnung weiterhin den ursprünglichen Namen verwendet.

    Ja, die Bezeichnungen (für Neubestellungen) haben sich heute im Zusammenhang mit der Preisanpassung geändert. Siehe RAMpocalypse: We need to talk about pricing ... again

    [Suche] RS Piccolo gesucht

    Einmal editiert, zuletzt von terence (22. September 2026 um 21:12)

  • Betreff: VPS nano G11s iv 6M NUE – SSD beworben, aber als HDD bereitgestellt?

    Ich glaube, hier wird gerade etwas zu viel Bedeutung in den Wert ROTA beziehungsweise /sys/block/vda/queue/rotational hineininterpretiert.

    Der entscheidende Punkt ist nämlich, dass du innerhalb eines VPS eben nicht das physische Laufwerk des Hostsystems siehst, sondern ein virtuelles Blockdevice.

    In deinem Fall ist das /dev/vda.

    Und /dev/vda ist zunächst einmal genau das: ein virtuelles Laufwerk, das dir vom Hypervisor beziehungsweise von der Virtualisierungsschicht präsentiert wird.

    Wenn Linux für dieses virtuelle Laufwerk nun ROTA=1 beziehungsweise rotational=1 meldet, bedeutet das zunächst lediglich, dass dieses virtuelle Blockdevice gegenüber dem Gast als rotierend gekennzeichnet wurde.

    Das bedeutet aber nicht automatisch, dass sich darunter tatsächlich eine klassische HDD befindet.

    Zwischen deinem Gastbetriebssystem und dem tatsächlichen physischen Storage können mehrere Schichten liegen.

    Das kann lokaler Storage sein.

    Das kann RAID sein.

    Das kann SSD sein.

    Das kann NVMe sein.

    Das kann ein Storage-Cluster sein.

    Das kann ein verteiltes Storage-System sein.

    Das kann Netzwerk-Storage sein.

    Und theoretisch kann es natürlich auch eine HDD sein.

    Nur lässt sich genau diese Frage aus dem ROTA-Wert eben nicht beantworten.

    Der Wert sagt dir nicht:

    „Deine Daten liegen physisch auf einer rotierenden Festplatte.“

    Er sagt dir:

    „Das virtuelle Blockdevice, das dein Gast sieht, wurde als rotational markiert.“

    Das ist ein durchaus relevanter Unterschied.

    Auch die Ausgabe

    cat /sys/block/vda/queue/rotational

    ändert daran nichts.

    lsblk denkt sich diesen Wert schließlich nicht selbst aus, sondern nutzt Informationen, die der Kernel über das Blockdevice kennt.

    Wenn also sowohl lsblk als auch sysfs dort eine 1 anzeigen, bestätigt das im Wesentlichen nur, dass Linux konsistent dieselbe Eigenschaft für dieses virtuelle Gerät sieht.

    Es bestätigt aber nicht, welche Hardware tatsächlich unterhalb des Hypervisors steckt.

    Anders gesagt:

    Dein Gastbetriebssystem kann nur das wissen, was ihm die Virtualisierungsschicht mitteilt.

    Es hat keinen magischen Blick durch den Hypervisor hindurch bis in das Server-Rack.

    Wenn dort also beispielsweise physisch NVMe-SSDs verbaut wären, die Virtualisierungsschicht das virtuelle Gerät aber trotzdem mit rotational=1 bereitstellt, dann sieht dein Gast eben trotzdem ROTA=1.

    Umgekehrt wäre übrigens auch ROTA=0 kein unwiderlegbarer Beweis dafür, dass physisch ausschließlich SSDs darunter liegen.

    Dann wäre das virtuelle Laufwerk eben als nicht rotierend gekennzeichnet.

    Mehr nicht.

    Natürlich wäre bei einem SSD-basierten Backend rotational=0 vermutlich die sinnvollere Einstellung.

    Schon deshalb, weil Betriebssysteme solche Informationen teilweise für I/O-Optimierungen verwenden.

    Und es würde sicherlich auch solche Missverständnisse vermeiden.

    Aber das ist eine andere Frage als die Frage, ob ROTA=1 beweist, dass dein VPS auf HDD liegt.

    Das beweist es eben nicht.

    Ich würde deshalb an deiner Stelle einfach das testen, was am Ende tatsächlich relevant ist:

    die Storage-Performance.

