Beiträge von [netcup] Alexander W.

    Ja, es wird eine Mail an Nutzer geben, aber das ist eher eine Ankündigung "wir rebooten jetzt im Anschluss" als eine große Vorankündigung, da wir ungerne Zeit verlieren würden, da das Risiko einfach zu hoch ist.

    Der Rollout ist schon größtenteils durch, die Reboots planen wir gerade durch.

    Sorry für die Umstände, aber Sicherheit geht bei so einer Lücke vor - desto schneller das erledigt ist, desto besser für uns alle :)

    Nur damit ihr bescheid wisst: Das Thema ist uns bekannt und wir arbeiten schon seit ein paar Stunden dran.

    ... und ja, es schaut danach aus, dass wir alles rebooten müssen - und das in den nächsten Stunden - sobald wir alles sauber getestet haben.

    Ich habe noch einen alten RS8000 und werde den weiter nutzen.

    Kann ich ganz ehrlich nur empfehlen. Wir haben nicht vor die Bestandskundenpreise zu erhöhen. Das würden wir nur in Extremsituationen machen - sprich Inflation, Strompreisexplosion und was auch immer passieren kann (und das kann viel sein, denn wer hätte vor einem Jahr gedacht, dass Speicher irgendwann wieder mehr kosten wird...).

    Moin!

    Also das soll normal sein mit den Preisen?? Mehr als das Doppelte?

    RS 8000 G11 12M NUE von 77,23 € auf 170,09 € pro Monat (inkl. 19% MwSt.)

    Na super geil! Nein Danke!

    Ich verstehe deinen Frust.

    Gefällt uns auch nicht, weil wir wissen, dass jede Person, die unserere Services nutzt nicht unendlich Budget hat für Systeme.

    Ich kann sagen, dass nach unserer Ankündigung vor kurzem wieder von Micron & Co. Preissteigerungen angekündigt wurden - also noch mehr als es bereits davor angekündigt wurde. Wir alle (uns inklusive) wird das Thema also noch lange begleiten. Wir können von unserer Seite nur so knapp wie möglich kalkulieren und so kreativ wie möglich einkaufen, damit wir euch das bestmögliche Preisgefüge anbieten können. Verluste können wir allerdings nicht machen, weil dann sind wir bald vom Markt weg.

    Liebe Grüße
    Alex

    Hab ich weitergegeben!

    Sie müssen ihr Festplattensystem reparieren, das alle ihre Systeme zum Absturz bringt. Entweder sind ihre Festplatten defekt oder es gibt ein schwerwiegendes Problem, das die vielen Supportanfragen verursacht. Ich habe mein Root-Abo aufgewertet und einen Computer mit einer unbrauchbaren Festplatte erhalten. Ich habe das Abo gekündigt, aber sie haben mir trotzdem Gebühren berechnet. Der VPS funktioniert nicht; er ist offline.

    Es gibt kein grundsätzliches Problem mit den Systemen - da funktioniert alles. Das muss bei dir was Spezielles sein. Nachdem du bereits gekündigt hast, kann ich nun leider nichts mehr machen. Ansonsten gerne das Ticket posten.

    We expect the situation to be better soon. Stay tuned. Thank you for your patience!

    Ich habe vor 30 Minuten ein Ticket über das oben genannte Formular erstellt und habe bis jetzt noch kein automatisches Bestätigungs-E-Mail dazu bekommen.

    Das war in der Tat ein Problem, das wir ein paar Stunden hatten, dass die Benachrichtigungen nicht rausgingen. Das Ticket kam aber dennoch bei uns an.

    (english version below)

    Hallo zusammen,

    wie ihr ja mitbekommen habt, haben wir derzeit eine sehr lange Bearbeitungszeit bei Support Anfragen. Nachdem diese Situation leider schon eine zeitlang anhält, möchte ich euch nachfolgend ein paar Hintergrundinformationen geben.

    Vorab – und das ist mir ganz wichtig:
    Diese Situation ist uns hier sehr unangenehm, weil wir euch neben super Servern auch einen super Support liefern wollen. Letzteres gelingt uns nicht, obwohl unser Team untertags, am Abend, an Wochenenden und Feiertagen arbeitet, um die Tickets abzuarbeiten.

    Ein wenig zur Ursache:
    Im Laufe des Frühsommers haben unsere Bestellungen begonnen zuzunehmen. Das obwohl wir unsere Werbemaßnahmen (inkl. Aktionen) im Frühjahr nahezu komplett zurückgefahren haben. Den Hintergrund kennt ihr – das sind die stark steigenden RAM- und Speicherpreise. Der Absatz ist dennoch gestiegen.

