Das längste Thema

  • Bist da 100% sicher? Ich habe mir das damals immer 2x überlegt, ob ich lieber richtig "Speed" habe aber dann ne doppelte Abrechnung bekomme.

    Bei der damaligen Fritz B Karte im Rechner hieß die Option Fritz data wenn man zum schnelleren Download den A und B Kanal gebündelt hatte. Und ich nutze dies damals nur wenn bei größeren Daten damit sie schneller gedownloadet waren.

    Und richtig ins Geld ging damals wenn ich (zu Zeiten vor DSL) täglich länger in Chats war. Die damals teuerste Telefon-Rechnung die ich bezahlte betrug (soweit ich mich erinnern kann) 780 DM. Damals viel in Chats und Foren kommunizieren war ein teures Vergnügen. ;(

    Ich bin der Anfang, das Ende, die Eine, die Viele ist.

    Ich bin die Borg.

  • Damals viel in Chats und Foren kommunizieren war ein teures Vergnügen.

    Ja, ich erinnere mich an Leute, die Mailboxen in Berlin angerufen haben, weil sie irgendwo lasen "in ganz Berlin gilt Ortstarif" :)

    War dann allerdings auch wieder 10-15 Jahre früher...

    (Ortstarif war anfangs eine Einheit, egal wie lang. 23Pf pro Einheit. Später wurde das dann auf alle 15 Minuten eine Einheit erhöht...)

    Einmal editiert, zuletzt von ASS (4. März 2026 um 13:07)

  • Ich bin 1996 auch mittels Hochschul-Forschungsprojekt "always on" gegangen (Feste IP, Funkverbindung, mehrere Umzüge im Stadtgebiet), dann 2000 irgendwann am neuen Wohnort mit Sonnet Modem Flatrate online gegangen und als sie die abgeschaltet haben, war dann auch DSL verfügbar in der Wohnung.

    Diskreter Linux-Gateway mit PPPoE hat auch mehr Strom gebraucht als ein Router heute ... und alles noch verkabelt.

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  • Ich hab 98 rum mit den ersten Richtfunkverbindungen das Experimentieren angefangen.

    2Mbit Isa Karte 1300DM pro Stück. Damit dann mit selbstgebauten Dosenstrahlern eine Strecke von knapp 1,5km aufgebaut.

    Ich glaub eine der Antennen hängt heute noch... :)

    Ich hoffe Du hattest damals nicht so stark gefunkt dass der Gilb mit dem Richtfunkwagen nach Dir gesucht hatte. :D

    (Ich hatte in meiner Jugend und frühem Erwachsenenalter viele Jahre CB-Funk betrieben. Und aus der Zeit weiß ich noch gut was man nicht verwenden durfte.)

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  • Ich hoffe Du hattest damals nicht so stark gefunkt dass der Gilb mit dem Richtfunkwagen nach Dir gesucht hatte.

    Das war alles im erlaubten ISM Band und vor allem sehr schmalbandiger Richtfunk. Das hätte weder jemanden gestört, noch hätte man es messen können. Man hätte sie nur optisch suchen können...

  • Das war alles im erlaubten ISM Band und vor allem sehr schmalbandiger Richtfunk. Das hätte weder jemanden gestört, noch hätte man es messen können. Man hätte sie nur optisch suchen können...

    Während den Jahren in denen ich CB-Funk betrieb, kannte ich manche denen genügte die Power der CB-Funkgeräte nicht aus.

    Die verwendeten ab und in der Nacht eine President Jackson oder President Lincoln (beides Geräte für Amateur Funklizenz). Standardmäßig waren die Geräte bei denen nicht angeschlossen. Denn wenn sie der Gilb damals angepeilt und erwischt hätte, bzw. bei einer Kontrolle am Folgetag das Gerät noch angeschlossen gewesen wäre, dann wäre es für sie teuer geworden.

