Das längste Thema

  • Wenn du glaubst, dass Branchen, wo die Kunden jederzeit in freier Entscheidung wegbleiben können, sich die Taschen vollmachen, indem sie die Preise anheben,

    Das Gastgewerbe ist da eben ein gern genommenes Beispiel wegen der dort seit Jahrhunderten üblichen Steuerhinterziehung und dem "einfach verdienten Geld". Die beschweren sich ja bei jeder neunen "Repressalie" die es wieder ein kleiiiin wenig schwerer macht, 30% der Einnahmen nicht in die Kasse zu tippen... Es hieß nicht umsonst Jahrzehntelang "wer nichts wird wird Wirt"... :)

    Ausnahmen davon hat es und wird es immer geben, aber die sind nicht die Regel.

    Ziehn wir doch lieber über die Ölkonzerne her, denen wir als Steuerzahler jetzt die Abgaben noch zusätzlich zu ihren Übergewinnen schenken, weil sie das Steuergeschenk nicht im Geringsten weitergeben müssen. DIE haben eine NOCH bessere Lobby als die Gastronomie. :)

  • Die Eltern dürfen mit ihren Blagen essen gehen, wenn das Restaurant das unterstützt, aber wir tun jetzt bitte nicht so, als hätte die Bedienung damit keinen erhöhten Aufwand. Und es liegt in der Natur der Sache, dass man nur mit positiven Trinkgeldbeträgen etwas ausdrücken kann: Weil man für schlechte Bedienung nicht die Rechnung kürzen kann, ist "kein Trinkgeld" ein Verriss, und wenn 3% nicht in einer schlechten Leistung begründet sind, dann sagt das einfach etwas über den Gast aus, besonders wenn der sich auch noch darüber aufregt, dass der Geiz nicht als Auswahlmöglichkeit angeboten wird. Man kann Trinkgeld kategorisch ablehnen, oder arm oder geizig sein, aber dann braucht man sich nicht zu wundern, wenn auch sonst niemand über das absolut Notwendige hinausgeht. Als Gast, der sich regelmäßig über die Selbstverständlichkeit wundert, mit der viele Eltern ihren freilaufenden Kindern keine Rücksichtnahme auf andere Gäste abverlangen, sage ich dir: Nein, niemand schuldet Eltern Dank für ihre Abkömmlinge.

  • Mal was anderes:

    Was haltet ihr hiervon

    grafik.png

    Heute Solar, morgen Wind.

    Wieso "müssen" bei Wind die Windräder abgeschaltet werden "weil sonst die Netze zusammenbrechen", bei Solar klappt es aber problemlos?

    Auffällig ist immer, das Wind genau bei 0€ Börsenpreis bleibt, der Solarstrom aber darunter geht...

  • Die Eltern dürfen mit ihren Blagen essen gehen, wenn das Restaurant das unterstützt,

    DU bist aber gnädig.

    Lass mich raten: Kinderloser Gastronom mit "Hunde erlaubt" Schild? :P

    viele Eltern ihren freilaufenden Kindern keine Rücksichtnahme auf andere Gäste abverlangen

    Hier bin ich allerdings zu 100% bei dir. Aber Kleinkinder sind eben noch keine verzogenen Gören, die ein ganzes Lokal ohne Eingreifen der Eltern terrorisieren (übrigens habe ich bei solchen Fällen auch kein Problem damit, die Eltern damit (je nach Reaktion durchaus auch Lautstark werdend) darauf hinzuweisen. Machmal gibt es dann sogar Applaus von anderen Gästen, immer aber dankbare Blicke von der Wirtschaft).

    Aber bevor es jetzt in den beleidigenden Bereich geht, wechsle ich mal das Thema :D

    Einmal editiert, zuletzt von ASS (26. April 2026 um 17:52)

  • Wieso "müssen" bei Wind die Windräder abgeschaltet werden "weil sonst die Netze zusammenbrechen", bei Solar klappt es aber problemlos?

    Klappt technisch nicht problemlos und kostet die Netzbetreiber auch Geld - zur Not gehts auf den Shunt Reactor.

    Technisch sinnvoll ist auch eine Regelung von Solar, allerdings hat man mit Rücksicht auf viele Eigenheim-Solarbesitzer bisher darauf verzichtet - denn das Equipment dafür kostet auch Geld.

    Auffällig ist immer, das Wind genau bei 0€ Börsenpreis bleibt, der Solarstrom aber darunter geht...

    SDLWindV - SystemDienstLeister Wind Verordnung. Da darf und kann gesteuert abgeregelt, bei Solar ist das im Wesentlichen ungeregelt.