    Zu Beginn des Wachstums haben wir kein erhöhtes Support-Wachstum wahrnehmen können. Ab Mitte Juli hat sich das aber langsam gedreht und unsere Zahlen sind sehr stark gestiegen. Konkret: Wir hatten ursprünglich ein dreistelliges Ticketaufkommen pro Tag, und das ist binnen kürzester Zeit auf ein niedriges vierstelliges Aufkommen pro Tag angewachsen.

    Wir haben versucht gegenzusteuern, indem wir einen Support-Chatbot im Schnelldurchlauf online gebracht haben, um dort Erstanfragen abzuarbeiten. Diese Maßnahme war sehr erfolgreich und liefert immer bessere Ergebnisse.

    Trotzdem ist die Anzahl der Tickets weiter gestiegen. Die Unzufriedenheit war zurecht groß, da wir mittlerweile bereits eine Woche gebraucht haben, um auf eure Tickets zu antworten – in Einzelfällen sogar länger.

    Für ein paar Wochen hatten wir nun sogar die Hotline gesperrt, damit das gesamte Team an der Bearbeitung der Tickets arbeiten kann.

    Mittlerweile ist das Ticket Backlog so stark angestiegen, dass wir bei rund 10-14 Tagen an Antwortzeiten sind. Das ist einfach nicht akzeptabel.

    Also haben wir in den vergangenen zwei Wochen begonnen, effektivere Schritte einzuleiten, um die Situation zu verbessern.

    Hier unsere Maßnahmen:

    1. Einmalige Reduktion unseres Backlogs
      Um wieder tagaktuell zu werden, beantworten wir in den nächsten Tagen einen Großteil der offenen Tickets mit Hilfe eines KI-Modells, das auf unserer eigenen Infrastruktur läuft. Ihr erkennt diese Antworten an einer klaren Kennzeichnung. Rechnungs-, Kündigungs-, Abuse- und Sicherheitsthemen bearbeiten wir weiterhin ausschließlich persönlich. Wir wissen, dass nicht jede automatische Antwort euer Anliegen trifft. Wenn sie nicht hilft oder euer Anliegen noch offen ist, reicht eine kurze Rückmeldung, und ein (menschlicher) Kollege übernimmt die Kommunikation.
    2. Verbesserte Abarbeitung
      Im Zuge der Analyse haben wir uns ein umfangreiches Tool namens TiDi gebaut, um die Support Queue besser zu priorisieren, zu kategorisieren und abzuarbeiten. In diesem Fall hilft uns KI natürlich sehr, da wir in der Durchlaufzeit massiv Zeit sparen. Dieses Tool übernimmt seit einigen Tagen täglich neue Aufgaben, muss aber auch noch ein wenig trainiert werden.
    3. Support-Tickets künftig über Formular und CCP
      Ein Teil der Wartezeit entsteht, bevor überhaupt jemand an eurem Ticket arbeitet: Mails an mail@netcup.de müssen wir erst lesen, zuordnen und an das richtige Team weitergeben. Das ändern wir in drei Schritten.

      Jetzt: Neue Anliegen meldet ihr bitte über das Support-Formular im Helpcenter (wie gewohnt ohne Login). Dort fragen wir gleich das Wichtigste ab, und euer Ticket landet direkt beim richtigen Team. mail@netcup.de bleibt erreichbar und schickt euch automatisch den Hinweis auf das Formular.

      Unsere Antworten kommen ab sofort von support@netcup.com. Auf diese Mails könnt ihr wie gewohnt per E-Mail antworten. Neue Anliegen direkt an diese Adresse nehmen wir nicht an, dafür gibt es das Formular.

      Als Nächstes: Das Formular wandert ins CCP. Damit wissen wir sofort, dass wir mit dem richtigen Kunden sprechen, und ihr müsst uns Kundennummer oder Vertragsdaten nicht mehr extra raussuchen.

      In weiterer Zukunft: Die gesamte Support-Kommunikation läuft im CCP. Dann seht ihr dort auch eure offenen und abgeschlossenen Tickets. Das haben sich viele von euch gewünscht.

      Wichtig: Wer sich nicht ins CCP einloggen kann, etwa weil der zweite Faktor verloren ist oder der Zugang gesperrt wurde, erreicht uns weiterhin über ein Formular oder unsere Hotline. Abuse-, Security- und Datenschutzkontakte bleiben von all dem unberührt.

    4. Hotline wieder aktiviert
      Aufgrund der Maßnahmen, die wir nun getroffen haben, konnten wir unsere Support Hotline gestern wieder aktivieren. Damit erreicht ihr unser Support Team wieder persönlich.
    5. Chatbot für Kunden
      Unseren Chatbot, den ihr von unserer Website kennt, erweitern wir um Funktionalität für Bestandskunden. Das bedeutet, dass ihr im eingeloggten Zustand Support zu eurem Kunden-Account bekommt.
    6. Erweiterung des Teams
      Das Team erweitern wir natürlich laufend und das Team wächst weiter, um auch genügend Kapazität zu bieten.

