Das längste Thema

  • Ich denke, das ist bei der Bedienung auch so angekommen. Die werden das sicher kommentiert haben, aber nicht öffentlich.

    Die Bedienung war die Junior-Chefin und keine (nicht familiäre Angestellte).

    Bei den Preisen (Speisen & Getränke) sind schon alle Betriebskosten, Personalkosten, Lebensmittel-Einkäufe etc. enthalten.

    assimilieren hat auch seine Vorteile

    Die Erwerbsregeln der Ferengi (Quelle: Memory Alpha, das Star-Trek-Wiki)

    Ich bin der Anfang, das Ende, die Eine, die Viele ist.

    Ich bin die Borg.

  • Finde ich gut, dass du dir wenigstens Gedanken darüber machst, dass die Kosten gedeckt sind, also der Betrieb nicht draufzahlt. 5€ obendrauf werden der Junior-Chefin sicher im Gedächtnis bleiben. Falls sie irgendwann vor der Wahl steht, in der Branche zu bleiben, wird sie das gebührend berücksichtigen.

  • Finde ich gut, dass du dir wenigstens Gedanken darüber machst, dass die Kosten gedeckt sind, also der Betrieb nicht draufzahlt. 5€ obendrauf werden der Junior-Chefin sicher im Gedächtnis bleiben. Falls sie irgendwann vor der Wahl steht, in der Branche zu bleiben, wird sie das gebührend berücksichtigen.

    Mir scheint es Du

    • bist zu christlich eingestellt
    • hast zu viel Geld
    • bis in dem Bereich naiv

    In der heutigen Zeit, muss jeder um so mehr schauen wie man über die eigenen Runden kommt. Alles wird teurer und die eigenen Kosten die man zu begleichen hat werden stets mehr. Wir haben nicht mehr die Zeiten wie vor 10 oder 20 Jahren.

    Ich bin der Anfang, das Ende, die Eine, die Viele ist.

    Ich bin die Borg.

    Einmal editiert, zuletzt von Borgqueen (26. April 2026 um 12:39)

  • Zitat

    A 2015 Marketwatch article reported that a server at Gorat's Steakhouse, a local spot Buffett frequents, mentioned that he usually tips about 25%, sometimes as low as 22%.

    Mal ganz allgemein: Wenn etwas in ganzen Branchen zu beobachten ist, dann ist das i.d.R. kein Effekt von Gier, besonders wenn sie nicht von Oligopolen dominiert sind. Restaurants und andere Freizeitangebote stehen unter starkem Preisdruck, weil die gesamte Kundschaft morgen auf diese Dienstleistungen verzichten kann, ohne dass irgendetwas Essentielles fehlt. In Fachsprech: Das sind Branchen mit extrem hoher Preiselastizität. Alles, was du nicht unbedingt brauchst, wird seit Jahren von beiden Seiten in die Mangel genommen: Die Kosten für Energie, Lebensmittel und Personal explodieren und die Kunden werden wegen eigenem Kostendruck schon bei gleichen Preisen immer geiziger und nehmen Preissteigerungen fast persönlich. Dass die Preise trotzdem steigen, liegt daran, dass Unternehmen ihre Kosten nicht wegwünschen können sondern bezahlen müssen. Die Angebote in nicht-essentiellen Branchen schrumpfen immer weiter. Aber all das hat nichts damit zu tun, dass es Leute gibt, die sich mit 2 Kleinkindern ins Restaurant setzen und sich dann darüber aufregen, dass sie ihre kaum 3% Trinkgeld selbst eintippen müssen anstatt es zur Auswahl zu bekommen. Solche Leute gab es schon immer.

  • Deiner Antwort nach könnte man meinen Du bist ein Gastronom.

    Und in der Gastronomie müssen sie sich nicht wundern wenn die Umsatzzahlen zurückgehen. Denn immer weniger gehen bei den Preisen heutzutage essen. Und mehre vorgefertigte Prozentzahlen zur Auswahl empfinden zum Glück viele Gäste als Nötigung. Im Internet gibt es zu dem Thema genügend Diskussionen.