    Ich bin mir allerdings aktuell nicht sicher, ob auch große Freiflächenanlagen mit mehreren 100MW mittlerweile auch abgeregelt werden müssen. Eine Diskussion dazu gab es auf alle Fälle mal, was daraus geworden ist, weiß ich leider nicht.

  • Keine Ahnung, wer Eltern eingetrichtert hat, dass die Sch**** ihrer Kinder nicht stinkt, aber genau das ist vielleicht das Problem. Gut erzogene Kinder sind immer gerne gesehen. Kinder von Eltern mit Anspruchsdenken sind überall die Hölle: in der Schule, im Einzelhandel, im Restaurant, im Park, im Hotel, ... Hunde übrigens auch.

  • Klappt technisch nicht problemlos

    Ich hätte das Problemlos in Anführungszeichen setzen (oder sogar weglassen) sollen. :)

    Fakt ist, es geht. Aber immer nur zum Nachteil des Endverbrauchers.

    Meine eigentliche Frage: Weshalb brechen bei Windstrom die Netze zusammen, bei Solarstrom aber nicht? Sehr selektive Stromleitungen? :)

    2 Mal editiert, zuletzt von ASS (26. April 2026 um 17:58)

  • Welche Kraftwerke hat man eigentlich früher runtergeregelt, wenn insgesamt zuviel Strom produziert wurde? Waren das nicht genau die, wegen denen jetzt die Windenergie runtergeregelt werden muss? Naja, ist klar, Gas- und Kohlekraftwerke sind halt klimafreundlicher als Wind- und Solarenergie. :/?(

  • Die Eltern dürfen mit ihren Blagen essen gehen, wenn das Restaurant das unterstützt, aber wir tun jetzt bitte nicht so, als hätte die Bedienung damit keinen erhöhten Aufwand. Und es liegt in der Natur der Sache, dass man nur mit positiven Trinkgeldbeträgen etwas ausdrücken kann: Weil man für schlechte Bedienung nicht die Rechnung kürzen kann, ist "kein Trinkgeld" ein Verriss, und wenn 3% nicht in einer schlechten Leistung begründet sind, dann sagt das einfach etwas über den Gast aus, besonders wenn der sich auch noch darüber aufregt, dass der Geiz nicht als Auswahlmöglichkeit angeboten wird. Man kann Trinkgeld kategorisch ablehnen, oder arm oder geizig sein, aber dann braucht man sich nicht zu wundern, wenn auch sonst niemand über das absolut Notwendige hinausgeht. Als Gast, der sich regelmäßig über die Selbstverständlichkeit wundert, mit der viele Eltern ihren freilaufenden Kindern keine Rücksichtnahme auf andere Gäste abverlangen, sage ich dir: Nein, niemand schuldet Eltern Dank für ihre Abkömmlinge.

    So wie Du Dich äußerst hast Du mit hoher Wahrscheinlichkeit keine Kinder und Enkel.
    Denn wer Kinder bzw. Kinder + Enkel hat schreibt so gewiss nicht!

    Und ein Wirt verdient nicht an wenigen "Ebenezer Scrooge" die Kinder und Tiere nicht mögen, sondern an Familien die an Familienfeiern mit Oma am Rollator, Opa im Rollstuhl und jede Menge Kinder und Enkel die dabei sind. Und alle essen und trinken.

    Ich bin der Anfang, das Ende, die Eine, die Viele ist.

    Ich bin die Borg.

    3 Mal editiert, zuletzt von Borgqueen (26. April 2026 um 19:15) aus folgendem Grund: Nachtrag Absatz Ebenezer Scrooge

  • Es hieß nicht umsonst Jahrzehntelang "wer nichts wird wird Wirt"... :)

    Ausnahmen davon hat es und wird es immer geben, aber die sind nicht die Regel.

    Hier gehst du , glaube ich zu weit mit deiner Aussage.

    Ich denke nicht, daß alle schlecht sind und es Ausnahmen gibt,

    sondern eher umgekehrt. Es gibt ein paar wenige "schwarze Schafe"

    und die sind nicht die Masse.

    Oder habe ich dich falsch verstanden?

    It's me, only me, pure michi 🦆

    RS: ja:thumbup: VPS: yep:thumbup: ARM: sicher:thumbup: WH: klar :thumbup:

    Domains: auch:thumbup:

  • Oder habe ich dich falsch verstanden?

    Ja, ich habe mich missverständlich ausgedrückt.

    Das bezog sich auf die "Eckkneipenwirte" aus den 60er und 70er Jahren.

    Damals gab es hier wirklich quasi an jeder Straßenecke eine Kneipe.

    4 Straßenquadrate und 8 Kneipen...

    Aber ich denke die "Schwarzgeldmentalität" ist in dem Gewerbe noch immer stärker vertreten, als sonstwo... Das mag für hippe Newcomerläden nicht mehr gelten...

