Das längste Thema

  • Betreibt hier irgendjemand einen Proxmox BS (Backup Server) auf dem gleichen System wie ein Proxmox VE (Virtual Environment)?

    Also nicht in einer VM, wirklich auf dem "Hostsystem" direkt! Das sollte bei einer manuellen Installation ja theoretisch möglich sein. :)

    Mich würden nur ein paar Erfahrungsberichte interessieren, ob das wirklich problemlos läuft und Dist-Upgrades überlebt. Besonders da man z.B. bei netcup ja keine VM für PBS auf einem PVE-System erstellen kann. Dementsprechend wäre das hier die einzige Alternative, wenn man beides auf einem einzigen vServer laufen lassen möchte. Dass man darin dann nicht die Backups von genau diesem System speichern sollte, versteht sich von selbst. :D

    "Wer nur noch Enten sieht, hat die Kontrolle über seine Server verloren." (Netzentenfund)

  • Du kannst den PBS auch als LXC laufen lassen, siehe hier LINK

    Auf die Idee bin ich tatsächlich noch nicht gekommen, dass das bei PBS funktionieren könnte. :huh:

    Danke, das teste ich in einer Test-VM einmal aus! :)

    Die "Proxmox Helper Scripts" sind generell einen Blick wert.

    Die würde ich gerne (aus diversen Gründen) vermeiden ;)

    Aber als Inspiration sind sie dennoch gut ^^

    "Wer nur noch Enten sieht, hat die Kontrolle über seine Server verloren." (Netzentenfund)

  • Eigentlich ist es eine FireWall für Mails.

    Also genau der Linux SMTP Proxy den ich meinen (früheren) Kunden bereits seit 15 Jahren vor ihre Tobit Davids, oder sonstigen Windoofs Mailsysteme schalte?

    Ist es denn eine "ein Klick Lösung"? Oder muss ich dort auch alles von Hand aktivieren und Aktuell halten?

  • KB19

    Deshalb auch bewusst "einen Blick wert".

    Alles was in den Skripten steht,kann man im Prinzip auch selbst machen....da ist ja keine Magic drin.

    Über GitHub schaue ich da nebenbei mit drüber und lasse auch ab und an einen Pull Request da.

    Der ursprüngliche Betreiber "ttek" (Username) hatte die Helper Scripts im Alleingang erstellt...er ist aber Ende 2024 an Krebs verstorben.

    Daher haben andere das Projekt übernommen....und ja: Da sind teils durchaus Fehler drin, also mit bedacht verwenden :)

  • Fortschritt ist ja auch nicht immer das Gelbe vom Ei.

    Die Überschrift sagt das Server oft nicht zuhören wenn der browser ihnen sagt welche Daten er in welcher Reihenfolge benötigt um eine Webseite zu laden.

    Darunter ist eine bunte Linie die anzeigt was der browser dem Server gesagt hat. Die farbigen Kästchen repräsentieren die verschiedenen Elemente der Webseite und ihre Platzierung in der bunten Linie den Zeitpunkt an dem sie benötigt werden um die Webseite flott aufzubauen.

    Darunter befinden sich die drei bunten Antwort Linien der jeweiligen Server die zeigen wie diese die angeforderten Teile tatsächlich in Zeit und Raum liefern. Weil nginx und nodeJS nicht so gut zuhören wie Apache (der älteste Server von den 3) und in der Mehrheit sind steht in der Überschrift “oft” und in meinem Kommentar “Fortschritt”.

    Es ist absolut nicht gesagt, dass die exakte Lieferung wie angefordert auch wirklich die "beste" = schnellste Option ist. Es kann auch eine andere Strategie sinnvoller und schneller sein.

    Siehe z.B. für NGINX: https://medium.com/@_sidharth_m_/…ts-202ca1a1cc44 .

    Server hören schon zu. Aber strukturieren halt dann die Antworten um.

    Nebenbei gibt es mittlerweile auch andere Herangehensweisen als "seriell": HTTP/3 kann multiplexen und vorhandene Verbindungen wieder verwenden. Zudem schießt es einfach über UDP (statt TCP) raus.

    Willkommen in der Zukunft.

    RS 2000 G12 Pro BW25 (8C EPYC 9645, 16GB, 1TB) | RS 500 G12 BW25 (2C EPYC 9645, 4GB, 128GB) | RS Cyber Quack (1C,2GB,40GB)

  • Habe mich nun schon öfter (naiverweise?) gefragt, wie denn generell die Performance der Webhosting-Angebote gegen die VPS-Angebote ist.