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    Einmal editiert, zuletzt von Borgqueen (26. April 2026 um 13:12)

  • Mal ganz allgemein: Wenn etwas in ganzen Branchen zu beobachten ist, dann ist das i.d.R. kein Effekt von Gier, besonders wenn sie nicht von Oligopolen dominiert sind. Restaurants und andere Freizeitangebote stehen unter starkem Preisdruck, weil die gesamte Kundschaft morgen auf diese Dienstleistungen verzichten kann, ohne dass irgendetwas Essentielles fehlt. In Fachsprech: Das sind Branchen mit extrem hoher Preiselastizität. Alles, was du nicht unbedingt brauchst, wird seit Jahren von beiden Seiten in die Mangel genommen: Die Kosten für Energie, Lebensmittel und Personal explodieren und die Kunden werden wegen eigenem Kostendruck schon bei gleichen Preisen immer geiziger und nehmen Preissteigerungen fast persönlich. Dass die Preise trotzdem steigen, liegt daran, dass Unternehmen ihre Kosten nicht wegwünschen können sondern bezahlen müssen. Die Angebote in nicht-essentiellen Branchen schrumpfen immer weiter. Aber all das hat nichts damit zu tun, dass es Leute gibt, die sich mit 2 Kleinkindern ins Restaurant setzen und sich dann darüber aufregen, dass sie ihre kaum 3% Trinkgeld selbst eintippen müssen anstatt es zur Auswahl zu bekommen. Solche Leute gab es schon immer.

    Wie du ja auch schon schriebst, die (Noch-)Kunden haben auch ihre eigenen, ebenso explodierenden Kosten, die sie sich leider auch nicht wegwünschen können. Dann wird eben ein Restaurantbesuch (Wieder! Ich kann mich noch gut daran erinnern.) zum Luxus, den man sich (höchstens!) ein bis zwei Mal pro Jahr leisten kann. Schon gar mit der Familie. Aber vielleicht wird es jetzt bald besser, wenn wegen des nicht existenten Kerosinmangels zwei der drei Jahresurlaube ausfallen müssen. Dann ist wieder mehr Geld für Trinkgeld verfügbar.;)

  • Trinkgeld hat Tradition und ist ein interessantes Konzept ;). Vielleicht sollte netcup auch so etwas in die Formulare einbauen ^^. Man könnte ja z.B. beim Support damit anfangen :/:saint:.

    Dann aber bitte mit einem zusätzlichen Button zur Auswahl, auf dem "LMAA" steht den man für ablehnen anklicken kann.:)

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  • Man sollte aber trotzdem das Trinkgeld vom Preis trennen.

    Im Preis, den ein Restaurant nimmt, sind alle Unkosten +Gewinn einkalkuliert.

    Somit sind Löhne der Mitarbeiter gesichert. Klar wird das Essen teurer und das spiegelt sich in den

    steigenden Preisen wieder.

    Trinkgeld ist eine freiwillige Leistung des Kunden, der den Angestellten zugedacht ist.

    Diese wird gegeben wenn man sich wohlfühlt oder gut behandelt . Und wenn man sich eben schlecht behandelt fühlt,

    gibt man eben nix. Das Trinkgeld kommt aber aus einer Zeit vor dem Mindestlohn als Angestellte in der Gastronomie

    deutlich unter dem Durchschnitt verdient haben. Dies ist nun nicht mehr gegeben und wenn ich dann 10% Trinkgeld

    geben soll, weil es "üblich" ist 10% zu geben, sehe ich das nicht ein. Vermutlich bekommt der Angestellte das selbe

    Geld wie sein Lohn nochmal als Trinkgeld?

    Wie gesagt, vor dem Mindestlohn war Trinkgeld eine nötige Einnahmequelle für die Angestellten.

    Aber um das abzuschließen, ich gebe auch meist Trinkgeld, aber ich lasse mich nie nötigen eine vordefinierte Summe

    als Trinkgeld zu zahlen.

    Als Tipp , wie man das umgehen kann, zahlt bar in Restaurants ;)


    meine2Pfennig ;)

    It's me, only me, pure michi 🦆

    RS: ja:thumbup: VPS: yep:thumbup: ARM: sicher:thumbup: WH: klar :thumbup:

    Domains: auch:thumbup:

  • müssen sie sich nicht wundern

    Tut niemand. Wenn die Nachfrage fällt, geht das Angebot zurück, bis es wieder passt. Unter den Kosten werden Dienstleistungen auf Dauer nicht angeboten. Es ist dein gutes Recht, seltener zum Friseur zu gehen, die Maniküre ausfallen zu lassen, das Fitnessstudio zu kündigen, dem Fussballstadion fernzubleiben, das Auto nicht waschen zu lassen, keine Klavierstunden zu nehmen, und was du sonst noch an nicht-essentiellen Dienstleistungen einsparen kannst, weil deine Kosten an deinem verfügbaren Einkommen knabbern. Die werden aber alle die wirtschaftlich notwendigen Konsequenzen ziehen. Wenn du glaubst, dass Branchen, wo die Kunden jederzeit in freier Entscheidung wegbleiben können, sich die Taschen vollmachen, indem sie die Preise anheben, hast du grundlegende wirtschaftliche Zusammenhänge nicht verstanden.

  • Wenn alles in der Software des jeweiligen digitalen Zahlsystem der Gastronomie definiert ist, bin ich mir sicher, dass der Wirt auch entscheiden kann ob er diese Abfrage seiner Kundschaft zumuten möchte. Und dementsprechend die Funktion on oder off eingestellt hat.

