Ich sende über Netcup sehr wenige E-Mails, alles privat,
du brauchst nur ein funktionierendes email konto für dein webhosting 1000?
Ich sende über Netcup sehr wenige E-Mails, alles privat,
du brauchst nur ein funktionierendes email konto für dein webhosting 1000?
Mal sehen, ob Netcup ihre E-Mail-Probleme in den Griff bekommt, bevor meine Geduld zu Ende ist.
Ich glaub darauf können wir alle lange warten.
Mein Ticket vom Donnerstag früh wird einfach komplett ignoriert.
Besser Du guckst proaktiv nach einer Lösung ehe Dein Geduld zu Ende ist ![]()
Meine ist es mittlerweile, was Mails bei Netcup anbelangt. Und das der Support das Ticket einfach ignoriert bestätigt mich umso mehr.
Ich denke, mittlerweile liegen auch genug Optionen auf dem Tisch. Ohne etwas zu tun, wird sich das Thema aber nicht dauerhaft erledigen.
Das magische Dreieck aus einfach, günstig und funktionierend können wir hier nicht auflösen. An einer Ecke muss man zu Abstrichen bereit sein.
Mal sehen, ob Netcup ihre E-Mail-Probleme in den Griff bekommt, bevor meine Geduld zu Ende ist.
Versteh' mich nicht falsch, aber das kommt dem Versuch gleich, Wasser weniger nass zu machen. Es wird einfach nicht funktionieren, da alle Anbieter mit diesem Problem kaempfen. Wenn du solche Anforderungen an ein Mailsystem hast, wirst du nicht daran vorbeikommen, einen dedizierten Mailserver (bei Netcup) zu betreiben. Das ist mit dem kleinsten VPS schon realisierbar... du solltest dir vielleicht mal den ISPmail Blog von Christoph Haas anschauen: https://workaround.org/
Wenn du solche Anforderungen an ein Mailsystem hast, wirst du nicht daran vorbeikommen, einen dedizierten Mailserver (bei Netcup) zu betreiben. Das ist mit dem kleinsten VPS schon realisierbar...
Und dann hast du für deinen Mailserver eine ip aus dem netcup-Pool und bist u.U. auch nicht viel besser dran. (Nur mit viel mehr Aufwand)
Am einfachsten ist es, ein eMail-Konto bei einem Anbieter zu nehmen, der darauf spezialisiert ist und bei dem die Zustellbarkeit besser gewährleistet ist.
Und dann hast du für deinen Mailserver eine ip aus dem netcup-Pool und bist u.U. auch nicht viel besser dran. (Nur mit viel mehr Aufwand)
Am einfachsten ist es, ein eMail-Konto bei einem Anbieter zu nehmen, der darauf spezialisiert ist und bei dem die Zustellbarkeit besser gewährleistet ist.
Ich hatte bisher noch keine IP Adresse von Netcup bekommen, die irgendwo auf einer Blackliste waere. Wenn Mailserver und DNS sauber konfiguriert sind, kann ich auch jederzeit ein Removal beantragen, sollte ich doch irgendwo auf einer RBL gelandet sein. Das ist mittlerweile gar nicht mehr das Problem, wenn du DMARC, DKIM, SPF usw. implementiert hast.
Du hast in sofern Recht, dass man natuerlich gleich zu einem Anbieter wechseln koennte, der darauf spezialisiert ist. Aber sind wir ehrlich, dann kann ich mir auch gleich ein Exchange Postfach bei Microsoft holen und das Thema ist durch. Das lassen die sich natuerlich gut bezahlen...
Der Kompromiss waere halt der eigene, dedizierte Mailserver fuer kleines Geld.
Ich will Mailserver auch garnicht schlecht reden. (Ich habe ja lange selbst einen betrieben)
Aber es ist halt auch Arbeit, die man sich da ans Bein bindet. Einfach nur schnell Mailcow aufsetzen und fertig, ist nicht.
Das muss schon alles sauber und sicher konfiguriert werden, die Reputation muss aufgebaut werden und um die Backups muss man sich auch kümmern.
Kann man machen, wenn es einem Spaß macht, aber ich zahle lieber 3-4 € im Monat bei strota oder mailbox.org und erspare mir das alles.
genau "convenience" - das was unser mainstream Internet so beschissen gemacht hat wie es heute ist. ![]()
You get what you pay for
Ich werfe mal noch Zoho Mail mit in den Raum.