  • Vor dem Aufkommen des Internets dienten Cafés & Gaststätten primär für Sozialkontakte.

    Ich kann mich aus meiner Kindheit noch sehr gut an diese Zeit erinnern. Meine Großeltern trafen sich auf die Art öfters mit Bekannten in Gaststätten.

    Und heutzutage geht die Mehrheit nur zum Essen in eine Gaststätte, zahlt danach und geht wieder.

    Jedoch zu früheren Zeiten blieben viele Gäste länger. Denn man wollte sich unterhalten und jeder trank, bedingt der Zeit des Aufenthalts auch mehrere Getränke.

    Ich bin der Anfang, das Ende, die Eine, die Viele ist.

    Ich bin die Borg.

  • Meine Großeltern trafen sich auf die Art öfters mit Bekannten in Gaststätten.

    Ja, das war vor der Zeit als Gäste nurnoch Geldbringer und Tischblockierer waren.

    Unsere IT Clique trifft sich auch heute noch einmal im Monat zu einem AYCE Buffet.

    Das beginnt dann um 18 Uhr und wir sind dann die letzten, die gegen 23 Uhr gehen.

    Der Griller und Nan würden da nun bestimmt 80% Trinkgeld einfordern...

    Die Bedeutung von "Gast" hat sich in den letzten Jahren ziemlich gewandelt...

    Einmal editiert, zuletzt von ASS (27. April 2026 um 05:19)

  • IT Clique trifft sich auch heute noch einmal im Monat zu einem AYCE Buffet.

    Weiß euer Wirt, dass du seine Zunft im Internet zu unfähigen, gierigen Steuerhinterziehern erklärst? Ja, die Bedeutung von Gast hat sich gewandelt, seit man als Gast mit Leuten in einen Topf geworfen wird, die sich den ganzen Abend zum Pauschalpreis bewirten lassen und dann über die Preise herziehen. Zum Glück kann man sich noch mit einem anständigen Trinkgeld von solchen Menschen absetzen.

    Nan würde

    dir empfehlen, ernsthaft über die Bedeutung von Trinkgeld nachzudenken, z.B. wer das bekommt und warum man das gibt, obwohl man dazu nicht verpflichtet ist. Viel Hoffnung, dass der Groschen fällt, habe ich nicht.

    die Kinder und Tiere nicht mögen

    Um das klarzustellen: Ich mag Kinder und Tiere, aber ich mag Eltern nicht, die für die bloße Existenz ihres Nachwuchses Dankbarkeit erwarten - und deren Kinder sind selten besser als ihre Eltern.

    ein Wirt verdient nicht

    am Trinkgeld. Das bekommt die Bedienung, die mit euch mehr Arbeit hat, die sie freundlich und ohne sich darüber zu beschweren macht, und dafür keinen Kinderzuschlag bekommt, es sei denn, ihr gebt den freiwillig. Der Wirt zieht sich euren Zorn zu, indem er in einen Vorgang, bei dem das Trinkgeld sonst schnell untergeht, einen zusätzlichen Schritt einbaut, von dem er nicht profitiert.

    Einmal editiert, zuletzt von NaN (27. April 2026 um 08:28)

  • Weiß euer Wirt, dass du seine Zunft im Internet zu unfähigen, gierigen Steuerhinterziehern erklärst? Ja, die Bedeutung von Gast hat sich gewandelt, seit man als Gast mit Leuten in einen Topf geworfen wird, die sich den ganzen Abend zum Pauschalpreis bewirten lassen und dann über die Preise herziehen. Zum Glück kann man sich noch mit einem anständigen Trinkgeld von solchen Menschen absetzen.

    dir empfehlen, ernsthaft über die Bedeutung von Trinkgeld nachzudenken, z.B. wer das bekommt und warum man das gibt, obwohl man dazu nicht verpflichtet ist. Viel Hoffnung, dass der Groschen fällt, habe ich nicht.

    Um das klarzustellen: Ich mag Kinder und Tiere, aber ich mag Eltern nicht, die für die bloße Existenz ihres Nachwuchses Dankbarkeit erwarten - und deren Kinder sind selten besser als ihre Eltern.

    am Trinkgeld. Das bekommt die Bedienung, die mit euch mehr Arbeit hat, die sie freundlich und ohne sich darüber zu beschweren macht, und dafür keinen Kinderzuschlag bekommt, es sei denn, ihr gebt den freiwillig. Der Wirt zieht sich euren Zorn zu, indem er in einen Vorgang, bei dem das Trinkgeld sonst schnell untergeht, einen zusätzlichen Schritt einbaut, von dem er nicht profitiert.