    Neben all den Änderungen gibt es noch viel in der Pipeline, das wir machen wollen. Nun wollen wir vor allem mal das Problem lösen, damit wir euch wieder schnell und binnen weniger Stunden kompetent antworten können.

    An dieser Stelle muss ich nochmal sagen, dass unser ganzes Team, das hinter unserem Support steht – sprich unser Support, unsere Operator, unsere Buchhalter, Abuse-Team, etc. – wirklich intensiv bemüht sind, euch trotz der Situation freundlich und professionell zu helfen. Dass Tickets derzeit teilweise zwei Wochen unbeantwortet bleiben, ist inakzeptabel, aber die Menschen hinter der Queue können nichts dafür.

    Es tut mir sehr leid, dass wir euch derzeit so lange warten lassen, und ich entschuldige mich für die Unannehmlichkeiten, die euch dadurch entstehen. Umso mehr bedanke ich mich für euer Verständnis, eure Geduld und eure Treue. Wir kommen zur gewohnten Geschwindigkeit mit hoher Qualität zurück, so schnell es uns möglich ist.

    Bei Fragen oder Anregungen stehe ich euch gerne zur Verfügung.

    Liebe Grüße,
    Alex

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    English version

    Hi everyone,

    as you've probably noticed, our support response times are currently far too long. Since this has been going on for a while now, I want to give you some background.

    First, and this matters to me:
    We are not happy with this situation. We want to give you great support alongside great servers, and right now we're not delivering on the second part, even though our team is working days, evenings, weekends and public holidays to get through the tickets.

    A bit about the cause:
    In early summer, our order volume started to grow, even though we had scaled back our marketing (including promotions) almost completely in spring. You know the background: sharply rising RAM and storage prices. Sales went up anyway.

    At first, this growth didn't translate into more support requests. From mid-July onwards, that changed, and our numbers rose sharply. To give you an idea: we used to see a three-digit number of tickets per day. Within a very short time, that grew to a low four-digit number per day.

    We tried to counter this by launching a support chatbot in record time to handle initial requests. That worked well and keeps delivering better results.

    Still, the number of tickets kept growing. Frustration was high, and rightly so: by then we already needed a week to respond to your tickets, in some cases longer.

    For a few weeks we even closed the hotline so the entire team could focus on working through tickets.

    By now, the ticket backlog has grown to the point where response times are around 10 to 14 days. That is simply not acceptable.

    So over the past two weeks we've started taking more effective steps to fix this.

    Here's what we're doing:

    1. One-time reduction of our backlog
      To get back to same-day responses, over the next few days we will answer a large share of the open tickets with the help of an AI model that runs on our own infrastructure. You will recognize these answers by a clear label. Billing, cancellation, abuse and security topics will continue to be handled exclusively by people. We know that not every automated answer will fit your request. If it doesn't help, or if your issue is still open, a short reply is enough and a (human) colleague will take over from there.
    2. Better processing
      As part of our analysis, we built an extensive internal tool called TiDi to prioritize, categorize and work through the support queue more efficiently. AI helps us a lot here, because it saves a massive amount of processing time. The tool has been taking on new tasks every day for several days now, but it still needs some training.
    3. Support tickets via form and CCP (Customer Control Panel) going forward
      Part of the waiting time arises before anyone even starts working on your ticket: emails to mail@netcup.de first have to be read, categorized and forwarded to the right team. We're changing that in three steps.

      Now: please submit new requests via the support form in the Helpcenter (as before, no login required). It asks for the essentials up front, and your ticket lands directly with the right team. mail@netcup.de remains reachable and will automatically point you to the form.

      Our replies will now come from support@netcup.com. You can reply to these emails as usual. We won't accept new requests sent directly to this address; that's what the form is for.

      Next: the form moves into the Customer Control Panel (CCP). That way we immediately know we're talking to the right customer, and you won't have to look up your customer number or contract details anymore.

      Further down the road: all support communication will run through the CCP. You'll then also be able to see your open and closed tickets there, something many of you have asked for.

      Important: if you can't log in to the CCP, for example because you've lost your second factor or your access has been locked, you can still reach us via a form or our hotline. Abuse, security and data protection contacts are not affected by any of this.
    4. Hotline reactivated
      Thanks to the measures we've taken, we were able to reactivate our support hotline yesterday. You can speak to our support team directly again.
    5. Chatbot for customers
      We're extending the chatbot you know from our website with functionality for existing customers. That means you'll get support for your customer account while logged in.
    6. Growing the team
      We're continuously expanding the team, and it keeps growing to make sure we have enough capacity.

