Frage zu Windows Lizenzen

  • Diese Systeme dürfen nur bei aktiver Nutzung durch die Interaktion durch den Nutzer verwendet werden. Das heißt, der Nutzer muss aktiv auf dem virtuellen PC sein, sonst wird das System nach einer kurzen Zeit heruntergefahren.

    Manipulationen, wie Software Clicks sind ausdrücklich verboten um das System aktiv zu halten.

    Auch ist man sehr eingeschränkt bei den Möglichen. Kommt es zur Fehlkonfiguration, kann man sich ggf. nicht mehr auf das System einloggen. Hier steht als alternative nur ein Reinstall an.

    Für Games ganz brauchbar aber für viele andere Dinge nicht.

    Nachtrag: Zumindest gibt es bei der Pro Version eine Always on Möglichkeit, die man mit dem Anbieter durch Kontaktaufnahme vereinbaren muss. Vermutung: Das wird nicht ganz günstig sein.

    Kenne mehr oder weniger die vor und Nachteile, bin immerhin seit der Anfangsphase dabei.

    Storecare welche Dinge meinst du genau?

    Gibt zwar ein paar Dinge die man beachten muss, wenn man die Fallstudie kennt sollte es kein Problem sein.

    Lese auch nicht heraus ob der User es 24/7 nutzt, weil wenn es kein Problem sein sollte das es nicht 24/7 läuft sollte das günstige Abo denke ich laufen.

    MfG

    Ich stehe für FIDO2, FOSS und strenges Copyleft – mit Offenheit über AGPL hinaus, Förderung freier Software und steuerlichen Nachteilen für proprietäre Abhängigkeiten.

  • Darf ich Windows 11 auf einem vServer betreiben:
    Antwort: Ja und Nein
    Warum: Erlaubt nur, wenn man physischen Zugriff auf das System hat. Zumindest muss man diesen physischen Zugriff ab und zu haben. Bei einem vServer, der bei Netcup im Rechenzentrum auf einer Node gehostet wird, dürfte nur ein Zugriff über ein Netzwerk möglich sein. Hier dürfe die konforme Nutzung der Windows Lizenz problematisch sein.

    Danke, das deckt sich mit meiner Einschätzung.

    NaN: für deine These würde ich mir ähnliche Belege wünschen - wenn es sie denn gibt, woran ich inzwischen zweifle.

    Microsoft unterscheidet sehr deutlich zwischen lokaler und Cloudnutzung. Für lokale Systeme - auch mit VM - gibt es Windows. In der Cloud sind es die Azure Remote Desktop Derivate. Ich glaube nicht, dass die Lizenzbedingungen der Hersteller in Europa so gar keine Rolle spielen.

  • Wie schon erwähnt, der Artikel bezieht sich auf die VM Nutzung auf dem heimischen PC, das geht ja auch deutlich aus dem Themenkontext hervor. Er bezieht sich nicht auf die Cloud Nutzung, und da ist die Situation halt anders.

    Du kannst das anders sehen, aber dann trägst du das Risiko. Darauf sollte man aufmerksam machen, damit jeder weiß, worauf er sich ggf. einlässt. Wenn du Urteile etc. vorlegen kannst, die deine These stützen, dann gerne. Aber bis dahin sollten wir auf die verfügbaren Ausarbeitungen hinweisen - auch die von Anwaltskanzleien -, und die sagen halt was anderes.

  • Wie gesagt, das ist deine persönliche Einschätzung, die man nicht teilen muss, und die ja auch nicht allgemein geteilt wird. Meines Erachtens machst du es dir hier deutlich zu einfach. Nur weil ein Artikel einer Fachzeitschrift, der auf einer konkreten Nutzerfrage basiert, einen völlig anderen Anwendungsfall nicht kategorisch ausschließt, heißt das nicht, dass der andere Anwendungsfall generell erlaubt ist.

  • Du solltest Dir erstmal selbst angewöhnen, Deine Pauschalisierungen und Projektionen aufgrund Deiner Interpretationen selbst zu überdenken, DENN ich zahle für jede einzelne Windwos-Lizenz, die ich nutze. Da gibt es keine Raubkopien, null. Das findet alles nur in Deinem Kopf statt.