    Also einen Benchmark machen.

    Und dafür würde ich eher fio verwenden als dd.

    dd ist hervorragend darin, Daten von A nach B zu kopieren.

    Das macht es seit sehr langer Zeit ausgesprochen zuverlässig.

    Als Storage-Benchmark ist es aber nur begrenzt aussagekräftig.

    Ein sequentieller Schreibtest zeigt dir beispielsweise nicht wirklich, wie sich das System bei kleinen zufälligen Zugriffen verhält.

    Und gerade dort sieht man Unterschiede zwischen klassischem HDD-Storage und SSD-basiertem Storage normalerweise wesentlich deutlicher.

    Interessant wären zum Beispiel:

    4K Random Read.

    4K Random Write.

    IOPS.

    Latenzen.

    Sequential Read.

    Sequential Write.

    Und gegebenenfalls das Ganze mit unterschiedlichen Queue Depths.

    Dann hast du zumindest konkrete Messwerte.

    Die sagen zwar ebenfalls nicht zwingend, welches genaue physische Laufwerksmodell irgendwo im Rechenzentrum verbaut ist.

    Aber sie sagen dir etwas viel Wichtigeres:

    Welche Storage-Leistung bekommt dein VPS tatsächlich?

    Und das dürfte für dich praktisch deutlich relevanter sein als ein einzelnes Flag eines virtuellen Blockdevices.

    Natürlich muss man auch bei solchen Benchmarks vorsichtig sein.

    Ein VPS läuft normalerweise auf geteilter Infrastruktur.

    Das bedeutet, dass ein Benchmark um 10:00 Uhr andere Ergebnisse liefern kann als derselbe Benchmark um 18:00 Uhr.

    Wenn andere Kunden gerade viel I/O erzeugen, kann das die Messwerte beeinflussen.

    Außerdem kann der Anbieter den Storage absichtlich begrenzen.

    Ein VPS auf NVMe-Storage muss deshalb nicht zwangsläufig mehrere Gigabyte pro Sekunde liefern.

    Man kann SSD-Storage problemlos auf bestimmte IOPS oder bestimmte Transferraten limitieren.

    Deshalb wäre auch

    „nur 300 MB/s, also keine SSD“

    keine besonders belastbare Schlussfolgerung.

    Viel interessanter wären meiner Meinung nach vor allem Random-I/O und Latenzen.

    Wenn du dort beispielsweise Werte bekommst, die mit klassischen HDDs praktisch nicht sinnvoll erklärbar wären, dann hast du einen ziemlich guten Hinweis darauf, dass du nicht einfach auf einer einzelnen rotierenden Platte gelandet bist.

    Und wenn die Werte dagegen auffällig schlecht sind, dann hast du zumindest etwas Konkretes, mit dem du beim Support nachfragen kannst.

    Dann lautet die Frage nämlich nicht mehr:

    „Bei mir steht ROTA=1, habe ich eine HDD?“

    sondern beispielsweise:

    „Mein VPS erreicht bei 4K Random Read nur X IOPS und Y ms Latenz. Entspricht das der vorgesehenen Storage-Klasse für dieses Produkt?“

    Damit kann ein technischer Support meiner Meinung nach deutlich mehr anfangen.

    Die unterschiedliche Bezeichnung zwischen G11s und G11.5s würde ich davon übrigens zunächst einmal getrennt betrachten.

    Es kann durchaus sein, dass sich Marketingbezeichnungen geändert haben, während interne Produktnamen gleich geblieben sind.

    Es kann auch sein, dass intern andere Generationen oder Varianten existieren.

    Aber auch daraus folgt nicht automatisch etwas über den physischen Storage.

    Die Kombination

    „Produktname sieht anders aus“

    plus

    „ROTA=1“

    ergibt noch keinen belastbaren Beweis für

    „netcup liefert HDD statt SSD“.

    Dafür fehlen schlicht die entscheidenden Informationen.

    Wenn du es wirklich sauber klären möchtest, würde ich deshalb zwei Dinge machen:

    Erstens einen vernünftigen fio-Benchmark durchführen.

    Zweitens netcup direkt fragen, ob das Produkt auf SSD-/NVMe-basiertem Storage liegt und warum das virtuelle Laufwerk mit rotational=1 präsentiert wird.

    Dann hast du sowohl die praktische als auch die technische Seite abgedeckt.

