Noch mal dazu: Es gibt eine EULA, die du akzeptiert hast, d.h., du hast einen Vertrag mit Microsoft geschlossen. Vielleicht findest du ein Gericht, dass Passagen dieses Vertrages für ungültig erklärt, aber solange das nicht passiert ist, gilt das, was da steht. Und damit schreibt Microsoft dir vor, was du mit ihrer Software darfst, und was nicht. Punkt.
Natürlich kannst du dich mit der EULA nicht einverstanden erklären. Aber das bedeutet dann, dass du das Produkt nicht nutzt.
Das sehe sogar ich anders. Wenn ich eine Lizenz erwerbe, nutze ich dieses wie nach den hier herrschenden Rechtsbedingungen so ich das für richtig erachte. Microsaft oder wen auch immer geht das nichts an, wie ich das mache. Das obliegt mir.
Effektiv weiß auch Microsaft, dass das Privatkundengeschäft nur ein Nebengeschäft ist und die Marktdurchdringung die indirekte Grundlage dafür bildet, dass die Firmenkunden keine Alternative haben als den Gaul zu füttern, auch wenn sie oft nur zu gern darauf verzichten würden. Deshalb wird Microsaft diese Auseinandersetzung nicht mit Kunden führen, die schon breit sind in gewissem Umfang zu zahlen. Ist ja nicht so, dass die noch so wackelfest im Sattel sitzen wie früher.
Eigentlich erwarte ich von denen eher, mal, dass sie den Privatanwendern die Nutzung ihrer Produkte (wie bei Open Source üblich) kostenlos oder zu sehr günstigen Konditionen ermöglichen. Denn am Ende verdienen die jacdamit ohnehin vergleichsweise wenig im Vergleich zum Firmenkundengeschäft, das von der Marktposition und damit von umfassender privater Nutzung abhängig ist. Mittelbar würden die davon sogar profitieren.
Wenn man auf die Idee käme das als Firmenkunde zu probieren, sähe das wohl anders aus.