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  • Ich saß auch 1996 das erste Mal vor einem Netscape Browser. War aber an der Uni, für zu Hause war ein Internetanschluss viel zu teuer. Da hatten wir nur Datex-J fürs Online-Banking. Vorher war ich noch auf Mailboxen (Fido) unterwegs, das ging ja immer zum Ortstarif für unter 3DM/Stunde :)

    Tatsachlich hatte ich über Fido auch meine erste (Internet) E-Mail Adresse, aber Abruf war immer über die Mailbox per Terminal...

  • das erste Mal vor einem Netscape Browser

    Als diese Browsergeschichte aufkam dachte ich noch "Wasn Unsinn, gopher ist doch viel besser und alles was ich brauche" (war allerdings n Stück vor 96. 96 hab ich schon Webspache vermietet.)... :)

    Da hatten wir nur Datex-J

    Ja, BTX hatt ich auch mal, allerdings schon Parallel den Vorläufer des Internet und natürlich auch Datex-P.

    Schlagwort: Dripoff. ;)

    Mailboxen (Fido) unterwegs, das ging ja immer zum Ortstarif

    Wenn du denn einen Node im Nahbereich hattest. Anfang der 80er war das noch lange nicht der Fall. Da war ich eine von 3 Mailboxen (bundes)Landesweit.

    über Fido

    Fido, Zerberus und den ganzen Kram hab ich völlig übersprungen. Zu UUCP Mail Zeiten hatte ich schon echten Netzzugang und nen eigenen Mailserver.

  • Als ich im März 1996 den erste Internet-Anschluss beim Bonner Unternehmen hatte, hatte die T-online Seite für Nachrichten noch BTX und man muss die Zahlen der Seiten eingeben. Dafür gab es eine Index Seite. Ähnlich wie später noch lange Zeit Fernseher hatten.

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  • Ich kann mich gar nicht mehr erinnern, wann ich den Wechsel von den Münchner Mailboxen mit 2400 Baud Modem aufs Internet mit ISDN gewagt habe, aber nachdem das Zyxel Omni TA128 etwa in der Zeit auf den Markt gekommen ist, muss es wohl auch um 1996 gewesen sein :)

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  • Ich hatte mir heute Mal so meine Gedanken gemacht. In 3 ca. 4 bis 6 Jahren muss ich mit meinen Enkelkindern (dieses Jahr werden sie 6 und 2 Jahre alt) Mal eine technische Zeitreise machen und ihnen berichten was es alles an Technik schon gab und selten noch gibt.

    Ich werde im April (nächsten Monat) 60 Jahre alt. Wenn ich die vergangenen 55 Jahre zurück denke was es damals technisch gab als ich noch im Kindergarten war. krass, echt krass.

    • Einer meiner Opas hatte noch einen Telefon-Apparat W48 oder W49 (riesig schweres Teil).
    • Als Kind kann ich mich noch daran erinnern das wir einen schwarz/weiß Fernseher hatten und kurz darauf einen Farbfernseher.
      (Natürlich noch zu Zeiten von nur 3 TV Sender).
    • Mein Vater hatte ein großes Tonbandgerät von Grundig wo man noch die Bänder selbst einlegen musste. Mit diesem nahm er als Musik vom Radio auf wenn an manch Tagen Wunschkonzert von Liedern kam.
    • Ebenfalls hatte mein Vater (beruflich bedingt) Zuhause einen Anrufbeantworter welches von der Art her eine kleinere Variante von einem großen Tonbandgerät war
    • 1972 Im alter von 6 Jahren bekam ich eine Junghans Uhr mit Phosphor-Zifferblatt bei der man im dunkeln die Uhr ablesen konnte.
    • 1972 ebenfalls mit 6 Jahren erhielt ich meinen ersten Kassettenrekorder
    • Weihnachten 1978 mein erstes CB-Funkgerät (Handfunkgerät mit 12 Kanäle AM von Kaiser)
    • Mein Vater hatte beruflich damals schon mobiles B-Netz für sein Autotelefon
    • 1980 im Alter von 14 Jahren meine erste digitale Armbanduhr und eine Kompakt-Stereoanlage(was damals beides modern war)
    • Dann kamen die Sparten-Sender für das TV und man stolz man hatte mehr Sender zur Auswahl.
    • Auch kann ich mich noch als Kind an die Zeit erinnern wo es Beta, Video 200 und VHS bei Videorekordern gab bis sich VHS durchsetzte
    • Klar war ich in Ende der 8er Jahre stolz auf unseren ersten VHS Videorekorder
    • Ende der 80er Anfang der 90er meine ersten CDs
    • 1990 mein erstes DECT Telefon
    • 1992 hatte ich mein ersten Mobiltelefon von Motorola fürs Auto
    • Im Januar 1993 meinen ersten Rechner
    • 1996 den ISDN-Anschluss
    • Bei meinen Kids erlebte ich die Zeit in denen Digicam, Walkman etc. hatten
    • Mein erstes Handy hatte ich (ziemlich spät) erst im Jahr 1999