    Denn am Ende ist die entscheidende Aussage eigentlich erstaunlich kurz:

    ROTA=1 bei /dev/vda sagt dir, dass dein virtuelles Blockdevice als rotierend markiert ist.

    Es sagt dir nicht zuverlässig, ob der darunterliegende physische Storage tatsächlich aus HDDs besteht.

    Und bevor man aus diesem einen Bit eine größere Theorie über die Hardware des Providers entwickelt, würde ich schlicht fio starten und messen, was das Ding tatsächlich leistet.

    Das dürfte am Ende sehr viel mehr Erkenntnis bringen als noch fünf weitere Varianten von lsblk, udevadm oder irgendwelchen sysfs-Dateien auszulesen, die letztlich alle dieselben Informationen über dasselbe virtuelle Blockdevice anzeigen.

    Kurz gesagt:

    Benchmark machen.

    Ergebnisse posten.

    Dann kann man weiterdiskutieren. 🙂

    ~ RS4000 9.5G ; VPS 200 G10s ; 1 x ; VPS nano G11s ;
    ~ 3x R640 (32 Cores, 192 GIB, 12 TiB Storage)

  • oder ist die Anzeige im Gastbetriebssystem lediglich eine falsche bzw. nicht aussagekräftige Darstellung der darunterliegenden Storage-Technologie?

    Dazu brauchts kein Gastystem.

    Auf meinem normalen PC gibts zb:

    sdg 931,5G 1 disk SSD_PLUS_100
    └─sdg1 931,5G 1 part
    sdh 465,8G 1 disk Samsung_SSD_870_EVO_500GB
    └─sdh1 465,8G 1 part

    Hat also garnix zu sagen. Ich glaube auch nicht, dass NC bereits wieder bei drehenden Storages angelangt ist.

    Selbst die alten VM, die noch mit HDD verkauft wurden, laufen mittlerweile mindestens auf ssd, meist auch auf nvm...

  • Dazu brauchts kein Gastystem.

    Auf meinem normalen PC gibts zb:

    sdg 931,5G 1 disk SSD_PLUS_100
    └─sdg1 931,5G 1 part
    sdh 465,8G 1 disk Samsung_SSD_870_EVO_500GB
    └─sdh1 465,8G 1 part

    Hat also garnix zu sagen. Ich glaube auch nicht, dass NC bereits wieder bei drehenden Storages angelangt ist.

    Selbst die alten VM, die noch mit HDD verkauft wurden, laufen mittlerweile mindestens auf ssd, meist auch auf nvm...

    ## Kurzbericht zum Festplattentest

    Beide Server wurden mit `fio` jeweils 30 Sekunden lang getestet. Dabei wurden gleichzeitig Lese- und Schreibvorgänge mit einer Blockgröße von 1 MiB durchgeführt.

    | Leistung | US-Server mit SSD | Netcup-Server |
    |---|---:|---:|
    | Lesegeschwindigkeit | 659 MiB/s | 197 MiB/s |
    | Schreibgeschwindigkeit | 660 MiB/s | 199 MiB/s |
    | Durchschnittliche Latenz beim Lesen | 0,68 ms | 1,40 ms |
    | Durchschnittliche Latenz beim Schreiben | 0,83 ms | 3,62 ms |

    Der US-Server erreicht beim Lesen und Schreiben ungefähr **die 3,3-fache Geschwindigkeit** des Netcup-Servers. Außerdem reagiert der US-Server deutlich schneller, besonders bei Schreibvorgängen.

    Der Netcup-Server ist für normale Anwendungen ausreichend, eignet sich aber weniger für datenintensive Aufgaben wie Datenbanken, umfangreiche E-Mail-Systeme oder häufige Dateioperationen.


    image.png

  • jemand deinen Post gelesen hat? :)

    ich habe den VPS nano G11.5s gestern im Angebot für 2,50 € monatlich bei einer Laufzeit von 6 Monaten bestellt und insgesamt 15,50 € bezahlt. Heute wird derselbe Tarif mit 3,10 € monatlich angezeigt. In der Produktbeschreibung wurden ausdrücklich 60 GB SSD angegeben. Mein VPS erkennt den Datenträger jedoch als rotierend (vda 60G ROTA=1), und der fio-Test ergab nur etwa 197 MiB/s beim Lesen und 199 MiB/s beim Schreiben. Bitte prüfen Sie, ob mein VPS tatsächlich mit dem vereinbarten SSD-Speicher bereitgestellt wurde und ob für meinen 6-Monats-Vertrag weiterhin die ursprünglichen Angebotsbedingungen gelten. :/

    image.png

  • Mein VPS nano G11s sieht so aus:

    Liest und schreibt also bei 1 MB Blockgröße knapp 3x schneller als der US-Server. Dafür sind die Werte bei 4k Blockgröße nicht so furchtbar berühmt

  • Bei meinem VPS nano G11s sieht es grade so aus. Kommt halt auf den Host an worauf er läuft.

