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  • Das ist natürlich richtig. Aber wie würdest Du bzw. jemand generell es einschätzen, wenn man es jetzt nur unter dem Gesichtspunkt der Performance für normale PHP-Skripte betrachtet? Ist da das Webhosting, insbesondere das 1000er ohne garantierten RAM, einem preislich vergleichbaren VPS, sagen wir mal dem Piko oder Nano, eher über- oder eher unterlegen?

    Kann ich dir so ohne weiteres auch nicht sagen. Was genau soll das Webhosting oder der Piko/Nano ausführen. Was sind für dich normale PHP-Skripte? Ein CMS, also relativ komplex, bestehend aus vielen einzelnen PHP-Skripten oder eher was einfaches? Wenn beide als Webserver agieren sollen, kommt beim VPS halt dazu, welches OS und welcher Webserver installiert wird und wie man das System konfiguriert. Beim Webhosting ist es einfach, da hat man nicht so viele Möglichkeiten zur Optimierung.

    Wenn du einen einen konkreten Testfall hast, ich hätte einen Piko und ein Webhosting 1000 notfalls für Tests zur Verfügung, die haben gerade nichts produktives.zu tun. Auf dem Piko ist derzeit nur das Debian 12 Minimal Image von netcup installiert, also noch nicht mal PHP und ein Webserver.

  • Das ist natürlich richtig. Aber wie würdest Du bzw. jemand generell es einschätzen, wenn man es jetzt nur unter dem Gesichtspunkt der Performance für normale PHP-Skripte betrachtet? Ist da das Webhosting, insbesondere das 1000er ohne garantierten RAM, einem preislich vergleichbaren VPS, sagen wir mal dem Piko oder Nano, eher über- oder eher unterlegen?

    Ich habe ein "Webhosting Expert Special 2018" ohne RAM Garantie.

    Vor ein paar Jahren hatte ich da für die Familie ein DokuWiki laufen, die Performance war je nach Tageszeit zwischen langsam und unbenutzbar.

    Das habe ich dann auf einen VPS mit 1 GB und 2 Kernen umgezogen und da rennt es seit dem ohne Probleme.

    Möglicherweise ist das Verhalten mit einem Webhosting 2000/4000 ganz anders, aber ich habe aktuell keine Motivation zu wechseln ^^

    Der Vorteil vom Hosting ist halt ganz klar, dass man sich auf die Anwendung und den Content fokussieren kann und nicht noch den Server managen muss.

    VPS 1000 G11 | RS X-Mas 2016 🎄 | VPS A Ostern 2017 🐰 | VPS [piko|nano|mikro] G11s | RS Cyber Quack 🦆 | WH Expert Special 2018 / 4000

  • Ich habe es jetzt Mal mit einem Extremfall ausprobiert, nämlich nextcloud. Auf dem Webhosting 1000 natürlich suboptimal, weil PHP Memory Limit 128MB max. statt der empfohlenen 512 MB.

    Auf die Schnelle konnte ich es nur mit ein paar hundert kleinen Bilddateien testen, aber gefühlt läuft es auf dem Webhosting 1000 tatsächlich flüssiger als auf einem VPS Piko mit Apache. Vielleicht hab ich den aber auch nicht optimal konfiguriert.

    Überrascht mich fast ein wenig, aber gut, der Piko hat eben nur 1 Core und 1 GB RAM - was hinter dem Webhosting 1000 steckt weiß ihc nicht.

    SUCHE Mini-Web-/Mailhosting: https://forum.netcup.de/thread/21928

  • Ich habe es jetzt Mal mit einem Extremfall ausprobiert, nämlich nextcloud. Auf dem Webhosting 1000 natürlich suboptimal, weil PHP Memory Limit 128MB max. statt der empfohlenen 512 MB.

    Auf die Schnelle konnte ich es nur mit ein paar hundert kleinen Bilddateien testen, aber gefühlt läuft es auf dem Webhosting 1000 tatsächlich flüssiger als auf einem VPS Piko mit Apache. Vielleicht hab ich den aber auch nicht optimal konfiguriert.

    Überrascht mich fast ein wenig, aber gut, der Piko hat eben nur 1 Core und 1 GB RAM - was hinter dem Webhosting 1000 steckt weiß ihc nicht.

    Die vCores sind halt eine Wundertüte. Für den Piko kann ich sagen, das ist grob ein nur halb so starker vCore wie ein vCore eines VPS 1000 oder größer. Von RS-vCores ganz zu schweigen. Wie das bei den unterschiedlichen Webhostings genau aussieht weiss ich nicht. Weder wieviel Power die Cores haben noch wieviele jeweils minimal bzw maximal gleichzeitig benutzt werden können. Allerdings sind die Webhostings natürlich schon so konfiguriert, dass sie aus den Ressourcen gute Performance rausholen. OPCache, nginx als Reverse Proxy usw.