    Und gewiss könnte man die Liste von mir noch länger machen was es alles an Technik der vergangenen 55 Jahre gab.

    Tja, wenn ich das Mal irgendwann meinen Enkelkindern erzähle, dann sehen sie mich sicherlich mit großen Augen an und können sich nicht vorstellen wie das zur damaligen Zeit war. Und selbst wenn ich ihnen im Internet zeigen würde wie die Geräte damals aussahen und funktionierten wird es ihnen sicherlich schwer fallen sich dies vorzustellen.

    Und wenn man vergleicht was heutige Kids schon an moderner Technik und Geräte nutzen. :rolleyes:

    Krass, krass, wie sich die Weiterentwicklung von Technik, besonders im Bereich IT rasant weiterentwickelt hat.

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  • Auch ich habe '96 mit dem Internet gestartet.

    Damals noch mit "Hä? bin ich schon drin oder was?" :D

    Damals kam dann auch icq auf und ich konnte mit meinem Neffen in Holland

    kommunizieren, Heute läscherlich , aber damals schon beeindruckend

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    Domains: auch:thumbup:

  • Irgendwann Ende der 80er hatte ich dann mal noch einen Akustikkoppler ausgeliehen, den ich am C64 ausprobiert habe. Das war noch die Zeit als Geräte an der Telefondose noch in legal und illegal unterschieden wurden. Den hab ich aber wegen der unwägbaren Telefonkosten nach einer Woche wieder zurückgegeben ohne selbst einen zu kaufen.

    Und in der Sparkasse gabs da noch das BTX-Terminal um kostenfreie Seiten aufzurufen. Da hab ich irgendwelche Abstimmungen/Gewinnspiele mitgemacht. ;)

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    Einmal editiert, zuletzt von daq4th (4. März 2026 um 21:19) aus folgendem Grund: Typo entfernt

  • Ich habe noch jeweils ein W28 und W48. Beide Geräte noch funktionsfähig und in Betrieb. Bloß telefonieren tue ich damit nur sehr selten. Das wählen mit der Wählscheibe dauert doch zu lange :)

    Mein Opa (soweit ich in Erinnerung habe Jahrgang 1914) war damals bei der Bahnpolizei und hatte Zuhause einen Anschluss des damaligen Bahn-Telefon-Netz.

    Und auf seinem Schreibtisch Zuhause stand eine alte Adler Schreibmaschine und das W48 Telefon mit dem sehr schweren Hörer.

    Ich hatte mir gerade im Internet nochmals die Telefone W28, W48 und W49 angesehen. Aus der Erinnerung aus meiner Kindheit sage ich es muss ein W48 gewesen sein.

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  • Bloß telefonieren tue ich damit nur sehr selten. Das wählen mit der Wählscheibe dauert doch zu lange :)

    Nimm' doch ein DTMF-Generator und halte ihn an das Mikrofon die Sprechmuschel.

    Auch eine Kurzwahl für häufig benutzte Rufnummern wäre möglich.

    Zu guter Letzt: CTI

    => Du lässt den PC die Verbindung aufbauen:

    • Am PC/Tablet das Ziel wählen
    • Dein alter Apparat schellt
    • Du gehst ran
    • Beim Angerufenen läutet's

    Dieser Beitrag wurde ohne Nutzung von KI erstellt. Hatte ich selbst mal so in Betrieb.