    Beyond these changes, there's a lot more in the pipeline. But right now, our priority is solving this problem so we can get back to answering you quickly and competently within a few hours.

    I also want to say this: everyone behind our support, meaning our support staff, operators, accounting team, abuse team and others, is working really hard to help you in a friendly and professional way despite the situation. Tickets going unanswered for up to two weeks is unacceptable, but the people behind the queue are not to blame.

    I'm very sorry that we're keeping you waiting this long right now, and I apologize for the inconvenience this causes you. All the more, I want to thank you for your understanding, your patience and your loyalty. We will get back to our usual speed and quality as quickly as we possibly can.

    If you have questions or suggestions, I'm happy to hear them.

    Best regards,
    Alex

    Also wir wollen verhindern, dass wir die Preise für Bestandskunden anfassen müssen. Aus heutiger Sicht, wird es auch so auf Sicht bleiben. "Auf Sicht" bedeutet aber auch keine Jahre, sondern einige Monate. Würden sich z.B. die Strompreise verdoppeln, hätten wir mit Sicherheit ein Thema. So schlimm sollte es derzeit aber nicht werden.

    Was ich jedenfalls sagen kann: Die Hardware Preise werden weiterhin steigen und nicht sinken. Braucht man sich nur die Earning-Calls mit z.B. Micron anhören, die sagen, dass ihre Preise weiter steigen werden. Es wird also eine harte Zeit für Hardware... - ABER - bleiben wir positiv: Wir versuchen mit Technologie, guten Einkaufspreisen und guten Produktconfigs euch einen bezahlbaren Service zu bieten. Das wird auch zukünftig so bleiben :)

    Auf meinen Servern habe ich die Kundennummer 1 ^^. Bei netcup habe ich eine 5-stellige und eine > 230000. Der zweite Kundenaccount wurde am 21.03.24 angelegt. Ich denke also schon, dass es mittlerweile über 300000 Kunden(nummern) geben dürfte. Das hat such schon ziemlich beschleunigt in den letzten Jahren, insbesondere auch seit dem neuen Standort Manassas, der - nicht zuletzt durch die damaligen Preise - ganz neue Kundenkreise erschlossen hat.

    432734

    Wenn die Ticketnummern fortlaufend sind, tut mir Netcup leid. Dann haben die innerhalb eines Monats 30000 Tickets bekommen.

    Ich kann dir (leider) bestätigen, dass diese Zahlen fortlaufend sind.

    Wir haben uns heute übrigens dazu entschieden, dass wir die Support Hotline wieder live schalten, damit es eine bessere Möglichkeit zur Eskalation gibt.

    Ich werde morgen ein offizielles Update hier im Forum zur Support Situation posten.

    Erstmal viele Dank an alle, die hier schon so fleißig geantwortet und geschrieben haben.

    Bei den Root Servern (RS) sprechen wir laut Ankündigung von Preissteigerungen zwischen 70 und 110 %, teilweise verbunden mit weniger Speicher. Solche Änderungen betreffen nicht nur die nächste Bestellung, sondern auch die langfristige Planung von Projekten und Unternehmen.

    Wie soll sich die europäische Hostingbranche entwickeln, wenn neue Infrastruktur in dieser Größenordnung teurer wird? Und wie lange können Kunden solche Preise noch mittragen?

    Eine sehr wertvolle Diskussion.

    Wir beschäftigen und intern die ganze Zeit damit. Anfang des Jahres dachten wir, dass es vielleicht noch 2027 wieder runtergehen wird oder vielleicht, dass eine Bubble platzt. Wenn wir damals gewusst hätten, dass es nur noch weiter nach oben geht, dann hätten wir noch mehr Hardware eingekauft.

    Wir von unserer Seite haben versucht so lange wie möglich die Preise unten zu halten - in der Hoffnung, dass die Nachbeschaffung wieder zu geringeren Preisen möglich wird. Das absolute Gegenteil ist passiert.

    Außerdem gibt es ja auch einen Austausch in der Branche auf einschlägigen Events oder auch direkt,. Da gab es die Optimisten, die sagen es wird spätestens diesen Sommer wieder besser und die Pessimisten, die dachten es wird 20x so teuer. Schlussendlich sitzen wir (Cloud- und Infrastrukturanbieter) alle im selben Boot: Jeder versucht günstig die Hardware zu beschaffen.

    Irgendwann ist das letzte Lager ausgeräumt, der letzte DDR4 und die letzte SSD verbaut und man muss nachbeschaffen. Das betrifft alle, weil keiner unlimitiert Hardware gebunkert hat.