    Heutzutage ist wie es ASS bereits geschrieben hat nur noch pure Gier bei den meisten Gastronomen + bei jeder Kleinigkeit auf sehr hohem Niveau jammern.

    Im August 2025 feierte eine gute Bekannte meiner Schwiegermutter ihren 90. Geburtstag in einer Gaststätte. Bei der Planung ließ sie sich zu Mittag selbst noch Sektempfang etc. alles für ihre Gäste aufschwätzen. Die Bekannte der Schwiegermutter die 90 wurde + all deren Bekannten hatten alle abbezahlte Häuser und angesammeltes Vermögen. Und wer alte Menschen kennt, feiern die gerne und auch länger, auch wenn es mehr kostet. Hauptsache schöne große Feier.

    Bei der Planung für die Feier ließ sie sich überreden dass sie ab 16:00 h oder 16:30 h wieder gehen müssen weil die Wirtsleute wieder die Tische für nächste Gäste haben wollten. Die alten Menschen sagte ja und ärgern sich noch bis heute darüber.

    Hätten die Wirtsleute dies bei mir versucht wenn ich größer feiern wollte, dann hätte ich den direkt mitgeteilt, dass sich andere Gastronomen auf über den Umsatz freuen wenn ich mit einer großen Gesellschaft feiern möchte. Des Weiteren würde ich jedem davon abraten in die Gasstätte zu gehen wegen ...

    Und ich hoffe nicht nur, sondern ich wünsche es mir von Herzen dass eine ganze Reihe von solch Gastronomen den es bei jeder Gelegenheit nur noch um Gier geht, dass die Pleite gehen.

    Ich bin der Anfang, das Ende, die Eine, die Viele ist.

    Ich bin die Borg.

  • Nun zur Aufklärung beim Thema Trinkgeld

    ich hatte vorhin ein Telefonat mit einer Wirtin (von 2 großen Gaststätte, wo jede Gaststätte Nebenzimmer + Biergarten hat) telefoniert die ich schon seit 20 Jahren gut kenne. Eines meiner rotierenden Stammlokale (dt. Küche). Ich treffe sie auch im Sommer beim Schwimmen öfters privat und wir unterhalten uns.

    Mein 59. Geburtstag (dt. Küche) feierte ich bei Ihr (mit Trinkgeld). Nur dieses Jahr hatte ich Lust auf griechische Küche.

    Ich schilderte ihr was mir passiert ist beim bezahlen beim Griechen als die Trinkgeldabfrage kam. Und was mich daran aufregte.

    Sie teilte mir mit, sie sind aktuell auch auf der Suche nach einem neuen Kassensystem (für ihre zwei Gaststätten), da deren Kassensysteme nach Ende dieses Jahres nicht mehr weiter supportet werden. Sie schilderte mir auch, dass es aktuell sehr schwierig das passende Kassensystem zu finden. Denn manche nervige und in der Praxis unnötige Abfragen. Sie meinte wer so etwas entwickelt sollte dies Mal in der Praxis bei viel Betrieb ausprobieren.

    Zum Thema Trinkgeld teilte sie zu mir mit, dass vielen Jahren ihres Berufsleben unrealistisch ist, dass jemand 10 oder mehr Prozent Trinkgeld gibt bei einem Betrag von z. B. 183,-- €. In der Regel runden dann die meisten auf auf 190,00 €. Und selbst bei größeren Gesellschaften wie Hochzeiten, Taufen etc. Trinkgelder über 100,-- € unrealistisch sind.

    Was die Digitalisierung betrifft sei es zwar einfacher, wenn das Kassensystem dann pro bedienendes Personal das Trinkgeld ausrechnet weil dies schneller geht. Jedoch, kostet selbst die Gabe des Trinkgelds beim Kassensystem noch eine Kleinigkeit Überweisungsgebühr (so hatte ich es verstanden).

    Und sie gab mir den guten Tipp bei Kartenzahlung, wenn man den Betrag aufrunden möchte dann sag es vor dem bezahlen der Bedienung oder gebe das Trinkgeld dem bedienenden Personal in Bar. Das geht auch schnell für alle Beteiligten.

    Ich war mit der Antwort so Glücklich, dass ich mich nicht nur bei ihr bedankte, sondern ihr mitteilte, dass ich in Zukunft als Stammkundin wieder mehr zu ihr komme. Denn bevor ich begann bei 4 Gaststätten zu rotieren, gab es Mal eine Zeit wo wir 10 Jahre am Stück nur zu ihnen gingen.

    Fazit:

    • Ich Glücklich
    • Wirtin eine ehemalige Stammkundin zurückgewonnen.

    Ich bin der Anfang, das Ende, die Eine, die Viele ist.

    Ich bin die Borg.