    Die Pikos verwende ich normalerweise nicht für Webhosting, eher für Monitoring, Resolver oder ähnliches. Höchstens z.B. für die Ausgabe der von Munin erzeugten Webseiten, auf die dann auch nur ich Zugriff habe. Ansonsten hätte ich da schon gern mindestens 2GB oder besser 4GB RAM.

    Ich werde mal spasseshalber ausprobieren, ob ich ein komplettes Hostingpanel wie z.B. Keyhelp darauf installieren kann und halbwegs akzeptabel zum Laufen bekomme. Ohne eingerichteten Swap wird da schon die Installation scheitern wegen zu wenig RAM. Natürlich hat man dann auch Sachen mit installiert, die es eigentlich nur für die eine Website nicht bräuchte.

    Mit einem von den Specs her ähnlichen VC1-1 ( 1 vCore, 1 GB RAM) von Strota hat das mit Swap immerhin so lala geklappt. Im Normalbetrieb lief es gut, gelegentlich hat er dann mal alle paar Wochen die IPv6 verloren, aber eine kleinere Demo-Website (mit MariaDB Datenbank) lief immerhin durchaus akzeptabel darauf. Die würde aber auch auf einem Webhosting 1000 laufen.

  • Die Webhostingserver sind VMs (laut Forenbeiträgen auf anderen Hostsystemen als die regulär verkauften vServer) und haben i.d.R. 16 (v)Cores sowie 64G RAM. Das war jedenfalls mein Letztstand beim Auslesen diverser Werte über exec() auf diversen Webhostingpakete Paketen.

    "Wer nur noch Enten sieht, hat die Kontrolle über seine Server verloren." (Netzentenfund)

  • Ohne die Info wieviele Webhostings dann darauf laufen, ist die Info leider nur begrenzt Aussagekräftig...

    Wieviele es sind, kann man eventuell noch rausfinden. Das verbessert dann zwar die Informationslage etwas, aber ohne Info, was für welche es im Einzelnen sind, bleibt es schwierig.

  • Wäre denkbar, dass man mit PHP exec() per ls-Befehl die Home-Verzeichnisse sehen kann (nicht deren Inhalte). Über den Webserver ist man ja nicht chrooted. Probiert habe ich es aber noch nicht, muss also nicht klappen. Bei anderen Hostern (z.B. 2+2) konnte man die Home-Verzeichnisse früher sogar direkt in der SSH-Konsole sehen, da gab es keine chroot. Ob es heute bei I0N0s immer noch so ist weiss ich aber nicht.

  • ASS  tab Das funktioniert nicht so einfach ;)

    • /var/www/vhosts/ hat die Berechtigung rwxr-x--x (0751), wodurch eine vollständige Verzeichnisauflistung nicht möglich ist.
    • Aber man könnte natürlich auf die Idee kommen, einfach alle nahegelegenen User-IDs mit den Verzeichnissen durchzuprobieren, ob diese existieren.
    • Ist jedoch gar nicht notwendig, da mit system() ein Blick in /etc/passwd reicht, um die Anzahl der anderen Hosting-User herauszufinden. :)

    Die Zahl ist aber auch nicht so wertvoll, wie man vielleicht denken würde. Dadurch weiß man immer noch nicht, welche Tarife das genau sind und wie stark diese User den Server auslasten bzw. wie diese genau limitiert sind. Und letztendlich könnte das Hostsystem mit diesen VMs schön überbucht sein (oder eben auch nicht), wodurch jegliche Infos wieder ziemlich nichtssagend sind.

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    4 Mal editiert, zuletzt von KB19 (8. Mai 2025 um 18:13)

  • Ich kann mir nicht vorstellen dass das bei einem einfachen jail hosting mit drin ist. Oder meinst Du auf einem vps etc?

    Das es auf einem VPS geht steht außer Frage, ich meinte schon ein normales Webhosting.

    Grundsätzlich scheint SSLVerifyClient require zu gehen, aber wenn man nirgendwo eine Root-CA angeben kann, bringt das nicht viel.

    SSLCACertificatePath geht meines Wissens nur in der VirtualHost Konfiguration und nicht via htaccess

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    Einmal editiert, zuletzt von gem (8. Mai 2025 um 21:41)

  • Bei mir liefert wc -l < /etc/passwd 2, das kann irgendwie nicht sein. Vielleicht geh ich es auch falsch an

    Du führst das wahrscheinlich über SSH über deinen Account aus, der User da kennt nur sich selbst und root in /etc/passwd.

    Du musst das über den Webserver ausführen. Z.b. über PHP.

    Bei meiner EiWoMiSau sind es da 370 User.

    Alternativ kannst du dir ja auch die angelegten IPv6 Adressen der einzelnen Webspaces in /etc/network/interfaces ausgeben lassen und zählen.