    Ich bin der Anfang, das Ende, die Eine, die Viele ist.

    Ich bin die Borg.

  • ... und gleichzeitig der Mindestlohn gestiegen ist. Das ist m. E alles nicht so einfach. Alle Kosten sind gestiegen. Ware.Miete, Pacht ist teurer geworden...

    Danke, genau das wollte ich auch schreiben.

    Zusätzlich führen gesetzliche Auflagen, E-Rechnung im B2B-Bereich usw. zu gestiegen Kosten.

    Nur weil ein Schnitzel beim Metzger "nur um 1€ teurer geworden ist" kann man das nicht 1:1 auf die Preise der Speisekarte anwenden. Vielen ist die Auswirkung eines auf den deutschen Markt begrenzten (!) Mindestlohns nicht bewusst. #Spargel

    Unabhängig davon zahle ich nach Möglichkeit immer bar. Sollte ich mal zu wenig Geld dabei haben kommt mein Standardspruch "das Essen zahle ich mit Karte und das Trinkgeld in Bar, geht das?". Dabei blicke ich dann stets in freudig strahlende Augen... :/

    Auch für mich gilt: Trinkgeld ist eine Honorierung für gute Leistung. Bestelle ich die Pommes mit Mayo und erhalte ich diese mit Ketchup, halbiert sich das Trinkgeld automatisch - sofern es mit der reklamierten und nachgelieferten Mayo keine ordentliche Entschuldigung gibt oder die Nachlieferung mehr als 2 Minuten dauert.

  • gleichzeitig der Mindestlohn gestiegen ist. Das ist m. E alles nicht so einfach.

    Das Dilemma der Gastronomie ist, dass die Gastronomen während sie die Ausgleichszahlungen gerne eingesteckt haben, die Aushilfen haben im Regen stehen lassen und diese während dieser Zeit bemerkt haben, dass es viele viele andere Aushilfsjobs gibt, wo man gleichviel oder mehr Geld für weniger Arbeit zu besseren Zeiten verdienen kann.

    Diese Aushilfen kommen natürlich nicht wieder zurück und nun plärren die Gastronomen wieder. aber das können sie ja auch sehr gut...

  • und hatten eine Rechnung von 183,30 €.

    30€ pro Person war aber noch sehr moderat, inkl Getränken. Aber selbst bei einem solch vergleichsweise geringen Betrag hast du diesen Nepp ja erkannt.

    "Die meisten" können eben garnicht mehr (so schnell?) ausrechnen, wieviel die 10% nun in Euro wirklich sind.

    Einen 20€ Schein als Trinkgeld würde man ja eher selten auf den Tisch legen...

    Die sollen kalkulieren und nicht Trinkgelder mit zwielichtigen Methoden (und meist steuerfrei) abschnorren.

  • Die werden das sicher kommentiert haben, aber nicht öffentlich

    Was kommentiert?

    Dass sie neben ihren Lohn nicht von jungen Eltern auch noch Trinkgeld abzocken konnten?

    Dann sollen sie was andres arbeiten.

    Die Eltern haben für die Betreuung der Kleinkinder sehr viel eher Trinkgeld verdient, als ein Kellner der widerwillig nen Kinderstuhl beirückt.

  • Mal ganz allgemein: Wenn etwas in ganzen Branchen zu beobachten ist, dann ist das i.d.R. kein Effekt von Gier,

    Zumindest du scheinst nicht zwischen Deutschen und amerikanischen Verhältnissen unterscheiden zu können.

    Es ist ein riesen Unterschied, ob der Arbeitgeber den Kellner abzockt, indem er Trinkgeld bereits ins Gehalt einrechnet, oder ob, wie in Deutschland, das Trinkgeld ein steuerfreies Zusatzgeschenk an den Kellner ist.

    Aber all das hat nichts damit zu tun, dass es Leute gibt, die sich mit 2 Kleinkindern ins Restaurant setzen und sich dann darüber aufregen,

    Du findest es also unverschämt von den ELTERN, dass sie mit ihren Kindern essen gehn?

    Unverschämt finde ich das bei mitgebrachten Hunden, aber bei Kleinkindern?

    Einmal editiert, zuletzt von ASS (26. April 2026 um 17:14)

  • Also ich kenne einen Gastronon, der 7-9 mal im Jahr in Urlaub fliegt und trotzdem jammert, wie überarbeitet er doch ist und wie schlecht es ihm geht...

    Wenn er so oft in Urlaub muss ist das doch ein starkes Indiz für eine Überarbeitung. Vielleicht bezahlt ja die Krankenversicherung den notwendigen Urlaub.

    Wie auch immer, habe gestern jedenfalls bei Welke Tränen gelacht über die "Bodenhansa".