    Wir auf unserer Seite haben nicht mal die gesamten Kosten weitergegeben und bewusst auf Marge verzichtet, um es irgendwie verträglicher zu machen. Wobei man ganz ehrlich sagen muss: 110% ist ein Aufschlag, der nicht sehr verträglich ist, wenn man das aus der eigenen Tasche zahlen muss.

    Deshalb halte ich auch mehr Transparenz innerhalb der Hardwarelieferkette für wichtig.

    Die Transparenz ist eh da - ich hab die Börsepreise gepostet. Dort seht ihr, was der Speicher am Markt kostet. Verdienen tun da dran alle, die den Speicher herstellen - und das sind drei großen Anbieter für Speicher. Selbst die großen Hyperscaler kaufen jetzt zu diesem Preis zu.

    Also es würde dir auch die Offenlegung sämtlicher Kosten nichts bringen, weil sie ohnehin mehr oder weniger transparent sind. Man hat hier fast keine Schankungen - im Großeinkauf spricht man im Anbietervergleich von Schwankungen unter 1%.

    Und wenn selbst das kaum umsetzbar ist, wäre das für mich ein zusätzlicher Grund, die Rahmenbedingungen auf EU-Ebene zu hinterfragen.

    Genau das tun wir seit etwa zwei Jahren. Ich setze mich da im Rahmen der CISPE mit einigen anderen Anbietern aus Europa dafür ein, dass die Rahmenbedingungen besser werden und die europäische Cloud- und Infrastruktur Branche eine Stimme bekommt. Das gelingt bei fairen Regulierungen (oder Deregulierungen), bei Lizenz- und Wettbewerbskämpfen und vielem mehr sehr gut. Nur hier sind wir in keiner Wettbewerbssituation - wir sind hier in der beinharten Marktwirtschaft: Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis. Solange die Anfrage so anhält (und das tut sie) und das Angebot gering ist (das bleibt es, weil Fabriken nicht so schnell gebaut werden können), wird der Preis oben bleiben.

    Für mich zeigt diese Entwicklung jedenfalls nicht, dass „der Markt“ das Problem von allein regelt.

    Das ist Marktwirschaft - sehr nüchtern betrachtet. Oft ist es super, weil es Innovation und gute Preise fördert, aber es hat eben auch Schattenseiten - wie wir es jetzt gerade sehen.


    Was kann man jetzt dagegen machen?

    Es wurde eh schon teilweise geschrieben und da spreche ich gegen unser Geschäft, aber ganz ehrlich: Mehrere Services auf einem Server, Software speicherärmer programmieren (Microsoft Windows hat mit den neuen Patches grad genau das gemacht btw), Logrotation (ist so offensichtlich, machen aber wenige), etc.

    Es ist ein bisschen wir in den 80er und 90ern, wo man sich ganz genau überlegt hat, wie viel RAM eine Variable benötigt :)

    (english version below)

    Liebe netcup Community & Kunden,

    ich muss euch leider heute mitteilen, dass wir unsere Preise aufgrund der nicht besser werdenden Hardware-Beschaffungssituation für Neubestellungen nach oben setzen müssen. Im Verlauf des Beitrags findet ihr weitere Details.

    Mir ist es auch wichtig, dass wir das nicht still und heimlich machen, sondern dass wir euch – wie bisher auch – die Hintergründe erklären und euch einen Überblick über das geben, was wir getan haben, um die Preise so gering wie möglich anzupassen.

    Vorweg:

    Bestandsverträge bleiben unverändert (=werden nicht erhöht) und ihr könnt sie weiterhin zum alten Preis upgraden (Details siehe "Vorteile für Bestandsverträge").

    VPS Lite:

    1. Die Preise für VPS Lite Server haben wir um bis zu 20% erhöht.
    2. Die Spezifikationen der Server bleiben gleich.

    VPS:

    1. Die Preise für x86 VPS werden um bis zu 40% erhöht.
    2. Zusätzlich reduzieren wir den Speicher der Disks. Das resultiert aus einer vorherigen Analyse der tatsächlichen Nutzung der Disks.
    3. Wir werden unsere VPS auch weiterhin auf Flash-basiertem Speicher mit RAID 6 provisionieren, nur NVMe können wir nicht garantieren.

    Root Server:

    1. Die Root Server werden zwischen 70% und 110% erhöht.
    2. Zusätzlich reduzieren wir den Speicher der Disks. Das resultiert aus einer vorherigen Analyse der tatsächlichen Nutzung der Disks.
    3. Zusätzlich haben wir einen RS 500 eingeführt, damit ihr die Vorteile eines Root Servers auch für kleinere Systeme bekommt.
    4. Die großen Systeme mit RS 12000 und RS 16000 haben wir wieder in unser Angebot aufgenommen, sind vorab aber nur auf Anfrage erhältlich.