    Mir ist völlig klar, dass ein VPS insofern nicht vergleichbar ist als man hier eben völlige Freiheit/Eigenständigkeit hat im Vergleich zum Webhosting - für das zahlt man ja auch mit.

    Aber wenn ich jetzt auf einem VPS Apache/PHP installiere und mit dem Webhosting rein von der Performance her vergleiche, wie ist das dann einzuordnen?

    Ist dann z.B. ein Webhosting 1.000 vergleichbar mit einem VPS Piko? Oder sind die Webhosting-Pakete generell performanter als die ganz kleinen VPS?

    Hat jemand da konkrete Erfahrungen? Also so in die Richtung "Webhosting ABC" entspricht "VPS XYZ"?

    SUCHE Mini-Web-/Mailhosting: https://forum.netcup.de/thread/21928

  • Das ist schwer vergleichbar. Da spielen viele Faktoren eine Rolle z.B kommt ein Admin Tool wie Plesk zum Einsatz usw. Der Vorteil bei einem VPS bzw. Root Server ist auch, dass man diesen nach seinen Vorstellungen konfigurieren kann.

  • Betreibt hier irgendjemand einen Proxmox BS (Backup Server) auf dem gleichen System wie ein Proxmox VE (Virtual Environment)?

    Also nicht in einer VM, wirklich auf dem "Hostsystem" direkt! Das sollte bei einer manuellen Installation ja theoretisch möglich sein. :)

    Ja.

    Mich würden nur ein paar Erfahrungsberichte interessieren, ob das wirklich problemlos läuft und Dist-Upgrades überlebt. Besonders da man z.B. bei netcup ja keine VM für PBS auf einem PVE-System erstellen kann. Dementsprechend wäre das hier die einzige Alternative, wenn man beides auf einem einzigen vServer laufen lassen möchte. Dass man darin dann nicht die Backups von genau diesem System speichern sollte, versteht sich von selbst. :D

    Mein größtes Problem ist, dass mein Browser immer Autocompletion auf Port 8007 statt 8006 macht lol.

    Spaß bei Seite - bisher hatte ich noch keine Probleme. PBS ist bei weitem nicht so invasiv wie PVE, bringt z.B. keinen eigenen Kernel mit etc.

    Du kannst den PBS auch als LXC laufen lassen, siehe hier LINK

    Aber die Idee mit dem LXC Container finde ich auch nicht übel. Am Ende kann man das ja, genau wie PVE, auf einem einfachen Debian System "oben drauf" installieren.

    "Denn der radikalste Zweifel ist der Vater der Erkenntnis."

    -Max Weber

  • Können ja z.B. auch gegenseitige Backups verschiedener Nodes oder Cluster sein

    Genau das wäre meine Grundidee dahinter. Bzw. haben meine PBS Systeme meistens noch ein paar Ressourcen frei, die man für irgendwelchen internen Kram super verwenden könnte. In einem LXC-Container ist es dann doch praktischer und sauber getrennt als direkt auf dem Hostsystem. Und schneller wieder umgezogen :)

    /cc Homwer

    "Wer nur noch Enten sieht, hat die Kontrolle über seine Server verloren." (Netzentenfund)

  • Hm. Ja das geht bestimmt.

    Aber wäre eine einfache Samba / NFS Freigabe nicht wesentlich einfacher / Ressourcen sparender?

    Jein. Der Vorteil ist halt vor allem dass du mit einem PBS im Vergleich zur eingebauten Backup-Funktion im PVE inkrementelle Backups machen kannst oder z.B. Teil-Wiederherstellen (bis hin zu einzelnen Dateien im Dateisystem der VM), Client-Side verschlüsseln, ... lassen.

  • Der Vorteil bei einem VPS bzw. Root Server ist auch, dass man diesen nach seinen Vorstellungen konfigurieren kann.

    Das ist natürlich richtig. Aber wie würdest Du bzw. jemand generell es einschätzen, wenn man es jetzt nur unter dem Gesichtspunkt der Performance für normale PHP-Skripte betrachtet? Ist da das Webhosting, insbesondere das 1000er ohne garantierten RAM, einem preislich vergleichbaren VPS, sagen wir mal dem Piko oder Nano, eher über- oder eher unterlegen?

    SUCHE Mini-Web-/Mailhosting: https://forum.netcup.de/thread/21928

  • Ich würde das nicht unbedingt mit einem Hosting Paket vergleichen. Viel wichtiger wäre, welche Dienste bzw Applikationen möchtest du nutzen und mit wie vielen Besucher pro Tag rechnest du? Dann könnte man schon eher sagen, welcher VPS geeignet wäre.