Probleme bei der Zustellung von E-Mails an AOL/Yahoo

  • Hallo zusammen,

    ich habe aktuell ein Zustellproblem bei E-Mails an AOL/Yahoo-Adressen. Beim Versand über Netcup-Mailserver erhalte ich einen temporären Bounce mit

    421 4.7.0 [TSS04] Messages from [IP] temporarily deferred due to unexpected volume or user complaints

    Mein Setup wirkt technisch sauber:

    • Versand über Netcup

    • SPF und DKIM: pass

    • kein Massenversand

    Der Bounce tritt ausschließlich bei AOL/Yahoo auf.

    Mich würde interessieren:

    • Hatte jemand von euch kürzlich das gleiche Problem?

    • Was hat bei euch konkret geholfen?

    • Hat es sich einfach nach einiger Zeit erledigt oder war ein Eingreifen nötig?

    Danke für eure Erfahrungen.

    Fred

    Entspannung finde ich nach Feierabend beim Nachrechnen alter Steuererklärungen.

  • Du nutzt hier das Webmailing von netcup. Wende dich am besten an den Support damit die gucken das sie diesen Mailversand wieder geregelt bekommen.

    Ggf. ist einfach nur die IP auf einer Blacklist und das können die schnell bereinigen lassen, ggf. muss der Support hier bisschen mehr machen.

    Aber für dich wichtig ist: Du hast hier Mail as a Service. Da muss sich der Mailserverbetreiber kümmern.

  • Ich habe mich auch an den Support deswegen vor ca. 2 Wochen gewandt und folgende Antwort erhalten:


    Guten Tag,

    vielen Dank für Ihre Anfrage.

    Die genannte Blacklist listet ganze Provider-Netze (ASNs) von Providern, welche aus Sicht von UCEPROTECT besonders massiv Spam versenden. Das Listing eines ganzen ASNs wird im Rahmen von Spamschutz-Maßnahmen in der Regel nicht als einziger Indikator für eine Ablehnung von E-Mails verwendet, weil das fast zwangsläufig dazu führt, dass es zu falsch-positiven Ablehnungen von legitimen E-Mails kommt. Dennoch, aufgrund der zahlreichen Meldungen unserer Kunden, scheint die UCEPROTECT Blacklist von einigen Empfängern zu diesem Zweck genutzt zu werden.

    Grundsätzlich lässt sich ein Eintrag auf einer Blacklist für einen großen Internet Serviceprovider, wie wir es sind, nie vollständig vermeiden. Es genügt dafür, dass einige Kunden über einen kurzen Zeitraum gehackt werden oder absichtlich Spam versendet wird. In solchen Fällen reagieren wir, auch dank unserer permanenten Systemüberwachung, sehr schnell. So überwachen wir z.B. bei von uns betriebenen Systemen die Anzahl an ausgehenden E-Mails kontinuierlich. Bei Systemen, die von unseren Kunden betrieben werden (Server) reagieren wir schnellstmöglich auf Abuse-Meldungen, welche an unsere E-Mail-Adresse abuse@netcup.de gesendet werden können. Wir sind bei den üblichen Feedback-Loops eingetragen, um auch automatische Abuse-Meldungen, die Kunden z.B. in Webmail-Interfaces mancher Anbieter durch einen Klick auf "Spam melden" erzeugen können, zu erhalten.

    Trotz des massiven Aufwands, den wir auch im Interesse eines Internets mit möglichst wenig Spam und schadhaften Systemen betreiben, kann es zu Listings kommen. Der Betreiber von UCEPROTECT fordert für das sofortige Delisting von einzelnen IP-Adressen eine hohe Gebühr. Dies ist ein besonderes Geschäftsverhalten, wenn man dies mit anderen, gängigeren Blacklists vergleicht. Eine solche Gebühr werden wir auch in keinem Fall zahlen. Die UCEPROTECT-Blacklist führt bei einzelnen IP-Adressen sieben Tage nach Eintragung ohne weiteren Vorfall ein automatisches Delisting kostenfrei durch. Bei anderen Blacklist-Providern können wir nach erfolgter Behebung jederzeit kostenfrei manuelle Delistings anfordern, die dann im Regelfall beinahe sofort durchgeführt werden.

    Potenziell kann ein Blacklisting jeden Mailanbieter treffen und diese Probleme sind auch bei größeren Freemail-Anbietern nicht ausgeschlossen.

    Sollte eine Nachricht aufgrund des Listings auf UCEPROTECT abgelehnt worden sein, rate ich dazu, mit dem Empfänger über einen alternativen Weg in Kontakt zu treten und die IP-Adressen / E-Mail-Adressen / E-Mail-Domains whitelisten zu lassen, sodass eine Zustellung in jedem Fall erfolgen kann. Dies ist sicher auch im Interesse des Empfängers. Auch rate ich Ihnen dazu, diesen über die Problematik mit der Blacklist zu informieren.