    Sonstiges:

    1. Die neue Managed Private Server Tarifstruktur orientiert sich an den Preisen der Root Server, zuzüglich eines Aufschlags für den Managed Service. Zusätzlich erweitern wir da unser Angebot und machen es analog zu den Root Servern. Sprich mehr Auswahl als vorher.
    2. Die ARM-Server gleichen wir an die Spezifikationen der VPS an – zum selben Preis wie die VPS.

    Vorteile für Bestandsverträge:

    Uns ist wichtig, dass wir bei unseren Bestandsverträgen keine Preiserhöhung weitergeben und zudem auch eine Skalierung der Systeme zum alten Preis ermöglichen.

    1. Bestandskunden mit Bestandsservern können ihre Server weiterhin mit den vorher bekannten Preisen und Spezifikationen upgraden:
      Das gilt gleichermaßen für VPS (inkl. VPS Lite und VPS ARM) wie für Root Server.
      Sprich ein RS 1000 G12 kann auf einen RS 2000 G12 zum alten Preis von EUR 18,- (exkl. MwSt.) geupgradet werden. Wir haben dafür extra Ressourcen auf der Bestands-Hardware für euch freigelassen. Das trifft auch bei der Verlängerung von bestehenden Verträgen zu.
      Nur bei Bestellung eines neuen Servers gelten auch die aktualisierten Preise.
    2. Nutzt unsere Tauschbörse:
      Ihr behaltet die alten Preise der G12, auch wenn ihr einen Inhaberwechsel über unsere Tauschbörse durchführt. Dieses Angebot gilt allerdings nur solange der Vorrat reicht bzw. solange Kunden ihre nicht benötigten Servertarife zum Tausch anbieten.


    Ein paar Details zu den Hintergründen:

    Wie viele von euch wissen, sind die Preise für Hardware (insbesondere für RAM und Flash-basierten Speicher) massiv gestiegen. Der gesamte Markt ist komplett ausverkauft, das betrifft auch refurbished Komponenten.

    Hier mal ein paar Großhandelspreise für DDR5 (Quelle: TrendForce:(

    Bei DDR4 schaut es nicht besser aus (Quelle: TrendForce:(

    Wir dürfen leider aufgrund unserer Verträge keine Preise veröffentlichen, aber wir sehen diese 5x auf den Preis von vor etwa einem Jahr auch bei unseren Einkaufspreisen.

    Sämtliche Analystenreports - und wir sehen uns die mehrmals wöchentlich an - deuten weiterhin auf keine Verbesserung der Situation hin. Zusätzlich steigen unsere Einkaufspreise für neue Hardware wöchentlich an - wir müssen also handeln.

    Wir standen also vor vier Optionen:

    1. Wir verkaufen alles ab, was wir haben und setzen unsere Produkte auf ausverkauft
    2. Wir überbuchen unsere Server massiv
    3. Wir halten die Preise gleich, reduzieren aber dafür die Produktspezifikationen massiv
    4. Wir passen unsere Produkte an das Marktniveau an und haben zumindest ein Angebot am Markt

    Wir setzen auf die vierte Option.

    Zudem haben wir uns dazu entschieden, den Verkauf zum alten Preis nicht bis zum letzten verfügbaren RAM fortzuführen, sondern ein wenig früher zu stoppen. Somit können wir unseren Kunden mit bestehenden Verträgen weiterhin die günstigere Hardware zum alten Preis anbieten.

    Zu den Optionen:

    • Option 1 ist schlimmer als teurer zu werden, denn wenn ihr bereits Projekte habt und dann noch einen kleinen Server bei uns braucht, hättet ihr gar keine Möglichkeit mehr dazu - und das wollen wir nicht.
    • Option 2 wäre mehr Kunden auf dieselbe Hardware packen. Geht technisch, wollen und machen wir aber nicht. Gleicher Preis bei schlechterer Leistung ist eine versteckte Erhöhung, und wir stehen für die gute Leistung unserer Server. Das greifen wir bewusst nicht an und werden es auch nicht.
    • Option 3 wäre keine Option gewesen, denn dann kommen keine vernünftigen Angebot mehr raus.

    Ist eine Erhöhung für Bestandsverträge geplant?

    Nein. Wir haben bewusst einen Hardware-Buffer freigelassen, damit wir Ersatzteile daraus gewinnen können. Der Iran-Krieg ist nicht vorbei und ihr habt sicher auch die Situation in Saudi-Arabien mitbekommen. Wir haben die Situation beurteilt und sehen uns in der Lage, gewisse Schwankungen bis auf Weiteres zu kompensieren.

