Welche Docker/Podman Container lasst ihr auf euren Servern laufen?

  • Mich würde einmal interessieren, welche Docker-Container ihr so auf euren Servern laufen lasst.

    Ich bin aktuell dabei, mein Setup etwas umzustrukturieren und schaue mich daher nach Ideen und sinnvollen Diensten um, die man gut selbst hosten kann.

    Mich würde interessieren:

    • Welche Container bei euch im Dauerbetrieb laufen
    • Welche sich für euch besonders bewährt haben
    • Und vielleicht auch, welche ihr wieder abgeschafft habt
    • Wieviel RAM hat euer Server und ob es ein VPS oder RS ist

    Ich selbst hoste aktuell:

    • Dockhand, Matrix, Caddy und Fail2Ban

    Bin gespannt auf eure Setups und vielleicht entdeckt man ja noch den einen oder anderen interessanten Dienst.

    3 Mal editiert, zuletzt von duck (24. März 2026 um 13:02) aus folgendem Grund: Anpassung der Container durchgeführt.

  • Raspberry Pi5 8GB RAM (zu Hause)

    VPS1 8GB RAM

    • portainer
    • adguard
    • grafana
    • influxdb
    • joplin-server
    • netdata
    • telegraf

    VPS2 8GB RAM (Testserver)

    • portainer
    • joplin-server
    • netdata

    - Netdata wird wohl wieder gehen und ich werde Beszel ausprobieren

    - Anstelle von Portainer möchte ich mir Dockhand mal näher anschauen

    - Crowdsec flog bei mir nach 3-monatigem Testzeitraum wieder raus (fail2ban in Zusammenspiel mit geoip-shell funktionieren in meinem Usecase deutlich besser)

    - PiHole wurde durch Adguard ersetzt, weil dieser DoH/DoT bei ein- und ausgehenden Abfragen unterstützt

    Stirbt der Elternprozess, während das Kind noch als Zombie herumsteht, wird das Kind an PID 1 weitergereicht.

    3 Mal editiert, zuletzt von dodeka (8. März 2026 um 23:06)

  • Ich bin gerade alles am neu Aufbauen auf neuen RS/VPS mit Docker und Ansible.

    RS 1000 G12 (Monitoring, 12 GB)

    • Beszel
    • Opensearch (+ Logstash + Opensearch Dashboards)
    • Traefik

    VPS 1000 ARM G11 (Management, 8 GB)

    • Munin
    • Vaultwarden
    • Wordpress (MainWP)
    • Pocket ID
    • Gitea
    • Traefik

    VPS 1000 G12 (Clouddienste, 8GB)

    • Nextcloud
    • Docker Registry
    • Navidrome
    • Podfetch
    • FreshRSS
    • Traefik

    VPS 2000 G12 (Backup, 16GB)

    • Restic Rest Server
    • Traefik

    VPS 1000 G12 (Webserver, 8GB)

    • Hier kommen diverse Webseiten hin (Wordpress und Hugo)
    • Traefik

    VPS 1000 ARM G11 (Mail, 8GB)

    • Mailcow

    RS 1000 SSDx4 G8 / VPS 2000 G8 Plus / RS 2000 G9 / VPS 1000 ARM G11 x2 / VPS 1000 G12 Pro x2 / VPS 2000 G12 Pro / RS 1000 G12 Ultra / ERROR SERVER HOARDING DETECTED

  • Garkeine. Ich finde Docker doof. :)

    Ich setze Docker auch nur ein, wenn es gar nicht anders geht. Container sind leider nur sehr schwer abzusichern.

    Ansonsten habe ich nur OpenCloud (Owncloud Nextcloud Fork) als Dockerinstanz im Einsatz, und aus gutem Grund hinter einer Web Application Firewall (WAF) am Laufen.

    There are only 10 types of people in the world: those who understand binary, and those who don't.

    Einmal editiert, zuletzt von ckd (18. März 2026 um 19:49)

  • Ich mag Docker schon, damit lässt sich einfach alles besser trennen

    Also drauf ist bei mir:

    • portainer (probiere ich aber gerade durch dockhand abzulösen - dort ist das updaten leichter)
    • nginx (gerade im Parallelbetrieb mit zoraxy - soll Ersatz werden, gefällt mir besser)
    • uptime-kuma
    • vaultwarden
    • calibre-web
    • rustdesk

    gespielt wird gerade mit
    immich (braucht aber fast zu viel Ressourcen für meinen VPS)
    odoo - für den Verein selbstgehostet
    wikijs - Wiki für den Verein

    Ohne immich werden 50% der 8 GB RAM verbraucht und Prozessor dümpelt vor sich hin. Sobald sich immich mit machine-learning dazuschaltet, läuft beides doch ziemlich voll.

