SCP Apps [Beta] - Zu restriktive Systemanforderungen? [Beta]

  • Hallo zusammen,

    Heute war ich echt begeistert von der neuen SCP App funktion, es sieht sehr vielversprechend aus und ist eine gute Feature Ergänzung!

    Leider war ich sehr enttäuscht, als bei der installation von Matrix Synapse als Systemanforderung 4 CPUs, "4096 MiB RAM und 5632 MiB Speicherplatz" angegeben worden ist! Ich konnte damals Matrix Synapse mit deutlich weniger Ressourcen installieren und es lief ohne federation für ein paar User problemlos.

    Für die App Prometheus werden werden "4 CPUs, 8192 MiB RAM und 4608 MiB Speicherplatz an nicht reservierten Ressourcen benötigt".

    Weshalb gibt es diese Restriktionen überhaupt? Und könnte man diese entfernen und jeder ist einfach für die Perfomance der Apps veranwortlich? V.a. bei Matrix Synapse sollte es ja mit deutlich weniger gehen (konnte Matrix Synapse sogar auf einen RPI3B+ für paar User flüssig hosten). Finde es schade dass es dann auf Nano (und pico) server sehr viele Einschränkungen geben wird mit diesen Anforderungen.

    Ist in der Zukunft geplant, reverse proxy apps anzubieten?

    Viele Grüße

  • Hay,

    und vermutlich deswegen wurde für den Community-Event der VPS Pixel mit der Config 4 Core/8 GB RAM/128 GB SSD als Test- und Anfütterungsmaschine ausgewählt.

    Und ja: Es ist Beta. Ich schätze, das Feedback schaut man sich genau an.

    CU, Peter

    Peter Kleemann // https://www.pkleemann.de // +49 621 1806222-0 // Kann KI, Programme, Internet, Netzwerke und Telefon.

  • Ist in der Zukunft geplant, reverse proxy apps anzubieten?

    Das scheint doch jetzt schon zu funktionieren.
    Ich habe eine subdomain auf den Server zeigen lassen und dann, bei der Installation der Uptime-Kuma App diese als Hostnamen angegeben. Darüber kann ich Kuma nun erreichen. Sogar über https, weil wohl auch ein Zertifikat automatisch erstellt wurde.
    Oder meintest du was anderes?

  • Ist es denn so schwer, ein eigenes Docker Setup aufzusetzen? Bei mir läuft alles schon seit Jahren nur in Containern.

    RS 2000 G12 Pro BW25 (8C EPYC 9645, 16GB, 1TB) | RS 500 G12 BW25 (2C EPYC 9645, 4GB, 128GB) | RS Cyber Quack (1C,2GB,40GB)

  • Ist es denn so schwer, ein eigenes Docker Setup aufzusetzen? Bei mir läuft alles schon seit Jahren nur in Containern.

    Hay,

    nun, es geht auch ein bisserl um Faulheit.

    1 - Ich habe einen Minecraft Container laufen für mein Patenkind. Das war nicht so einfach, bis der oben war (und blieb).
    2 - Ich habe ein Ollama Container laufen für ein paar kleine Modelle. Der hat mit 1 insbesondere um's RAM gestritten. Ich musste einen Mechanismus einbauen, der maximal ein Modell geladen hält und alle andere Modelle rausschmeißt. Ist Arbeit - ein bisserl nur, aber es ist Zeitaufwand.
    3 - Ich habe einen Streamer laufen für Webcams, der eine zarte Grundlast erzeugt - gottseidank sind die Webcamps (Achtung "Hottake" der Diskussionsrude) ein bisserl versteckt. Ach ja und gerade ausgefallen lol.
    4 - Und dann noch ungedockert das ganze Webserver-Zeugs und der Telefonserver. Letzterer sollte neartime antworten können. Webserver ist tatsächlich der unempfindlichste Teil, auch wenn ich gerade im September aufgrund einer Veranstaltung ziemlich Last draufhatte.

    Alles konkurriert um die paar Kerne und das bisserl RAM eines RS8000. Es reicht hinten und vorne nicht, nice reicht alleine nicht, da müssen die Container unter eine maximale RAM-Grenze und CPU-Grenze gewzungen werden. Das macht keinen Spaß. Wenigstens ist es ein RS, bei einem VPS müsste ich mir schon mehr Gedanken machen. Oder besser gesagt: Meine Mitbewohner auf dem node 8o

    Zugegeben, die selben Probleme mit möglicherweise per default nicht guten Konfigurationen gibt es auch bei vorgebauten Contanern. Aber schnell mal was starten ist auch was wert - zielgruppenabhängig.

    Eigene Container dazu zu fügen wäre auch mal eine Idee, denn mit der bestehenden Auswahl brauche ich nicht in den Test des Apps-Bereichs zu gehen. Naja, ich verstehe mich auch nicht ganz als der lazy admin der Zielgruppe. Im lazy-mode gebe ich die Arbeit an meinen Junior ab.

    CU, Peter

    Peter Kleemann // https://www.pkleemann.de // +49 621 1806222-0 // Kann KI, Programme, Internet, Netzwerke und Telefon.

  • Bei mir ists ein Prompt: "Erstelle einen Docker Container nach meinem Schema für XYZ". 5-10 Minuten später läuft ein Container mit Healthcheck, aufgenommen in mein https://github.com/renovatebot/renovate Autoupdate und mein https://github.com/garethgeorge/backrest Backup. Bei Websites wird noch im https://github.com/ZoeyVid/NPMPlus davor ein Reverse Proxy konfiguriert, Wildcard DNS und SSL laufen eh schon. Und bei anderen Ports (z.B. Gameserver wird mir mitgeteilt, was ich in der Netcup Firewall freigeben muss (UDP/TCP und Ports).

    Schön übersichtlich ist alles mit https://dockhand.pro/ , dort kann man auch die Compose Files schön in place editieren (nach "adopt").

    Webserver sind bei mir ausschließlich in Docker Containern und alle Oberflächen hängen vor einem Reverse Proxy (egal ob Webserver oder Oberflächen von Anwendungen). Und nen Telefonserver könnte man wohl auch ganz ok containerisieren.

    Wenn man mal die Arbeit investiert hat, die ganzen Konventionen klar zu ziehen, läuft alles nahezu von selbst.

    RS 2000 G12 Pro BW25 (8C EPYC 9645, 16GB, 1TB) | RS 500 G12 BW25 (2C EPYC 9645, 4GB, 128GB) | RS Cyber Quack (1C,2GB,40GB)

    Einmal editiert, zuletzt von TBT (19. Oktober 2026 um 21:43)