    Entschuldigung! Ich habe für meine Antwort, die sich eigentlich auf diverse Aussagen hier im Thread bezog, an Deinen konkreten Beitrag gehangen. Das erzeugte einen falschen Zusammenhang, fand ich doch gerade Deine anfängliche Frage sehr umsichtig. Das tut mir leid.

    Die Behauptung, dass meine Ansicht nur auf Pauschalisierungen basiert und rein imaginär - in meinem Kopf - sei, sehe ich allerdings durch einige Aussagen hier im Thread widerlegt. Ein kleiner Auszug:

    • "Hauptsache du hast mal überhaupt eine Lizenz…"
    • "Und genausowenig hat Microsoft auch zum Einsatz von Windows 11 Professional auf einer Netcup VM zu sagen."
    • "Microsoft will mit Windows 11 kein Geld verdienen, sondern die Basis für ihre Cloud Services schaffen."

    Das ist alles viel heisse Luft, die rechtfertigen soll, eine Software ohne Lizenz für den gegebenen Zweck einzusetzen (aka Raubkopie). Allerdings stimmt jeder Nutzer von Windows zunächst einem EULA zu. Eine Rechtsprechung, wie weit diese im konkreten Fall zulässig ist, müssen Gerichte fällen (entsprechende Quellen habe ich nicht gesehen) und dieses Risiko sollte man kennen, falls man gegen diese Lizenzbedingungen verstösst: Zum Beispiel mit dem Einsatz eines Desktop-OS auf einem Server. Darauf hinzuweisen, hat nichts mit Verbreitung von "Fear, Uncertainty & Doubt" zu tun, ist nicht unterwürfig und nicht abstoßend, wie hier zu lesen war.

    Umgekehrt ist es aber unlauter, wenn suggeriert wird, dass Wikipedia- und Redaktionsbeträge eine Rechtssicherheit bei der kreativen Interpretation von EULAs gäben.

    Die genannten Punkten haben mich gestern übemäßig getriggert und ich habe mich etwas hinreißen lassen. Wahrscheinlich ist es Zeit für etwas digitalen Detox. Sorry noch einmal für den konkreten Bezug auf Deine Anfrage / Deinen Beitrag...

  • Auch wenn hier wiederholt anderen fälschlicherweise Rechtsbruch vorgeworfen wird, ohne das in irgendeiner Weise zu belegen, und versucht wird, die tatsächliche Situation zu verbergen, indem weiter FUD gepostet wird, steht die rechtliche Situation immer noch hier.

    Heise ist ein Fachverlag, hat einen Justiziar, der sicher über solche Beiträge drüberschaut, und beobachtet die rechtliche Situation zu EULAs schon seit Jahrzehnten. Wer sich lieber auf die "Bedenken" von Leuten stützen will, die kein Geheimnis daraus machen, dass sie lieber keine Windows-Installationen auf Netcup Servern haben wollen, darf dem FUD aber auf den Leim gehen.

  • Auch wenn hier wiederholt anderen fälschlicherweise Rechtsbruch vorgeworfen wird, ohne das in irgendeiner Weise zu belegen, und versucht wird, die tatsächliche Situation zu verbergen, indem weiter FUD gepostet wird, steht die rechtliche Situation immer noch hier.

    Wir heben jedenfalls erheblich mehr Belege beigebracht, als du. Und nur weil du immer wieder den gleichen Sermon wiederholst, wird er nicht richtiger.

    Heise ist ein Fachverlag, hat einen Justiziar, der sicher über solche Beiträge drüberschaut, und beobachtet die rechtliche Situation zu EULAs schon seit Jahrzehnten.

    Mag ja alles sein. Hilft nur nicht, wenn es im Artikel um was völlig anderes geht, als wir hier diskutieren.

    Wer sich lieber auf die "Bedenken" von Leuten stützen will, die kein Geheimnis daraus machen, dass sie lieber keine Windows-Installationen auf Netcup Servern haben wollen, darf dem FUD aber auf den Leim gehen.

    Ich hab nichts gegen Windows Server auf Netcup Instanzen, solange sie ordentlich abgesichert sind. Das hab ich immer so geschrieben: Hängt eine Linux Firewall davor. Mehr will ich gar nicht. Alles andere entbehrt jeder Grundlage. Das alles sind aber eher traurige Versuche, von der eigentlichen Frage abzulenken. Aber wenn die Argumente ausgehen, müssen es halt die persönlichen Angriffe sein. Das haben wir ja nicht zum ersten Mal. Mich bestätigt das nur, weil es das sicherste Zeichen dafür ist, dass es keine sachlichen Gegenargumente gibt.