– DSGVO‑kompatibles Hosting in der EU
– Data-in-Rest-Verschlüsselung
– Sende- und Empfangsprotokolle sind vorhanden
– Professionelle Konfigurationsmöglichkeiten bei der Spamabwehr (besser ist nur der eigene Mailserver)
– DNSBL-/RBL-Listen sind mit an Bord
– beliebig viele Domains und Mail-Aliase
Kosten fürs kleinste Paket: 1,07 EUR für 5GB Mailspace.
Nutze ich seit zwei Jahren und bin nahezu glücklich damit. Domains liegen bei Netcup, Server woanders, Mails bei Zoho. Zustellprobleme habe ich bis jetzt keine erlebt.
genau "convenience" - das was unser mainstream Internet so beschissen gemacht hat wie es heute ist.
Ach? Jeder der eMails verschicken will sollte also seinen eigenen Mailserver betreiben?
Du backst dein Brot selbst und schreinerst deine Möbel?
Meine Güte...
Für geschäftskritische E-Mail
nimmt man keinen "werbefinanzierten" Provider. DAS müssten die EmailEMPFÄNGER mal eingehämmert kriegen.
Wer als Geschäftsmann keine 1€ im Monat übrig hat, hat keine Emails verdient (als Privatmann übrigens auch nicht)...
Du backst dein Brot selbst und schreinerst deine Möbel?
Meine Güte...
Du hast natürlich angenommen ich hätte mich als was besseres da gesehen und der Reflex antwortet. Ich hab genauso geholfen das Internet beschissen zu machen wie du und alle anderen. Aus convenience. Du kannst ruhig mal lesen auf was du antwortest.
Ich verstehe, dass hier einige sind, für die ein selbstbetriebener Mailserver overkill ist.
Und wenn man keine Ahnung hat - bitte nicht versuchen, einen solchen zu betreiben.
Ein wenig Erfahrung ist schon ganz brauchbar - oder man hat jemand in der Hinterhand, der die Grundeinrichtung übernimmt und bei Fragen zur Verfügung steht.
Ich hatte 1994 tatsächlich per Gateway eine Internet-Mailadresse samt eigener Subdomain.
Als ich 1998 meinen ersten in den USA gemieteten VServer (ganze 200 MB unter BSD) betrieb und die dort eingehenden Mails noch per Polling abgeholt und per XP (Mailprogramm) gelesen/geschrieben habe, da genügt die Prüfung auf einen korrekten Reverse-DNS-Eintrag.
Nicht jede Lösung, die in der Vergangenheit wirksam war, funktioniert heute noch. Die Anforderungen ändern sich auch.
Nichts davon hat mit SMTP als solches zu tun.
Grundsätzlich hatte ich nach Umstellung auf Netcup-Rootserver genau 2 Probleme beim E-Mail-Versand:
a) die Netcup-Firewall, die mir keine ausgehenden Mails erlaubt hat (es hat eine Weile gedauert, bis ich den Fehler nicht mehr auf meinem Server gesucht habe) - das ist aber ein Problem, dass sich 50 cm vor dem Bildschirm befand ![]()
b) T-Online, die keine Mails von Mailservern annehmen, die nicht whitelisted sind. Das ist Standard und begegnet mir immer wieder, wenn ich einen Mailserver in Betrieb nehme. T-Online ist da weltweit einzigartig. Also schreibt man eine kurze Mail, ggf. mit Referenz auf die vorherige IP des Mailservers, und nach ein paar Stunden gibt es auch eine freundliche Antwort und die Mails laufen wieder.
Ansonsten blocke ich IPs nach 2 fehlerhaften Logins bei ssh / postfix / dovecot, mindestens 1 h + random, im Wiederholungsfall bis 5 Wochen.
Das gibt zwar hin und wieder Trouble mit einzelnen Usern, wo sich jemand beim Accounteinrichten vertippt hat und alles hinter demselben Router blockt, aber das wird dann relativ schnell gelöst.
Die iptables-Liste ist mittlerweile stattlich und es lassen sich ganze Netzbereiche erkennen, die versuchen, Passwörter zu knacken.