    Worauf wir als netcup uns nun fokussieren:

    Zeiten wie diese werden irgendwann vorbeigehen. Uns ist bewusst, dass ein kleiner Server derzeit zum echten Luxus-Gut wird und wir alle darunter leiden.
    Diese Zeit werden wir bei netcup gut nutzen und arbeiten bereits jetzt daran:

    1. Wir verbesseren unsere internen Prozesse, damit wir euch zukünftig ein noch besseres Kundenerlebnis bieten können.
    2. Wir werden weitere Produkte und Services für euch anbieten. Mehr dazu werden wir auf unserem Community Event in etwa einem Monat ankündigen.
    3. Zudem werden wir unsere Code-Basis verbessern und euch bessere Panels anbieten – das ist allerdings erst in Ausarbeitung.
    4. Preisaktionen wie Black Friday wird es in dieser Marktlage nicht geben.

    Abschließend:

    Uns allen hier bei netcup ist bewusst, dass wir mit einer Preiserhöhung keinen wirklich glücklich machen. Die Situation am Markt gibt uns aber keine andere Wahl, als diese Anpassung durchzuführen.

    Früher oder später muss sich der gesamte Markt anpassen, da eine Neubeschaffung jede Woche teurer wird. Ein Ende ist aktuell aber noch nicht in Sicht, denn die großen Frontier-Modelle stehen alle vor ihrem IPO und viele Unternehmen investieren in eigene KI-Infrastruktur (da will ich uns gar nicht ausnehmen).

    Ich bedanke mich bei euch allen für eurer Verständnis und bin für alle Arten von Fragen offen und werde sie – wie beim letzten Mal – wieder bestmöglich hier beantworten.

    Liebe Grüße
    Alex

    --

    Dear netcup community and customers,

    Unfortunately, I have to let you know today that we need to raise our prices for new orders, because the hardware procurement situation is not getting any better. You'll find further details later in this post.

    It's also important to me that we don't do this quietly, but that we explain the background to you, as we have done before, and give you an overview of what we've done to keep the price adjustment as small as possible.

    First things first:

    Existing contracts remain unchanged (= they will not be increased), and you can still upgrade them at the old price (see "Benefits for existing contracts" for details).

    VPS Lite:

    • We have increased the prices for VPS Lite servers by up to 20%.
    • The server specifications remain the same.

    VPS:

    • The prices for x86 VPS are being increased by up to 40%.
    • In addition, we are reducing the disk storage. This is based on a prior analysis of actual disk usage.
    • We will continue to provision our VPS on flash-based storage with RAID 6, we just can't guarantee NVMe.

    Root Servers:

    • Root Server prices are being increased by between 70% and 110%.
    • In addition, we are reducing the disk storage. This is based on a prior analysis of actual disk usage.
    • We have also introduced an RS 500 so that you can get the benefits of a Root Server for smaller systems too.
    • We have brought the large RS 12000 and RS 16000 systems back into our lineup, but for now they are only available on request.

    Other:

    • The new Managed Private Server pricing structure is based on the Root Server prices, plus a surcharge for the managed service. In addition, we are expanding our range here and structuring it in the same way as the Root Servers. In other words, more choice than before.
    • We are aligning the ARM servers with the VPS specifications, at the same price as the VPS.

    Benefits for existing contracts:

    It's important to us that we don't pass on any price increase to existing contracts, and that we also allow you to scale your systems at the old price.

    • Existing customers with existing servers can continue to upgrade their servers at the previously known prices and specifications. This applies equally to VPS (including VPS Lite and VPS ARM) and Root Servers.
    • In other words, an RS 1000 G12 can be upgraded to an RS 2000 G12 at the old price of EUR 18 (excl. VAT). We have deliberately kept resources free on the existing hardware for you. This also applies when renewing existing contracts.
    • Only when ordering a new server do the updated prices apply.
    • Use our Tauschbörse (server exchange): You keep the old G12 prices even if you transfer ownership via our Tauschbörse. However, this offer is only valid while stocks last, or as long as customers offer the server plans they no longer need for exchange.

    Here are a few details:

    As many of you know, hardware prices (especially for RAM and flash-based storage) have risen massively. The entire market is completely sold out, and this also affects refurbished components.

    Here are a few wholesale prices for DDR5 (source: TrendForce:(

    DDR4 doesn't look any better (source: TrendForce:(

    Unfortunately, our contracts don't allow us to publish prices, but we are seeing the same 5x compared to about a year ago in our own purchase prices as well.

    All analyst reports, and we look at them several times a week, continue to point to no improvement in the situation. On top of that, our purchase prices for new hardware are rising every week, so we have to act.