    Auf dem Homeserver zu Hause läuft:

    • dockhand
    • zoraxy
    • adguard
    • homeassistant
  • Server 01
    Uptime
    Grafana
    socket_proxy ( Pflicht um die Sicherheit zu erhöhen )
    Loki
    Cadvisor
    Prometheus
    Node_Exporter
    Grafana_Backup
    MariaDB_replica
    Vaultwarden Coldstandby
    Mailcow Coldstandby
    VPN

    Server 02
    Mailcow
    Promtail
    Crowdsec
    socket-proxy
    Vaultwarden
    Traefik
    Authentik
    MariaDB Master
    PostgreSQL
    Cadvisor
    Node_Exporter
    verschiedenste WordPress und StaticSeiten
    VPN

    Server03 HomeLab
    Proxmox
    Traefik
    Crowdsec
    Paperless
    NextCloud
    Git
    VPN
    Adguard
    Opensense

    Aus Server 01 und 02 läuft alles in Docker Containern. Auf Server 03 entweder LXC oder VM

    Wenn richtig configuriert ist die Combination

    SCP Firewall / Lokale Firewall / Docker Socket Proxy / Crowdsec ein guter Schutz vor fast allem. Zumindestens hat es mich die letzten Jahre davor bewahrt das was kompromittiert wurde oder irgendwelche Miningbots auf meinen Servern gelandet sind. :)

    Achja und ich mag Docker auch wenn IPv6 auf den Netcup Servern manchmal Zickig sein kann.

  • Was hat dich dazu bewogen auf Podman zu setzten, anstatt auf Docker? Bzw. welche Vorteile hast du daraus?

    Der Hauptgrund war Sicherheit durch Architektur: Docker läuft über einen zentralen Daemon mit Root-Privilegien stirbt der, verlierst du Kontrolle über alle Container. Podman ist daemonless, jeder Container ist ein direkter Kindprozess des aufrufenden Users. Dazu kommt echtes Rootless by Design über User Namespaces, ohne sudo, ohne SUID das reduziert die Angriffsfläche drastisch. Was mich aber wirklich überzeugt hat, ist die native systemd-Integration: Mit Quadlets definiere ich Container direkt als systemd-Units, kein docker-compose, kein extra Orchestrierungslayer. Lifecycle, Restart-Policies, Logging via journald alles läuft über systemd. OCI-Kompatibilität ist dabei selbstverständlich, Docker-Images laufen ohne Anpassung weiter.


    PS: Noch ein Bonuspunkt Docker manipuliert iptables eigenständig und aggressiv, komplett an ufw/firewalld vorbei. Ports, die man eigentlich geblockt haben wollte, waren plötzlich von außen erreichbar. Skill issue? Vielleicht aber ein Sicherheitstool, das stillschweigend deine Firewall-Regeln umgeht, hat schlicht ein Design-Problem.

    🥋 ARM-Samurai, Linux-Ninja 🥋

    Beagle Daddy predigte Wahrheit
    Performance ohne Kompromisse
    Eleganz in jedem Byte
    Dein Setup sollte ARM sein ⚡

  • PS: Noch ein Bonuspunkt Docker manipuliert iptables eigenständig und aggressiv, komplett an ufw/firewalld vorbei. Ports, die man eigentlich geblockt haben wollte, waren plötzlich von außen erreichbar. Skill issue? Vielleicht aber ein Sicherheitstool, das stillschweigend deine Firewall-Regeln umgeht, hat schlicht ein Design-Problem.

    Schlechte Designentscheidung oder unvollkommene Implementierung... wer weiss das schon. ^^

    Der Grund, warum der Betrieb von Docker im Sicherheitsbereich schwierig bis aufwaendig und Podman in dem Fall einfach die bessere Wahl ist. Wobei ich da selber zu konservativ bin. Ich versuche Container zu vermeiden, wenn moeglich. Unheimlich wird es, wenn gleich mehrere Instanzen auf dem gleichen System laufen, die dann das Potenzial haben, sich gegenseitig weh zu tun. Wer schon mal OpenLDAP, Keycloak, Certificate Authority und ein Groupware auf dem gleichen System hatte (alles Docker Container) und der Hersteller sowas dann noch ernsthaft als "sichere" Appliance verkauft hat, kennt das Problem. Der letzte Schrei halt, und dieser letzte Schrei, war ein Angstschrei. :)

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