  • Heise ist ein Fachverlag, hat einen Justiziar und beobachtet die rechtliche Situation zu EULAs schon seit Jahrzehnten. Heise hat die Frage, ob Windows Desktop Versionen in Virtual Machines verwendet werden dürfen, klar beantwortet. Das wird halt nicht gerne gesehen, weil ein paar Leute Angst um die Reputation ihrer Netcup-IP-Adressen haben und deshalb den Betrieb von Windows so schwierig und teuer wie möglich machen wollen.

  • Was soll das, willst du auf Gedeih und Verderb das letzte Wort haben? Wenn du nicht erkennen willst, dass es einen Unterschied zwischen VM und Cloud gibt, dann kannst du das so machen. Es ist im Zweifel halt dein Problem. Lass es gern drauf ankommen.

  • Entschuldigung! Ich habe für meine Antwort, die sich eigentlich auf diverse Aussagen hier im Thread bezog, an Deinen konkreten Beitrag gehangen. Das erzeugte einen falschen Zusammenhang, fand ich doch gerade Deine anfängliche Frage sehr umsichtig. Das tut mir leid.

    Danke für die Reflexion! Das zeigt mir, dass Du einfach kurz über das Ziel hinausgeschossen bist und das kann passieren, zumal ich Deine Beiträge im Forum sonst auch bisher anders kenne. Passt schon, alles ist gut. ,)

    Um kurz zur übrigen Diskussion etwas zu sagen. Ich habe zu den Punkten, die hier diskutiert werden, zwar eine klare Meinung zu, die auf meinem Wissen dazu beruht, aber das hier auszudiskutieren zu versuchen, muss ja auch nicht sein und war auch nicht die Intention des Threads, der sich an der Stelle für mich leider unvorhergesehen verselbstständigt hat. Deshalb mag ich dazu nichts weiter sagen, auch um hier keinen Zoff vom Zaun zu brechen, der völlig unnötig und sinnlos ist.

  • Kenne mehr oder weniger die vor und Nachteile, bin immerhin seit der Anfangsphase dabei.

    Storecare welche Dinge meinst du genau?

    Gibt zwar ein paar Dinge die man beachten muss, wenn man die Fallstudie kennt sollte es kein Problem sein.

    Lese auch nicht heraus ob der User es 24/7 nutzt, weil wenn es kein Problem sein sollte das es nicht 24/7 läuft sollte das günstige Abo denke ich laufen.

    MfG

    Ich kenne den Dienst auch recht lange und die Idee, bevor es durch O. übernommen wurde aber auch richtig gut. Und ich bin auch der Meinung das es vermutlich immer noch eine gute alternative zu einem Highend Gaming PC ist.

    Das Problem ist aber, das O. nicht besonders zuverlässig ist als Betreiber und zum anderen, das die Verbindung über einen VNC Server auf der VM funktioniert. Das mag alles prima sein, aber die Software ausfällt, eine andere die Netzwerkkonfiguration ändern. Kommt man nicht mehr auf die VM. So muss man sehr vorsichtig sein, wenn man Programme, die Netzwerkfunktionen anbieten, wie Firewalls, Antivirensoftware und VPNs, das man sich nicht aussperrt. Mann kann, zumindest ist das mein Stand sich nicht über ein Notfallsystem einloggen um Fehler zu beheben.

    https://support.shadow.tech/en_US/articles/requirements-and-faqs/rules-and-restrictions-on-shadow/64e310046593fd01eb5e8264#ce928f16-9b86-4d01-b1d2-367e7fe408e2

  • Hallo zusammen,

    ich denke, zu diesem Thema sind hier nun vielfältige Argumente ausgetauscht worden. Da der Verlauf der Diskussion bisweilen recht unsachlich bzw. aggressiv war, der Ersteller des Threads auch angegeben hat, die Diskussion beenden zu wollen und zudem eine verbindliche Aussage vermutlich nur durch den Lizenzgeber bzw. ggf. durch einen Rechtsanwalt gegeben werden kann, schließe ich diese nun hiermit.

    Danke für euer Verständnis.