    We were therefore faced with four options:

    1. We sell off everything we have and set our products to sold out
    2. We heavily oversell our servers
    3. We keep prices the same, but massively reduce the product specifications
    4. We adjust our products to market level and at least have an offer on the market

    We are going with the fourth option.

    We have also decided not to keep selling at the old price until the last available RAM is gone, but to stop a little earlier. This allows us to continue offering our customers with existing contracts the cheaper hardware at the old price.

    On the options:

    • Option 1 is worse than becoming more expensive, because if you already have projects running and then need another small server from us, you would have no way to get one at all, and we don't want that.
    • Option 2 would mean putting more customers on the same hardware. Technically possible, but we don't want to do that and we won't. The same price for worse performance is a hidden increase, and we stand for the good performance of our servers. We deliberately won't touch that, and we never will.
    • Option 3 wouldn't have been an option, because it wouldn't have resulted in any reasonable offers anymore.

    Is an increase planned for existing contracts?

    No. We have deliberately kept a small hardware buffer free so that we can draw spare parts from it. The Iran war is not over, and you have surely also followed the situation in Saudi Arabia. We have assessed the situation and believe we are in a position to absorb certain fluctuations for the time being.

    What we are focusing on now:

    Times like these will pass eventually. We are aware that a small server is currently turning into a real luxury item, and we are all suffering from that.

    At netcup, we will use this time well and are already working on the following:

    • We are improving our internal processes so that we can offer you an even better customer experience in the future.
    • We will offer you additional products and services. We will announce more about this at our community event in about a month.
    • We will also improve our code base and offer you better panels, although this is still in the works.
    • There will be no price promotions like Black Friday in this market situation.

    Finally:

    All of us here at netcup know that a price increase doesn't really make anyone happy. However, the market situation leaves us no choice but to make this adjustment.

    Sooner or later, the entire market will have to adjust, since new procurement gets more expensive every week. But there is currently no end in sight, because the big frontier model companies are all heading for their IPOs and many companies are investing in their own AI infrastructure (and I won't pretend we are an exception).

    Thank you all for your understanding. I'm open to any kind of question and, as last time, will do my best to answer them here.

    Best regards
    Alex

    Hier mal ein kurzes Update zur Situation:

    Derzeit sind wir noch immer bei etwa acht Tagen Durchlaufzeit. Wir haben zwischenzeitlich aufgeholt, aber es gab ein paar kleinere Rückschläge aufgrund von Störungen, die die Ticketlast immer wieder etwas nach oben treiben.

    Kurz gesagt: Wir schaffen derzeit die Tickets, die reinkommen, abzuarbeiten, aber viel mehr derzeit nicht.

    In den vergangenen zwei Wochen haben wir ein Tool zum besseren Dispatching entwickelt und das wird morgenfrüh in den produktiven Testbetrieb gehen. Da sind wir zuversichtlich, dass sich die Situation bessert. Insbesondere werden kritische Tickets (Ausfälle, Performance Probleme, etc.) dann priorisiert behandelt.

    Kommende Woche und die Woche drauf, werden weitere Tools und Maßnahmen gelaunched, die uns noch mehr Geschwindikeit geben sollten.

    Sobald sich die Situation bessert, werden wir auch den Telefonsupport wieder aktivieren. Der Notfall Support bleibt weiterhin wie gewohnt erreichbar (und wird es auch bleiben!).

    Danke für eure Geduld - wir geben unser Bestes die Situation zu verbessern.

    m.E. hat sich netcup hier ein ziemliches Eigentor geschossen mit der Ticketpriorisierung über das Forum. Ich finde es auch nicht so wirklich fair dass man als Bestandskunde wochenlang auf Ticketbearbeitung wartet, aber jetzt hier jedes Problemchen für das sich irgendwer schnell mal im Forum registriert priorisiert wird.

    Ist nicht optimal, wissen wir selbst, aber zumindest ein Kanal, um zumindest vereinzelt zu helfen. Immer noch besser als gar keine Möglichkeit zur Eskalation zu bieten.

    Update

    Das Webinterface geht jetzt wieder ohne das dabei alle Postfächer gelöscht worden sind. Dumm dabei ist nur das ich kurz vorher die Migration der Postfächer auf einen eigenen Mailserver abgeschlossen habe.

    Aber ich finde es echt schade das ein Support der mal richtig gut und schnell war so abgerutscht ist. Danke [netcup] Alexander W. das du hier sehr wahrscheinlich im Support nochmal nachgeholfen hast.

    Unser Support Team liest hier im Chat mit und versucht dringende Anliegen, die hier auftauchen schnell zu lösen. Das Team dahinter ist sehr bemüht und mit den Maßnahmen, wie oben beschrieben, werden wir wieder schneller antworten können. Danke für dein Verständnis.