  • Bei meinem VPS nano G11s sieht es grade so aus. Kommt halt auf den Host an worauf er läuft.

    Es ist außerdem ungewöhnlich, dass ich im Kundenbereich kein richtiges Ticketsystem finden konnte, über das ich den Support kontaktieren und die weitere Kommunikation zu einem bestehenden Vorgang verfolgen kann. Man kann lediglich ein Formular absenden und erhält die Bestätigung, dass die Nachricht eingegangen ist. Eine Übersicht der Anfragen oder eine Möglichkeit, die Tickets zu öffnen, zu prüfen und die Diskussion mit dem Support fortzusetzen, ist jedoch nicht vorhanden.

  • Ich bedaure den Support immer mehr :)

    Allein bis dieses Ticket abgearbeitet ist, geht Arbeitskraft drauf die diesen Server erst in frühestens 3-5 Jahren in die schwarzen Zahlen bringt.


    der fio-Test ergab nur etwa 197 MiB/s beim Lesen und 199 MiB/s beim Schreiben.

    Nur?

    Wann hast du denn den letzten Speedtest an einer drehenden Platte gemacht?

    Als ich auf SSD umgestiegenbin, lagen die Raten zwischen 50 und 110MB. Und das bei optimalen Bedingungen, garantiert nicht bei 1MB Blöcken.

    Das da ist also bereits 4 mal so schnell, wie ich es bei einer mechanischen Platte erwarten würde.

    im Angebot für 2,50 € monatlich

    Dafür erwartest du also premium Datenraten? Hmm.


    Wenn du nicht zufrieden bist, gibt es sicher eine menge Leute im Forum die dir innerhalb von Sekunden den Server bei vollem Kostenausgleich abnehmen.

    Aber bitte den Transfercode nicht einfach Posten, sonst ist der Server nach 10 Sekunden in China...

  • Das Angebot wurde mit SSD-Speicher beworben. Mein Punkt war daher lediglich, dass die gemessene Leistung von etwa 197–199 MiB/s nicht wirklich zu dem passt, was ich von einer SSD erwarten würde.

    Was den „China“-Witz betrifft: Ich glaube nicht, dass die Chinesen meinen Server stehlen werden. Schließlich haben sie ja keine Völker und Staaten gestohlen oder besetzt – das liegt einfach nicht in ihrer Natur. 😄

  • Ich bestreite gar nicht, dass das Angebot im Vergleich zu den aktuellen Marktpreisen sehr gut ist: 15,50 € für sechs Monate, 2 GB RAM, 2 vCPU und 60 GB Speicher – deshalb habe ich den VPS ja auch gekauft.

    Der einzige Punkt, den ich kritisch sehe, ist die Festplattengeschwindigkeit. Die gemessenen etwa 197–199 MiB/s lassen mich zumindest daran zweifeln, ob es tatsächlich die beworbene SSD-Leistung ist.

    Zum Vergleich: Derselbe FIO-Test auf anderen Servern mit SSD-Speicher hat bei mir etwa das 3,5-Fache dieser Geschwindigkeit erreicht. Daher finde ich die Frage nach der tatsächlichen Storage-Performance durchaus berechtigt. :thumbup:

  • Nach der Storage-Optimierung habe ich denselben FIO-Test erneut durchgeführt.

    Die Ergebnisse haben sich deutlich verbessert:

    • Schreiben: von ca. 199 MiB/s auf 537 MiB/s → etwa 2,7× schneller
    • Lesen: von ca. 197 MiB/s auf 1.583 MiB/s → etwa 8× schneller

    Die Tests wurden nach der Storage-Optimierung mit denselben grundlegenden FIO-Einstellungen durchgeführt.


    image.png