Beispiel auf einem der Mailserver aktuell:
ssh = 165 Einträge
postfix = 515 Einträge
postfix-sasl = 38 Einträge
dovecot = 9 Einträge
Ich entnehme dem; das Hauptinteresse ist Spam, danach ein Account auf meinem Server.
Dazu kommt rspamd - damit muss man sich laufend beschäftigen, das immer wieder anpassen. Das tue ich vor allem auf einem Grommunio-Mailserver zuhause und kopiere dann alles unter local.d auf 2 weitere Mailserver bei Netcup (samt Restart des rspamd auf den Servern).
Spamassassin samt Bayes ist dank optimiertem Spam im KI-Zeitalter mittlerweile für die Tonne.
Ich habe kein Problem, auch mal Google-/Microsoft-/Salesforce-Mailbereiche zu sperren. Große Provider lassen schließlich auch viel Spam zu.
Tatsächlich spielen neben dem Blacklist-Sender-Domain.map mit diversen top-Level-Domains der neueren Art spielt insbesondere bad_gapps.map eine Rolle, d.h. Apps/Cloudsysteme, deren Mailserver nicht vollständig konfiguriert sind und noch den Default-Eintrag tragen.
---
gappssmtp.com
onmicrosoft.com
1e100.net
test-google-a.com
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DNSWL-Geschichten, sprich gekaufte Reputation für große Marketing-Newsletter-Versender kommt hier meist auch nicht mehr an. Da hat einfach jemand zu viel Geld um unbedingt seine Mails zustellen zu lassen. Und das sind gerade Email-Marketing-Firmen.
Einzelne Mailadressen oder Domains spielen dagegen - mit wenigen Ausnahmen - kaum eine Rolle, das kommt dann auch eher von mir persönlich als von Usern. Das betrifft dann höchstens Adresslistenanbieter (von Messen/Konferenzen), wo schon die Teilnehmerzahl nicht stimmt oder irgendwelche Softwarelösungen, die mir monatlich seit Jahren sämtlichen Mitarbeitern angeboten werden - selbst wenn der ganze Betrieb dafür keine Verwendung hat und man das auch mitgeteilt hat.
Insgesamt hat sich noch niemand beschwert, dass Mails nicht angekommen wären, die man dringend erwartet.
Vielleicht würde es helfen, dass die netcup-Mailserver einfach mal restriktiver konfiguriert werden. Wenn ich als Laie über die netcup-Server Mails unter völlig fremden Domains versenden kann, lädt das doch zu Missbrauch ein, und entsprechende Nutzer suchen dann eben auch diese Angebote mit der Folge, dass wir ehrliche Kunden das nachsehen haben.
Oder sehe ich das (technisch) falsch?
Vielleicht würde es helfen, dass die netcup-Mailserver einfach mal restriktiver konfiguriert werden. Wenn ich als Laie über die netcup-Server Mails unter völlig fremden Domains versenden kann, lädt das doch zu Missbrauch ein, und entsprechende Nutzer suchen dann eben auch diese Angebote mit der Folge, dass wir ehrliche Kunden das nachsehen haben.
Oder sehe ich das (technisch) falsch?
nomen est omen
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Man könnte auch sagen "Du bekommst wofür Du bezahlst"
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Ja. Netcup ist "scheiße günstig", wie man in meiner Region gerne sagt.
Da gehe ich von Einbußen beim Support aus, aber von einer "normalen" Konfiguration eines Postausgangsservers. Zumal dieses sinnlose Verhalten des Servers ebenfalls zu höherem Supportaufkommen führt. Da schneidet netcup sich doch ins eigene Fleisch.
M. E. ist der Betrieb eines hochfrequentierten Mailservers, und ich gehe davon aus da da schon eine gewisse Anzahl an Kunden darüber verschickt und empfängt, nichts was man so nebenbei macht wenn man es richtig machen will. Der Netcup Server wird eine 8/15 Config haben. Wenn man den restriktiver konfiguriert steigt das Supportaufkommen .... und das wird man bei Netcup nicht haben wollen.
Wenn man sowas besser haben will sollte man eben auf Provider ausweichen die sich auf den Betrieb von Mailservern spezialisiert haben. Und es ist ja nicht so das das richtig teuer ist. Z. B. bei mailbox (Punkt) org