    Mit freundlichen Grüßen,

    netcup Team

  • Frohes neues zusammen,

    ich habe ebenfalls das Problem, dass sich seit meinem Serverumzug auf der UCEPROTECTL3 liste stehe, seit knapp einen Monat. Heute habe ich Netcup eine Nachricht geschrieben und die Antwort war:

    Grundsätzlich lässt sich ein Eintrag auf einer Blacklist für einen großen Internet-Service-Provider, wie wir es sind, nie vollständig vermeiden. Es genügt dafür, dass einige Kunden über einen kurzen Zeitraum gehackt werden oder absichtlich Spam versendet wird. In solchen Fällen reagieren wir, auch dank unserer permanenten Systemüberwachung, zügig. So überwachen wir z. B. bei von uns betriebenen Systemen die Anzahl an ausgehenden E-Mails kontinuierlich. Bei Systemen, die von unseren Kunden betrieben werden (Server) reagieren wir schnellstmöglich auf Abuse-Meldungen, welche an unsere E-Mail-Adresse abuse@netcup.de gesendet werden können. Wir sind bei den üblichen Feedback-Loops eingetragen, um auch automatische Abuse-Meldungen, die Kunden z. B. in Webmail-Interfaces mancher Anbieter durch einen Klick auf „Spam melden“ erzeugen können, zu erhalten.

    Trotz des massiven Aufwands, den wir auch im Interesse eines Internets mit möglichst wenig Spam und schadhaften Systemen betreiben, kann es zu Listings kommen. Der Betreiber von UCEPROTECT fordert für das sofortige Delisting von einzelnen IP-Adressen eine hohe Gebühr. Dies ist ein besonderes Geschäftsverhalten, wenn man dies mit anderen, gängigeren Blacklists vergleicht. Eine solche Gebühr werden wir auch in keinem Fall zahlen. Die UCEPROTECT-Blacklist führt bei einzelnen IP-Adressen sieben Tage nach Eintragung ohne weiteren Vorfall ein automatisches Delisting kostenfrei durch. Bei anderen Blacklist-Providern können wir nach erfolgter Behebung jederzeit kostenfrei manuelle Delistings anfordern, die dann im Regelfall beinahe sofort durchgeführt werden.

    Potenziell kann ein Blacklisting jeden Mailanbieter treffen, und diese Probleme sind auch bei größeren Freemail-Anbietern nicht ausgeschlossen.

    Sollte eine Nachricht aufgrund des Listings auf UCEPROTECT abgelehnt worden sein, rate ich dazu, mit dem Empfänger über einen alternativen Weg in Kontakt zu treten und die IP-Adressen / E-Mail-Adressen / E-Mail-Domains whitelisten zu lassen, sodass eine Zustellung in jedem Fall erfolgen kann. Dies ist sicher auch im Interesse des Empfängers. Auch rate ich Ihnen dazu, diesen über die Problematik mit der Blacklist zu informieren.

    Sollten Sie darüber hinaus weitere Fragen haben stehen meine Kollegen und Ich Ihnen gerne zur Verfügung.


    ich fühle mich etwas veräppelt..

    lg
    André

  • Sollte eine Nachricht aufgrund des Listings auf UCEPROTECT abgelehnt worden sein, rate ich dazu, mit dem Empfänger über einen alternativen Weg in Kontakt zu treten und die IP-Adressen / E-Mail-Adressen / E-Mail-Domains whitelisten zu lassen, sodass eine Zustellung in jedem Fall erfolgen kann.

    Wo und wie genau geht das denn bei Netcup?

  • Ich glaube, die war, genau wie die Kommunikation auf mein letztes Serverticket, einfach KI generiert.

    Hätte er mir auch einen Link zum Forum geben können.

    Du hast auch keine Ahung, ob man je von der Liste runter kommt oder? Also langfristig. Hätte den alten Server mal behalten sollen.

    Es heißt zwar nach 7 Tagen... Aber wenn die wie 50IP´s auffällig sind, dann ist der Block wieder drauf der Liste, und und und... Das nervt mich.

  • Die großen Anbieter haben alle eigene Support-Seiten, wo man im Falle eines Falles ein Delisting durchführen kann. Dazu muss man das Problem beheben und das Delisting-Formular ausfüllen. Die verlassen sich nur auf sich selber.

    Die Telekom wollte früher immer nur Mails von Servern erstmalig annehmen, wenn da auch ein Impressum existiert hat. Das war immer eine besondere Freude bei technischen Domains ohne Website. Machen die das heute immer noch so?

    | VPS: 28 | vCPU: 75 | Memory: 104 GB | Disk: 4012 GB |

  • Die großen Anbieter haben alle eigene Support-Seiten, wo man im Falle eines Falles ein Delisting durchführen kann. Dazu muss man das Problem beheben und das Delisting-Formular ausfüllen. Die verlassen sich nur auf sich selber.

    Die Telekom leider nicht. Zumindest habe ich nichts gefunden. Ich werde da mal eine Mail hinschicken.

    Die Telekom wollte früher immer nur Mails von Servern erstmalig annehmen, wenn da auch ein Impressum existiert hat. Das war immer eine besondere Freude bei technischen Domains ohne Website. Machen die das heute immer noch so?

    Ist mir nicht bekannt. Aber mit der Telekom habe ich auch nicht sehr viel am Hut.

  • Gerade die ist da am Stressfreiesten.

    ne Mail an Tosa genügt da fast immer.

    Also ich selber habe keine Probleme, weder bei Google, noch bei Microsoft oder gmail.
    Warum die Mail vom Bekannten bei der telekom nicht eingetrudelt ist, weiss ich auch nicht.

    Naja, mal abwarten. Mir ist nur aufgefallen, dass seit Dezember 25 auch hier vermehrt Probleme mit Blocklist beschrieben wurden.